Ich öffnete die Augen. Ganz langsam schien wieder Leben in meine Gliedmaßen zu strömen.
Wat ist denn das?
Wo bin ich?
Meine verklebten Augen suchten einen bekannten Punkt in diesem Raum. Nichts was mir bekannt vorkam.
Ich wollte mich aufrichten, aber die Kraft dazu fehlte.
Was war nur geschehen?
Der Raum oder das Zimmer in dem ich lag, glich dem eines Krankenzimmers in einem Krankenhaus.
Was mach ich denn hier?
Als ich an meinen Körper runtersah, da waren überall Kabel und Schläuche.
Außerdem hatte ich ein Nachthemd an.
In diesem Raum, besser gesagt in diesem Saal waren viel Betten und viele Kranke.
Ich musste mich hinsetzten und dann aufstehen.
Was ist bloß passiert?
Ich konnte mich kaum bewegen, alles schmerzte an meinem Körper.
Ich das wirklich ein Krankenhaus oder bin ich auf einem Raumschiff, welches mich entführt hat und die mit mir irgendwelchen Experimente machen?
Ok, ok ich kann mich an nichts erinnern und aus dem Bett kann ich auch nicht so schnell springen, wie ich will.
Also bleib ich erstmal liegen und sondiere die Lage erstmal im liegen.
Hm, sieht aus wie ein Krankenhaus, richt auch so – also nach Medikamente oder Desinfektionsmittel und Stimmen kann man auch hören.
Aber das mit dem Stimmen kann auch nur ein Tonband oder so sein.
Das Licht hier im Saal war gedämmt. Richtig scharfe Konturen hatte nur die beleuchtete Vitrine da vorne, in der lagen wohl Tabletten und Spritzampullen drin.
Neben der Vitrine stand ein edelstahlfarbener Tisch mit einer Menge Verbandsmaterial. Es war irgendwo gespenstisch, so unwirklich wie kam ich her, was war geschehen.
Plötzlich ein Schrei – so grell, so ins Mark eindringend. Dann waren Schritte zu hören.
Ich lag wie versteinert und schloss sicherheitshalber die Augen.
Wer oder was tat sich da und was für eine Rolle spielte ich dabei?
Metallische Instrumente fielen auf den Boden, jedes einzelne hinterließ seinen eignen Ton.
Da, wieder eine Schrei.
Die Gerätschaften hinter meinem Bett waren abgeschaltet nur ein Tropf lief langsam den Plastikschlauch entlang und endete in meiner Armbeuge.
Und plötzlich stand er neben mir.
Den kenn ich doch
Oh Gott, tu so als ob du noch im Koma liegst.
Er kam näher und reichte mir was gelbes rüber, was ich durch meine Sehschlitze sehen konnte.
Na, santamo – wie ich sehe bist Du ja wieder unter uns, sagte er.
Äh ja, äh nee - ich meine wo bin ich und was ist passiert.
Es wird eine Weile dauern, bis Du alles verstanden hast, aber Du wirst es verstehen.
Wir werden jetzt erstmal eine Reihe an Test an Dir durchführen, um festzustellen wie es Dir geht.
Verstanden? Irgendwelche Einwände?
Meine Stimme versagte und ich war steif vor Angst, vor dem was mir jetzt blühen könnte.
Fortsetzung folgt.