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Ausgewandert und Abgebrannt - Im Fernen Osten nichts Neues – Teil 2

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Ausgewandert und Abgebrannt

Alle 14 Tage, immer Freitags, erscheint ein weiterer Teil exklusiv beim Wochenblitz!

Vita

Carl Gemser wurde als Sohn einer deutschen Profitänzerin 1957 in Luzern geboren. Er erlernte den Beruf des Kellners, absolvierte in Zürich eine Gesangsausbildung, war jahrelang Fabrikarbeiter und später in einem Großkonzern als Portier angestellt, wo er intensiv mit dem Schreiben begann. Seit 1998 ist er im Telefonmarketing, vorwiegend als Consulter tätig.

Zahlreiche Reisen nach den USA (wo er einige Male in Las Vegas als Sänger in einem kleinen Kasino auftrat), Brasilien, Thailand, Hongkong, Kambodscha und Vietnam inspirierten den Autor zu seinen Short Storys, Satiren, Erzählungen und zu einem Roman.

Der Tatsachenroman/Gegenwartsroman

Eines Tages wanderte er nach Thailand aus und versuchte dort eine Existenz zu gründen zusammen mit seiner einheimischen Frau. Einige Zeit später musste er allein und völlig abgebrannt wieder in die Schweiz zurückkehren. Daraus entstand dann schließlich das Thema zu Ausgewandert & Abgebrannt - Rückkehr in die helvetische Kälte. Ein Tatsachenroman, der zugleich eine schonungslose Abrechnung mit diversen Schweizer Behörden ist.

Publikationen

Ende der achtziger Jahre wurde seine erste Satire in einer Provinzzeitung veröffentlicht. Später folgten diverse Artikel in verschiedenen Regionalzeitungen sowie zwei Beiträge für die Horror Story der Woche in der John Sinclair Serie, Prosatexte in satirischer Form und mehrere Tatsachenberichte in der Luzerner Gassenzeitung.

 

Im Fernen Osten nichts Neues – Teil 2

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"Aber ich muss trotzdem ausdrücklich betonen, dass meine beste Englisch Schülerin eine Russin war. Ja, du hast vollkommen recht: Eine wahre Seuche hier. Pattaya heißt nun inoffiziell 'Russaya' und Thailand: 'Thussland'."

"Hihihi! Aber wenigstens konnte ich meine Bar renovieren lassen."

Linda fuchtelt mit einer mit Wasser halb gefüllten ­Zwei-Liter Plastikflasche herum und drückt mir damit sanft zwischen die Beine, während sie dabei spitzbübisch grinst.

Uiiih! ...Ich hab' eh schon 'ne dicke Pfeife, und die ­fängt gleich an zu trillern ...

Wir beide fangen an zu feixen. "Du bist immer noch die größte Sensation von Pattaya", mache ich Linda das Kompliment.

"Cha cha, Bagwahn Tom. Langsam. Du Schmeichler bleib mal auf dem Teppich. Dass du immer so übertreiben musst. Komm doch gleich anschließend in meine Bierbar. Bis nachher."

Sie zwinkert mir keck mit dem linken Auge zu, kauft eine Flasche Haar Shampoo und stöckelt wieder nach draußen.

Der Lärmpegel in der Soi 8 steigt ständig an. In den Song im wummernden Techno-Takt, der aus den Boxen von Lindas neu renovierter Bar dringt, mischen sich die Reggae Rhythmen von der Bierbar nebenan. Es ist kurz nach 19.00 Uhr, die Dunkelheit bereits angebrochen. Das siamesische Sexparadies der Narren erwacht, präsentiert jetzt seine grelle nächtliche Mannigfaltigkeit und menschliche Bizarrerie, inmitten einer orgiastischen Oase des vermeintlichen Glücks, die bis in die Morgenstunden anhalten wird. Auf sämtlichen Straßen wimmelt es von vorbeifahrenden, hupenden Sammeltaxis und Motorrädern. Ach, wie habe ich, obwohl ich ja nur drei Wochen weg gewesen bin, das Treiben dieser Schein- und Zwischenwelt vermisst!

Tina Turner, Whitney Houston sowie andere Divas geben sich nun die Ehre und erscheinen nacheinander auf der Bildfläche (meine Diana Ross ist ja bereits anwesend). Die fünf Gatoys, die Lady Boys bereiten sich auf ihren Auftritt vor. Rasch frischen sie noch ihr eh schon zu dick aufgetragenes Make-up auf oder zupfen an ihren Strapsen herum. Ein Voll-Play-back wird eingespielt. Dann betreten sie die Bühne und legen los mit ihrer lasziven Show. Und die ist nicht mal von schlechten Eltern.

Nach den Lady Boys betreten drei blutjunge, bildhübsche Girls die Bühne von Lindas Bar. Sie tragen rot-schwarze mit glitzerndem Lametta bestickte Kleider mit Miniröcken. Musikalisch begleitet von einer vierköpfigen temperamentvollen Band führen diese heißen Gazellen aus dem Isaan ihre Mor Lam Tänze auf. Dabei wippen sie im Rhythmus der aufpeitschenden Musik mit ihren Becken ruckartig nach vorne, lassen ihre aufreizenden Hintern kreisen auf betörende Weise. Eine der erotischsten Darbietungen, die ich seit Langem gesehen habe. Sogar noch um Längen besser als das, was man in so mancher hiesigen GoGo Bar geboten kriegt. Siamesischer Samba pur! Sie ziehen eine unglaublich geile Performance ab, die mir langsam aber sicher die Hose zu eng werden lässt.

"Wow, Suay, Sexy! Sexyyyyy! Linda, wo hast du denn diese Pracht Puppen her?"

"So viel ich weiß, stammen sie aus Ubon. Aber da musst du Muang, meine Schwester fragen", gibt mir Linda zur Antwort.

Muang, Lindas ältere und wohlbeleibte Schwester und Mamasan. Ich winke ihr anerkennend zu, während sie sich mit ihrem mit zwei riesigen Mehlsäcken bewehrten Oberkörper auf den Tresen der Bar herumwälzt. Sie besitzt nicht die geringste Ähnlichkeit mit ihrer jüngeren Schwester. Noch vor ungefähr fünf Jahren ist sie die Mamasan gewesen, von der Poppy 2 Bierbar, die sich gleich etwa Hundert Meter weiter vorne an der Beach Road befindet. Als ehemalige Chefin von Pranom kenne ich sie natürlich sehr gut.

 
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