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Rechtskolumne: Testament in Thailand

Wahre Geschichte: Vom Pussykater zum Psychiater

Interview mit Simon Rindlisbacher – Ramada Hotel & Suites Bangkok

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(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)

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Stimmen aus Thailand

Simon Rindlisbacher – Ramada Hotel & Suites Bangkok

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Bitte stellen Sie sich kurz vor:

Mein Name ist Simon Rindlisbacher, bin Schweizer und 37 Jahre alt. Seit meinem 14. Lebensjahr, damals als Service Aushilfe im Restaurant Sonne, wo ich aufgewachsen bin (Gossau – St Gallen), bin ich mit Restaurants und Hotels verbunden. Schon damals wusste ich, dass mein Berufsweg nach Asien gehen wird und dass ich einmal Hotel Direktor sein möchte.

Nach meiner Lehre, verschiedenen Praktia im Service, Küche, Rezeption und die Belvoirpark Hotelfachschule in Zürich, habe ich mich entschlossen, ein Jahr Erfahrung in einem Stadthotel hier in Bangkok zu erlangen. Ich war Praktikant im Rembrandt Hotel und habe mich kurz vor Abschluss entschieden, meine Karriere hier weiterzuführen.

Heute bin ich nun seit über 10 Jahren hier und lebe mit meiner Familie glücklich zusammen. Wir habe einen 4-jährigen Sohn und arbeite im Ramada Hotel & Suites Bangkok als General Manager.

Erzählen Sie uns ein wenig über Ihr Hotel:

Das Ramada Hotel & Suites Bangkok ist in der Sukhumvit Soi 12. Also sehr zentral und nur gute 5 Gehminuten von der Skytrain (BTS) Station Asoke entfernt oder dann der Metro (MRT) Station Sukhumvit. Das Hotel hat 95 Zimmer und Suiten, die von unseren Internationalen Klientele für kürzere, aber auch längere Aufenthalte sehr geschätzt wird. Auch empfangen wir sehr viele Gäste, die immer wieder zurückkommen.

Die Umgebung des Hotels ist sehr ruhig, der wunderschöne Garten mit Swimming Pool erinnert mehr an eine Oase als ein Stadthotel und das Restaurant Boccone serviert feine Thai und Internationale Gerichte. All das im Stadtzentrum, mit Shopping, Offices, Restaurants und den verschiedenen Ausgangsmeilen. Auch bin ich in der glücklichen Lage, mit einem professionallem Team zusammen zu arbeiten, die nicht nur loyal sondern auch sehr hilfsbereit und zuvorkommend sind. www.ramadasuitesbangkok.com

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäft?

Zum guten Glück hat sich Thailand von den vergangenen Geschehnissen sehr gut erholt. Das erste Quartal 2013 war das beste seit der Hoteleröffnung vor knapp 3 Jahren. Das 2. Quartal ist saison’s halber etwas ruhiger, dürfen aber mit dem Geschäftsgang zufrieden sein. Der Sommer kommt mit Bestimmtheit gut, da wir schon überdurchschnittlich viele Reservationen in unseren Büchern haben. September und Oktober wird ruhiger, bevor es dann in die Hauptsaison geht.

Uns hilft, dass wir einen guten Mix von verschiedenen Nationalitäten zu unserem Kundensegment zählen dürfen. Nebst den verschiedenen Asiatischen Märkten, gehören auch die Deutschen und Schweizer zu unserer Kundschaft. Familien, wie auch Geschäftsleute geniessen ihren Besuch bei uns und erfreuen sich an unserem ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis.

Hat sich die Tourismusbranche, insbesondere die Hotelindustrie in den letzten 10 Jahren in Thailand stark verändert?

Ja, sehr. Zum Einen haben wir Märkte, die ganz stark zugenommen haben und es weiter tun. Als ich Anfang des Jahres im Süden ein Wochenende mit meiner Familie verbrachte, sah ich im Hotelzimmer einen Flyer in Englischer und Russischer Sprache oder dann Reklamentafeln in Arabisch, Chinesisch und Koreanisch. Früher war das noch nicht so extrem, aber es zeigt klar, welche Märkte führend sind. Das ist ja im Grunde genommen eine gute Sache, nur vermisse ich manchmal in den Hotels den “gesunden” Nationalitäten Mix.

Auch fühle ich einen Trend, der von der typischen Gruppenreise wegkommt und Gäste vermehrt über das Internet ihre Reise selber buchen. Sei es der Flug und/oder das Hotel. Die Reisebranche musste umdenken und handeln. Die einen machen das sehr gut, andere verschwinden.

In den Hotels wird eine ganze Palette von Internationaler Kost serviert. Früher war es ok, wenn man auf dem Frühstückbuffet im Hotel ein typisches American Breakfast und ein paar Asiatische Gerichte präsentierte, doch heute könnte ein gutes Stadthotel oder Resort seine Internationale Clientel so nicht mehr zufrieden stellen. Die Konkurenz von guten Hotels ist riesig und für den Endkonsument ein Leichtes, eine Alternative mit besserem Service und Angebot zu finden. Und allenfalls noch zu einem günstigeren Preis. Heute kämpft vor allem Bangkok mit zu tiefen Zimmerpreisen. Das ist vielleicht etwas, was sich in den letzten 10 Jahren “leider” nicht verändert hat. Gut für die Gäste, nicht so gut für mich als Hotelier.

Das waren jetzt nur ein paar Gedanken, die ich jetzt spontan aufgezählt habe. So viel hat sich verändert. Vieles positiv, aber leider auch ein paar negative Dinge.

Gibt es ein Ereignis (positiv oder negativ), das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist, seit Sie in Thailand sind?

Als ich das erste Mal hier in Bangkok ankam und in die Lobby eines bekannten Stadthotels eintrat, begrüsste mich eine Dame mit einem Wai. Das hatte ich noch nie erlebt und war für mich persönlich ein ganz spezieller Moment. Vielleicht diese kleine aber so eindrückliche Geste ist vielleicht der Grund, warum Thailand heute mein zweites Zuhause ist.

Könnten Sie sich vorstellen, wieder zurück in die Schweiz zu gehen?

Ich sag niemals “nie”, aber momentan kommt das nicht in Frage. Ich lebe mit meiner Familie hier in Bangkok, mein Sohn geht in die Schule und wir beide haben eine tollen und interessanten Job. All das in einem Umfeld, wo wir uns sehr wohl und glücklich fühlen. Sicher vermisse ich auch meine Familie in der Schweiz, meine früheren Freunde, die verschiedenen Jahreszeiten und natürlich die eine oder andere Köstlichkeit von zuhause. Auch ist es so, dass es in meinem Beruf viel weniger Möglichkeiten, geschweige denn “Job Openings” in tollen Hotels wie hier in Asien gibt.

Schauen wir mal was die Zukunft bringt, denn die kommt ja bekanntlich immer anders als erwartet.

 

Koni Holenstein von X-Trend

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Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich bin Koni Holenstein, Schweizer und habe nach meiner Kaufmännischen Ausbildung eine internationale Fussballer-Karriere als Profi  begonnen, wobei ich bei Clubs wie den Grasshoppers aus Zürich, dem FC Lugano sowie beim TSV 1860 München engagiert war. Mit dem FC Brügge erreichte ich 1976 das Uefa-Cup Finale gegen den FC Liverpool.

Nach der Fussballkarriere begann für mich eine neue Studienzeit im Bereich der Sportwissenschaft und ich schloss die mehrjährige internationale Ausbildung mit Diplom ab.

Seit wann kennen Sie Thailand. ?

Ich war bereits 1972 einmal in Bangkok und spielte ein internationales Fussballturnier, habe dann Thailand leider nicht mehr besuchen können bis 2003.

Seit wann sind Sie in Thailand und was hat Sie damals hierher geführt ?

Wie gesagtim Jahre 2003 hat mich ein Sport-Kunde in der Schweiz gefragt , ob ich Lust hätte nach Thailand mitzukommen um seine schon langjährige Feriendestination Pattaya-Jomtien näher kennen zu lernenDa ich schon mehrere Jahre in Thailand Sporttextilien produzieren liess, aber meinen Fabrikanten nie besuchte, kam mir diese Einladung gerade recht und es sollte der erste Schritt  in einen neuen Lebensabschnitt werden.

Was hat Sie dazu bewegt,Ihre Firma zu gründen ?

Sport als Lebensphilosophie und die nötige Ausbildung als Sportwissenschafter mit den nötigen Kenntnissen in der Sport-Biomechanik haben die Firma 2006 entstehen lassen, welche unter dem Label   „X-Trend.com“  exclusives Fitness Equipment anbietet.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäft ?

Wir sind sehr zufrieden und haben in den letzten vier Jahren einen guten Kundenstamm in ganz Thailand aufbauen können.

Was ist bei Ihrem Geschäft besonders oder einzigartig ?

Qualität und Innovation, die begeistert. Die X-Trend Fitness Serien sind die Verkörperung der konstanten Weiterführung von Perfektion,die hohe Leistung mit Luxusverfeinerung kombiniert und die man von hochwertigen kommerziellen Fitnessgeräten erwarten kann.

Welche Pros und Contras bringt das Betreiben eines Fitness Equipment Betriebes in Thailand mit sich ?

Die positiven Seiten überwiegen natürlich bei weitem wenn man bedenkt, dass  Thailand in Sachen Sport und Fitness noch ein sehr grosses Zukunftspotenzial aufweist.

Wenn man ein Contra anführen muss , dann möchte ich bemerken, dass es manchmal noch Überzeugungsarbeit braucht, um die Preis/Leistungsprinzipien dem Kunden als Fortschritt  näher zu bringen und es als Vorteil zu betrachten für etwas mehr Qualität auch etwas mehr auszugeben.

Was machen Sie besser als andere ?

Die wichtigsten Bedürfnisse unserer Kunden nach einem Geräte-Kauf sind natürlich die Geräte-und Serviceleistungen von X-Trend. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden  2  Jahre Garantie!

Unser eigenes Technikerteam ist bestens ausgerüstet mit dem Wissen und der Kompetenz, um Ihren Aufgabenbereich zur vollsten Zufriedenheit des Kunden auszuführen.

Was ist  Ihre Geschäftsphilosophie ?

Qualität – Innovation – Führend

Unser Leistungsspektrum umfasst alle Arten von Operationen - vom Hotel über den Sportverein bis zu Fitness-Zentren und Home-Gyms.

Wir bieten umfassende Beratung für Gym Start-up, Fitnessgeräte-AuswahlGesamtkonzepte inklusive Bodenbeläge, Matten und Spiegelwände.

Was sind die Ziele für die Zukunft ?

Wir sind bestrebt, uns in naher Zukunft als eine der  führenden Anbieter  in der Fitness Equipment Branche in Thailand zu etablieren.

Gibt es besondere Ziele für dieses Jahr ?

Vibrationsplatten sind die Fitnessgeräte des 20. Jahrhunderts. Aufgrund der technischen Funktionen und dadurch bedingten Wirkungsweise, ermöglichen sie ein intensives Kräftigungstraining.

Wir promoten dieses Jahr unsere professionelle Vibrations Platte LV-1000 als ideale Lösung für den kommerziellen Einsatz wie auch für den engagierten Privatkunden zum absoluten Top-Investment Preis!

Der LV-1000 bietet durch voreinstellbare Trainingsprogramme zusätzlich die Option für selbstständiges Training durch den Benutzer.

Wo und zu welchen Zeiten können Ihre Kunden Sie erreichen ?

Unser Showroom ist in JomtienChonburi und die Kontaktadresse sowie Telefonnummern können Sie aus unserer Home-Page www.x-trend.com entnehmen. Des weiteren sind wir täglich von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends  unter 080 080 60 70 zu erreichen. Ausserdem unter der E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

TOP Resort Koh Chang

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Der Wochenblitz war zu Gast im TOP Resort auf Koh Chang und durfte dort seinen Songkran Urlaub verbringen. Wir trafen den Manager des Resorts Michael Weber und führten mit ihm ein Interview.

Mein Name ist Michael Weber. Ich wurde vor 54 Jahren in Berlin geboren. Meine erste Thailandreise liegt jetzt 35 Jahre zurück. Meine Großmutter hatte mich zu dieser Reise eingeladen. Als fleißige Leserin diverser Frauenzeitschiften wie Frau im Spiegel  und anderer Klatschblätter, wollte sie unbedingt sehen, wie und wo Königin Sirikit lebt. Daraus wurden eine Woche Bangkok, eine Woche Phuket und drei Wochen Pattaya und ich kann mich noch gut erinnern, dass es in Bangkok nur zwei höhere Häuser gab, das Indra Regent und das Dusit Thani Hotel. Ansonsten beschränkte sich Bangkoks Skyline auf fünf stöckige Stadthäuser. Der Patong Beach hatte 3-4 kleinere Bungalowanlagen und das Patong Beach Hotel mit 60 Zimmern. Ansonsten gab es halt nur die offenen Strandrestaurants sowie eine offene Disco. Strom gab es über Dieselgeneratoren und die Bungalowanlagen hatten schwerbewaffnete Nachtwächter, weil der gesamte Süden von Kommunisten unterwandert war. Auch in Pattaya war noch nicht an einen solchen Bauboom zu denken. Alles in Allem hatten wir einen fünf wöchigen Traumurlaub, den wir zwei Jahre später wiederholten. Von da an war jedes Jahr ein Thailandurlaub angesagt, zu dem dann auch meine Eltern, Geschwister und Freunde mitkamen. 1983 lernte ich dann meine erste Thai Frau kennen. Es dauerte nicht lange und ich flog mindestens einmal monatlich nach Thailand.

Das ging so bis zum Jahr 2000. Durch Zufall stellte man im Schlaflabor eine schwere Herzmuskelentzündung fest und man riet mir meinen Lebensstil  zu ändern, weil ich sonst das fünfzigste Lebensjahr mit Sicherheit nicht vollenden würde. Also entschloss ich mich nach Thailand auszuwandern. Mein Ferienhaus auf der Insel Koh Chang existierte zu diesem Zeitpunkt schon acht Jahre und ich hatte bereits drei weitere Bungalows für Freunde und Familienangehörige dazu gebaut.

Da sich hier eine gute Vermietung abzeichnete, lag es nahe, weiter aufzubauen und so entstand die Idee zum Top Resort. Es dauerte dann noch weitere drei Jahre, meine Goldschmiede in Berlin zu verkaufen und alles aufzulösen. Für mich war es besonders wichtig einen sauberen Schlussstrich zu ziehen, um jederzeit ohne Probleme nach Deutschland zurück zu können. Ich kannte damals und kenne auch heute zu viele kaputte Existenzen, die nicht in ihre Heimat zurück dürfen und dann empfindet man irgendwann auch das schönste Paradies als übergroßes Gefängnis und ergibt sich dem Alkohol oder anderen Drogen und geht daran kaputt.

In den vergangenen Jahren hatte ich schon immer Land dazu erworben, so dass ich über die stolze Fläche von mehr als fünf Rai Land einen Masterplan erstellte, wo ich die mögliche Bebauung skizzierte. Ich habe mich ziemlich genau daran gehalten und der interessierte Leser kann sich das Ergebnis auf meiner Webseite ansehen: www.topresort-kohchang.comoder am besten gleich seinen Urlaub hier verbringen.

Im Oktober 2004 eröffnete ich den Hotelkomplex. Weil mich meine 2. Ehefrau einen Monat später nach 12 Jahren Ehe verließ, um in ihrer Heimatstadt Phitsanulok zu leben, gründete ich die Top Resort Co., Ltd. und beantragte für mich eine Arbeitserlaubnis, um mein Resort führen zu dürfen.

Da die geschäftlichen Erwartungen eintrafen, erweiterte ich das Resort von Jahr zu Jahr. Ein Swimmingpool, ein Restaurant und mehrere Bungalows kamen dazu. Heute verfüge ich über 30 Unterkünfte und in den nächsten 2 Jahren sollen fünf weitere dazukommen.

Es bedeutet mir viel hier zu arbeiten, auf die Bedürfnisse meiner Gäste einzugehen und dafür Sorge zu tragen, dass sie sich hier wohlfühlen. Das spiegelt sich dann auch bei den Hotelbewertungen auf Holidaycheck und Tripadvisor wieder. Seit Jahren rangiert hier das Top Resort auf den vorderen Plätzen, worauf ich besonders stolz bin. Zu diesem Erfolg haben auch meine Freunde und Mitarbeiter Bernhard Noltenius und Paul Spiegel beigetragen, denen ich an dieser Stelle besonders danken möchte.

   

Interview mit Hasestall und German Fresh Bakery

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Der Wochenblitz war zu Gast beim Hasestall und der German Fresh Bakery, die unter einem Dach ein Restaurant und eine Bäckerei betreiben. Wir haben mit den Besitzern Ralf Oltmann (German Fresh Bakery) und Urs Meier (Hasestall) gesprochen

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Seit wann kennen Sie Thailand?

Ralf Oltmann seit 1999 und Urs Meier seit 1998.

Seit wann sind Sie in Thailand und was hat Sie damals hierher geführt?

Ralf Oltmann: Ich habe im Jahr 2006 eine deutsche Bäckerei in Pattaya eröffnet.

Urs Meier: Ich bin seit 2005 Resident in Thailand.   

Was hat Sie dazu bewegt, Ihre Firma zu gründen?

Ralf Oltmann: Aus Urlauben habe ich gute deutsche Backwaren vermisst, da entstand die Idee eine deutsche Bäckerei in Thailand zu eröffnen, die dann zwei Jahre später umgesetzt wurde. Erster Standort war in der Thepprasit Road, dann kam in 2007 der Umzug in die Khao Noi. 2011 übergab ich dann die Bäckerei an meinen Nachfolger. Seit Februar 2013 führe ich die Bäckerei wieder selber, da mein Nachfolger mit der Aufgabe überfordert war. 

Urs Meier: Auf Grund fehlender guter Schweizer Gastronomie zu bezahlbaren Preisen entstand die Idee ein eigenes Restaurant zu eröffnen, das mit dem Hasestall im Pattaya Land & House Village startete und nun in den neuen Räumlichkeiten in der Soi Wat Boonsampan fortgesetzt wird

Wie zufrieden sind sie mit dem Geschäft?

Ralf Oltmann: Im Jahr 2011 hatte ich nach 5 Jahren harter Aufbauarbeit eine sehr gut gehende Bäckerei übergeben. Leider wurde die Qualität und die Konstanz nicht beibehalten; als Beispiel jeden Freitag der "Gute Bienenstich", den es jetzt wieder wie gewohnt jeden Freitag gibt und so ging es bei vielen Produkten. In der Bäckerei gibt es ausser dem guten Brot und Kuchen auch weitere Artikel, wie Wurstaufschnitt nach Deutscher und Schweizer Art und viele Käsesorten. In Kürze wird das Sortiment an Produkten aus dem Hause Hengstenberg und Odenwald Früchten sowie Marmelade, Milch und andere Produkte erweitert.

Urs Meier: Seit dem Umzug aus dem Village Pattaya Land & House in die neue Räumlichkeit läuft das Restaurant recht gut, was ich doch auf die etwas abgeschiedene Lage des alten Hasestalls  zurückführe. Auch im Restaurant versuchen wir eine reichhaltige und gleichbleibende Qualität unserer Speisen anzubieten. Besonders möchte ich den originalen "Schweizer Wurst & Käsesalat" empfehlen. Weiterhin ist ein reichhaltiges Frühstück erhältlich.

Was ist bei Ihrem Geschäft besonders oder einzigartig?

Ralf Oltmann: Alle unsere Produkte werden ohne jegliche Konservierungsstoffe hergestellt, d.h. alle Brote werden mit natürlichem Sauerteig nach alter Tradition hergestellt.

Urs Meier: Im Restaurant legen wir besonderen Wert auf die Frische der Produkte, die verwendet werden, um daraus die guten Speisen herzustellen.

Welche Pros und Contras bringt das Betreiben eines Restaurants und Bäckerei in Thailand mit sich?

Ralf Oltmann: Contra: Das frühe Aufstehen, hohes Maß an Selbstdisziplin. Pro: Von Kunden zu hören, dass es das beste Brot in ganz Thailand ist.

Urs Meier: Contra: Aufgrund meines schon leicht fortgeschrittenen Alters ist es manchmal nicht so einfach einen 15-Stunden-Tag zu bewältigen. Pro: Die positive Resonaz der Gäste.

Was machen Sie besser als andere?

Ralf Oltmann: In unserer Bäckerei wird ausschließlich mit natürlichem Sauerteig bei den Broten gearbeitet. Das Kuchensortiment gleicht der Qualität, die wir aus Deutschland gewohnt sind. Es wird nicht mit Creme gearbeitet, sondern unsere Torten sind ausschließlich mit Sahne hergestellt.

Urs Meier: In unserem Restaurant werden alle Gerichte frisch für den Gast gekocht, was leider ab und an zu etwas längeren Wartezeiten führen kann. Es lohnt sich aber wegen der besseren Qualität. Dies ist uns besonders wichtig, da wir schon beim Einkauf großen Wert auf frische legen

Was ist Ihre Geschäftsphilosophie?

Ralf Oltmann: Täglich frische Waren, eine Qualtät und eine Auswahl wie in der Heimat. Für Anregungen sind wir jederzeit dankbar.

Urs Meier: Gemütlichkeit, gute und reichhaltige Küche wie in der Heimat

Was sind die Ziele für die Zukunft?

Ralf Oltmann: Mein grösstes Ziel ist es, die Qualität der Backwaren wieder auf den Stand von 2011 zu bringen. Leider war bei der Übernahme der Bäckerei im Februar 2013 die Qualitat bei weitem nicht mehr wie früher. Ich möchte an alle meine Kunden appelieren, sich von der Qualität zu überzeugen. Ich freue mich schon jetzt, jede menge alter Kunden wieder begrüßen zu dürfen und hoffe, dass noch viele dazu kommen.

Urs Meier: Wir möchten eine nette, gemütliche Atmosphäre für alle hier in der Gegend Lebenden bieten, die Wert auf gepflegte und gemütliche Gastronomie legen.   

Gibt es besondere Ziele für dieses Jahr?

Ralf Oltmann: Wir werden grade in den Bereich Kuchen unser Sortiment stark ausbauen. Bei der Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass es jeden Donnerstag und Freitag verschiedene Torten mit einer Tasse Kaffee zum Aktionspreis von 120,- Baht erhältlich sind. Ich würde mich freuen, wenn von dem Angebot reichlich Gebrauch gemacht wird.

Urs Meier: Wir bemühen uns, wieder ein Treff für all diejenigen zu sein, die Schweizer und Deutsche Wurstwaren vom Grill mögen. Dazu bieten wir jeden Samstag ab 10.00 Uhr verschiedene Wurstspezialitäten, wie z:b Cervelat, Olma, Schweinsbratwurst, Thüringer usw. mit Brot oder Kartoffelsalat für den Aktionspreis von 119,- Baht an. Auf zahlreichen Besuch hofft das gesamte Hasestall Team.

Wo und zu welchen Zeiten können Ihre Kunden Sie erreichen?

Ralf Oltmann: Die Bäckerei ist von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Persönlich bin ich unter Telefon 083-301-1972 oder per Mail unter germanfreshbakery@gmail zu erreichen.

Unsere Webseite befindet sich im Aufbau. Ich möchte noch erwähnen dass wir unsere Produkte thailand-weit versenden. Ausserdem suchen wir noch Verkaufsstellen für den Bereich Jomtien.

Urs Meier: Das Restaurant ist von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Persönlich bin ich unter Telefon 081-003-8399 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Webseite: www.Hasestall.com(wird im Moment überarbeitet) zu erreichen.

 

Der deutsche Wunderheiler von Thailand

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Reiner Niessen leitet "Bios Logos" - ein Gymnastikzentrum im thailändischen Badeort Pattaya, welches sich seit einigen Jahren mit großem Erfolg um Krankheitsbilder wie Rheuma, Gicht, Bandscheiben- und Rückenprobleme kümmert.

Als Inhaber mehrerer Meistergrade in Karate, Aikido und Ninjitsu machte Reiner Niessen wegen seiner großen Kenntnisse in der asiatischen Zenphilosophie von sich reden. In seiner Heimatstadt Köln war er auch aus dem internationalen Sportgeschehen her eine bekannte Persönlichkeit.

Schon vor der Maueröffnung der damaligen DDR wurde er als einziger Kampfsportler aus dem Westen eingeladen, um dort Seminare über Zen in den Kampfkünsten abzuhalten. Er leitete als Cheftrainer einen internationalen und zuletzt einen deutschen Karateverband. In seinem thailändischen Gymnastikzentrum hängt ein Diplom vom höchsten japanischen Würdenträger im Karate unterschrieben.

Schon im Jahre 2011 berichtete der Wochenblitz als eine der ersten Medien in Thailand über sein thailändisches Gymnastikzentrum "Bios Logos", dessen Ruf weit über den Badeort Pattaya in Thailand hinaus reicht.

Die Berichte über Bios Logos im Wochenblitz waren wegen der Unglaublichkeit von verschiedenen Seiten stark angezweifelt worden. Allerdings lagen dem Wochenblitz medizinische Unterlagen vor, die das Geschilderte bestätigten.

Nachdem Krankenkassen in der Schweiz und Fernsehanstalten aus Deutschland sowie verschiedene andere Medien in Thailand über diesen ungewöhnlichen Mann aus Deutschland berichtet hatten, wollten wir nun doch etwas mehr über den Menschen Reiner Niessen (64) in Erfahrung bringen.

Nun standen wir vor der Einrichtung, in der seit knapp 4 Jahren über 750 Menschen nur durch Gymnastik nach der BILO-Methode geheilt wurden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch seinen Partner Herrn Zengler kamen wir zu einem Interview in den Warteraum. Da saßen wir nun diesem kleinen unscheinbaren Mann gegenüber, dessen Einrichtung Taten vollbringt, welche die medizinische Fachwelt in Erstaunen versetzt.

Herr Niessen wird noch heute von seinen Schülern, die ihn oft noch besuchen, ehrfurchtsvoll "Sensei" (so viel wie "Professor" im Japanischen) genannt - ein Titel, den er seinem Eintrag in Japan und seinen Leistungen im Karate (6. Dan) zu verdanken hat.

"Wie kamen sie nach Thailand?", war unsere erste Frage.

Mit dem Flugzeug!

Sein Kölner Humor war nicht zu verkennen. Er sprach weiter und sagte, dass er nach einer gescheiterten Ehe von einem seiner Schüler hier nach Pattaya eingeladen wurde. Einer Ehe, die ihm sehr viel bedeutet haben mußte, wie wir später noch hörten.

Aber ich konnte es einfach nicht begreifen, für immer hier zu bleiben und so flog ich schon nach einer Woche wieder nach Deutschland.

So ging es im ersten Jahr elf weitere Male ständig nur für ein paar Tage bis ich es endlich begriffen hatte.

Ich wollte und mußte neu anfangen, um weiter meinen Frieden zu finden ohne die schmerzlichen Erinnerungen aus Deutschland.

Eines Abends saß ich an der Theke und hörte, das ein Mann über Wasser in den Beinen klagte und er sehr oft fliegen müsse..

Ich sagte so beiläufig, dass es kein Problem wäre, dies in wenigen Tagen dauerhaft zu beseitigen Also ging ich mit ihm auf mein Zimmer und zeigte ihm, was zu machen sei.

Ein paar Tage später flog er nach Amerika, ohne dass sein Problem sich wiederholte.

Als er wiederkam, redete er überall von seiner Heilung und auf einmal war mein Name in aller Munde. Also bemühte ich mich mehr aus Langeweile um eine Arbeitserlaubnis und richtete dieses kleine Gymnastikzentrum ein.

Wo ein Kölner ist, da ist auch Karneval

Wo ein Kölner ist, da ist auch Karneval

War es nicht zuviel für eine Person?

Ja das stimmt, aber einer meiner Schüler aus Dresden, Lars Zengler (auch ein Träger des Schwarzen Gürtels im Karate), hatte sich schon von Anfang an nicht von mir, seinem Lehrer, trennen wollen. Also ist er heute die zweite Fachkraft in unserem Zentrum.

Mit unserem mittlerweile gut ausgebildeten thailändischen Personal sind wir ein richtiger kleiner Betrieb geworden.

Lars Zengler ist wohl nach über 20 Jahren der Zusammenarbeit mit mir auch der einzige, der meine Arbeit hier weiterführen wird, wenn ich mal nicht mehr zur Verfügung stehen sollte.

Dann sind sie ja ein richtig guter Geschäftsmann, Herr Niessen?

Nein, wohl eher nicht. Thailänder, die keine finanziellen Mittel haben, werden bei uns kostenlos behandelt und wir zahlen den Angestellten hier jedes Jahr ein dreizehntes Monatsgehalt plus ein Weihnachtsgeld aus unserem Überschuß mit einem großen Geschenkkorb. Auch werden alle des öfteren zum gemeinsamen Essen eingeladen.

Hört sich das für Sie nach einem Geschäftsmann an?

Wie kommt es bei ihnen zu solchen Erfolgen, die im Ergebnis jeden Mediziner mehr als erstaunen?

Nun als ein Großmeister in den Kampfkünsten und den Kenntnissen aus dem Zen-Buddhismus waren ich und mein Partner Spezialisten in der Kunst Menschen zu schädigen, ja sogar töten zu können.

Nun da wir das System Mensch aus asiatischer Sicht verstehen gelernt hatten, brauchten wir eigentlich nur umdenken. Also haben wir die Seiten gewechselt. Nun lehren wir nicht mehr, den Menschen zu schädigen, sondern ihn zu reparieren.

Aus der Zenphilosophie sind uns Möglichkeiten bekannt, die sich vorzüglich in eine etwas ausgeklügelte Gymnastik umsetzen lassen. Also nur eine Gymnasitk mit einer anderen Zielsetzung als sonst üblich - keine Medikamente usw.

Herr Niessen, wollen sie ihr Wissen weitergeben?

Ja, das tun wir bereits. Wir haben nun schon die ersten Stellen in Europa, in denen von uns ausgebildete Menschen ihre Kunst gewerblich anwenden können. Auch haben wir Anfragen verschiedener Universitäten auch aus Deutschland vorliegen, die mit uns zusammenzuarbeiten wollen. Zwei deutsche Ärzte haben sich für Kurzlehrgänge in diesem Jahr schon angemeldet.

Welchen Träume hat der Mensch Reiner Niessen noch in seinem Leben?

Nun mein Traum ist es, diesem Land, das mir eine neue Heimat gegeben hat, etwas zurück geben zu können.

Ich würde gerne hier an einer Universität dafür sorgen, das meine Kenntnisse nicht mit meinem Tod für immer verloren sind. Einfach dafür sorgen, das Menschen wie ich überflüssig sind - aber das wird wohl für immer ein Traum bleiben.

Eventuell noch einmal der Teil einer Familie sein und meine Partnerin, die seit über 6 Jahren immer an meiner Seite ist, ein wenig glücklicher machen.

Dies ist ein wundervolles Land mit wundervollen Menschen, also versuche ich und mein Partner eine nützliche Rolle in diesem Land auszufüllen.

Herr Niessen, wie leben sie zum jetzigen Zeitpunkt?

Nun ich lebe hier in einer kleinen, sehr schönen Pension in einem Zimmer unter dem Dach.

Ich schreibe an einem weiteren Buch, das aber diesmal erst nach meinem Tode erscheinen wird.

Luxus wie ein Auto will ich nicht mehr und mein Glück sehe ich tagsüber darin, Menschen zu helfen und abends mit ihnen zu lachen, weil Einsamkeit die schlimmste Krankheit ist, die ich mir im Alter vorstellen kann.

Ich habe Thailand hier lieben gelernt. Für mich ist es meine Heimat geworden und wahrscheinlich die letzte Station in meinem Leben.

Nun versuche ich meinem Leben nur noch einen Sinn zu geben, der mich auch am Leben hält.

   

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