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BANGKOK - Der Vorsitzende der Bangkok Mass Transit System (BTS), Anat Arbhabhirama, entschuldigte sich für den Angriff eines Wachmanns auf einen irischen Lehrer in der BTS Station Prompong und erklärte, der Mann sei von seinem Posten entfernt worden und werde mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen müssen.

Die Situation war außer Kontrolle geraten, als Mr. John B. mit seiner thailändischen Frau, seiner 7-jährigen Tochter und einem Bekannten von einem Sicherheitsmann am Betreten der BTS-Station gehindert worden war, weil er einige Luftballons trug, die seiner Tochter bei einer Feier zum Abschluss ihres Kindergartenaufenthaltes geschenkt worden waren. Der Wachmann erklärte, er dürfe ihn mit den Luftballons weder in den Skytrain noch in die U-Bahn lassen, da beim Platzen eines Ballons eine Panik unter den Passagieren entstehen könnte.

Der Lehrer erklärte dagegen, er sei nun schon mehrere Skytrain-Stationen mit den Ballon — die für seine Tochter sehr wichtig seiengefahren, ohne dass ihn jemand darauf hingewiesen habe. Der Security-Mann ließ sich jedoch nicht umstimmen, woraufhin die Situation sich in eine unschöne Richtung entwickelte.

Nach Angaben der BTS sei Mr. B. zornig geworden und habe mehrfach gegen Mülleimer getreten, woraufhin das ganze dann eskaliert sei und der Wachmann ihn mit einem Schlagstock auf den Kopf geschlagen habe.

Beide Seiten erstatteten daraufhin Anzeige auf der Thonglor Polizeistation. Der Chef der Polizeistation erklärte, er vermute, dass es sich bei dem Vorfall in erster Linie um ein Kommunikationsproblem handele, was zu Missverständnissen geführt habe. Angeblich hat die Polizei noch keine Anklage gegen eine der beiden Seiten erhoben, da sie noch auf einen Bericht aus dem Krankenhaus über den Grad der Verletzung an dem Iren wartet.

Der Vorsitzende der Bangkok Mass Transit System erklärte später, man müsse beide Seiten verstehen: Der Angestellte habe nur versucht seiner Aufgabe als Sicherheitsmann nachzukommen, während Mr. B. versucht habe, seiner Aufgabe als Vater nachzukommen.

Der Ire sieht das anders und will sich nicht mit einem Blumenstrauß, einer Entschuldigung und einem Schmerzensgeld zufrieden geben. Er sei vor den Augen seiner Tochter von einem Wachmann, der seine Pflichten ganz offensichtlich übertrieben habe, blutig geschlagen worden und verlange Gerechtigkeit in Form einer korrekten Ermittlung gegen den Mann. 

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