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Bangkok - Der ehemalige Führer der regierungskritischen Pitak Siam Bewegung, General Boonlert Kaewprasit, folgte in Begleitung zehn weiterer führender Mitglieder einer Vorladung der Polizei, um die Anschuldigungen einer angeblichen Verletzung der Sicherheitsgesetze während der frühzeitig abgebrochenen Demonstration am 24. November 2012 entgegenzunehmen.

Alle vorgeladenen Pitak Siam Mitglieder bestritten die Vorwürfe der Polizei und kündigten an, innerhalb von 30 Tagen eine schriftliche Stellungnahme einzureichen.

General Boonlert sagte, er wisse sehr gut, dass die von ihm angeführte Demonstration bis zum Ende friedlich verlaufen wäre, wenn nicht Personen — die ihre Fäden hinter den Kulissen ziehen würden — die Kundgebung durch gezielte Provokationen in eine andere Richtung gelenkt hätten.

Dr. Tul Sithisomwong, einer der Begleiter des Generals, erklärte, die Polizei wisse genau, dass Puea Thai Partei und Rothemden versucht hätten, die Pitak Siam Demonstration wegen angeblich aufhetzender, gefährlicher Tendenzen im Vorfeld verbieten zu lassen und vor dem obersten Gericht mit ihrem Antrag gescheitert seien. Es sei offensichtlich, dass gewisse Kräfte hinter den Bemühungen der Polizei stünden, um die Angelegenheit nun wieder neu aufleben zu lassen.

Die Polizei bestand dagegen darauf, dass die Vorstöße der Demonstranten keinesfalls provoziert worden seien und man den Geschehnissen daher genauestens nachgehen müsse, denn anderenfalls könnten bestimmte Behörden der Polizei wieder Pflichtverletzung vorwerfen.

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