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Kampagne soll Dengue-Fieber einschränken
Kampagne soll Dengue-Fieber einschränken
Bangkok - Das Gesundheitsministerium will mit einer landesweiten Kampagne versuchen, die Verbreitung von Dengue-Fieber einzuschränken. An der von Moskitos übertragenen Krankheit könnten sich in diesem Jahr 150.000 Menschen anstecken, das sind viermal so viele wie letztes Jahr.

Sämtliche Behörden sollen laut Gesundheitsminister Pradit Sinthawanarongmobilisiert werden. Er forderte am 3. März, alle Familien des Landes auf, Fenster und Türen zu schließen oder mit Moskitonetzen zu verhängen, wenn sie zu Hause sind. Es genüge nicht, nachts über den Betten Moskitonetze aufzuspannen, weil Mücken, die Dengue übertragen, tagaktiv seien. Empfehlenswert sei es auch, Stichen mit Mückenschutzmitteln vorzubeugen. Der Rauch der beliebten Moskitospiralen sei insbesondere für Kinder und Kranke schädlich.
Pradit hofft, die Dengue-Fieber-Behandlungen durch die Kampagne zu halbieren und schätzt, dass in diesem Jahr bis zu 200 Personen an Dengue sterben könnten.

In den ersten beiden Monaten des Jahres gab es bereits zwölf Tote. Insgesamt wurden fast 10.000 Patienten wegen Dengue behandelt. Pro Woche gibt es rund 1200 Neuerkrankungen. Das Gesundheitsministerium rechnete hoch, dass es in diesem Jahr 120.000 bis 150.000 Erkrankungen geben könnte, 15.000 Personen müssten dann im Krankenhaus behandelt werden.















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