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Große Empörung nach Beleidigung Boatengs durch AfD-Vize Gauland
30/05/2016

Berlin - Große Empörung nach der rassistischen Beleidigung von Nationalspieler Jérôme Boateng durch AfD-Vize Alexander Gauland: Als "geschmackl [ ... ]


Eine Torte sorgt für Einigkeit bei den Linken
30/05/2016
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Magdeburg - Groß war die Empörung, als ein antifaschistischer Aktivist beim Magdeburger Linken-Parteitag Sahra Wagenknecht mit einer Torte bewarf [ ... ]


Weltlängster Bahntunnel eröffnet am Mittwoch
30/05/2016

Genf - Es ist ein Bauwerk der Superlative: 57 Kilometer lang ist der Gotthard-Basistunnel, der am kommenden Mittwoch nach 17-jähriger Bauzeit erö [ ... ]


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Berlin - Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel haben vor allem in der Südhälfte Deutschlands für Schäden und Verkehrsbehinderungen gesorgt.  [ ... ]


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Große Empörung nach Beleidigung Boatengs durch AfD-Vize Gauland

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Berlin - Große Empörung nach der rassistischen Beleidigung von Nationalspieler Jérôme Boateng durch AfD-Vize Alexander Gauland: Als "geschmacklos" und "deutschfeindlich" wurde dessen Aussage kritisiert, die Leute wollten Boateng "nicht als Nachbarn haben". AfD-Chefin Frauke Petry bemühte sich am Sonntag um Schadensbegrenzung. Gauland selbst bestritt, sich abwertend über Boateng geäußert zu haben. Die betreffenden Aussagen wurden aber von den beiden Journalisten, die mit Gauland gesprochen hatten, aufgezeichnet.

Gauland sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) über den Innenverteidiger von Bayern München, dieser werde zwar als Spieler der Nationalmannschaft geschätzt; das bedeute aber nicht, dass er nicht als fremd empfunden werde: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."

Auf der Website der FAZ erläuterte die Politikredaktion der FAS am Sonntag, die Äußerung Gaulands sei in einem Gespräch gefallen, das der AfD-Vize mit den Berliner Korrespondenten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) und der FAS, Eckart Lohse und Markus Wehner, am Mittwoch in Potsdam geführt habe. "Beide Kollegen haben die Passage aufgezeichnet, ihre Aufzeichnungen stimmen überein."

Wie in früheren Gesprächen habe Gauland nicht auf einer Autorisierung von Zitaten bestanden. Er habe nur den Teil des Gesprächs, in dem er sich über AfD-Führungspolitiker äußerte, als Hintergrund eingestuft und gebeten, daraus nicht zu zitieren. Daran habe sich die FAS gehalten, heißt es in der Stellungnahme.

Gauland hatte zuvor eine Erklärung verschickt, in der er die Beleidigung Boatengs bestritt: "Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten." Er habe in einem vertraulichen Hintergrundgespräch "die Einstellung mancher Menschen beschrieben, aber mich an keiner Stelle über Herrn Boateng geäußert, dessen gelungene Integration und christliches Glaubensbekenntnis mir aus Berichten über ihn bekannt sind".

AfD-Chefin Petry sagte der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe), Gauland könne sich "nicht erinnern", ob er die abwertenden Äußerung getätigt habe. Sie fügte hinzu: "Ich entschuldige mich unabhängig davon bei Herrn Boateng für den Eindruck, der entstanden ist."

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte der FAS, es sei "einfach geschmacklos", die Popularität Boatengs und der Nationalmannschaft "für politische Parolen zu missbrauchen". Millionen Menschen liebten die Nationalmannschaft, "weil sie so ist, wie sie ist". Boateng sei ein "herausragender Spieler und ein wunderbarer Mensch", der sich gesellschaftlich stark engagiert und für viele Jugendliche Vorbild sei.

Boateng ist in Berlin geboren und aufgewachsen, sein Vater ist Ghanaer, seine Mutter Deutsche. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe): "Jeder Deutsche kann sich glücklich schätzen, solche Leute zu haben, als Teamgefährte, deutscher Staatsbürger und als Nachbar." SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte der Zeitung, Boateng sei kein "Fremder", sondern Deutscher. "Gaulands AfD ist auch deutschfeindlich", sagte Gabriel.

SPD-Vize Manuela Schwesig erklärte: "Mit der AfD werden wir jedenfalls nicht Europameister." Bundestrainer Joachim Löw hat für den vorläufigen Kader für die Europameisterschaft elf Spieler mit ausländischen Wurzeln nominiert. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte der Funke-Mediengruppe: "Ich hätte Jerome Boateng sehr viel lieber in der Nachbarschaft als Alexander Gauland." AFP

 

Eine Torte sorgt für Einigkeit bei den Linken

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Magdeburg - Groß war die Empörung, als ein antifaschistischer Aktivist beim Magdeburger Linken-Parteitag Sahra Wagenknecht mit einer Torte bewarf. Doch die schmierige Attacke sorgte immerhin dafür, dass die Partei ihre Reihen fest geschlossen hielt. Zuvor hatte sich die Fraktionschefin mit Äußerungen zur Flüchtlingspolitik noch parteiintern Feinde gemacht. Bei aller Geschlossenheit fand die Linke in Magdeburg aber kein Patentrezept gegen die AfD.

"Das war ein Angriff auf uns alle", sprang Parteichefin Katja Kipping der Fraktionsvorsitzenden zur Seite, nachdem ein Aktivist der Gruppierung "Torten für Menschenfeinde" Wagenknecht attackiert hatte - gerade als Parteichef Bernd Riexinger seine Rede hielt.

Die demonstrative Unterstützung von Seiten der Parteichefin war insofern bemerkenswert, als Kipping sich kürzlich noch einen öffentlichen Schlagabtausch mit Wagenknecht geliefert hatte. Denn die Fraktionschefin hatte in der Flüchtlingspolitik von "Kapazitätsgrenzen" gesprochen - und davon, dass Deutschland nicht alle Menschen aufnehmen könne.

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Wie zum Dank für all die Solidarität verzichtete Wagenknecht in Magdeburg darauf, ihre umstrittenen Thesen zu wiederholen. Die Linke habe doch als einzige Partei im Bundestag nichts dazu beigetragen, "dass das Asylrecht quasi abgeschafft wurde", erinnerte sie vielmehr an das Nein ihrer Fraktion zu den jüngsten Gesetzesverschärfungen.

Dabei wissen die Strategen in der Partei ganz genau, dass es gerade bei der Stammwählerschaft im Osten große Vorbehalte gegen Flüchtlinge gibt - weshalb die Linken-Wähler etwa in Sachsen-Anhalt scharenweise zur AfD übergelaufen sind. Als "Alarmzeichen" wertete Parteichef Riexinger vor den Delegierten die jüngsten Erfolge der Rechtspopulisten. Doch viel mehr, als die Rechtspopulisten als "neoliberal" zu brandmarken, fällt der Linken derzeit nicht ein.

Die schwierige Lage der Partei dürfte auch mitverantwortlich sein für das magere Abschneiden der beiden Vorsitzenden bei der Vorstandswahl. Riexinger brachte nur 78,5 Prozent der Delegierten hinter sich, Kipping gerade mal 74 Prozent.

Eine "gesellschaftliche Gegenbewegung gegen Rassismus und den Rechtstrend" wird in einem beschlossenen Leitantrag des Parteivorstandes verlangt - und daran sollten sich nach dem Willen der Partei auch SPD und Grüne beteiligen.

Der gewünschte Schulterschluss mit den beiden anderen Parteien soll natürlich auch den Weg für ein rot-rot-grünes Bündnis weisen, wie es weite Teile der Partei im Bund anstreben.

Klarer Widerspruch kam hier allerdings von Wagenknecht: In einer von den Delegierten bejubelten Rede am Sonntag verwies sie darauf, dass die Sozialdemokraten doch gar nicht bereit seien, etwa die Rentenkürzungen zurückzunehmen. "Da müssen wir doch nicht so unsinnige Debatten führen, warum wir der SPD nicht noch mehr Angebote machen."

Auf große Resonanz bei ihren beiden Wunschpartnern darf die Linke nicht hoffen. Bei den Grünen gibt es starke Tendenzen zugunsten eines schwarz-grünen Bündnisses. Und in der SPD fährt ausgerechnet Parteivize Ralf Stegner der Linkspartei während der Magdeburger Tagung in die Parade: In einem Interview gibt der SPD-Linke einer Ampelkoalition mit Grünen und FDP den Vorzug vor Rot-Rot-Grün.

Ein Makel ist es dabei auch, dass die alte Galionsfigur der Linken, Gregor Gysi, in Magdeburg nicht mit von der Partie ist. Der langjährige Fraktionschef, der wohl noch am ehesten ein rot-rot-grünes Bündnis voranbringen könnte, kam nicht zum Parteitag. Er hatte vor dem Parteitag per Interview zu Protokoll gegeben, er halte die Partei für "saft- und kraftlos" - und blieb schließlich der Magdeburger Tagung fern.

Mit seiner Schelte hat sich Gysi keine Freunde gemacht in der Partei - deshalb ist derzeit auch unklar, ob er im kommenden Jahr noch einmal für den Bundestag kandidiert. So geht die Linke mit vielen offenen Fragen ins Wahljahr 2017. AFP

 

Weltlängster Bahntunnel eröffnet am Mittwoch

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Genf - Es ist ein Bauwerk der Superlative: 57 Kilometer lang ist der Gotthard-Basistunnel, der am kommenden Mittwoch nach 17-jähriger Bauzeit eröffnet wird. Damit ist er der längste Eisenbahntunnel der Welt. 28,2 Millionen Kubikmeter Gestein mussten bei den Bauarbeiten aus den Alpen gebrochen werden, der Bau kostete rund elf Millarden Euro, 2400 Arbeiter waren im Einsatz.

Bis zu 2300 Meter tief verläuft der Tunnel unter den Alpen. Mit seiner Inbetriebnahme sollen sich die Fahrzeiten zwischen Nord- und Südeuropa erheblich verkürzen. Am Mittwoch wird das Bauwerk feierlich eröffnet, und zur Jungfernfahrt werden neben Schweizer Politikern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident François Hollande und der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi erwartet.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es bereits einen - wesentlich höher verlaufenden - Schienentunnel durch den Gotthard, doch mit dem neuen Basistunnel verkürzen sich die Fahrzeiten. Der Gotthard-Basistunnel sei "für Europa ein Geschenk des Himmels", sagte EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc. Die Bahnstrecke unter den Alpen sei eine "lebenswichtige Verbindung" zwischen den Nordsee-Häfen von Rotterdam und Antwerpen und den Adria-Häfen.

Der Nord-Süd-Verkehr quer durch Europa soll durch den Tunnel flüssiger werden, zudem erhoffen sich die EU-Verantwortlichen eine weitere Verlagerung des Frachtverkehrs von der Straße auf die Schiene und damit weniger Luftverschmutzung.

Auch die Zahl der Bahnreisenden auf der Gotthard-Route soll nach Angaben des Schweizer Bahnbetreibers SBB auf 15.000 täglich im Jahr 2020 steigen. Nach der feierlichen Eröffnung am Mittwoch ist zunächst ein mehrmonatiger Testlauf vorgesehen, bevor der Tunnel im Dezember vollständig den Betrieb aufnimmt. Dann soll sich die Fahrzeit zwischen Zürich und Mailand um rund eine Stunde auf zwei Stunden und 40 Minuten verringern. 260 Fracht- und 65 Passagierzüge sollen den Tunnel täglich passieren.

Das Bauwerk hat eine lange Vorgeschichte: Schon 1947 entwickelte der Schweizer Ingenieur Carl Eduard Gruner die Idee für den Riesentunnel. Nach seinen Vorstellungen sollte das Projekt zum Jahr 2000 fertiggestellt sein - letztlich irrte sich Gruner um 16 Jahre. Der Weg zur Verwirklichung seiner Vision war steinig. 1963 setzte die Schweizer Regierung ein Gremium ein, das den Bau eines Basistunnel unter dem Gotthard prüfen sollte. 1983 kamen die Behörden schließlich zu dem Schluss, das Projekt sei "nicht dringlich".

In den folgenden Jahren wuchs jedoch die Zustimmung zu dem Pojekt, 1992 und 1998 stimmten die Schweizer in zwei Referenden für den Bau. 1999 begannen schließlich die Arbeiten, 15 Jahre später konnte der Alpen-Durchstich gefeiert werden.

Letzlich profitierte das Bauwerk von der langen Wartezeit von der ersten Idee bis zu deren Realisierung. Hätte Ingenieur Gruner schon vor 69 Jahren begonnen, den Tunnel zu bauen, hätten Arbeiter in einer teuren und gefährlichen Unternehmung einen Weg durch das Gestein sprengen und bohren müssen. Doch durch den Fortschritt in der Bohrtechnik war es schließlich ein hochmodernes und gigantisches Tunnelbohrgerät, das sich quer durch die Alpen fraß, den Abraum hinten auswarf und gleichzeitig vorfabrizierte Betonwände verlegte.

Neben seiner verkehrspolitischen Bedeutung ist dem Gotthard-Basistunnel auch ein Platz im Guinness-Buch der Rekorde sicher: Er löst den 53,9 Kilometer langen Seikan-Eisenbahntunnel zwischen den japanischen Hauptinseln Honshu und Hokkaido als weltlängster Bahntunnel ab, der 50,5 Kilometer lange Eurotunnel unter dem Ärmelkanal wird dann auf den dritten Platz verdrängt. AFP

   

Verletzte und Schäden durch Unwetter in Deutschland

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Berlin - Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel haben vor allem in der Südhälfte Deutschlands für Schäden und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Im rheinland-pfälzischen Hoppstädten wurden nach Polizeiangaben am Samstag bei einem plötzlichen Blitzschlag nach einem Fußballspiel insgesamt 33 Menschen teils schwer verletzt, darunter 29 Kinder. In Polen starb ein Wanderer durch Blitzschlag. Verletzte gab es auch bei einer Geburtstagsfeier in einem Pariser Park.

In Hoppstädten schlug der Blitz am Samstagnachmittag nach Abpfiff eines E-Jugendspiels buchstäblich "aus heiterem Himmel" auf dem Spielfeld ein, wie die Polizei mitteilte. Ein 45-jähriger Betreuer erlitt einen Herzkreislauf-Stillstand und musste reanimiert werden. Er und ein ebenfalls schwer verletzter 48-jähriger Mann wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Schiedsrichter, ein weiterer Betreuer sowie 29 Kinder zwischen neun und elf Jahren wurden leicht verletzt, sie erlitten teilweise einen Schock. Alle wurden vorsorglich zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht. Augenzeugen berichteten der Polizei, der Himmel sei nicht bewölkt gewesen, als plötzlich der Blitz einschlug. Eine Erklärung dafür hätten sie nicht.

Im Schwarzwald in Baden-Württemberg wurde am Samstag eine 64-jährige Wanderin von einer Schlammlawine bis zur Hüfte verschüttet. Helfer mussten die Frau teilweise mit bloßen Händen freigraben. Sie wurde nur leicht verletzt, wie die Polizei in Freiburg mitteilte. Die Wutanschlucht, wo die Gerölllawine abgegangen war, wurde teilweise gesperrt.

Durch die Unwetter wurden in Teilen Deutschlands zahlreiche Keller geflutet, Straßen überschwemmt und Bäume entwurzelt. Bereits am Freitagabend war in Rheinland-Pfalz ein mit 250 Reisenden besetzter Regionalzug auf der Moselstrecke wegen eines Erdrutsches teilweise entgleist. Niemand wurde verletzt.

Auch in anderen Teilen Europas richteten Unwetter teils große Schäden an. In Südpolen wurde ein 40-Jähriger bei einer Bergwanderung in den Beskiden von einem Blitz erschlagen, wie die örtlichen Medien berichteten. In derselben Region wurden drei Menschen durch Blitze verletzt, ein 61-Jähriger ertrank in einem überfluteten Wildbach.

In einem Park in Paris wurden elf Menschen vom Blitz getroffen und zum Teil schwer verletzt, darunter mindestens acht sieben- und achtjährige Kinder. Nach Angaben des Kinderhospitals musste ein Kind reanimiert werden.

Nach Polizeiangaben feierte die Gruppe im Parc Monceau im wohlhabenden Nordwesten der französischen Hauptstadt einen Kindergeburtstag, als es zu regnen begann. Daraufhin hätten die Opfer Schutz unter einem Baum gesucht, sagte eine Abgeordnete des Stadtrats. Ein schweres Unwetter war überraschend am Samstagnachmittag über Paris niedergegangen. Selbst die French Open mussten für mehr als zweieinhalb Stunden unterbrochen werden.

In Deutschland wurden in einigen Regionen weitere Gewitter erwartet. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) verlagert sich der Gewitterschwerpunkt zum Beginn der neuen Woche hauptsächlich in den Norden und Nordosten Deutschlands. Insgesamt bestand aber nur noch ein geringes Unwetterpotenzial. AFP

 

Grüne fordern vor Milchgipfel "grundlegendes Umdenken" in der Landwirtschaft

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Berlin - Die Grünen haben vor dem Milchgipfel am Montag in einem offenen Brief an Agrarminister Christian Schmidt (CSU) ein "grundlegendes Umdenken" in der Landwirtschaft gefordert. Über 4000 Bauernhöfen drohe allein in diesem Jahr der wirtschaftliche Untergang, mahnten Fraktionschef Anton Hofreiter und der Grünen-Agrarexperte Friedrich Ostendorff in dem am Samstag bekannt gewordenen Schreiben. "Ein paar Pflaster reichen nicht, um ein kaputtes System zu behandeln."

Gebraucht werde eine Agrarwende hin zu einer grünen Landwirtschaft. Das Motto "Immer mehr, immer billiger" habe zur aktuellen Krise geführt. Seit Wegfall der Milchquote im April 2015 kenne die Milchproduktion in Europa kein Halten mehr. Die Folge sei ein dramatischer Verfall der Milchpreise, schrieben die beiden Grünen-Politiker.

Deutschland müsse sich an die Seite Frankreichs stellen und sich in Brüssel für eine Mengenreduzierung einsetzen, forderten sie. Als "Notmaßnahmen" müssten gestaffelte Soforthilfen an Milchbetriebe gezahlt werden, die ihre Erzeugung mindestens ein Jahr lang senken. Zudem müssten Molkereien durch Bonuszahlungen an Milcherzeuger die Anlieferungsmenge reduzieren.

Die Bundesregierung müsse zudem durch Gesetzesänderungen die Verhandlungsposition der Milchbauern gegenüber Molkereien und Lebensmittelhandel stärken, forderten die Grünen-Politiker. Auf dem Milchgipfel, an dem Vertreter des Bauernverbands, des Handelsverbands und von Molkereiverbänden teilnehmen, sollen Hilfen für die Bauern beschlossen werden, die unter den niedrigen Milchpreisen leiden.

Schmidt hat bereits Bürgschaften, Kredite sowie steuerliche Erleichterungen für die Landwirte angekündigt, aber keine Summe genannt. Der Lebensmitteleinzelhandel soll zudem die Preise im Kühlregal wieder heraufsetzen. Ein Liter Milch kostet derzeit die Verbraucher nur 46 Cent im Supermarkt. Die Milchbauern bekommen von den Molkereien nur rund 20 Cent pro Liter, teils weniger. AFP

   

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