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Der nächste WOCHENBLITZ erscheint ab 6. Juni 2014.

Deutschland / Ausland:

Aldi-Firmenpatriarch Karl Albrecht mit 94 Jahren gestorben

Politiker von Union und SPD fordern harte Schritte gegen Russland

UN-Sicherheitsrat verurteilt in Resolution Abschuss von Flug MH17

Gewalt im Nahen Osten hält ungebremst an

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(Henry Ford I, amerikanischer Industrieller, 1885-1945)

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Statistiken  

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Benutzer : 980
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Aldi-Firmenpatriarch Karl Albrecht mit 94 Jahren gestorben
22/07/2014

MÜLHEIM AN DER RUHR - Im Alter von 94 Jahren ist der Aldi-Mitbegründer Karl Albrecht gestorben, einer der letzten Firmenpatriarchen der Nachkrieg [ ... ]


Politiker von Union und SPD fordern harte Schritte gegen Russland
22/07/2014

BERLIN - Angesichts der dramatischen Lage in der Ostukraine nach der Flugzeugkatastrophe mehren sich in der großen Koalition die Forderungen nach  [ ... ]


CSU ringt nach Vorstoß zu Maut-Ausnahmen um Geschlossenheit
22/07/2014

BERLIN - Im Streit um die Pkw-Maut ringt die CSU um Geschlossenheit nach dem Vorstoß aus den eigenen Reihen, Ausnahmen für grenznahe Regionen zu  [ ... ]


Zschäpe muss ihre Pflichtverteidiger behalten
22/07/2014

MÜNCHEN - Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe muss sich im NSU-Prozess laut Medienberichten weiter von ihren drei Pflichtverteidiger [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

Bericht: BND-Mitarbeiter verriet Konzept zu deutscher Spionageabwehr

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MÜNCHEN - Der Anfang Juli unter Spionageverdacht festgenommene Mitarbeiter des Bundesnachrichtendiensts (BND) hat Medienberichten zufolge ein geheimes Konzept zur deutschen Spionageabwehr an die USA und Russland gegeben. Der BND habe im vergangenen Jahr an einem neuen Konzept gearbeitet, um künftig besser Spionageangriffe abwehren zu können, berichteten die "Süddeutsche Zeitung" sowie der Nord- und der Westdeutsche Rundfunk am Samstag. Den Entwurf dieses Konzepts reichte der BND-Mann demnach an seinen Agentenführer weiter, der für einen US-Geheimdienst, vermutlich die CIA, arbeiten soll. Später habe er das Konzept zudem per E-Mail an das russische Generalkonsulat in München geschickt, hieß es.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den BND-Mann und einen Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums wegen des Verdachts auf Spionage für die USA. Als Konsequenz aus den jüngsten Spionagefällen forderte die Bundesregierung den bisherigen offiziellen Repräsentanten der US-Geheimdienste in Deutschland in der vergangenen Woche zum Verlassen der Bundesrepublik auf. Der Aufforderung kam der Mann am Donnerstag nach.

"SZ", NDR und WDR berichteten am Samstag unter Berufung auf Sicherheitskreise weiter, der Verdacht gegen den Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums scheine sich nicht zu erhärten. Der Mann selbst bestritt im Gespräch mit der "SZ", für die USA spioniert zu haben. "Ich bin kein Verräter", sagte er nach Angaben der Zeitung. "Ich liebe mein Land und bin loyal", wurde er weiter zitiert. AFP

 

ZDF-Showchef tritt wegen Manipulationen bei Rankingshow zurück

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MAINZ - Das ZDF hat erste Konsequenzen aus den Manipulationen bei der Rankingshow "Deutschlands Beste" gezogen. Der Leiter der Hauptredaktion Show, Oliver Fuchs, tritt zurück, wie der Sender am Donnerstag in Mainz mitteilte. Die Reihe "Deutschlands Beste" werde zudem eingestellt. Bei der Anfang Juli zweimal ausgestrahlten Show waren Ranglisten gezielt verändert worden.

Fuchs habe wegen der Affäre seinen Rücktritt angeboten, teilte das ZDF mit. Der Sender-Intendant Thomas Bellut nahm das Rücktrittsangebot demnach an. Laut einem Sprecher des Senders ist Fuchs mit sofortiger Wirkung freigestellt. Er hatte nach Angaben des Senders allerdings selbst keine Kenntnis von den Manipulationen. Bellut dankte Fuchs "für sein Engagement und seine Arbeit". Er respektiere Fuchs' Angebot, persönlich die Verantwortung zu übernehmen.

Die Affäre hat noch weitere personelle Konsequenzen: Die für die Sendungen zuständige Teamleiterin wurde nach ZDF-Angaben ihrer Führungsposition enthoben und abgemahnt. Eine weitere Redakteurin sei ebenfalls abgemahnt worden.

Bei der Sendung "Deutschlands Beste" war das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage verändert worden, so dass die eingeladenen Gäste in den Ranglisten weiter vorne platziert waren. Eine interne Untersuchung ergab laut ZDF, dass das Fehlverhalten bei der zuständigen Redaktion lag.

Mit den Manipulationen befasst sich am Freitag kommender Woche auch der Programmausschuss des Fernsehrats. Dem Ausschuss sollen laut ZDF Maßnahmen vorgeschlagen werden, um eine Wiederholung eines solches Falls auszuschließen.

Die von Johannes B. Kerner moderierten Shows "Deutschlands beste Männer" und "Deutschlands beste Frauen" hatten Anfang Juli jeweils mehr als vier Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. AFP

 

Offizieller US-Geheimdienstrepräsentant hat Deutschland verlassen

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BERLIN - Nach der Ausreiseaufforderung der Bundesregierung hat der bisherige offizielle Repräsentant der US-Geheimdienste in Deutschland die Bundesrepublik verlassen. Dies bestätigten ein Sprecher des Auswärtigen Amts und die US-Botschaft am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Wir bestätigen, dass die Person, die in der vergangenen Woche aufgefordert wurde, das Land zu verlassen, sich nicht länger in Deutschland aufhält", hieß es aus der Botschaft.

Die "Süddeutsche Zeitung" gab unter Berufung auf deutsche und US-Regierungskreise an, der Beamte sei am Mittag per Linienflug von Frankfurt am Main in die USA ausgereist. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung hatte das Auswärtige Amt zuletzt mit einer informellen Anfrage an die US-Botschaft nach dem genauen Abreisetermin den Druck noch einmal erhöht.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen je einen Mitarbeiter von Bundesnachrichtendienst und Verteidigungsministerium wegen des Verdachts auf Spionage für die USA. Als Konsequenz aus den jüngsten Spionagefällen forderte die Bundesregierung den Vertreter des US-Geheimdiensts CIA in der vergangenen Woche zum Verlassen Deutschlands auf.

Am Dienstag sprachen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Barack Obama telefonisch über die Verstimmungen im US-deutschen Verhältnis im Zuge der Spionageaffäre. Ihre Differenzen konnten sie dabei aber nicht ausräumen. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach am Mittwoch von "tief greifenden Meinungsverschiedenheiten".

Das Telefonat der beiden Politiker war das erste, seit die Bundesregierung den US-Vertreter zur Ausreise aufgefordert hatte. Obama sagte Merkel nach US-Angaben sein Bemühen um eine verbesserte Zusammenarbeit zu. In einer Erklärung signalisierte das Weiße Haus weitere Gesprächsbereitschaft. Die Bundesregierung geht in diesem Zusammenhang von einem längeren Prozess aus. AFP

   

Zeithorizonte und "Hoch soll sie leben": Merkel feiert ihren 60.

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BERLIN - Ein tiefschürfender Geschichtsvortrag, Blumen und ein Ständchen: Rund 650 Gäste haben am Donnerstagabend in der CDU-Zentrale in Berlin den 60. Geburtstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefeiert. Darunter waren neben Merkels Mutter Herlind Kasner auch ihr Ehemann Joachim Sauer und alte Weggefährten wie der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière.

Merkel kann zum runden Jubiläum auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken: Die aus Ostdeutschland stammende Naturwissenschaftlerin arbeitete sich nach der Wiedervereinigung bis ins Kanzleramt vor. In ihrer dritten Amtszeit sitzt die CDU-Politikerin fester im Sattel denn je, in den Umfragen liegt sie unangefochten vorn.

Zum Geburtstag hatte sich die promovierte Physikerin Merkel - wie schon zum 50. - einen wissenschaftlichen Vortrag gewünscht: Unter der nüchternen Überschrift "Zeithorizonte der Geschichte" sprach der bekannte Konstanzer Historiker Jürgen Osterhammel über die Folgen der Globalisierung für Geschichtswissenschaft und das politische Geschäft.

Unter den Gästen waren neben zahlreichen Unionsministern der großen Koalition auch SPD-Chef Sigmar Gabriel und Arbeitsministerin Andrea Nahles. Auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff und frühere FDP-Minister der schwarz-gelben Koalition wie Rainer Brüderle und Dirk Niebel nahmen an der Feier teil.

"Es lässt sich nicht leugnen, ich bin heute 60 geworden", sagte Merkel mit trockenem Humor in ihrer kurzen Ansprache - und dankte Freunden, Familie und Ehemann. Sie alle hätten ihr gezeigt, dass nicht nur ihre Arbeit wichtig sei. Merkel nutzte die Gelegenheit, dem an Leukämie erkrankten Ex-FDP-Chef Guido Westerwelle gute Besserung zu wünschen. Der gute Freund Merkels hatte vor zehn Jahren auf der Feier ihres 50. Geburtstags seine Homosexualität öffentlich gemacht.

Zu den Laudatoren gehörte neben Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt auch Gabriel. Der SPD-Chef lobte Merkel als "herausragende Persönlichkeit und Politikerin" - und fügte scherzhaft mit Blick auf Reibereien in der großen Koalition hinzu: "Es ist wenigstens zeitweise eine große Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten." Es sei auch Merkels Führungsfähigkeiten zu verdanken, dass das Land wirtschaftspolitische Stürme und Krisen gut überstanden habe. Die Fähigkeiten der Kanzlerin kämen aber besser zur Geltung, "wenn Sie mit Sozialdemokraten zusammen" regiere.

Merkel hatte statt Geschenken um Spenden an die José-Carreras-Stiftung für Leukämiekranke gebeten. Einige Gäste brachten dennoch Kleinigkeiten mit: Lothar de Maizière schenkte ihr eine CD mit selbstgespielten Viola-Stücken, Hasselfeldt überreichte eine blauweiße Halskette als Erinnerung an die Schwesterpartei CSU.

Auch ein Ständchen bekam Merkel noch dargebracht: Die Gäste intonierten gemeinsam ein "Hoch soll sie leben". Hineingefeiert in ihren 60. Geburtstag hatte die Kanzlerin in der Nacht auf dem Brüsseler EU-Gipfel.

Gratulationen erhielt Merkel auch von Altkanzler Helmut Kohl, dessen Verhältnis zu seinem einstigen politischen Schützling sich im Zuge der CDU-Spendenaffäre erheblich abgekühlt hatte: "Wenn Sie heute zurückblicken, können Sie dies in der Gewissheit tun, die Gelegenheiten genutzt zu haben, die sich Ihnen in Ihrem wechselvollen Leben boten", schrieb Kohl in einem von der "Bild"-Zeitung veröffentlichten Brief. AFP

 

Merkel schockiert über Flugzeugabsturz über Ostukraine

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BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich schockiert über den Absturz einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine gezeigt. Merkel trauere um die Opfer, "ihr Mitgefühl gilt den Angehörigen", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstagabend mit. Die Bundeskanzlerin forderte eine "umgehende, unabhängige Untersuchung der Absturzursachen".

Schockierend seien für die Bundeskanzlerin auch die mutmaßlichen Umstände, wonach das Flugzeug aus großer Höhe abgeschossen worden sein soll, teilte Seibert weiter mit. Sollte sich diese Nachricht bestätigen, so stelle sie "eine weitere, tragische Eskalation des Konflikts im Osten der Ukraine dar".

Die Linienmaschine von Malaysia Airlines mit 295 Menschen an Bord war in einem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet der ostukrainischen Unruheregion Donezk abgestürzt. An der Absturzstelle gab es keine Überlebenden.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko beschuldigte die Aufständischen, das Passagierflugzeug abgeschossen zu haben, und sprach von einem "Terrorakt". Die Separatisten machten hingegen die ukrainische Armee verantwortlich. AFP

   

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