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Städtetag gegen Dramatisierung der Lage in Kommunen
29/07/2015

Passau - Der Deutsche Städtetag wendet sich trotz der steigenden Flüchtlingszahlen gegen eine Dramatisierung der Lage in den Kommunen. "Es wird v [ ... ]


Hamburgs Datenschützer will Facebook zu Pseudonymen zwingen
29/07/2015

Hamburg - Der Hamburger Datenschutzbeauftragte will Facebook zum Verzicht auf die Klarnamen-Pflicht für deutsche Nutzer zwingen. Er habe eine Verw [ ... ]


G-10-Kommission prüft Verfassungsklage wegen NSA-Affäre
29/07/2015

Berlin - Die G-10-Kontrollkommission des Bundestages prüft Medienberichten zufolge eine Klage vor dem Verfassungsgericht, um Einsicht in die vom U [ ... ]


Grünen-Chefin gegen weitere Einstufungen als sichere Herkunftsländer
29/07/2015

Frankfurt/Main - Grünen-Chefin Simone Peter sowie führende Landespolitiker der Partei wenden sich gegen Bestrebungen, nach Bosnien-Herzegowina, M [ ... ]


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Deutschland Nachrichten

So ganz zurückziehen will sich der "Euro-Rebell" der CDU nicht

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Berlin - Wolfgang Bosbach hadert seit längerem mit den Rettungspolitik für Griechenland, doch so ganz zurückziehen will er sich deshalb nicht: Der 63-jährige CDU-Politiker, der den Milliardenhilfen für das pleitebedrohte Land seine Zustimmung verweigert, will im Bundestag bleiben - gibt aber den Vorsitz des Bundestagsinnenausschusses ab. Das war eine Überraschung, denn als Innenpolitiker genießt der 63-Jährige hohes Ansehen. So dürfte es um den Rechtsanwalt, der nie das Rampenlicht der Öffentlichkeit scheut, denn auch keineswegs ruhig werden. 

Er befinde sich in einem "permanenten Zwiespalt", bekannte Bosbach am Donnerstag nach einem Treffen mit seinem CDU-Kreisvorstand im Rheinland freimütig. Er könne einerseits dem geplanten dritten Hilfspaket für Griechenland unter keinen Umständen zustimmen, da es "in Riesenschritten in die Transferunion führt". Anderseits sei er überzeugt, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und die Bundeskanzlerin Loyalität und Unterstützung verdienten. "Ich werfe mich für Angela Merkel in jede Schlacht", beschreibt der frühere Supermarktleiter, der auf dem zweiten Bildungsweg Jura studiert hat, sein enges Verhältnis zur Regierungschefin. Im vergangenen Jahr durfte der gebürtige Rheinländer die Kanzlerin sogar als "Telefonjoker" in der Günther-Jauch-Sendung "Wer wird Millionär?" anrufen. Merkel sollte ihm bei einer Frage zur DDR-Kultwaschmaschine "WM 66" aus der Klemme helfen, ging aber nicht ans Telefon.  

Das war freilich zu einer Zeit, als das Verhältnis des eigenwilligen Politikers zur Führung der CDU längst nicht mehr ungetrübt war. "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen", blaffte ihn Berichten zufolge schon 2011 der damalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) wegen seines Neins zur Rettungspolitik an. Und am Donnerstag gestand Bosbach, es habe ihn "in besonderer Weise geärgert", dass CDU-Generalsekretär Peter Tauber den Abweichlern vorgeworfen hatte, sie machten aus ihrer Ablehnung ein "Geschäftsmodell". 

Das Etikett des "Abweichlers" oder "Euro-Rebells" will sich Bosbach ohnehin nicht anheften lassen. Schließlich vertrete er in der Euro-Frage nur das, womit einst die gesamte Union angetreten sei - dass es nämlich keine Haftungsunion in der Eurozone geben dürfe. "Heute bist du Rebell, wenn du bei deiner Meinung bleibst", konstatiert er nicht ohne Verbitterung.

Bei all dem gerät in Vergessenheit, dass der seit 1994 im Bundestag sitzende Bosbach seit Jahren zu den wichtigsten Stimmen der Unions-Innenpolitiker gehört. Von 2000 bis 2009 war er Unionsfrakionsvize für die Innen- und Rechtspolitik, und prägte seit 2005 insbesondere die Innenpolitik von Merkels erster großer Koalition maßgeblich mit. 

Bosbach setzte sich dafür ein, die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen zuzulassen, stritt für härtere Anti-Terror-Gesetze, forderte aber auch härtere Strafen gegen Steuersünder. 2009 übernahm er den Vorsitz des Innenausschusses, in dieser Funktion machte er vor allem durch eine harte Gangart in der Affäre um den früheren SPD-Abgeordneten Edathy von sich reden. Dabei sparte er auch nicht mit Kritik am Bundeskriminalamt (BKA), das wegen Ungereimtheiten bei den Kinderporno-Ermittlungen gegen Edathy ins Gerede gekommen war. 

Seine Emsigkeit im Bundestag hat fast vergessen gemacht, dass Bosbach unheilbar an Prostatakrebs erkrankt ist. Operationen und Bestrahlung hätten nicht geholfen, berichtete er im vergangenen Jahr. "Bei mir geht es nicht mehr um Heilung, nur noch um etwas Lebensverlängerung", schilderte er ungewöhnlich offen seine Situation.

Am Donnerstag machte er auf jeden Fall deutlich, wie wichtig ihm alles Private ist. Seine Mutter feierte am Donnerstag ihren 87. Geburtstag - und zugleich den 67. Hochzeitstag. "Deswegen", so Bosbachs Ankündigung vor Journalisten, "gehört der Rest des Tages heute Papa und Mama". AFP

 

Arbeitgeber fordern Ende des starren Acht-Stunden-Arbeitstags

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Frankfurt/Main - Die Arbeitgeber haben die Bundesregierung aufgefordert, den Acht-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen. Das geht aus einem Positionspapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervor, das AFP am Donnerstag vorlag. "Um mehr Spielräume zu schaffen und betriebliche Notwendigkeiten abzubilden, sollte das Arbeitszeitgesetz von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden", heißt es darin. Das Bundesarbeitsministerium lehnte den Vorstoß ab.

Neben der Abschaffung des Acht-Stunden-Tags fordern die Arbeitgeber auch, das Verbot von Sonn- und Feiertagsarbeit in Deutschland zu lockern, und die Ankündigungsfristen für kurzfristige Erhöhungen des Arbeitsvolumen zu reduzieren. Sie begründen ihren Vorstoß mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt. Für einige Berufsgruppen ergäben sich dadurch "neue Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung - beispielsweise durch cloud computing". 

Die Acht-Stunden-Regelung erschwere zum Beispiel die internationale Kommunikation über Zeitzonen hinweg, klagte die BDA. Wenn etwa wichtige Prozesse eines Unternehmens mit asiatischen Partnern am Morgen und mit US-Partnern am Abend abgestimmt werden müssten und dafür die selben Mitarbeiter gefragt seien, komme es zu Problemen. 

Der Präsident des Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, sagte in Berlin, das Arbeitszeitgesetz müsse "ein Stück weit der jetzigen Realität" angepasst werden. Dies solle "nach Augenmaß" geschehen. Flexiblere Arbeitszeiten ermöglichten auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie - unter anderem wenn Mitarbeiter beispielsweise auch von zu Hause arbeiten könnten, betonte Schweitzer.

Das Arbeitszeitgesetz von 1994 begrenzt die zulässige werktägliche Arbeitszeit auf acht Stunden. Die Ausdehnung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn der Acht-Stunden-Tag langfristig eingehalten wird. 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales lehnte den Vorstoß der Arbeitgeber ab. "Eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes wie gefordert ist nicht geplant", teilte das Ministerium auf AFP-Anfrage mit. Richtig sei aber, dass Fragen der Arbeitszeitgestaltung zusammen mit vielen anderen Fragen im Rahmen des Dialog-Prozesses "Arbeiten 4.0" unter anderem mit Wissenschaftlern und Experten diskutiert würden. Ende 2016 werde das Ministerium ein Weißbuch vorlegen. Sollten dann Anpassungen des Gesetzes notwendig sein, würden diese "immer gleichermaßen die Interessen und Schutzbedürfnisse beider Seiten der Sozialpartner im Auge haben und berücksichtigen". 

Auch die IG Metall wies den Vorstoß zurück. Er sei ein "durchsichtiger Versuch, Schutzrechte abzubauen", teilte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, auf AFP-Anfrage mit. "Dringenden Handlungsbedarf" sieht der designierte Gewerkschaftschef allerdings bei Haftungs-und Versicherungsfragen. Es müsse zum Beispiel geklärt werden, wann beim Home-Office ein Betriebsunfall gegeben sei und wann es sich um Freizeit handle.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich offener. Er begrüße es, wenn die Chancen der Digitalisierung genutzt würden, um dem "gewachsenen Bedürfnis der Vereinbarkeit von Arbeit und Leben" Rechnung zu tragen. Allerdings dürfe nicht aus den Augen verloren werden, dass es die bisherigen Regelungen aus Gründen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes gebe. Die "Prinzipien der analogen Welt" dürften in der digitalen Welt nicht aufgegeben werden. AFP

 

SPD-Politikerin Özoguz offen für Flüchtlings-Vorschlag aus Bayern

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Berlin - Die Debatte über den Umgang mit Asylbewerbern aus Balkanländern reißt nicht ab: Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), zeigte sich am Donnerstag offen für den Vorschlag Bayerns, bei der Verteilung auf Aufnahmeeinrichtungen auch die Herkunft der Flüchtlinge zu berücksichtigen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warb erneut für das Vorhaben, gerade für Bewerber aus Ländern mit hohen Ablehnungsquoten wie den Balkanstaaten gesonderte Aufnahmeeinrichtungen zu schaffen. 

Die Flüchtlingsbeauftragte Özoguz zeigte sich offen für solche Unterscheidungen: Es sei "durchaus eine Idee", dass die Flüchtlinge aus bestimmten Regionen auch in bestimmte Erstaufnahmeeinrichtungen kämen, sagte sie im RBB-Inforadio. Özoguz mahnte grundsätzlich eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen an. Den Flüchtlingen, die keine Chance auf Asyl hätten, müsse das auch schnell gesagt werden.

In einer Erklärung hob die Flüchtlingsbeauftrage hervor, es sei zu begrüßen, dass Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) begriffen habe, dass er zu wenig Erstaufnahmeeinrichtungen in seinem Land habe. Özoguz übte aber auch Kritik: "Umso bedauerlicher ist es, dass er das mit einer beschämenden Abschreckungsrhetorik verbindet und den Eindruck erweckt, dass er 'Abschiebelager' an den Grenzen" aufmachen will." 

Der CSU-Politiker Herrmann mahnte im ZDF-"Morgenmagazin" ein differenziertes Vorgehen an. Es gebe eine "große humanitäre Verpflichtung" etwa für Flüchtlinge aus Syrien, aber andere Flüchtlinge hätten kein Asylrecht und müssten möglichst rasch in ihre Heimat zurückkehren.  

Mit speziellen Aufnahmeeinrichtungen soll die organisatorische Grundlage für eine schnellere Bearbeitung von Asylgesuchen insbesondere von Menschen aus Balkanländern geschaffen werden. Ihre Anträge werden meist als unbegründet abgelehnt. SPD und Opposition hatten zum Teil mit großer Empörung auf die Pläne reagiert.

Die Opposition erneuerte ihre Kritik an der CSU in der Flüchtlingspolitik. "Das ist geistige Brandstiftung, die andere zur tatsächlichen Brandstiftung animiert", sagte Grünen-Chefin Simone Peter im "Tagesspiegel". Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, erklärte, die Einrichtung von "Speziallagern für Flüchtlinge aus dem Westbalkan" sei "ein gravierender Verstoß gegen den universellen Schutzgedanken des Asylrechts".

Die amtierende Präsidentin des Deutschen Städtetags, Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU), äußerte sich zurückhaltend zu dem Vorhaben Bayerns. "Wie ein Land seine Erstaufnahmen organisiert, ist unerheblich", sagte Lohse der Tageszeitung "Die Welt". Entscheidend sei, dass die Asylbewerber die ersten drei Monate in den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder blieben.

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt, regte erneut an, das staatliche Taschengeld etwa für Asylbewerber vom Balkan zu kürzen. "Manche Antragsteller vom West-Balkan geben in Anhörungen ganz offen zu, dass sie nur fünf Monate in Deutschland bleiben und die staatliche Hilfe von monatlich 143 Euro erhalten wollen", sagte Schmidt der "Bild"-Zeitung. Davon könnten sie dann neun bis zwölf Monate in ihrer Heimat auskommen. "Daher müssen wir den Anreiz staatlicher Leistungen so weit wie möglich verringern", sagte der BAMF-Präsident. AFP

   

Schadenersatz-Forderungen gegen Tebartz-van Elst im Gespräch

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Limburg - Die katholische Kirche erwägt mögliche Schadenersatzforderungen gegen den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Der zum Apostolischen Administrator ernannte Weihbischof Manfred Grothe habe im Vatikan auch die Frage nach einer materiellen Wiedergutmachung vorgebracht, teilte das Bistum Limburg am Donnerstag mit. Eine Entscheidung steht demnach aber noch aus. Hintergrund ist die Kostenexplosion beim Bau des Bischofssitzes.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass das Bistum in der Finanzaffäre um den früheren Bischof Schadenersatz verlangt. Es gehe um 3,9 Millionen Euro, die das Bistum im Zusammenhang mit dem Bau der Bischofsresidenz habe abschreiben müssen.

Bistumssprecher Stefan Schnelle bestätigte, dass das Bistum diese Summe der angefallenen Herstellungskosten für das Bischofshaus außerplanmäßig abgeschrieben habe. "Daraus lässt sich jedoch nicht schließen, dass ein Schaden in eben dieser Höhe entstanden ist", erklärte Schnelle.

Ob es zu Schadenersatzforderungen kommt, wird letztlich im Vatikan entschieden. "Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Höhe und auf welchem Wege Forderungen gegenüber dem emeritierten Bischof erhoben werden, kann nur im Einvernehmen mit dem Vatikan erfolgen", erklärte Schnelle. Grundsätzlich sei bei Rechtsakten gegen einen Bischof der Heilige Stuhl zuständig. Im Herbst sind laut Bistum weitere Gespräche mit dem Vatikan geplant.  

Die Kosten für den neuen Bischofssitz in Limburg beliefen sich am Ende auf mehr als 31 Millionen Euro. Eine kircheninterne Prüfung der Baukosten zeigte schwere Fehler auf. Ende März vergangenen Jahres hatte Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch des bereits seit Oktober 2013 als Bischof suspendierten Tebartz-van Elst angenommen. AFP

 

Asylbewerber vom Balkan sind der Regierung ein Dorn im Auge

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Berlin - Bei der Diskussion über die hohe Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge stehen vor allem die Asylbewerber aus den Balkan-Ländern im Fokus. Sie stellen einen großen Teil aller Flüchtlinge dar, doch nur wenige werden in Deutschland als politisch verfolgt anerkannt. Deswegen will sie die Bundesregierung schneller wieder loswerden, als das bislang geschieht.

Was hat die Politik bislang unternommen, um die Asylverfahren von Antragstellern aus dem Balkan zu beschleunigen?

Die drei Westbalkan-Staaten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien wurden per Gesetz zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Das soll die Voraussetzungen für die Verfahrensbeschleunigung schaffen, die Einzelfallprüfung muss aber beibehalten werden. Denn schließlich werden zwar die meisten Asylbewerber aus diesen Ländern abgewiesen, aber eben nicht alle. Ein geringer Prozentsatz von weniger als einem Prozent wird anerkannt.

Die Beschleunigung hält sich bislang denn auch in Grenzen: Dauerten die Verfahren bei den drei Ländern in 2014 durchschnittlich 7,1 Monate, so sind es derzeit noch 5,3 Monate. "Der Rückgang ist noch nicht ganz so deutlich, wie wir uns das vielleicht wünschen", heißt es im Bundesinnenministerium. Ressortchef Thomas de Maizière (CDU) will erreichen, dass der Aufenthalt dieser Flüchtlinge innerhalb von drei Monaten beendet wird - und zwar direkt aus der Erstaufnahmeeinrichtung heraus. 

Auch das Ziel, die Zahl der aus diesen Ländern nach Deutschland kommenden Flüchtlinge zu senken, hat der Bund noch nicht im gewünschten Umfang erreicht: Das Innenministerium spricht hier von einem "dämpfenden Effekt" der im vergangenen Jahr erfolgten Einstufung der Westbalkan-Staaten als sichere Herkunftsländer. Seit Anfang des Jahres wurden insgesamt 190.000 Asylanträge in Deutschland gestellt, 78.000 davon von Menschen aus den drei Staaten des Westbalkan.

Welche weiteren Maßnahmen sind geplant?

De Maizière möchte gerne weitere Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer einstufen. Im Gespräch sind dafür Kosovo, Albanien oder Montenegro. Der Bundesinnenminister braucht dazu aber auch eine Mehrheit im Bundesrat, für die auch die Unterstützung der Grünen benötigt wird. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der sich wegen seiner Zustimmung zur Gesetzesänderung bezüglich Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien viel Kritik aus der eigenen Partei anhören musste, signalisiert Bereitschaft zur Ausweitung des Kreises der sicheren Herkunftsländer. 

Nun hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) angekündigt, im Freistaat gesonderte Aufnahmeeinrichtungen für die Balkan-Flüchtlinge zu schaffen - und damit einen Sturm der Entrüstung bei SPD und Opposition ausgelöst. 

Im Bundesinnenministerium wird allerdings darauf verwiesen, dass ein entsprechender Beschluss bereits beim Flüchtlingsgipfel im Juni gefasst worden sei - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war dabei ebenso mit von der Partie wie die Länderregierungschefs. Ein optimaler Einsatz der begrenzten Ressourcen und eine größere Verfahrenseffizienz sollten durch das "Clustern von Verfahren" erreicht werden, beschloss die hochkarätige Runde am 18. Juni. Damit sind dem Vernehmen nach auch gesonderte Aufnahmeeinrichtungen für die Asylbewerber aus den Ländern mit hohen Ablehnungsquoten gemeint.

Wie werden die hohen Ablehnungsquoten bei den Asylbewerbern vom Balkan bewertet?

Was der Regierung als Argument für Verfahrensbeschleunigungen dient, gibt Flüchtlingsorganisationen Anlass zu grundlegender Kritik. Bei vielen Flüchtlingen vom Balkan handelt es sich um Roma, und die seien etwa oft "strukturell" von der Bildung ausgeschlossen, kritisiert Pro Asyl. Deshalb sollten mehr Flüchtlinge von dort als Asylbewerber anerkannt werden. Und die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke hat etwa im vergangenen Jahr beklagt, dass Roma in Bosnien-Herzegowina nach der dortigen Flutkatastrophe nicht die nötige Hilfe bekamen. Zwar hat Merkel kürzlich eingeräumt, dass die Roma auf dem Balkan noch immer diskriminiert würden. Als Asylbewerber will die Bundesregierung sie in aller Regel trotzdem nicht anerkennen. AFP

   

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