Newsletter bestellen  

Anmeldung  

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Facebook Connect  

I'm sorry myApi login is currently not compatible with Internet Explorer. Download Chrome, that's what all the cool kids are using

Connect with facebook

Facebook Connect

Hi , login or create a new account below

Login

Register

If you already have an account with this website login with your existing user name and password to enable Facebook Connect. From now on you'll be able to use our one click login system with your facebook credentials instead of your current user and password

Alternativley to create a new account using details from your Facebook profile enter your desired user name and password below. These are the details you can use to log into this website if you ever decide to delete your facebook account.

Forgot your password? - Forgot your username?

Aktuelle Informationen  

Klick für Download der Wochenblitz App für Android

Klick für Download der Wochenblitz App für Windows

Klick für Download der Wochenblitz App für Apple

Melden Sie sich oben auf der Webseite noch heute für den Newsletter an. Dann sind Sie im Falle einer möglichen Krise oder Katastrophe bestens informiert!

Der aktuelle WOCHENBLITZ vom 22. Juli steht ab sofort in unserem Web-Shop zum download bereit.

Der nächste WOCHENBLITZ erscheint ab 5. August 2015.

Deutschland / Ausland:

Fluglinien müssen bei Online-Buchung Endpreis von Anfang an angeben

Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Landesverrats gegen Journalisten

Ermittlungen gegen US-Zahnarzt wegen Tötung des Löwen Cecil

USA weiten Sanktionen wegen Ukraine-Konflikts aus

Verschiedenes:

Bestellen Sie hier das Abo vom Wochenblitz bequem nach Hause. Thailandweit!

Lesen Sie hier unsere Kolumnen.

Als Senior in Thailand - Essen, Teil 1

Sollte Microsoft Änderungen vornehmen, die auf windows10update.com vorgeschlagen werden?

Facebook  

Spruch der Woche  

Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
(Ralph Waldo Emerson, amerikan. Phil., 1803-1882)

Werbung  

Partner  

  • Childrens Academy
  • Bios-Logos
  • Street Animal Project Pattaya

Wetter  

Blitz Events  

Juli 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Statistiken  

OS : Linux w
PHP : 5.2.17
MySQL : 5.1.73-cll
Zeit : 18:18
Caching : Aktiviert
GZIP : Deaktiviert
Benutzer : 1146
Beiträge : 63321
Weblinks : 6
Seitenaufrufe : 15596561

Spezial  

Eaesy ABC

Bangkok Escort

  • Hoffnung für Todkranke in Thailand
  • Wochenblitz Kolumnen sind einfach heiss

Anzeigen und Hinweise  

  • Travel Service Bangkok
  • Als Senior in Thailand
  • Phom Rak Khun
  • Munich Dental Clinic
  • Hotel TIP Thailand
  • Bitburger
  • Deutsches Eck
  • Deutsches Eck
  • Köstritzer
  • Schäfers Reise
  • Beer Company
  • Beer Company
  • Deutscher Hilfsverein
  • Wochenblitz
  • Bios-Logos
  • ComCon
Linke und Grüne stellen Patriot-Einsatz in der Türkei infrage
31/07/2015

Düsseldorf - Angesichts des militärischen Vorgehens der türkischen Regierung gegen Kurden im Nordirak haben sich Politiker von Linken und Grüne [ ... ]


Fluglinien müssen bei Online-Buchung Endpreis von Anfang an angeben
31/07/2015

Karlsruhe - Bei der Online-Buchung eines Flugs müssen Kunden den tatsächlichen Preis zu einem Flugziel auf einen Blick erkennen können. Es ist u [ ... ]


Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Landesverrats gegen Journalisten
31/07/2015

Berlin - Die Auseinandersetzung zwischen Behörden und Medien über die Berichterstattung zur Arbeit der Geheimdienste hat einen neuen Höhepunkt e [ ... ]


Mehr Übergriffe auf Flüchtlingsheime als vom Bund angegeben
31/07/2015

Hamburg - Die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland ist einem Bericht zufolge höher als bisher vom Bund angegeben. Eine [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

SPD-Ministerpräsident hält Merkel für fast unbesiegbar

PDFDruckenE-Mail

Berlin - "Mittelschlau", "unwürdig" - oder doch nur "norddeutscher Humor": Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat am Freitag heftige Kritik seiner Partei mit der Überlegung auf sich gezogen, dass die SPD angesichts der großen Beliebtheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl 2017 auch auf einen Kanzlerkandidaten verzichten könnte. Während die CDU erfreut ist, sieht die Linke darin "Luschenhaftigkeit".

Für die SPD und Parteichef Sigmar Gabriel ist es frustrierend: Obwohl die Sozialdemokraten in der großen Koalition mit der Union einige politische Erfolge wie den Mindestlohn, die Mietpreisbremse und die Einführung einer Frauenquote in Führungsetagen feiern konnten, kommen sie in Umfragen nicht über 25 Prozent Zustimmung hinaus, wie das am Freitag veröffentlichte ZDF-"Politbarometer" erneut bestätigte. Merkel kann demnach auf einen stabilen und bequemen Vorsprung von 16 Prozentpunkten ihrer Partei blicken.

Für Albig ist das ein Grund, seiner SPD bereits die Aussicht auf einen Sieg bei der Bundestagswahl 2017 abzusprechen. Ein Sieg gegen Merkel sei schwer, sagte Albig in einem NDR-Sommerinterview. "Ich glaube, sie macht das ganz ausgezeichnet – sie ist eine gute Kanzlerin", lobte der Ministerpräsident. Für die SPD könne das Wahlziel auch lauten, an der nächsten Regierung wieder beteiligt zu sein. Auch dafür werde ein starker Kandidat benötigt, aber "ob die Bezeichnung Kanzlerkandidat noch richtig ist oder nicht, das werden wir sehen".

In seiner Partei sorgte der Mann aus dem hohen Norden damit für massive Verärgerung. "Der Gedanke ist völlig abwegig, dass die SPD ohne Kanzlerkandidaten in die Bundestagswahl 2017 gehen könnte", sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi dem "Spiegel". Die SPD kämpfe für ein Ende der großen Koalition mit Politik, Programm und Personal.

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil nannte die Aussagen seines Parteikollegen in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe) "mittelschlau", die SPD-Linke Hilde Mattheis warf Albig im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland ein "für einen Sozialdemokraten unwürdiges Verhalten" vor. Und SPD-Vizechef Ralf Stegner äußerte im NDR die Hoffnung, vielleicht habe Albig ja "norddeutschen Humor" sprechen lassen.

Falls das der Fall gewesen sein sollte, ist Albig Wiederholungstäter. Bereits im März hatte er die Chancen eines SPD-Kandidaten gegen Merkel als gering eingeschätzt, als er unkte: "Vielleicht müssen wir noch eine Weile warten, bis wir wieder Autogrammkarten eines sozialdemokratischen Kanzlers verteilen können."

Albigs erneute Zweifel an den Erfolgsaussichten seiner Partei empören sogar die Opposition. "Diese Luschenhaftigkeit einiger Sozialdemokraten befördert Politikverdrossenheit", kritisierte der Linken-Politiker Dietmar Bartsch in der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Grünen-Chefin Simone Peter sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Auf eine eigene Kanzlerkandidatur zu verzichten, wäre die Selbstaufgabe einer einst stolzen Partei."

Bei der CDU kam die Quasi-Wahlempfehlung Albigs für Merkel hingegen gut an. "Ministerpräsident Albig hat recht", sagte der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl den Funke-Zeitungen. "Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg, seine Position in seiner Partei durchzusetzen." AFP

 

Zwei Ärzte wegen Leipziger Transplantationsskandals angeklagt

PDFDruckenE-Mail

Leipzig - Zweieinhalb Jahre nach Bekanntwerden des Skandals um Lebertransplantationen an der Uniklinik Leipzig hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei ehemalige Oberärzte der Transplantationsklinik erhoben. Den Medizinern wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in 31 Fällen vorgeworfen, wie die Anklagebehörde am Freitag in Leipzig mitteilte. Das Ermittlungsverfahren gegen den damaligen Chefarzt der Transplantationsklinik wurde dagegen eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte seit Anfang 2013 wegen Verdachts auf Manipulationen und Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen an der Klinik ermittelt. Laut Anklage sollen die beiden damaligen Oberärzte 2010 und 2011 in 31 Fällen Mitarbeiter angewiesen haben, Erkrankte fälschlicherweise als Dialysepatienten auszuweisen - und zwar im EDV-Programm der für die europaweite Koordinierung von Lebertransplantationen zuständigen Stiftung Eurotransplant.

Dadurch sollen diese Patienten eine höhere Dringlichkeitsstufe für die Vergabe eines Organs erhalten haben. Zugleich wurden laut Anklage durch dieses Vorgehen andere todkranke Patienten in dem Auswahlverfahren benachteiligt. Deren möglichen Tod innerhalb der Wartefrist hätten die beiden Ärzte billigend in Kauf genommen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.

23 der begünstigten Patienten wurde demnach tatsächlich schneller ein entsprechendes Angebot durch Eurotransplant gemacht und auch eine Leber transplantiert. In acht Fällen sollen sich die falschen Angaben nicht auf die Organvergabe ausgewirkt haben.

Nach Abschluss der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, "dass es im Transplantationszentrum der Universitätsklinik zu systematischen Richtlinienverstößen und Manipulationen im Rahmen des Lebertransplantationsprogramms der Klinik gekommen ist, welche die Angeschuldigten zu vertreten haben". Bei den Ermittlungen gegen den damaligen Chefarzt der Transplantationsklinik ergab sich den Angaben zufolge hingegen kein hinreichender Tatverdacht für ein strafrechtlich relevantes Handeln des Mediziners. Über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens muss nun das Landgericht Leipzig entscheiden. AFP

 

BND warnt vor Verwundbarkeit des Militärs durch Cyberangriffe

PDFDruckenE-Mail

Berlin - Als Reaktion auf die wachsende Verwundbarkeit der Streitkräfte durch Cyberangriffe fordert der deutsche Auslandsgeheimdienst eine ständige technische Nachrüstung. "Es bedarf einer Aufklärungs- und Analysefähigkeit, vor allem aber einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des eigenen militärischen Potenzials", heißt es in einer Analyse des Bundesnachrichtendiensts (BND), die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Das Verteidigungsministerium sieht sich damit in seiner Linie bestätigt. 

Die BND-Experten fordern in ihrem Papier: "Neue Bedrohungslagen müssen dabei einkalkuliert und technische Entwicklungen berücksichtigt werden." Besondere Sorge bereitet dem Geheimdienst, dass auch konventionelle Militärtechnik zunehmend digital gesteuert wird. "Sie ist damit auch ein Einfallstor für Cyberwaffen", warnt der BND. Militärische Ziele selbst seien als Ziel solcher Angriffe zwar weniger verwundbar, weil sie besonders gesichert seien. Deswegen zielten die Cyberangriffe hauptsächlich auf zivile Infrastruktur ab, wo sie auch großen Schaden für die Wehrfähigkeit anrichten könnten.

Die BND-Analyse listet eine Reihe möglicher Szenarien auf: Cyberangriffe könnten etwa die Energieversorgung ins Visier nehmen, indem sie auf Kraftwerke zielten. Sie könnten IT-gestützte Regierungs- und Parlamentsnetze knacken, die Kommunikation stören, Daten löschen und Falschinformationen streuen. Auch Verkehrsnetze seien gefährdet.

Derartige Gefahren kommen nach Analyse des BND nicht nur von netzgestützten Cyberwaffen, sondern zusätzlich auch von hochspezialisierten Neuentwicklungen konventioneller Waffensysteme. Der BND verweist beispielhaft auf einen Versuch Chinas, 2006 einen US-Satelliten durch ein Hochenergie-Laser zu blenden. Neue Anti-Satelliten-Waffen stellten eine Bedrohung militärischer wie ziviler Ziele dar, resümieren die BND-Experten.

"Zur Zeit existieren noch keine Schutzmöglichkeiten gegen diese neuartigen Waffen", warnen sie. "Insbesondere weltraumgestützte Dienste könnten künftig gravierende Auswirkungen auf die zivile Infrastruktur haben."

Der BND hält es für unerlässlich, bei der Cyberabwehr technologisch kontinuierlich nachzurüsten. "Auch heute noch gilt: Wer über die besseren militärischen Fähigkeiten verfügt, entscheidet militärische Konflikte in der Regel für sich - vorausgesetzt, die Wehrtechnik wird zielgerichtet und zeitgerecht eingesetzt." In einem bewaffneten Konflikt könnten Cyberwaffen die konventionellen Waffen aber nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen.

Die Militärdoktrinen der USA, Russlands und Chinas hätten sich bereits auf die Cyber-Gefahren eingestellt, heißt es in der BND-Analyse. Auch die Rüstungsindustrie habe "die Möglichkeit einer neuen Einnahmequelle seit längerem entdeckt". Allerdings seien derzeit "noch keine ganzheitlichen offensiven Produkte bekannt, die über eine Marktreife verfügen und von Staaten oder Militärs käuflich beschafft werden könnten". 

Auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte erst am vergangenen Wochenende gefordert: "Wir müssen uns noch viel besser gegen diese neue Bedrohung wappnen." Sie will "Cyber" als neuen Verteidigungsbereich neben den klassischen Räumen Land, See, Luft und Weltraum etablieren. Entsprechend breiten Raum nimmt der Bereich bei der laufenden Ausarbeitung eines neuen Weißbuchs der Bundeswehr ein, das 2016 fertig sein soll.

Um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen, hatte von der Leyen zum Auftakt ihrer Sommerreise vor zehn Tagen das Zentrum für Informationstechnik der Bundeswehr in Euskirchen besucht, das unter anderem für die Cyber-Abwehr zuständig ist. Einem Medienbericht zufolge nahm die Zahl der Hackerangriffe auf das IT-Netz der Bundeswehr zuletzt rasant zu: Im ersten Halbjahr wurden demnach 4353 sogenannte Infektionen mit Schadsoftware erkannt und beseitigt, das waren 46 Prozent mehr als im Vorjahr. AFP

   

So ganz zurückziehen will sich der "Euro-Rebell" der CDU nicht

PDFDruckenE-Mail

Berlin - Wolfgang Bosbach hadert seit längerem mit den Rettungspolitik für Griechenland, doch so ganz zurückziehen will er sich deshalb nicht: Der 63-jährige CDU-Politiker, der den Milliardenhilfen für das pleitebedrohte Land seine Zustimmung verweigert, will im Bundestag bleiben - gibt aber den Vorsitz des Bundestagsinnenausschusses ab. Das war eine Überraschung, denn als Innenpolitiker genießt der 63-Jährige hohes Ansehen. So dürfte es um den Rechtsanwalt, der nie das Rampenlicht der Öffentlichkeit scheut, denn auch keineswegs ruhig werden. 

Er befinde sich in einem "permanenten Zwiespalt", bekannte Bosbach am Donnerstag nach einem Treffen mit seinem CDU-Kreisvorstand im Rheinland freimütig. Er könne einerseits dem geplanten dritten Hilfspaket für Griechenland unter keinen Umständen zustimmen, da es "in Riesenschritten in die Transferunion führt". Anderseits sei er überzeugt, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und die Bundeskanzlerin Loyalität und Unterstützung verdienten. "Ich werfe mich für Angela Merkel in jede Schlacht", beschreibt der frühere Supermarktleiter, der auf dem zweiten Bildungsweg Jura studiert hat, sein enges Verhältnis zur Regierungschefin. Im vergangenen Jahr durfte der gebürtige Rheinländer die Kanzlerin sogar als "Telefonjoker" in der Günther-Jauch-Sendung "Wer wird Millionär?" anrufen. Merkel sollte ihm bei einer Frage zur DDR-Kultwaschmaschine "WM 66" aus der Klemme helfen, ging aber nicht ans Telefon.  

Das war freilich zu einer Zeit, als das Verhältnis des eigenwilligen Politikers zur Führung der CDU längst nicht mehr ungetrübt war. "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen", blaffte ihn Berichten zufolge schon 2011 der damalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) wegen seines Neins zur Rettungspolitik an. Und am Donnerstag gestand Bosbach, es habe ihn "in besonderer Weise geärgert", dass CDU-Generalsekretär Peter Tauber den Abweichlern vorgeworfen hatte, sie machten aus ihrer Ablehnung ein "Geschäftsmodell". 

Das Etikett des "Abweichlers" oder "Euro-Rebells" will sich Bosbach ohnehin nicht anheften lassen. Schließlich vertrete er in der Euro-Frage nur das, womit einst die gesamte Union angetreten sei - dass es nämlich keine Haftungsunion in der Eurozone geben dürfe. "Heute bist du Rebell, wenn du bei deiner Meinung bleibst", konstatiert er nicht ohne Verbitterung.

Bei all dem gerät in Vergessenheit, dass der seit 1994 im Bundestag sitzende Bosbach seit Jahren zu den wichtigsten Stimmen der Unions-Innenpolitiker gehört. Von 2000 bis 2009 war er Unionsfrakionsvize für die Innen- und Rechtspolitik, und prägte seit 2005 insbesondere die Innenpolitik von Merkels erster großer Koalition maßgeblich mit. 

Bosbach setzte sich dafür ein, die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen zuzulassen, stritt für härtere Anti-Terror-Gesetze, forderte aber auch härtere Strafen gegen Steuersünder. 2009 übernahm er den Vorsitz des Innenausschusses, in dieser Funktion machte er vor allem durch eine harte Gangart in der Affäre um den früheren SPD-Abgeordneten Edathy von sich reden. Dabei sparte er auch nicht mit Kritik am Bundeskriminalamt (BKA), das wegen Ungereimtheiten bei den Kinderporno-Ermittlungen gegen Edathy ins Gerede gekommen war. 

Seine Emsigkeit im Bundestag hat fast vergessen gemacht, dass Bosbach unheilbar an Prostatakrebs erkrankt ist. Operationen und Bestrahlung hätten nicht geholfen, berichtete er im vergangenen Jahr. "Bei mir geht es nicht mehr um Heilung, nur noch um etwas Lebensverlängerung", schilderte er ungewöhnlich offen seine Situation.

Am Donnerstag machte er auf jeden Fall deutlich, wie wichtig ihm alles Private ist. Seine Mutter feierte am Donnerstag ihren 87. Geburtstag - und zugleich den 67. Hochzeitstag. "Deswegen", so Bosbachs Ankündigung vor Journalisten, "gehört der Rest des Tages heute Papa und Mama". AFP

 

Arbeitgeber fordern Ende des starren Acht-Stunden-Arbeitstags

PDFDruckenE-Mail

Frankfurt/Main - Die Arbeitgeber haben die Bundesregierung aufgefordert, den Acht-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen. Das geht aus einem Positionspapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervor, das AFP am Donnerstag vorlag. "Um mehr Spielräume zu schaffen und betriebliche Notwendigkeiten abzubilden, sollte das Arbeitszeitgesetz von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden", heißt es darin. Das Bundesarbeitsministerium lehnte den Vorstoß ab.

Neben der Abschaffung des Acht-Stunden-Tags fordern die Arbeitgeber auch, das Verbot von Sonn- und Feiertagsarbeit in Deutschland zu lockern, und die Ankündigungsfristen für kurzfristige Erhöhungen des Arbeitsvolumen zu reduzieren. Sie begründen ihren Vorstoß mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt. Für einige Berufsgruppen ergäben sich dadurch "neue Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung - beispielsweise durch cloud computing". 

Die Acht-Stunden-Regelung erschwere zum Beispiel die internationale Kommunikation über Zeitzonen hinweg, klagte die BDA. Wenn etwa wichtige Prozesse eines Unternehmens mit asiatischen Partnern am Morgen und mit US-Partnern am Abend abgestimmt werden müssten und dafür die selben Mitarbeiter gefragt seien, komme es zu Problemen. 

Der Präsident des Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, sagte in Berlin, das Arbeitszeitgesetz müsse "ein Stück weit der jetzigen Realität" angepasst werden. Dies solle "nach Augenmaß" geschehen. Flexiblere Arbeitszeiten ermöglichten auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie - unter anderem wenn Mitarbeiter beispielsweise auch von zu Hause arbeiten könnten, betonte Schweitzer.

Das Arbeitszeitgesetz von 1994 begrenzt die zulässige werktägliche Arbeitszeit auf acht Stunden. Die Ausdehnung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn der Acht-Stunden-Tag langfristig eingehalten wird. 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales lehnte den Vorstoß der Arbeitgeber ab. "Eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes wie gefordert ist nicht geplant", teilte das Ministerium auf AFP-Anfrage mit. Richtig sei aber, dass Fragen der Arbeitszeitgestaltung zusammen mit vielen anderen Fragen im Rahmen des Dialog-Prozesses "Arbeiten 4.0" unter anderem mit Wissenschaftlern und Experten diskutiert würden. Ende 2016 werde das Ministerium ein Weißbuch vorlegen. Sollten dann Anpassungen des Gesetzes notwendig sein, würden diese "immer gleichermaßen die Interessen und Schutzbedürfnisse beider Seiten der Sozialpartner im Auge haben und berücksichtigen". 

Auch die IG Metall wies den Vorstoß zurück. Er sei ein "durchsichtiger Versuch, Schutzrechte abzubauen", teilte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, auf AFP-Anfrage mit. "Dringenden Handlungsbedarf" sieht der designierte Gewerkschaftschef allerdings bei Haftungs-und Versicherungsfragen. Es müsse zum Beispiel geklärt werden, wann beim Home-Office ein Betriebsunfall gegeben sei und wann es sich um Freizeit handle.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich offener. Er begrüße es, wenn die Chancen der Digitalisierung genutzt würden, um dem "gewachsenen Bedürfnis der Vereinbarkeit von Arbeit und Leben" Rechnung zu tragen. Allerdings dürfe nicht aus den Augen verloren werden, dass es die bisherigen Regelungen aus Gründen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes gebe. Die "Prinzipien der analogen Welt" dürften in der digitalen Welt nicht aufgegeben werden. AFP

   

Seite 6 von 1366

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
© 2015 - Wochenblitz.com