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Gespräche über niedrigen Ölpreis vor Opec-Treffen in Wien

Bundesbank sorgt sich wegen niedriger Zinsen um Finanzstabilität

Weißer Polizist Wilson würde wieder so handeln wie in Ferguson

Kursplus treibt Apple-Börsenwert auf mehr als 700 Milliarden Dollar

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(Heiner Geissler, dt. Politiker, *1930)

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Bundesbank sorgt sich wegen niedriger Zinsen um Finanzstabilität
26/11/2014

Frankfurt - Die Bundesbank sorgt sich aufgrund der extrem niedrigen Zinsen in der Euro-Zone um die Finanzstabilität. "Je länger die Phase niedrig [ ... ]


Klinik meldet im Krankenpfleger-Fall zwölf verdächtige Todesfälle
26/11/2014

Oldenburg - Im Fall des möglicherweise für den Tod mehrerer Patienten verantwortlichen ehemaligen Krankenpflegers aus Niedersachsen hat das Klini [ ... ]


AfD-Politikerin Petry lenkt im Führungsstreit mit Lucke ein
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Berlin - Im Führungsstreit bei der AfD hat Parteichef Bernd Lucke Rückendeckung von seiner Ko-Vorsitzenden Frauke Petry bekommen. Petry erklärte [ ... ]


Gespräche über niedrigen Ölpreis vor Opec-Treffen in Wien
26/11/2014

Wien - Zwei Tage vor einem Opec-Ministertreffen in Wien sind Vertreter der beiden Mitgliedsländer Saudi-Arabien und Venezuela am Dienstag mit Vert [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

Zwei Schwerverletzte bei Angriff von Linken nach Hooligan-Kundgebung

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Hannover - Nach der Hooligan-Kundgebung am Samstag in Hannover ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung. Anlass ist ein Angriff offenbar linker Gegendemonstranten auf Kundgebungsteilnehmer der Gruppierung "Hooligans gegen Salafisten", wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine Gruppe von 30 bis 40 Vermummten attackierte demnach am Samstagnachmittag vier Teilnehmer der Hooligan-Versammlung. Die aus Bielefeld stammenden Angegriffenen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer.

Nach Polizeiangaben wurden die vier Männer von den Angreifern ohne Vorwarnung mit Pfefferspray besprüht. Anschließend wurden die Vier demnach massiv getreten und geschlagen, vermutlich auch mit Schlagwerkzeugen. Zwei der Angegriffenen mussten mit einer Kopfverletzung beziehungsweise einem Kieferbruch ins Krankenhaus gebracht werden.

Am Hauptbahnhof von Hannover hatten am Samstag rund 3000 Hooligans und Rechtsextremisten gegen militante Islamisten demonstriert. Zugleich fanden mehrere Gegendemonstrationen mit zusammen rund 6000 Teilnehmern statt. Durch den Einsatz von mindestens 5000 Polizisten hatte die Polizei die Hooligans in Schach gehalten. Schwere Krawalle wie bei einer Hooligan-Demonstration Ende Oktober in Köln waren in Hannover ausgeblieben. AFP

 

Offenbar mehr Atommüll in Deutschland zu entsorgen als angenommen

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München - Deutschland muss einem Bericht zufolge in den kommenden Jahrzehnten deutlich mehr Atommüll entsorgen als bislang angenommen. Allein die Menge des schwach- und mittelradioaktiven Abfalls, für den bei Salzgitter derzeit das Endlager Schacht Konrad errichtet wird, könnte sich verdoppeln, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" vom Dienstag unter Berufung auf einen Entwurf des sogenannten nationalen Entsorgungsplans, den die Bundesregierung mit den Ländern abstimmt.

In dem Dokument zählt der Bund dem Bericht zufolge erstmals auch Abfälle aus der Urananreicherungsanlage in Gronau als Atommüll mit. Dessen Betreiber Urenco lagert dort derzeit 13.000 Tonnen so genannte Urantails, die bei der Anreicherung übrig blieben. Bislang gingen diese Mengen als "Wertstoffe" durch, aus denen sich noch Kernbrennstoffe fertigen lassen.

Der Bund rechnet in dem Entsorgungsplan nun mit bis zu 100.000 Kubikmetern Atommüll allein aus der Urananreicherung. Weitere 200.000 Kubikmeter kämen hinzu, wenn das Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel geräumt wird. Dort lagern 126.000 Fässer Atommüll, die geborgen und neu verpackt werden sollen, um in ferner Zukunft in einem tauglichen Endlager zu landen. Aus "Gründen der Vorsorge" sei schonungslos abgerechnet worden, zitierte die "Süddeutsche Zeitung" aus dem Bundesumweltministerium.

Ziel sind dem Entsorgungsplan zufolge zwei Endlager für den Atommüll: Schacht Konrad für Abfälle, die wenig Wärme entwickeln, sowie ein zweites für den "heißen", in Castoren gelagerten Atommüll. Mit der Suche danach befasst sich derzeit eine Bund-Länder-Kommission. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wird auch eine Vergößerung von Schacht Konrad "nicht ausgeschlossen".

Die Grünen begrüßten den Entwurf. Die "ehrliche Einbeziehung" der Urenco-Abfälle sei "sehr positiv", sagte die Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl der Zeitung. Nötig sei nun, die Anreicherung in Gronau ganz zu beenden. AFP

 

Mitarbeiterin der deutschen Botschaft von Russland ausgewiesen

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Berlin/Moskau - Die diplomatischen Spannungen zwischen Berlin und Moskau im Zuge der Ukraine-Krise haben eine neue Dimension erreicht: Nach Angaben aus Regierungskreisen in Berlin wurde eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft in Moskau auf Veranlassung der russischen Behörden ausgewiesen. Die Bundesregierung bedauere dieses "ungerechtfertigte Vorgehen" und habe dies gegenüber der Regierung in Moskau zum Ausdruck gebracht. 

Weitere Angaben zu der diplomatischen Angelegenheit wollte das Auswärtige Amt in Berlin nicht machen. Unklar blieb am Wochenende auch, ob der Vorfall bei dem mehrstündigen Meinungsaustausch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im australischen Brisbane zur Sprache kam.

Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtete, handelt es sich bei der ausgewiesenen Mitarbeiterin um die Leiterin der politischen Abteilung der Botschaft in Moskau. Sie gelte als russlandkritisch und sei an die deutsche Vertretung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien versetzt worden, nachdem der deutsche Botschafter in Moskau von russischer Seite darüber informiert worden sei, dass die Mitarbeiterin ab sofort unerwünscht sei.

Dem "Spiegel" zufolge reagierte Moskau damit auf den Fall eines russischen Diplomaten, der als Mitarbeiter des Bonner Generalkonsulats spioniert haben soll. Er sei vom Verfassungsschutz monatelang observiert worden und letztlich ohne großes Aufsehen aus Deutschland ausgewiesen worden. In Berliner Regierungskreisen war dem diplomatischen Sprachgebrauch gemäß von einer "Retorsionsmaßnahme" Russlands die Rede. 

Bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit sei eine Retourkutsche von russischer Seite ausgeblieben, berichtete der "Spiegel". "Das ist eine Politik der Nadelstiche", zitierte das Magazin aus dem Auswärtigen Amt. "Wir wissen nicht, wohin sie führt."

Angesichts der Ukraine-Krise will Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)  nach eigenen Worten am Dienstag bei Gesprächen in Kiew und Moskau "sondieren, ob es Chancen gibt, eine neue Verschärfung des Konflikts aufzuhalten". "Vielleicht müssten wir nach neuen Ansätzen suchen, die Anspannung im Verhältnis der EU zu Russland zu reduzieren", sagte Steinmeier im Interview mit der "Welt am Sonntag". Eine Möglichkeit sei, Vertreter der EU und der Eurasischen Union zusammenzuführen. "Wenn wir uns erinnern, wie nervös Russland auf das Freihandelsabkommen der EU mit der Ukraine und wie nervös die EU auf das Projekt der Eurasischen Union reagiert hat, dann könnte ein Ansatz sein, Vertreter der EU und der Eurasischen Union zu ersten Kontakten zusammenzubringen", sagte Steinmeier.

Die Eurasische Wirtschaftsunion war Ende Mai nach zehnjähriger Vorbereitungszeit gegründet worden, Mitglieder sind Russland, Weißrussland und Kasachstan. Nach dem Willen Moskaus sollte eigentlich auch die Ukraine der Union beitreten - sie wäre mit 46 Millionen Einwohnern, einer nennenswerten Industrie und einer gemeinsamen Grenze mit der EU ein Schwergewicht. Das Abkommen soll die bereits bestehende Zollunion erweitern und im Januar in Kraft treten. AFP

   

Neun Tote bei Unwettern in Italien, Schweiz und Frankreich

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Genf - Bei Erdrutschen und Überflutungen nach heftigen Schauern sind am Wochenende in Südfrankreich, Norditalien und der Schweiz mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im südfranzösischen Département Gard wurde eine vierköpfige Familie in ihrem Auto von einer Brücke in einen Fluss gespült, nach Behördenangaben überlebte nur der Vater das Unglück. Am Lago Maggiore und am Luganer See begruben Schlammlawinen vier Menschen.

Die Tragödie im südfranzösischen Département Gard ereignete sich in der Nacht zum Samstag zwischen Nîmes und Alès. Nachdem das Auto von einer Brücke ohne Brüstung in den Fluss gestürzt war, konnten die Mutter sowie ihre ein und vier Jahre alten Söhne nur tot aus dem Wasser geborgen werden. Augenzeugen und Einsatzkräfte retteten den Vater, der einen Schock erlitt.

Etwas weiter nördlich wurde ein weiteres Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen, als der Wagen eine Brücke passierte. Dabei kam ein etwa 50 Jahre alter Mann ums Leben. Im Département Lozère wurde am Samstag ein Rentner tot in seinem Wagen entdeckt, der 20 Meter weit von einer überfluteten Gebirgsstraße abgekommen war.

Der Südosten Frankreichs ist in diesem Herbst schon von ungewöhnlich vielen starken Unwettern heimgesucht worden. Experten vermuten, die ungewöhnlich warmen Temperaturen des Mittelmeers könnten die Ursache sein. Bei den ersten Regenstürmen der Saison am 17. und 18. September waren sechs Menschen ums Leben gekommen.

In der Schweiz wurde am frühen Sonntagmorgen bei Lugano ein dreistöckiges Wohnhaus durch einen Erdrutsch zerstört. Zwei Frauen im Alter von 34 und 38 Jahren konnten nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden, wie die Polizei mitteilte. Vier weitere Menschen konnten gerettet werden, von denen drei leichte Verletzungen davontrugen. Hunderte Rettungskräfte waren im Einsatz.

Auch am Ufer des Lago Maggiore wurde in der Nacht zum Sonntag ein Haus von einem Erdrutsch erfasst. Eine 16-Jährige konnte zwar zunächst lebend geborgen worden, starb aber wenig später im Krankenhaus, wie italienische Medien berichteten. Ihr Großvater war demnach sofort tot. Die Eltern und die Großmutter überlebten die Tragödie. AFP

 

Merkel entschuldigt sich bei Tote-Hosen-Sänger Campino

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Hamburg - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich beim Tote-Hosen-Sänger Campino telefonisch dafür entschuldigt, dass die CDU-Spitze vor laufenden Kameras ihren Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2013 mit dem Band-Hit "Tage wie diese" gefeiert hatte. "Lieber Herr Campino, ich rufe an, weil wir ja am Wahlabend so auf Ihrem Lied herumgetrampelt sind", sagte Merkel laut einer neuen Band-Biografie, aus der "Der Spiegel" in einem Vorabdruck zitierte.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte auf der Wahlparty das Lied auf der Bühne gesungen. "Tage wie diese" war zuvor bereits auch immer wieder auf Wahlkampfveranstaltungen der CDU und auch der SPD zu hören gewesen, wovon sich die Punk-Band distanziert hatte. 

Merkel versicherte Campino dem Bericht zufolge in dem Telefonat: "Keine Angst, es soll nicht die nächste CDU-Hymne werden. Aber Sie haben da so ein schönes Lied geschrieben." Bei den Wahlkampfveranstaltungen hätten sie es ja nach seinem Einspruch dann nicht mehr gespielt. "Aber generell bei Siegesfeiern, hatten Sie gesagt, hätten Sie nichts dagegen", sagte die Kanzlerin.

Bei Campino blieben gemischte Gefühle zurück. "Es war ein Gemisch aus Staunen und Entsetzen", erinnerte sich der Sänger laut dem vom "Spiegel" veröffentlichten Auszug aus dem Buch "Die Toten Hosen. Am Anfang war der Lärm" an das Gespräch. "Entsetzt, dass die nichts anderes zu tun hatte, als mich anzurufen. Gerührt, dass sie sich locker, auf eine humorvolle Art da so erklärt." AFP

   

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