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17.08.14: Grosse Rotary WM Nachlese mit Reiner Calmund

Deutschland / Ausland:

Deutschland wegen Vulkan Bardarbunga in Island alarmiert

Grünen-Chef Özdemir posiert mit Hanfplanze auf Balkon

Apple scheitert mit Forderung nach Verkaufsstopp für Samsung-Handys

Hilfskonvois von UNO und mehreren Staaten in Gazastreifen angelangt

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Grünen-Chef Özdemir posiert mit Hanfplanze auf Balkon
28/08/2014

ESSEN - Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat die "Ice Bucket Challenge" für eine drogenpolitische Stellungnahme genutzt. Nachdem im Internet  [ ... ]


Merkel sagt Nein zu Koalitionen mit der AfD
28/08/2014

BERLIN - Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen hat CDU-Chefin Angela Merkel ein Bündnis mit der eurokritischen AfD ausgeschlossen. Bei einer [ ... ]


Bundeswehr entsendet sechs Soldaten zur Koordination in den Irak
28/08/2014

BERLIN - Zur Koordination der Lieferung deutscher Hilfsgüter und Militärausrüstung in den Norden des Iraks hat die Bundeswehr sechs Soldaten nac [ ... ]


Deutschland wegen Vulkan Bardarbunga in Island alarmiert
28/08/2014

BERLIN - Wegen des drohenden Ausbruchs des Gletschervulkans Bardarbunga in Island bereiten sich die deutschen Luftfahrtbehörden nach Informationen [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

Arzt soll Frauen unter Vorwand einer Studie missbraucht haben

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Bamberg - Unter dem Vorwand einer wissenschaftlichen Studie soll ein leitender Arzt in Bamberg Frauen betäubt und danach sexuell missbraucht haben. Polizisten nahmen den 48-jährigen Krankenhausarzt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs und der gefährlichen Körperverletzung fest, wie die Staatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Oberfranken am Mittwoch mitteilten. Ermittler beschlagnahmten bei dem Arzt Datenträger mit zahlreichen Fotos von dem sexuellen Missbrauch.

Auf die Spur kamen die Ermittler dem Arzt durch die Anzeige einer jungen Frau. Diese hatte freiwillig an einem von dem Mediziner ausgeschriebenen vermeintlichen Forschungsprojekt teilgenommen. Ohne ihr Wissen und ohne sie darüber aufzuklären, soll der Arzt ihr während der Untersuchung eine Substanz verabreicht haben, durch die die Frau zeitweise bewusstlos wurde. Eine Blutuntersuchung der Frau habe das Verabreichen der Substanz bestätigt. Der Arzt soll die Frau in ihrem bewusstlosen Zustand missbraucht haben.

Die Ermittler haben den Verdacht, dass der Arzt noch eine Reihe weiterer Frauen unter dem Vorwand der Studie betäubt und missbraucht hat. Dieser Verdacht ergebe sich aus der Sichtung der umfassenden Beweismittel. Weitere Opfer sind den Ermittlern den Angaben zufolge bislang aber noch nicht namentlich bekannt. AFP

 

Kabinett beschließt flächendeckendes schnelles Internet bis 2018

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Berlin - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den flächendeckenden Ausbau von schnellem Internet bis zum Jahr 2018 beschlossen. Dies ist wesentlicher Teil der "Digitalen Agenda 2014 - 2017", die die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin vorstellte. Wie viel Geld der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsverbindungen kosten wird, bleibt vorerst aber unklar.

"Wir stehen vor einem Daten-Tsunami", beschrieb der Minister für digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), die Lage. Nötig sei eine Infrastruktur, mit der sich überall in Deutschland eine immer weiter anwachsende Datenmenge nutzen lasse. In Deutschland solle es deshalb flächendeckend eine Breitbandversorgung von 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bis zum Jahr 2018 geben. Nachholbedarf gibt es demnach vor allem in ländlichen Regionen: Heute liege der aktuelle Ausbaugrad bei gerade einmal 20 Prozent.

Eine wesentliche Rolle auf dem Land soll den Verbindungen über Funkfrequenzen zukommen. "Wir haben vor, die Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei werden, dem Breitbandausbau zur Verfügung zu stellen", kündigte Dobrindt an. 2015 solle es ein Vergabeverfahren für die Frequenzen geben. Die Erlöse, die das Verfahren in die Staatskassen spült, sollten "zum wesentlichen Teil" weiter in den Breitbandausbau investiert werden.

Wie viel Geld die Telekommunikationsunternehmen und der Staat ausgeben müssen, um bis 2018 das versprochene schnelle Internet überall anzubieten, geht aus der Digitalen Agenda nicht hervor. Bis Oktober solle es "eine Präzisierung der Zahlen" geben, kündigte Dobrindt an.

Klar scheint nur: Allein wollen die Unternehmen die Kosten nicht tragen. Laut Telekom kostet ein Kilometer Tiefbauarbeiten, der für eine Festnetzversorgung nötig ist, bis zu 60.000 Euro, wie ein Konzernsprecher dem Fernsehsender n-tv sagte. "Wenn man zu wenige Haushalte erreicht, rechnet sich das für die Unternehmen alleine nicht", sagte er.

Brandenburgs Wirtschaftsminister, Ralf Christoffers (Linke), kritisierte die Finanzierungspläne generell als "völlig unklar". Die Schätzungen über die Erlöse bei einer Versteigerung der Frequenzen "reichen von einigen hundert Millionen bis zwei Milliarden", sagte Christoffers dem RBB. Er halte die Finanzierung des Ausbaus daher "nicht für gesichert".

Auch der Hightech-Verband Bitkom und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) stießen sich vor allem an unkonkreten Formulierungen in dem Papier. "Lediglich ambitionierte Ziele zu formulieren reicht nicht aus, um Deutschland auf die Gigabit-Gesellschaft vorzubereiten", erklärte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. "Wir brauchen Prioriäten, inhaltliche Substanz und ein Höchstmaß an Konkretheit", forderte er. "Konkrete Maßnahmen" verlangte auch BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber.

Neben dem Ausbau der Infrastruktur stehen als Kernziele auch ein besserer Schutz der IT-Systeme sowie eine Stärkung von Innovation und Wettbewerb in der IT-Branche auf der insgesamt 38 Seiten umfassenden Digitalen Agenda. Der IT-Bereich sei mittlerweile ein bedeutender Bestandteil der deutschen Wirtschaft, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Fast eine Million Beschäftigte in Deutschland arbeiteten in der Branche, "ungefähr genauso viele wie im klassischen deutschen Maschinenbau". AFP

 

De Maizière will besseren Schutz gegen Cyberkriminelle

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Berlin - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will Hackern und Cyberspionen das Leben schwerer machen. Sein Ressort veröffentlichte am Dienstag einen Gesetzentwurf, wonach Betreiber von Internetdiensten und wichtiger Infrastruktur in Bereichen wie Gesundheit und Finanzen sich besser schützen und Angriffe den Behörden melden müssen. Wirtschaftsvertreter und Grüne bemängelten allerdings, dass die Meldepflicht nicht für staatliche Stellen gilt. Von den Linken kamen grundsätzliche Bedenken.

Ziel des IT-Sicherheitsgesetzes ist laut dem Entwurf "eine signifikante Verbesserung der Sicherheit informationstechnischer Systeme in Deutschland". Die Systeme zur Datenverarbeitung müssten "der gestiegenen Bedrohungslage" angepasst werden. In einem Begleitschreiben heißt es: "Die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands sollen die sichersten weltweit werden."

Der Entwurf schreibt daher vor, dass bestimmte Unternehmen "durch die erforderlichen technischen und organisatorischen Vorkehrungen" sicherstellen, "dass ein Zugriff auf die Telekommunikations- und Datenverarbeitungssysteme nur für Berechtigte möglich ist". Betroffen sind Firmen aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur - darunter fasst der Entwurf unter anderem die Branchen Informationstechnik und Telekommunikation, aber auch Energie, Verkehr, Transport, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Finanz- und Versicherungswesen.

Eine Verordnung soll später im Detail regeln, wer die Vorschriften befolgen muss. Die Unternehmen müssen dann mindestens alle zwei Jahre nachweisen, dass ihre Schutzmaßnahmen dem Stand der Technik entsprechen. Der Gesetzentwurf sieht vor, auch die IT der Bundesverwaltung besser zu schützen.

De Maizière betonte im ZDF-"Morgenmagazin", die neuen Regeln beträfen "nicht jedermann", sondern es gehe ausschließlich um "wichtige Bereiche". "Wer ein Risiko setzt für andere, trägt dafür auch Verantwortung", sagte er. Cyberangriffe auf eine Firma der fraglichen Branchen könnten "das Funktionieren der gesamten Wirtschaft" gefährden.

Der Entwurf sieht vor, dass Telekommunikationsanbieter betroffene Nutzer über Hackerangriffe informieren "und ihnen einfach bedienbare Hilfsmittel für die Erkennung und Beseitigung bereitstellen". Die Anbieter müssen demnach den Nutzern außerdem "die Anwendung eines sicheren und dem Schutzbedarf angemessenen Authentifizierungsverfahrens" anbieten.

Zudem sollen alle Betreiber kritischer Infrastrukturen Störungen an ihren IT-Systemen "unverzüglich" dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden. Der Hightechverband Bitkom und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderten, die Offenlegungspflichten auf staatliche Stellen auszudehnen. Der Staat sei der größte Betreiber kritischer Infrastrukturen, argumentierten Bitkom-Präsident Dieter Kempf und BDI-Geschäftsführungsmitglied Stefan Mair. Unterstützt wurde die Forderung vom Grünen-Internetexperte Konstantin von Notz. Dass nur private Stellen Angriffe melden müssten, sei "nicht nachvollziehbar", erklärte er.

Linksfraktionsvize Jan Korte kritisierte de Maizières Entwurf grundsätzlich. Im Vordergrund stehe darin nicht der Grundrechtsschutz, "sondern die Absicherung des für die Bürgerrechte gefährlichen Wegs", erklärte er.

Die Debatte um IT-Sicherheit in Deutschland war in den vergangenen Monaten von mehreren umfangreichen Datendiebstählen im Internet befeuert geworden. Zuletzt meldete eine US-Sicherheitsfirma Ende August, russische Hacker hätten bis zu 1,2 Milliarden digitale Identitäten in Form von Kombinationen aus Benutzername und Passwort erbeutet. AFP

+++ Der Gesetzentwurf und Erläuterungen des Bundesinnenministeriums: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2014/08/einleitung-ressortabstimmung-it-sicherheitsgesetz.html +++

   

Weltgesundheitsorganisation meldet 84 neue Ebola-Tote in drei Tagen

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Genf - Das Ebola-Virus ist in Westafrika weiter auf dem Vormarsch: Allein vom 14. bis einschließlich 16. August starben 84 weitere Menschen an dem tödlichen Erreger, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf mitteilte. Damit stieg die Opferzahl in Liberia, Sierra Leone, Guinea und Nigeria auf insgesamt 1229. Derweil bestätigte sich ein Ebola-Verdachtsfall in Berlin zunächst nicht.

Am schwersten von der Ebola-Epidemie betroffen ist laut WHO Liberia mit 53 weiteren Toten und 48 neuen Infizierten. Insgesamt starben in dem Land demnach bislang 466 Menschen, doch gehen die Experten davon aus, dass die WHO-Zahlen niedriger sind als die tatsächlichen.

Unterdessen tauchten 17 nach der Erstürmung und Plünderung einer Isolierstation für Ebola-Kranke in Liberias Hauptstadt Monrovia geflohene Patienten wieder auf. Die Vermissten hätten sich in einem Krankenhaus der Hauptstadt gemeldet, sagte Informationsminister Lewis Brown. In der Nacht zum Sonntag hatte eine Menge überwiegend junger Leute im Armenviertel West Point die kürzlich in einer Schule eingerichtete Krankenstation gestürmt.

Um eine Ebola-Erkrankung formal auszuschließen, sollte bei der Frau aber noch eine Blutanalyse vorgenommen werden. Sie wird auf einer Station für hochinfektiöse Erkrankungen medizinisch versorgt.

Das Ebola-Virus war zunächst zu Jahresbeginn in Guinea aufgetaucht, im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone und Liberia. Es verbreitete sich rasch in den beiden Nachbarstaaten und erreichte schließlich Nigeria. Der Erreger löst hämorrhagisches Fieber aus, das in vielen Fällen zum Tod führt. Medikamente dagegen gibt es nicht, doch steigert eine frühzeitige Behandlung die Überlebenschancen. Von Mensch zu Mensch überträgt sich das Virus durch Körperflüssigkeiten.

Die WHO erklärte die Epidemie inzwischen zum Gesundheitsnotfall und ließ den Einsatz noch nicht erprobter Medikamente und Impfstoffe in den betroffenen Ländern zu. Um eine weitere Ausbreitung durch Reisende zu verhindern, bildete sie inzwischen auch eine gemeinsame Taskforce mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Welttourismusorganisation (UNWTO), dem internationalen Flughafenverband (ACI), der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) und dem Welttourismusverband (WTTC). AFP

 

AfD streitet vor Landtagswahlen über Russlandpolitik

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Berlin - In der Alternative für Deutschland (AfD) ist kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland offener Streit über die Russland-Politik ausgebrochen: Parteivize Alexander Gauland, der auch Spitzenkandidat für die Wahl in Brandenburg ist, attackierte in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Junge Freiheit" Parteichef Bernd Lucke und warnte vor einer Spaltung der AfD. Gaulands Ärger entzündete sich an der Zustimmung Luckes und weiterer Europaabgeordneter zu einer russlandkritischen Resolution des Europaparlaments.

"Ich halte die Abstimmung für völlig falsch und empfinde sie als sehr unloyal gegenüber der Parteibasis", sagte Gauland dem Blatt. Er verwies auf den Beschluss des AfD-Parteitags in Erfurt, wonach die Partei Sanktionen gegen Russland ablehne. Er sei über das Votum im Europaparlament so verärgert, dass er kurzzeitig überlegt habe, die Spitzenkandidatur für Brandenburg niederzulegen, sagte Gauland. "Ich wollte meinen Verband dann aber nicht so wenige Wochen vor der Wahl im Stich lassen."

Gauland warnte davor, dass es in der Zukunft zu ähnlichen Situationen kommen könnte. Sollten beispielsweise die Europa-Abgeordneten der AfD für das Freihandelsabkommen mit den USA oder den Beitritt der Türkei zur EU stimmen, hätte die Partei ein "sehr ernstes Problem". Dann könne es zur Spaltung der AfD kommen, "und die kann keiner von uns wollen".

Bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland hat die AfD Umfragen zufolge erstmals die Chance, in deutsche Landesparlamente einzuziehen. Besonders für die Wahl in Sachsen am 31. August lassen Umfragen einen Erfolg der AfD erwarten. In Brandenburg und Thüringen wird dann am 14. September gewählt. AFP

   

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