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Deutschland Nachrichten

Finale von "Germany's Next Topmodel" nach Bombendrohung abgebrochen

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Mannheim - Abruptes Ende nach einer Bombendrohung statt krönender Abschluss vor tausenden Zuschauern: Das live übertragene Finale von "Germany's Next Topmodel" in Mannheim ist am Donnerstagabend abgebrochen worden, nachdem eine unbekannte Anruferin mit einer Bombe gedroht hatte. Die Polizei sucht nach der Frau. Das Finale der Show wird zwar nachgeholt und am 28. Mai bei ProSieben ausgestrahlt - allerdings nicht als Live-Sendung.

Gegen 21.00 Uhr am Donnerstagabend ging der Drohanruf in der Mannheimer SAP-Arena ein. Zugleich wurde ein verdächtiger Koffer in der Nähe einer Garderobe entdeckt. Der Veranstalter brach daraufhin in Absprache mit der Polizei die Show ab. Rund 8500 Zuschauer verließen die Halle laut Polizei "sehr ruhig und ohne größere Zwischenfälle".

Allerdings wurde einem ProSieben-Sprecher zunächst von einem technischen Defekt gesprochen, um Panik zu vermeiden. Erst nach der Evakuierung habe der wahre Grund genannt werden dürfen. Der Fernsehsender zeigte nach Abbruch der Show einen Spielfilm. 

Der verdächtige Koffer stellte sich später als ungefährlich heraus, auch sein Eigentümer wurde laut Polizei noch in der Nacht gefunden. Die gesamte Arena wurde zudem auch mit Hunden durchsucht. Gegen drei Uhr am Freitagmorgen gab die Polizei Entwarnung. Am Freitag konzentrierten sich die Ermittlungen auf die unbekannte Anruferin, die einem Polizeisprecher zufolge aber bis zum Freitagnachmittag noch nicht gefunden wurde. 

Moderatorin Heidi Klum schrieb nach Abbruch der Show auf Twitter: "Liebe GNT-Fans, der Abend ist leider nicht so zu Ende gegangen, wie ich es mir gewünscht hatte! Sicherheit geht vor!" Sie versicherte laut ProSieben zudem: "Wir werden auch 2015 eine Siegerin küren."

Die Neuauflage des Finales, das am 28. Mai bei ProSieben gezeigt werden soll, wird dem Sender zufolge in einer "anderen, neuen Form" als ursprünglich in Mannheim geplant stattfinden. Es soll einer Unternehmenssprecherin zufolge keine Live-Show sein. Genauere Angaben machte das Medienunternehmen aber nicht.

ProSieben-Geschäftsführer Wolfgang Link erklärte, der Sender sei seinen treuen Zuschauern und den Finalistinnen ein Finale schuldig. "Am Donnerstag hatten wir in Abstimmung mit der Polizei leider keine andere Wahl, als das Finale abzubrechen", versicherte Link.

RTL kündigte für das Finale seiner Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" am Samstagabend ein verschärftes Sicherheitskonzept an. "Wir verstärken die Sicherheitsmaßnahmen und sind dazu aktuell mit dem eigenen Sicherheitsdienst, dem Hallenbetreiber und der Polizei im engen Austausch", sagte RTL-Sprecherin Kira Neuhofen dem Online-Portal DerWesten.de. Genauere Angaben zu den Vorkehrungen für das DSDS-Finale, das live aus der Bremer ÖVB-Arena ausgestrahlt werden soll, machte die Sprecherin nicht. AFP

 

Gauck wirbt für Zusammenhalt in Europa

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Aachen - Bundespräsident Joachim Gauck hat eindringlich für den Zusammenhalt in Europa geworben. Eine "Geschichte von der Rückkehr eines Europa der konkurrierenden Nationalismen möchte ich nicht erleben", sagte Gauck am Donnerstag bei der Zeremonie zur Verleihung des Aachener Karlspreises an den Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD). In einigen Mitgliedsstaaten sinke die Bereitschaft, sich weiterhin einzulassen auf eine gemeinsame Zukunft. Das Wachstum von Kritik in vielen europäischen Staaten sei "alarmierend".

Der Bundespräsident versicherte zugleich, Deutschland werde "ein verlässlicher Anwalt des europäischen Einigungsprozesses" bleiben. Es werde weiter "unbeirrt und intensiv" an der Union mitbauen. Nie sei Deutschland europäischer als heute gewesen, es sei ein "zuverlässiger Stabilitätsanker". Ohne die Union wäre Deutschland "nicht so stabil, nicht so sicher und nicht so frei".

Gauck lobte auch die bisherigen Reformanstrengungen in der EU. Es seien weitreichende Reformen eingeleitet worden, sagte der Bundespräsident. So werde die Union demokratischer, weil die Rechte des Europäischen Parlaments ebenso gestärkt seien wie das Initiativrecht der Bürger. Die Eurozone wappne sich durch neue Regeln gegen künftige Finanz- und Schuldenkrisen. "Im Angesicht der russischen Landnahme in der Ukraine haben wir gemerkt: wenn unsere Union herausgefordert wird, agiert sie geschlossen und entschlossen", sagte Gauck zur Ukraine-Krise.

Der Bundespräsident erinnerte auch an weitere Krisen und Bedrohungen. Vor den Toren der Union sprächen die Waffen - ob in Libyen oder im Irak, in Syrien oder in der Ukraine. "Es sind oftmals Ideologen, Nationalisten, Fanatiker und Terroristen, die Frieden und Freiheit der Völker bedrohen", sagte Gauck. Es gehe um die Grundlagen der Friedensordnung, die Bedrohung grundlegender Werte und Haltungen sowie um Sicherheit. Immer wenn es um Fundamentales gehe, "ist es unerlässlich, dass wir Europäer eng zusammenrücken".

Gauck appellierte auch an die Verantwortung der Bürger: "Zum ersten Mal sind alle Bürger der Union gefordert, für das gemeinsame Europa zu streiten und zu kämpfen." Zum ersten Mal werde eine Krise im europäischen Einigungsprozess "nicht allein durch die Entschlossenheit politischer Eliten zu überwinden sein". AFP

 

Hohe Entschädigungen wegen Germanwings-Absturzes möglich

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Berlin - Die Angehörigen der 150 Opfer der Germanwings-Katastrophe können einem Zeitungsbericht zufolge auf eine weit höhere Entschädigung als die bisherige Soforthilfe von 50.000 Euro hoffen. "Ich habe den Eindruck, dass sich die Lufthansa der Katastrophe stellt", sagte der Berliner Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der die Angehörigen von 35 Opfern des Absturzes in den französischen Alpen vertritt, nach einer ersten Verhandlungsrunde mit der Lufthansa dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). "Das Unternehmen zeigt sich offen, und wir haben eine gute Vertrauensbasis."

Angaben dazu, was er für die Familien erreichen will, machte Giemulla nicht und berief sich dazu auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Ein Anhaltspunkt könnten laut "Tagesspiegel" aber Entschädigungen sein, die der Anwalt in früheren Fällen durchsetzte. So habe Giemulla beim Birgenair-Absturz 1996 für seine Mandanten 100.000 Euro und im Fall der abgestürzten Concorde im Jahr 2000 sogar rund eine Million Euro vereinbart. 

Die Lufthansa betonte auf Anfrage, die Auszahlung der Soforthilfe sei nahezu komplett abgeschlossen. Alle weitergehenden Ansprüche seien "individuell zu prüfen". Die Lufthansa hat wegen des Unglücks laut Quartalsbericht 277 Millionen Euro zurückgestellt, unter anderem für Ausgleichszahlungen an die Angehörigen. 

Bei der Germanwings-Katastrophe waren am 24. März alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Nach Erkenntnissen der Ermittler hat der Copilot den Absturz offenbar absichtlich verursacht, nachdem er den Flugkapitän aus dem Cockpit ausgesperrt hatte. Auf dem Hinflug probte er nach Einschätzung der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde BEA das Absturzmanöver anscheinend gezielt. AFP

   

"Wunderwaffe" Antibiotikum wirkt oft nicht mehr

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Leipzig - In Deutschland infizieren sich jedes Jahr hunderttausende Menschen mit teils gefährlichen Krankenhauskeimen. Vor allem multiresistente Erreger, gegen die eine Vielzahl von Antibiotika nicht mehr wirken, sind ein zunehmendes Problem. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die Fortsetzung der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART), die die Bekämpfung solcher Antibiotika-Resistenzen zum Beispiel durch einen Ausbau der Überwachung und der Forschung vorantreiben soll.

Welche Wirkung haben Antibiotika?

Antibiotika sollen Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen und so Infektionen heilen. Es gibt mehr als 15 verschiedene Klassen von Antibiotika, die sich in ihrer chemischen Struktur und in ihrer Wirksamkeit gegen verschiedene Bakterien unterscheiden. Behandelt werden damit bakterielle Infektionen, zum Beispiel eine durch Pneumokokken verursachte Lungenentzündung. Gegen Viren, die etwa eine banale Erkältung verursachen, können Antibiotika nichts ausrichten.

Wie entsteht eine Antibiotikaresistenz?

Bakterien sind sehr anpassungsfähig und wahre Überlebenskünstler. Sie vermehren sich sehr schnell. Dabei können spontan Veränderungen im Erbgut auftreten, so dass die Erreger unempfindlich gegenüber bestimmten Antibiotika werden. Einige Bakterien tauschen außerdem ab und zu kleine Stücke ihres Erbgutes untereinander aus. Auch dies kann die Erreger widerstandsfähig gegen Antibiotika machen. Der übermäßige Einsatz von Antibiotika beim Menschen und in der Tiermast sowie eine unsachgemäße Einnahme der Medikamente fördert solche Resistenzbildungen. Einige Bakterien sind aber auch von Natur aus immun gegen bestimmte Antibiotika.

Um welche Erreger geht es?

In den meisten Fällen handelt es sich um den Methillicin-resistenten Staphylococcus aureus - kurz MRSA. Dieser Bakterienstamm kann schwere bis tödliche Infektionen verursachen und ist gegen die meisten Antibiotika wie Penicillin unwirksam. Sogenannte Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) können gefährliche Darmkrankheiten auslösen. Ein weiterer Krankenhauskeim trägt das Kürzel ESBL, es handelt sich um resistente Enterobakterien, die zur normalen menschlichen Darmflora gehören, für Kranke und Schwache aber eine Gefahr sind.

Wie viele Menschen infizieren sich?

Dazu gibt es unterschiedliche Angaben. Laut Bundesgesundheitsministerium erkranken jährlich 400.000 bis 600.000 Patienten an Krankenhausinfektionen. 10.000 bis 15.000 sterben jedes Jahr daran. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht sogar von 900.000 Infektionen und mindestens 30.000 Todesfällen aus.

Was macht die Keime so gefährlich?

Für gesunde Menschen ist etwa MRSA in der Regel ungefährlich. Für immungeschwächte Patienten auf Intensivstationen, Krebskranke, Chirurgie-Patienten, frühgeborene Babys oder Menschen mit chronischen Wunden hingegen können multiresistente Erreger lebensgefährlich werden und unter anderem Lungenentzündungen, Wund- und Harnwegsinfektionen oder Blutvergiftungen auslösen. Die Infektionen sind schwer oder manchmal gar nicht zu behandeln. Zudem dauert es oft mehrere Tage, bis der Erreger überhaupt identifiziert ist.

Werden Klinikpatienten in Deutschland auf Resistenzen getestet?

Anders als zum Beispiel in den Niederlanden gibt es hierzulande kein routinemäßiges Screening. Eine Expertenkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfiehlt dies aber für Risikopatienten, die zum Beispiel einen Katheter haben oder chronisch pflegebedürftig sind.

Wie werden die multiresistenten Erreger übertragen?

Die Übertragung erfolgt meist durch direkten Kontakt, weshalb die Händedesinfektion eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Keime ist. Neben einer strikten Hygiene fordern Experten auch einen maßvolleren Einsatz von Antibiotika, um Resistenzen zu verhindern. Infektionen im Krankenhaus werden allerdings auch dadurch begünstigt, dass immer mehr Patienten mit komplizierten Krankheitsverläufen behandelt werden. AFP

 

Kontrollgremium wehrt sich gegen Vorwürfe des Geheimnisverrats

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Berlin - In der BND-Affäre sorgen Vorwürfe zu Geheimnisverrat für Zwist. "Wir sind mit unverschämten Unterstellungen konfrontiert", sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, André Hahn, der "Welt" vom Freitag. Der Linken-Politiker reagierte auf Unionsfraktionschef Volker Kauder, der Geheimnisverrat in Bundestagsgremien beklagte. Derweil blieb eine Offenlegung der Liste mit Suchanfragen des US-Geheimdienstes NSA für den Bundesnachrichtendienst (BND) weiter ungewiss.

"Ein Parlament und speziell ein Untersuchungsausschuss wird doch seinen Aufgaben nicht gerecht, wenn als geheim eingestufte Dokumente in Zeitungen oder im Internet auftauchen", sagte Kauder der "Welt". "Nach unseren Erfahrungen liegt der Verdacht leider sehr nahe, dass manche in einem Untersuchungsausschuss nach dem Motto handeln: Wenn es politisch opportun ist, vorverurteilen wir nicht nur, sondern brechen notfalls auch die Vertraulichkeit und damit das Recht", kritisierte er. 

Es sei höchste Zeit, dass auch bei der Kontrolle der Nachrichtendienste Recht und Gesetz strikt beachtet werden, forderte Kauder. Dies gelte für alle Abgeordneten und Mitarbeiter der jeweiligen Gremien.

Für die Kontrolle der Geheimdienste ist das Parlamentarische Kontrollgremium zuständig. Dessen Vorsitzender Hahn sagte der "Welt", es lasse sich nachweisen, dass das Kontrollgremium und der NSA-Untersuchungsausschuss erst durch die Medien über Details geheimer Informationen erfuhren. Auch der SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, Christian Flisek, erklärte, dass in der Vergangenheit offensichtlich auch von anderer Stelle geheime Informationen "durchgestochen" worden seien, "bevor auch nur ein Parlamentarier die Inhalte kennen konnte". 

Angesichts der Veröffentlichung geheimer Unterlagen fürchtet Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen um die Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten. "Deutschland erscheint den Amerikanern nicht mehr als zuverlässiger Partner", sagte Maaßen am Donnerstag dem SWR. "Wenn seit Monaten immer wieder geheime Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen habe ich die Sorge, dass die Amerikaner zögerlicher werden mit der Zulieferung von Informationen." Dies könne zu "Erkenntnis- und Sicherheitsdefiziten" in Deutschland führen.

Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hält die internationale Zusammenarbeit der Geheimdienste ungeachtet der aktuellen Affäre um BND und NSA für unerlässlich. "Kein Land der Welt in unserer Größenordnung wäre imstande, im Ausland ohne die Zusammenarbeit der anderen Dienste so aufzuklären, dass die Sicherheit des Landes zu gewährleisten wäre", sagte de Maizière der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch. 

Derweil äußerte Unionsfraktionschef Kauder Zweifel, dass die Bundesregierung der Forderung zur Offenlegung der Liste mit Suchanfragen der NSA nachkommen werde. "Wenn die Amerikaner nicht dazu bereit sind, wird die Bundesregierung es schwer haben, die Anfrage positiv zu beantworten", sagte er. 

Laut "Spiegel Online" informierte Merkels Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) das zuständige Geheimdienstgremium des Bundestags inzwischen über eine mündliche Antwort der US-Regierung. Demnach lässt diese die Tendenz erkennen, dass einer Freigabe der Liste nicht zugestimmt werde. Entscheiden will die Bundesregierung dem Bericht zufolge erst nach einer schriftlichen Stellungnahme. Fällt diese negativ aus, muss die Bundesregierung entscheiden, ob sie sich über das Votum aus Washington hinwegsetzt. AFP

   

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