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Gericht verwirft geforderte Sprachkenntnisse bei Ehegattennachzug
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31/01/2015

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Merkel: Griechenland muss Reform- und Sparkurs fortsetzen
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Deutschland Nachrichten

Pater des Klosters Ettal bestreitet vor Gericht Missbrauchsvorwurf

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München - Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen angeklagter Pater des oberbayerischen Klosters Ettal hat die Vorwürfe zum Prozessauftakt bestritten. Der 44-Jährige gab an, Schüler zwar berührt zu haben, dies aber nicht im Geschlechtsbereich, wie eine Sprecherin des Landgerichts München II am Donnerstag sagte. Derweil sieht sich die Deutsche Bischofskonferenz fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des kirchlichen Missbrauchskandals noch in einem andauernden Lernprozess.

Das Kloster Ettal war mit dem Aufkommen des Missbrauchskandals der katholischen Kirche im Januar 2010 ebenfalls in die Kritik geraten. Ein externer Sonderermittler fand heraus, dass dort über Jahrzehnte Kinder körperlich misshandelt und zum Teil auch sexuell missbraucht wurden. 

Der angeklagte Jürgen R. war 1995 in das Kloster eingetreten und dort seit dem Jahr 2001 als Religionslehrer und Präfekt tätig. In der Funktion des Präfekten betreute er zehn bis zwölf Schüler einer Jahrgangsstufe. Im Jahr 2005 musste er diese Tätigkeit wegen einer Distanzlosigkeit gegenüber Schülern beenden. 

Der Anklage zufolge begannen die Übergriffe mit dem Schuljahr 2001/2002, in dem R. erstmals als Lehrer eingesetzt wurde. Er soll einen zur Tatzeit 13-Jährigen bei mehreren Gelegenheiten am Penis gestreichelt haben, während dieser schlief. Der Junge wurde demnach durch die Übergriffe wach. Einen anderen Jungen soll sich der Angeklagte auf den Schoß gesetzt und ebenfalls im Intimbereich gestreichelt haben und sich daran sexuell erregt haben. Laut Anklage kam es zu mindestens zwanzig Vorfällen dieser Art. Auch anderen Jungen soll sich der Präfekt so genähert haben.

Nach Angaben der Gerichtssprecherin bestritt der Geistliche in seiner umfassenden Erklärung die Vorwürfe. Er habe Berührungen der Jungen zwar nicht abgestritten. Jedoch habe er nach seiner Aussage nie den Penis der Jungen berührt und die Berührungen hätten auch nicht der sexuellen Stimulation gedient. Es habe sich um beiläufige Berührungen gehandelt oder um Situationen, in denen die Schüler bei ihm Trost gesucht hätten. Für den Prozess sind zunächst sieben Verhandlungstage bis Ende März angesetzt, auch die mutmaßlichen Opfer des Mannes müssen als Zeugen aussagen.

Aus Anlass des vor fünf Jahre bekannt gewordenen Missbrauchskandals erklärte der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, die katholische Kirche in Deutschland befinde sich in einem anhaltenden Lern- und Entwicklungsprozess. Der Schock der Erkenntnisse von 2010 und der Folgejahre habe zu diesem Prozess geführt, der bis heute nicht abgeschlossen sei, erklärte Ackermann. "Wir werden uns weiterhin für die Aufarbeitung und die Aufklärung einsetzen."

Der Trierer Bischof nannte für die anhaltende Aufarbeitung das noch bis 2017 geplante interdisziplinäre Forschungsprojekt zum Thema sexueller Missbrauch. Außerdem habe ihn die Bischofskonferenz ausdrücklich beauftragt, weitere Überlegungen für ein zukunftsgerichtetes Eintreten der Kirche für den Schutz und die Rechte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen anzustellen. Daran werde gearbeitet. In diesem Zusammenhang unterstütze die katholische Kirche politische Überlegungen zur Einrichtung einer nationalen unabhängigen Aufarbeitungskommission. AFP

 

Top-Ökonomen diskutieren in Davos mögliche Anleihekäufe der EZB

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Davos - Der mögliche massenhafte Ankauf von Anleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) hat unter internationalen Top-Ökonomen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für kontroverse Diskussionen gesorgt. Während deutsche Ökonomen sich am Mittwoch gegen ein sogenanntes Quantitative Easing (QE) aussprachen, verteidigten Banker anderer Nationen das mögliche Aufkaufprogramm.

Axel Weber, der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, warf den europäischen Regierungen vor, in den vergangenen Jahren versagt zu haben. Die EZB habe ihnen durch ihr Handeln die Zeit verschafft, nötige ökonomische Reformen durchzuführen, doch dies sei "nicht passiert", kritisierte Weber. Diese Thematik sollte laut Weber eher mit Zentrum der Debatte stehen als mögliches QE.

Auch die Aussagen des ehemaligen Chefvolkswirts der EZB, Jürgen Stark, sorgten für Kontroversen. Stark sagte dem "Handelsblatt" vom Mittwoch, dass die EZB mit den möglichen Anleihekäufen nicht eine drohende Deflation bekämpfen, sondern vielmehr "die Refinanzierung einzelner Länder" verringern wolle. Zudem würde er an der Stelle von EZB-Präsident Mario Draghi "zunächst nichts unternehmen", denn die Debatte um die Deflationsgefahren in Europa sei "völlig überzogen". Der Preisrückgang sei seiner Meinung nach auf die sinkenden Energiepreise zurückzuführen. Aufgrund von leicht negativen Inflationsraten "dramatische geldpolitische Schlussfolgerungen" zu ziehen, halte er für "völlig ungerechtfertigt", sagte er der Zeitung.

Adam Posen, ehemaliger Zentralbanker bei der Bank of England, sagte der Nachrichtenagentur AFP dagegen, dass die Gefahr einer Deflation inzwischen zu groß sei, um weiter ignoriert werden zu können. Es sei "gefährlich", dass die Gegner von QE sicher gehen wollten, dass das Programm tatsächlich fehlschlage. Er sei "sehr beunruhigt", dass Deutschland darauf dringe, ein mögliches QE-Programm in seiner Durchschlagskraft zu begrenzen, sagte Posen.

Unter Ökonomen und Politikern geraten die Kritiker des möglichen QE-Programms aus Deutschland zunehmend ins Hintertreffen. Zhou Xiaochuan, Chef der chinesischen Zentralbank, sagte, QE sei zwar kein "Wundermittel", aber es sei immer noch "hilfreich". 

Die EZB wird in ihrer nächsten Ratssitzung am Donnerstag möglicherweise ihre Geldpolitik weiter lockern und ein sogenanntes QE-Programm beschließen. Es beinhaltet wohl auch den massiven Ankauf von Staatsanleihen. AFP

 

Bachmann tritt von Pegida-Vorsitz zurück und entschuldigt sich

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Dresden - Nach heftiger Kritik an Fotos in Hitler-Pose und Äußerungen im Internet ist der Gründer der islamkritischen Pegida-Bewegung, Lutz Bachmann, von seinen Funktionen bei der Organisation zurückgetreten. "Es tut mir leid, dass ich damit den Interessen unserer Bewegung geschadet habe, und ziehe daraus die Konsequenzen", erklärte Bachmann am Mittwoch. Begleitet von heftigen Protesten gingen in Leipzig tausende Legida-Anhänger auf die Straße.

Bachmann war wegen der Fotos in Hitler-Pose massiv in die Kritik geraten - und zwar auch aus den eigenen Reihen. Das müsse "Konsequenzen haben", forderte Pegida-Vize Rene Jahn in der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Im Internet veröffentlichte Fotos zeigen Bachmann mit einem "Hitler-Bärtchen".

Der Druck auf den Islamkritiker stieg im Tagesverlauf zudem, weil die Dresdner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung gegen ihn einleitete. Auslöser waren Presseberichte über mutmaßliche Facebook-Einträge und Kommentare von Bachmann, in denen dieser Flüchtlinge und Asylbewerber beschimpft und beleidigt haben soll, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte.

"Ich entschuldige mich aufrichtig bei allen Bürgern, die sich von meinen Postings angegriffen fühlen", erklärte Bachmann. "Es waren unüberlegte Äußerungen, die ich so heute nicht mehr tätigen würde." Die Pegida-Bewegung verliert somit ihren in der Öffentlichkeit bekanntesten - und umstrittensten - Vertreter. Die für diesen Montag geplante Pegida-Demonstration in Dresden war unter anderem abgesagt worden, weil es Morddrohungen gegen Bachmann gegeben hatte.

Dass Bachmann den Rückhalt innerhalb der Pegida-Führung verlor, lag aber offenbar an den Äußerungen über Flüchtlinge und Asylbewerber - und nicht an den Fotos in Hitler-Pose. Das "Hitler-Selfie" sei Satire gewesen, die jedem Bürger freistehe, erklärte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel. "Die pauschale Beleidigung fremder Menschen allerdings nicht mehr."

Pegida weise die bekannt gewordenen Facebook-Postings Bachmanns "aufs Schärfste zurück", fügte Oertel hinzu. Vokabeln wie "Viehzeug", "Dreckspack" und "Gelumpe" gehörten nicht "in einen politischen Diskurs".

Begleitet von heftigen Gegenprotesten versammelten sich am Mittwochabend mehrere tausend Anhänger des Leipziger Pegida-Ablegers, Legida, in Leipzig. Viele Teilnehmer der Kundgebung mussten von der Polizei einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Menge der Gegendemonstranten zum Versammlungsort geleitet werden. Zwischen beiden Seiten kam es zudem zu kleineren Handgemengen. 

Insgesamt waren 19 Gegendemonstrationen und Mahnwachen in Leipzig angemeldet. Die Stadt erlebte einen der größten Polizeieinsätze seit der Wende. Die Polizei plante den Einsatz von bis zu 4400 Beamten.

Vor den Demonstrationen verübten Unbekannte auf die Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig zwei Brandanschläge, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. Der Deutschen Bahn zufolge musste der Fernverkehr nach Leipzig weiträumig umgeleitet werden. Der Nahverkehr aus der Richtung Dresden konnte nicht in den Leipziger Hauptbahnhof einfahren. Die Züge wurden in einem Vorort von Leipzig gestoppt. Nach der Absage der Pegida-Kundgebung am Montag in Dresden wurde erwartet, dass sich zahlreiche Islamkritiker auf den Weg zu der Kundgebung in Leipzig machen wollten. AFP

   

In Nigeria entführter Deutscher nach halbem Jahr wieder frei

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Berlin - Ein halbes Jahr nach seiner Entführung durch die Islamistengruppe Boko Haram in Nigeria ist ein deutscher Staatsbürger befreit worden. Der Mann sei wieder in Freiheit und befinde sich in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, am Mittwoch in Berlin. Nach Angaben der kamerunischen Staatsführung wurde der 69-Jährige bei einem Einsatz von Spezialkräften befreit.

"Unserer besonderer Dank gilt der Regierung Kameruns für die sehr gute und vertrauliche Zusammenarbeit", sagte Außenamtssprecher Schäfer. Es sei Vorsorge getroffen worden, dass der Mann in der Botschaft in Jaunde "medizinisch und psychologisch betreut" werde. Der kamerunische Staatschef Paul Biya erklärte, der Mann sei in der Nacht zum Mittwoch bei einem Einsatz der kamerunischen Armee und von "befreundeten Ländern" befreit worden.

Der Mann äußerte sich später gegenüber dem Rundfunksender Deutsche Welle. "Bis zur Befreiung wusste ich nicht, ob ich überleben werde. Alles war dunkel", sagte der Mann, bei dem es sich laut dem Sender um einen 69-jährigen pensionierten Bundeswehrausbilder handelte. "Diese Aktion hat mich bis zum Schluss viele Nerven gekostet." Er habe gedacht, die Geiselnehmer würden ihn töten. "Wir sind einen langen Weg durch den Wald gelaufen. Sie haben mich nicht gefoltert. Aber es war schlimm."

Der Deutsche war nach kamerunischen Angaben im Juli 2014 im Norden Nigerias von Boko-Haram-Kämpfern verschleppt worden. Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt im armen und mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Staat. Seit 2009 tötete die Gruppe bei Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen, Schulen und Dörfer etwa 13.000 Menschen und trieb hunderttausende Menschen in die Flucht.

In jüngster Zeit dehnte die Islamistengruppe ihre Angriffe auch auf Kamerun aus. Der Tschad entsandte daraufhin Truppen, um den Kampf gegen die Extremisten zu unterstützen. In der nigrischen Hauptstadt Niamey berieten Nigeria und mehrere Nachbarstaaten über ihr weiteres Engagement gegen Boko Haram. Deren Führer Abubakar Shekau sagte an die Adresse der drei Länder: "Ich fordere euch heraus, mich jetzt anzugreifen. Ich bin bereit." 

Die Afrikanische Union (AU) erklärte, zur Bekämpfung der Gruppe seien Truppen aus ganz Afrika notwendig. "Boko Haram ist nicht nur für Nigeria und die Region eine Bedrohung, sondern für den Kontinent als ganzen", erklärte die AU-Kommissionschefin Nkosazana Dlamini-Zuma. Sie forderte eine UN-Resolution zur Aufstellung einer multinationalen Truppe gegen Boko Haram. Zudem müsse es einen Sonderfonds zu deren Finanzierung geben, erklärte sie.

Boko Haram hatte sich am Dienstag zu einem Angriff mit hunderten Toten auf die nigerianische Handelsstadt Baga am Tschadsee Anfang Januar bekannt. In Jaunde gingen am Mittwoch dutzende Menschen zur Unterstützung der kamerunischen Armee auf die Straße. "Boko Haram, hau ab" war auf einem Protestplakat zu lesen. Es handelte sich um die erste Kundgebung dieser Art seit dem Beginn des Militäreinsatzes gegen die Extremisten im vergangenen Juni. AFP

 

ESA hofft auf Wiedererwachen von "Philae" bei "Rosetta"-Mission

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Darmstadt - Nach der weltweiten Begeisterung über die europäische Kometenjäger-Mission "Rosetta" soll die Erfolgsgeschichte auch in diesem Jahr weitergehen. Die Experten der Europäischen Weltraumagentur ESA hoffen vor allem auf ein Wiedererwachen des auf dem Kometen gelandeten Minilabors "Philae", wie ESA-Direktor Thomas Reiter am Mittwoch in Darmstadt deutlich machte. Die gesamte Mission könnte zudem um ein Jahr verlängert werden.

Reiter zeigte sich bei der Präsentation der ESA-Pläne für 2015 nach wie vor beeindruckt von den bisherigen Erfolgen der "Rosetta"-Mission. "Es ist immer noch faszinierend", schwärmte der Leiter der ESA-Direktion für Bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb im Kontrollzentrum im hessischen Darmstadt. Höhepunkt der "Rosetta"-Mission war im November die Landung des Forschungsroboters "Philae" auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko. Nach zehnjähriger Reise durch das Sonnensystem hatte die "Rosetta"-Sonde mit "Philae" an Bord im August ihren Zielkometen erreicht.

Wenige Tage nach der Landung verabschiedete sich "Philae" aber in den Winterschlaf. Die Kraft der ersten mitgeführten Batterie war erschöpft. Nun hoffen die Wissenschaftler, dass sich eine Batterie durch die Sonne wieder auflädt und das Minilabor zumindest für einen kurzen Zeitraum wieder seine Arbeit aufnehmen kann. 

Zwischen Mai und Juli könne "Philae" wieder erwachen, sagte ESA-Direktor Reiter. Garantieren könne dies aber niemand. Es hänge davon ab, wie sehr das Gerät auf dem Kometen im Schatten stehe. Unklar ist auch, was "Philae" dann noch leisten kann. 

Reiter hob unabhängig davon den bisherigen Erfolg der Mission hervor: "Wir sind mächtig stolz, dass wir das geschafft haben", sagte Reiter vor allem mit Blick auf die Landung von "Philae". Nachgedacht wird bei der ESA auch darüber, die eigentlich bis Ende dieses Jahres angelegte "Rosetta"-Mission zu verlängern. Im Juni werde über eine mögliche Verlängerung bis Ende 2016 entschieden, sagte Reiter. Er drücke die Daumen, dass die Budgets dafür vorhanden seien. Die Entscheidung hänge auch davon ab, welche Erkenntnisse bis dahin gesammelt werden könnten.

Weiter geht es auf jeden Fall mit den Einsätzen auf der Internationalen Raumstation ISS, auf der sich im vergangenen Jahr für mehrere Monat auch der deutsche Astronaut Alexander Gerst aufgehalten hatte. Mit Fotos und Nachrichten von der ISS hatte Gerst weltweit die Menschen daran umfassend teilhaben lassen. "Durch die Nutzung neuer Medien ist es gelungen, die Öffentlichkeit viel stärker mit an Bord zu nehmen", lobte Reiter Gerst und andere Astronauten. Reiter war selbst ESA-Astronaut und der achte Deutsche im All. Gerst war im vergangenen Jahr der insgesamt elfte Deutsche im Weltraum. AFP

   

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