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Deutschland / Ausland:

Kauder fordert Bekämpfung von IS-Truppen auch in Syrien

Cockpit kündigt neue Tarifverhandlungen mit Lufthansa an

Poroschenko: Alle Seiten unterstützen ukrainischen Friedensplan

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Kauder fordert Bekämpfung von IS-Truppen auch in Syrien
27/08/2014

BERLIN - Nach seiner Rückkehr aus dem Nordirak hat Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) die Bekämpfung der IS-Dschihadistentruppen auch in Syr [ ... ]


Cockpit kündigt neue Tarifverhandlungen mit Lufthansa an
27/08/2014

FRANKFURT/MAIN - In dem von einer Streikdrohung überschatteten Tarifstreit bei der Lufthansa soll es nach Angaben der Pilotenvereinigung Cockpit a [ ... ]


Merkel will Entscheidung über Waffen für Irak noch in dieser Woche
27/08/2014

HALLE - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) strebt eine endgültige Entscheidung über Waffenlieferungen in den Irak noch in dieser Woche an. "Wir  [ ... ]


Thierse: Wowereit-Nachfolge nicht auf Berliner Landes-SPD begrenzen
27/08/2014

BERLIN - Nach der Rücktrittsankündigung von Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hat der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thi [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

EU-Außenminister stimmen Waffenlieferungen an irakische Kurden zu

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BERLIN - Die Außenminister der Europäischen Union haben Waffenlieferungen an die irakischen Kurden im Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zugestimmt. Nach einem Sondertreffen am Freitag in Brüssel begrüßten die Chefdiplomaten in einer einstimmigen Erklärung die Lieferung von Waffen durch einzelne EU-Mitgliedstaaten. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will sich am Samstag persönlich im Irak informieren, wie Deutschland helfen kann.

Das Sondertreffen war unter anderem auf Ersuchen Frankreichs anberaumt worden, das als erster EU-Mitgliedstaat Waffenlieferungen an die Kurden angekündigt hatte. Auch Großbritannien zeigte sich grundsätzlich dazu bereit. Die Regierung Kanadas entsandte am Freitag zwei Luftwaffentransporter mit Militärgerät für die kurdischen Kämpfer.

Deutschland werde bei der Unterstützung der Kurdenmilizen im Kampf gegen die Dschihadisten "bis an die Grenze des politisch und rechtlich Machbaren gehen", sagte Steinmeier in Brüssel. "Was das sein wird, entscheiden wir, wenn ich aus dem Irak zurückkehre." Am Samstagvormittag will Steinmeier nach eigenen Angaben den Präsidenten der autonomen Kurdenregion, Massud Barsani, in Erbil treffen. Zudem wolle er mit Vertretern der Führung in Bagdad sprechen.

Mit Blick auf mögliche Waffenlieferungen sagte Steinmeier, die Ausrüstung der irakischen Streitkräfte stamme "noch aus Zeiten des Ostblocks". Munition müsse daher eher von den osteuropäischen Ländern geliefert werden. Mit westeuropäischem Material seien Iraker nicht vertraut sind und könnten es nicht schnell einsetzen. Derweil wurden Erbil zu Samstagfrüh erste Hilfslieferungen aus Deutschland erwartet. Fünf Transportflugzeuge sollten 36 Tonnen Material - vor allem Lebensmittel, Medikamente und Decken - bringen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) telefonierte am Freitag mit dem designierten irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi und dem Kurdenpräsidenten Barsani. Merkel habe al-Abadi "ihre guten Wünsche übermittelt für eine rasche Regierungsbildung und insbesondere für seine Bemühungen, das Land zu einen", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Abend mit. Demnach informierte Merkel Barsani über die deutsche Hilfeleistung. Steinmeier werde bei seinem Besuch zudem weitere Unterstützung anbieten.

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Freitag eine Resolution gegen die Dschihadisten im Irak und in Syrien. Die einstimmig angenommene Resolution soll die Finanzierung der extremistischen Gruppierungen und ihre Rekrutierung von Kämpfern unterbinden. Sechs namentlich genannte Extremisten, darunter Angehörige der IS-Gruppierung, werden in eine Liste von Personen aufgenommen, die wegen ihrer Nähe zu Al-Kaida internationalen Sanktionen unterliegen.

Derweil endete im Irak nach mehreren Wochen der Machtkampf um die Führung der künftigen Regierung in Bagdad. Der umstrittene Ministerpräsident Nuri al-Maliki zog sich am Donnerstagabend zugunsten seines Parteikollegen al-Abadi zurück. Dem Schiiten al-Maliki wird von Kritikern vorgeworfen, durch die Ausgrenzung der sunnitischen Minderheit im Land dem Vormarsch der radikalsunnitischen IS-Dschihadisten den Boden bereitet zu haben. Al-Abadi soll nun eine für die ethnische und religiöse Vielfalt des Irak möglichst repräsentative Regierung bilden, um das Land im Kampf gegen die IS-Dschihadisten zu vereinen.

In der irakischen Provinz Anbar griffen am Freitag die Mitglieder von mehr als 25 sunnitischen Stämmen nach Angaben des Stammesführers Scheich Abduldschabbar Abu Rischa gegen die Dschihadisten zu den Waffen. Unterdessen sprengten mutmaßliche IS-Dschihadisten eine schiitische Moschee in der Stadt Dschalawla nördlich von Bagdad und töteten den Muezzin. Im Norden der Stadt Sindschar wurden männliche Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden von IS-Kämpfern hingerichtet, wie der Zentralrat der Yeziden in Deutschland mitteilte. Frauen und Kinder seien von den Dschihadisten verschleppt worden. AFP

 

Merkel fordert von Putin Beitrag zur Deeskalation in der Ostukraine

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BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, zur Deeskalation der Lage im Osten der Ukraine beizutragen. In einem Telefonat mit Putin am Freitagabend forderte sie nach Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert, "insbesondere dem Strom von Rüstungsgütern, Militärberatern und bewaffnetem Personal über die Grenze in die Ukraine ein Ende zu setzen". Merkel äußerte demnach auch die Hoffnung, dass die Konvois mit humanitären Hilfsgütern rasch ans Ziel kommen, um das Leid der Menschen vor Ort zu lindern.

Die Bundeskanzlerin äußerte sich den Angaben zufolge vor dem für Sonntag geplanten Treffen der Außenminister Frankreichs, Russlands, der Ukraine und Deutschlands in Berlin - "mit Blick auf eine möglichst rasch zu vereinbarende Waffenruhe". AFP

 

Steinmeier auf dem Weg in den Irak

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BERLIN - Vor dem Hintergrund der Dschihadisten-Offensive im Irak ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Freitagabend zu Gesprächen mit Regierungsvertretern in das Land aufgebrochen. Das teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Steinmeier will sich nach eigenen Angaben mit Regierungsvertretern in Bagdad sowie mit dem Präsidenten der autonomen Kurdenregion, Massud Barsani, in Erbil treffen. Geplant sind demnach auch Gespräche mit Flüchtlingen.

Er wolle sich "ein Bild von der Lage machen" und "schauen, wie wir jetzt am besten helfen können", sagte der Minister vor seinem Abflug in Berlin. Zuvor hatte Steinmeier gesagt, Deutschland werde bei der Unterstützung der Kurdenmilizen im Kampf gegen die Dschihadisten "bis an die Grenze des politisch und rechtlich Machbaren gehen". Genaueres werde nach seiner Rückkehr aus dem Irak entschieden. Die EU-Außenminister befürworteten am Freitag die Lieferung von Waffen an die Kurden. AFP

   

Berlin verbietet Fahrdienst Uber

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BERLIN - Berlin hat den Fahrdienst Uber verboten. Das zuständige Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten stellte dem Unternehmen eine Untersagungsverfügung zu, wie der Berliner Senat am Mittwoch mitteilte. Damit muss Uber ab sofort seine Fahrdienst-Vermittlung in der Hauptstadt einstellen; bei einem Verstoß droht eine Geldstrafe von 25.000 Euro. Der Fahrdienst kündigte jedoch an, gegen die Entscheidung vorzugehen.

"Der Schutz des Fahrgastes hat Priorität", erklärte der Senat. Das zuständige Landesamt könne nicht tolerieren, dass Fahrgäste sich "in die Obhut von nicht überprüften Fahrern in nicht konzessionierten Fahrzeugen begeben und im Schadensfalle einem Haftungsausschluss der Versicherung ausgesetzt sind". Das Geschäftsmodell von Uber sei an mehreren Stellen nicht mit den gesetzlichen Anforderungen Berlins vereinbar.

Uber kann gegen die Verfügung Widerspruch einlegen und sogenannten Eilrechtsschutz dagegen beantragen, dass die Verfügung ab sofort gilt. Uber teilte mit, die Verfügung anzufechten, und erwartete eine ähnliche Entscheidung wie in Hamburg. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hatte Uber im Juli die Fahrgastbeförderung verboten. Nach einem Widerspruch Ubers wurde der Vollzug des Verbots aber bis zu einer gerichtlichen Klärung ausgesetzt.

"Die Entscheidung der Berliner Behörden ist alles andere als fortschrittlich", teilte der Sprecher von Uber Deutschland, Fabien Nestmann, mit. Uber ermögliche Wettbewerb, der gut für alle sei. "Denn am Ende ist der Konsument der Gewinner."

Zu den Vorwürfen des mangelnden Versicherungsschutzes teilte Uber mit, dass auch die Fahrgäste voll versichert seien. Im Schadensfall greife zusätzlich zur Versicherung des Fahrers eine eigene Zusatzversicherung. Diese habe pro Schadensfall eine Deckung bis zu 3,7 Millionen Euro.

Das US-Unternehmen vermittelt mit seiner App UberPop Fahrdienste. Über die App können Privatleute Fahrten anbieten, die in der Regel günstiger sind als Taxifahrten. Entsprechend groß ist der Widerstand der Taxi-Branche gegen den Dienstleister. Bisher ist Uber in Deutschland außer in Hamburg und Berlin in München und Frankfurt am Main aktiv. Auch dort denken die Behörden über ein Verbot nach. Anfang August kündigte das Unternehmen an, weiter in Deutschland expandieren zu wollen, zunächst in Düsseldorf. Köln und Stuttgart sollen folgen. AFP

 

Vorsicht vor Hackern, Zusatzkosten und ausufernder Spielzeit

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SAARBRÜCKEN - Sie bestreiten spannende Kämpfe, erkunden neue Welten oder schlüpfen in andere Charaktere: Computerspiele sind für viele Nutzer eine beliebte Freizeitbeschäftigung. In dieser Woche treffen sich tausende Spieler auf der Messe Gamescom in Köln. Schon seit Jahren wird nicht nur offline, sondern auch über das Internet gedaddelt. Das aber birgt auch Risiken.

Welche Gefahren lauern beim Nutzen von Online-Spielen?

Was für das normale Surfen im Netz gilt, gilt auch für Online-Spiele: Es besteht die Gefahr, dass das Gerät über das Internet von Kriminellen attackiert wird und diese eine Schadsoftware installieren. Solche Programme können beispielsweise das Gerät lahmlegen oder Daten und Passwörter auslesen. Eine Attacke kann etwa beim Download einer Spiel-Erweiterung passieren oder beim Herunterladen von mit Viren verseuchten Spiele-Apps.

Mit legalen, aber doch äußerst fragwürdigen Absichten könnten außerdem Spiele-Anbieter unterwegs sein, warnen Kritiker: Sie könnten über Benutzerkonto und Spielverhalten sehr viele Informationen über den Nutzer sammeln, und diese dann für gutes Geld verkaufen.

Wie lassen sich die Geräte vor den Angriffen von Internet-Kriminellen schützen?

Nutzer sollten ihre Spiele nur aus seriösen Quellen herunterladen, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Über einen unbekannten Anbieter sollte sich der Nutzer unbedingt erst informieren, bevor er dessen Programme herunterlädt. Daneben sollten Nutzer die obligatorischen Sicherheitsvorkehrungen treffen: Der Computer sollte mit einem aktuellen Virenschutzprogramm und einer Firewall ausgestattet sein. Die vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates für das Betriebssystem sollten immer installiert werden. Auch beim Smartphone sind regelmäßige Sicherheitsupdates ein Muss.

Welchen Extra-Schutz für die persönlichen Daten gibt es?

Online-Spieler, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten an einem gesonderten Computer daddeln, auf dem sich keine sensiblen Daten befinden, rät das BSI. Das ist vor allem bei solchen Spielen empfehlenswert, die die Zugriffsrechte eines Administrators verlangen. Generell sollten Spieler - wo es möglich ist - unbedingt ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten statt mit Administrator-Rechten verwenden, um nicht ungewollt persönliche Daten preiszugeben.

Wer verhindern will, dass er zu viele Daten freigibt, sollte zudem sein Profil aus dem Spiel nicht mit sozialen Netzwerken verknüpfen. Außerdem sollten über das Aussehen der Spielfigur oder deren Name keine Rückschlüsse auf den realen Namen des Spielers gezogen werden können. Wer verschiedene Spiele spielt, sollte seine Figuren jeweils unterschiedlich benennen. Von Anfang an sollten Nutzer so wenig Daten wie möglich herausgeben und für die Kommunikation mit dem Anbieter eine extra E-Mail-Adresse verwenden.

Welche Zusatzkosten können bei Online-Spielen entstehen?

Es gibt eine Vielzahl an Online-Spielen, die kostenlos angeboten werden. Um schneller, besser oder ausgiebiger spielen zu können, müssen dann aber virtuelle Zusatzinhalte gekauft werden. Bei den Zusatzkosten handele es sich oft um kleinere Cent- oder Euro-Beträge, über die die Nutzer aber schnell den Überblick verlieren, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Nutzer könnten ihr Mobilgerät aber so einstellen, dass es derartige "In-App-Käufe" erst gar nicht zulässt. Zu finden sei diese Anwendung vielfach unter der Rubrik "Einstellungen" des Geräts.

Wie viel Daddeln ist gesund?

Die Grenze zwischen viel und zu viel ist schwer zu ziehen. Beginne das Computerspiel das Leben zu dominieren, werde das Wegbleiben vom Computer zur Qual und leide das soziale Umfeld unter dem Hobby, dann sei es Zeit zu handeln, rät das BSI. Eltern sollten darauf achten, dass sie ihren Kindern auch Alternativen zum Computerspiel anböten und die Spieldauer gegebenenfalls begrenzten. Und auch Erwachsene sollten darauf achten, nicht zu viel Zeit vor dem Computer zu verbringen. AFP

   

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