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Berlin umschifft Pariser Forderung nach Milliardeninvestitionen

Dobrindt warnt vor negativen Folgen der Streiks für Konjunktur

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Berlin umschifft Pariser Forderung nach Milliardeninvestitionen
21/10/2014

Berlin - Die Bundesregierung hat den französischen Ruf nach deutschen Investitionen von 50 Milliarden Euro weitgehend an die Wirtschaft weitergere [ ... ]


Designierte Kommissarin warnt vor Diskriminierung bei deutscher Maut
21/10/2014

Strasbourg - Die designierte EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc hat sich zurückhaltend zu den deutschen Mautplänen geäußert. Grundsätzlich se [ ... ]


Thüringer SPD-Spitze gibt einstimmige Empfehlung für Rot-Rot-Grün ab
21/10/2014

Erfurt - Rund fünf Wochen nach der Landtagswahl in Thüringen stehen die Zeichen auf Rot-Rot-Grün: Der SPD-Landesvorstand sprach sich am Montagab [ ... ]


Dobrindt warnt vor negativen Folgen der Streiks für Konjunktur
21/10/2014

Berlin - Vor dem Hintergrund der Streiks bei der Deutschen Bahn und bei der Lufthansa hat Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vor negativen F [ ... ]


Weitere Artikel

Deutschland Nachrichten

Paris fordert von Berlin Investitionsprogramm von 50 Milliarden Euro

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Frankfurt - Die französischen Minister für Finanzen und Wirtschaft, Michel Sapin und Emmanuel Macron, fordern, dass Deutschland in den kommenden drei Jahren seine Investitionen in gleichem Maße erhöht wie Frankreich Einsparungen vornimmt. "50 Milliarden Euro Einsparungen bei uns und 50 Milliarden zusätzliche Investitionen bei Ihnen - das wäre ein gutes Gleichgewicht“, sagte Wirtschaftsminister Macron der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe).

"Es ist unser kollektives Interesse, dass Deutschland investiert", fügte Macron hinzu. Die zusätzlichen 50 Milliarden Euro wären nach seinen Worten "ohne Probleme mit einer seriösen Haushaltspolitik zu vereinbaren". Frankreich dagegen fehlten die Mittel für mehr Ausgaben. Macron warnte zugleich vor einer "übertriebenen Sparpolitik". Finanzminister Sapin sagte: "In den Ländern, die ihre Haushalte konsolidieren müssen, geht es darum, die staatlichen Investitionen zu erhalten. Das tun wir."

Die beiden französischen Minister beraten angesichts der sich eintrübenden Wirtschaftslage in Europa am Montag in Berlin zusammen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) über Wege zur Förderung von Investitionen. Angesichts der lahmenden Wirtschaft und massiver Haushaltsprobleme in einigen EU-Staaten wie in Frankreich wird derzeit heftig über die richtige Balance zwischen Sparpolitik und einer durch Investitionen geförderten Wachstumspolitik diskutiert. AFP

 

Lufthansa streicht wegen Streiks insgesamt rund 1450 Flüge

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Frankfurt - Wegen des angekündigten Streiks der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit streicht der Lufthansa-Konzern rund 1450 Flüge. Insgesamt seien rund 2150 Verbindungen von dem geplanten Ausstand betroffen, von denen aber ein Drittel und damit rund 700 Flüge gewährleistet werden könnten, teilte die Lufthansa am Sonntagabend mit. Demnach rechnet das Unternehmen damit, dass von dem Streik etwa 200.000 Kunden betroffen sein werden.

Die Gewerkschaft hat ihre Mitglieder ab Montag 13.00 Uhr zu einem weiteren Streik bei der Lufthansa aufgerufen, der 35 Stunden dauern soll. Betroffen sind bundesweit Kurz- und Mittelstreckenflüge der größten deutschen Fluggesellschaft. Zuletzt hatten die Piloten am Donnerstag die Billigtochter Germanwings für zwölf Stunden bestreikt. 

Hintergrund ist ein Streit über die sogenannte Übergangsversorgung, die es bislang noch etwa jedem zweiten Piloten des Konzerns erlaubt, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen. Die Lufthansa will die Altersgrenze anheben, Cockpit lehnt dies ab. Der Konzern entschuldigte sich in seiner Erklärung vom Sonntagabend bei seinen Kunden für die Belastungen wegen des Streiks und versprach, alles zu tun, um die Auswirkungen gering zu halten. Die Lufthansa reagiert mit einem Sonderflugplan auf den Ausstand. AFP

 

Gabriel erteilt Forderungen nach neuem Konjunkturprogramm Absage

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Berlin - Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Forderungen nach einem Konjunkturprogramm angesichts der trüben Wirtschaftsaussichten eine Absage erteilt. Zwar wachse die deutsche Wirtschaft in diesem und im kommenden Jahr weniger als gedacht, jedoch befinde sich Deutschland "nicht im Abschwung", sagte der Vizekanzler der "Bild"-Zeitung vom Montag. Es gehe "bergauf, nicht bergab". Führende Ökonomen hatten kürzlich für eine Abkehr von der Sparpolitik plädiert.

Die SPD wolle, dass sich in Deutschland Leistung auch für Arbeitnehmer wieder lohne, sagte Gabriel. "Und daran wird es keine Abstriche geben." Zuletzt hatte es auch aus der Regierungskoalition unter anderem Forderungen gegeben, Projekte wie den Mindestlohn und die Rente mit 63 wegen der schwächelnden Wirtschaft vorläufig aussetzen.

Gabriel sagte der "Bild"-Zeitung dazu, das würde "keinen Sinn machen". Auch an der Frauenquote will er demnach festhalten. AFP

   

Steinmeier eröffnet Weltgesundheitsgipfel mit Schwerpunktthema Ebola

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Berlin - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) eröffnet am Sonntag (17.00 Uhr) im Auswärtigen Amt den Weltgesundheitsgipfel (World Health Summit). Bis 22. Oktober diskutieren in Berlin mehr als tausend Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft über aktuelle Entwicklungen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Ein Schwerpunktthema der Konferenz ist in diesem Jahr die Ebola-Epidemie. Bei der Auftaktveranstaltung am Sonntag werden neben Steinmeier unter anderem auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Medizin-Nobelpreisträger (2005) Barry Marshall auf dem Podium sitzen. Für Montag ist ein Sonder-Symposium zur Strategie der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen die Epidemie geplant, an dem auch der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung, Walter Lindner, teilnimmt.  AFP

 

Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern auf Rekordhoch

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Berlin - Vor Inkrafttreten der schärferen Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuervergehen ist die Zahl der Selbstanzeigen einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Rekordhoch geschnellt. In diesem Jahr hätten sich bislang 31.927 Steuersünder selbst angezeigt, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage bei den 16 Länderfinanzministerien. Damit sei schon jetzt jetzt deutlich das bisherige Rekordergebnis von 2013 übertroffen worden, als es im gesamten Jahr rund 24.000 Selbstanzeigen gab. Die schärferen Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuervergehen sollen zum Jahreswechsel in Kraft treten.

"Wir haben einen neuen Rekord bei der Zahl der Selbstanzeigen", sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) dem Blatt. Außer Hessen melden der "WamS" zufolge alle Bundesländer schon vor Ablauf des Jahres neue Rekordzahlen. Die meisten Anzeigen habe es mit 7214 in Baden-Württemberg gegeben. Dahinter folge Nordrhein-Westfalen mit 6300 Anzeigen, Bayern komme mit 4600 auf Platz drei. Die wenigsten Selbstanzeigen gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit 24. Einige Länder erlebten einen regelrechten Ansturm von Steuersündern, so verdreifachten sich in Schleswig-Holstein die Selbstanzeigen gegenüber dem Vorjahr

Die neuen Regeln zur Selbstanzeige treten am 1. Januar 2015 in Kraft. "Wir gehen deshalb davon aus, dass bis Jahresende noch viele Selbstanzeigen eingehen werden", sagte Söder. Das neue Gesetz sieht vor, die Grenze, bis zu der eine Steuerhinterziehung ohne Zahlung eines zusätzlichen Geldbetrages bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, von 50.000 Euro auf 25.000 Euro abzusenken. Der ansonsten fällige Aufschlag richtet sich dann nach dem Umfang der hinterzogenen Steuern. 

Der Aufschlag soll künftig zehn Prozent der hinterzogenen Steuer betragen, wenn deren Gesamtbetrag 100.000 Euro nicht übersteigt. Bis zu einer Million Euro Hinterziehungsbetrag wird ein Aufschlag von 15 Prozent fällig, bei noch höheren Summen von 20 Prozent. Zudem muss sich die Korrektur falscher Angaben zu steuerlich relevanten Einkünften statt auf fünf auf die zurückliegenden zehn Jahre erstrecken. AFP

   

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