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Menschenhändler zwingen Jugendliche als Novizen "Spenden" zu erbetteln
Menschenhändler zwingen Jugendliche als Novizen "Spenden" zu erbetteln
SATTAHIP - Sonderermittler der Anti-Human Trafficking Division verhafteten in einem Hotel in Sattahip eine Bande von Menschenhändlern, die 11 als Novizen verkleidete Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren unter Drogen gesetzt und an 7 Tagen pro Woche zum Betteln auf lokale Märkte geschickt haben sollen, um Schulden ihrer Eltern abzuarbeiten.
Bei der Großrazzia im P.P. House Hotel nahmen die Beamten 4 Männer im Alter zwischen 29 und 54 Jahren sowie die Chefin der Bande, die 48-jährige Mrs. Boonipar, fest. In zwei Räumen des Hotels entdeckten die Ermittler die insgesamt 11 Jungen mit kahl geschorenen Köpfen, die gerade damit beschäftigt waren, sich ihre Kutten anzulegen. Spendenboxen und Almosenschalen befanden sich ebenfalls in den Zimmern.

Nach Angaben der Polizei kommen die Jungen aus verschiedenen Gebieten der Ostregion. Ihre Eltern verbindet nur eins: Sie alle haben Schulden bei Mrs. Boonipar. Angeblich wurden die Eltern in den Glauben versetzt, dass ihre Kinder im Rahmen einer "seriösen Tätigkeit" beim Abarbeiten der Schulden behilflich sein könnten.
Die praktische Umsetzung der "seriösen Tätigkeit" sah dann so aus, dass die Jungen an 7 Tagen die Woche auf den lokalen Märkten in und um Sattahip Geld für den Bau eines imaginären Tempels in Kanchanaburi erbetteln mussten. Wenn sie abends mit insgesamt mindestens 10.000 Baht zurück kamen, gab es etwas zu essen und ein paar Stunden Schlaf. Falls sie das Minimum nicht erbetteln konnten, gab es Prügel statt Essen. Um das Abhängigkeitsverhältnis zu verstärken, wurden die Jugendlichen von Anfang an gezwungen Yaba zu nehmen.

Mrs. Boonipar und die 4 Männer bestreiten trotz erdrückender Beweislast bisher alle Vorwürfe.

















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