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Katzen dürfen im Gefängnis bleiben
Katzen dürfen im Gefängnis bleiben
Rayong - Bei einer Pressekonferenz der etwas anderen Art, erklärte Thanat Harabhanchon, Gefängnisleiter des Rayong Central Prison, nach Rücksprachen mit verschiedenen Ämtern und Behörden habe man sich entschieden, die massiv angestiegene Gemeinde der vierbeinigen, freiwilligen Gefängnisinsassen nicht weiter zu jagen und in den nahegelegenen Tempel zu deportieren. Die Katzen hätten jetzt offiziell die Erlaubnis auf dem Gefängnisgelände zu leben.

Herr Thanat betonte in Anwesenheit der Reporter, einiger Häftlinge und Wärter sowie zahlreicher Katzen, dass die Samtpfoten auf eine lange Geschichte im Rayong Central Prison zurückblicken könnten und sich hier scheinbar sehr wohl und sicher fühlen würden. Doch in den letzten Jahren sei die Zahl der Katzen außer Kontrolle geraten, sodass die Wärter angewiesen worden seien, die Tiere zu fangen und an den nahegelegenen Tempel zu übergeben. Doch seien viele der Katzen danach wieder zurückgekommen und schließlich habe man aufgegeben, den Tieren nachzustellen.

Rücksprachen mit Ämtern und Behörden seien positiv verlaufen ... mit anderen Worten, keiner der Beamten habe Einwände gegen den Verbleib der Katzen gehabt. Die Gesundheitsämter hätten die Anwesenheit der Tiere sogar befürwortet, da sie schließlich die Population der Ratten dezimieren.
Auch Bewährungshelfer und Psychologen seien begeistert von der therapeutischen Wirkung der Katzen, denn Häftlinge, die sich um Tiere kümmern würden, seien friedlicher und ausgeglichener.

Gleichzeitig machte der Gefängnisleiter klar, dass es sich beim Rayong Central Prison immer noch um eine Haftanstalt und nicht um ein Obdachlosenasyl für heimatlose Katzen handele. Man sei daher froh, über jede Katze, die bei einer Familie ein richtige Zuhause finde und werde demnächst in den Besucherräumen verstärkt darauf hinweisen, dass jeder der eine Katze suche, hier willkommen sei und sicherlich fündig werde.















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