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Thailand Nachrichten
Eltern beklagen Aufsicht in einem Vorschul-Zentrum
Trang - Die Eltern eines kleinen Jungen, der von einem älteren Mitschüler in der Vorschule verprügelt wurde, beschwerten sich über die Aufsichtspflichten der Mitarbeiter, die ein engeres Auge auf die Kinder in ihrer Obhut halten müssen.
Der Junge im Alter von zwei Jahren und sieben Monaten wurde von einem Dreijährigen in einer Schule des Bezirks Kan Trang am Freitag verprügelt. Laut den Aussagen von anderen Kindern hatte der Lehrer nichts dagegen unternommen.
Die Mutter des Jungen sagte, dass sie ihren Sohn wie gewöhnlich am Freitagmorgen in die Schule brachte. Gegen 13.30 Uhr besuchten sie dann zwei Lehrer, die sie aufforderten mitzukommen. Als sie eintrafen fand sie ihren Sohn mit blauen Flecken im Gesicht und auf dem Rücken vor. Er wird nun im Kan Trang Krankenhaus behandelt.
Die Mutter bat die Lehrer zu schildern, was vorgefallen sei. Sie sagten ihr, dass sie nicht wüssten, wer ihm das angetan hat. Während des Gesprächs verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand des Jungen zusehends und so beschlossen die Eltern ihr Kind in die Obhut von Ärzten zu geben. Aus Sorge um seine Gesundheit entschieden die Ärzte, den Jungen mehrere Tage im Krankenhaus zu behalten.
Die Mutter wollte natürlich wissen, wie so etwas an einer Schule nicht bemerkt worden ist. Sie fragte deshalb eine Freundin ihres Sohnes. Das Mädchen sagte, dass er von einem Jungen, der über drei Jahre alt ist, angegriffen wurde. Das Kind sagte weiter, sie und andere Kinder hätten es der Lehrerin gemeldet, die aber die Situation ignorierte.
Nach diesem Vorfall und das die Eltern des angreifenden Kindes sich nicht zu dieser Angelegenheit äußern wollten, hat die Mutter die örtliche Polizei hinzugezogen.
Sie sagte, dass die Schule mehr Verantwortung übernehmen sollte und die Fahrlässigkeit der Lehrerin keineswegs ungestraft bleiben darf.
Überschwemmung in Roi-Et
Roi-Et - Schwerer Regen in der Provinz Roi-Et ließ am Freitag, den 7. Juni mehrere Regionen der Provinz innerhalb kürzester Zeit überfluten. Der Wasserpegel stand in der Stadt Roi-Et des Bezirks Muang auf einer Höhe von 50 bis 80 cm und ließ diverse Strassen überfluten. Mehrere Straßenabschnitte mussten von den Behörden für den Straßenverkehr gesperrt werden.


Die Verkäufer des Roi-Et Plaza, sowie die Geschäftsbesitzer an der Suriyadech Bamrung-, der Robbueng Planchai- , und der Rob Talad Torungthungcharoen Road beklagten sich über große Umsatzverluste aufgrund der ausbleibenden Kunden.
In der Innenstadt von Roi-Et wurden innerhalb einer Stunde 13,7 Millimeter Regenfall gemessen. Die Regenmessungen auf die Provinz bezogen, lagen bei 73,1 Millimeter. Eine Besserung ist für die nächsten Tage nicht abzusehen. Die Behörden wiesen die Bevölkerung auf, während den Regenfällen zu Hause zu bleiben. Diese Maßnahme soll einer Grippe und Atemwegsinfektionen vorbeugen.
Landesweite Registrierung von Affen geplant
Chiang Mai - Das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation plant eine landesweite Registrierung von Affen, um deren massiv wachsende Population und die damit verbundenen Probleme beim Zusammenleben mit Menschen besser in den Griff zu bekommen.
Der Vorschlag wurde während der 8. Sitzung des ASEAN Wildlife Enforcement Network (ASEAN-WEN) in Chiang Mai diskutiert und zielt darauf ab, die Affen in zahlreichen Gebieten des Landes erst einem Gesundheitscheck zu unterziehen und danach in einer zentralen Datenbank zu registrieren.

Theerapat Prayurasiddhi, stellvertretender Generaldirektor des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation, sagte vor Journalisten, dass es sich für den Anfang um eine Größenordnung von etwa 50 Affensippen handele. "Durch die Ausstellung eines 'digitalen Ausweises' können wir die Tiere besser überwachen und mögliche Krankheiten oder Verhaltensänderungen bewusster kontrollieren, was sehr wichtig ist, da sich die Affen in vielen menschlichen Wohngemeinschaften durch ihr dreistes Verhalten zu einer Plage entwickelt haben", sagte Herr Theerapat.
In vielen Gebieten Thailands herrscht inzwischen — milde gesagt — ein angespanntes Verhältnis zwischen Menschen und Affen. Die Tiere dringen in Dörfern in die Häuser der Bewohner ein, durchwühlen Schranke und Kühlschränke auf der Suche nach Nahrungsmitteln. Die Dorfbewohner sind gezwungen bei Gluthitze ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, oder aber die Schränke mit Seilen zuzubinden.
Nach Angaben des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation weiß man inzwischen von 500 bis 600 Affen, die zu aggressivem Verhalten gegenüber Menschen neigen und Dorfbewohner oder Touristen zumindest ansatzweise attackiert haben. Die Dunkelziffer könnte jedoch viel höher liegen.
'Lebensmittelvergiftung an Internat in Angthong
Angthong - 120 Schüler der Wat Sra Kaew Schule in der Provinz Angthong bekamen nach dem Verzehr ihres Abendessens in der Schulkantine starke Bauchschmerzen. Über Nacht wurden die Schmerzen durch das offensichtlich verdorbene Essen immer schlimmer.

26 Schüler litten unter starken Durchfall. Die Schüler wurden allesamt in ein Krankenhaus gebracht, wo sie untersucht wurden. Bei 90 Personen hielten sich die Symptome der Lebensmittel in Grenzen, so dass sie das Krankenhaus wieder verlassen konnten. Der Zustand von neun Schülern musste von den Ärzten länger beobachtet werden.
Brückeneinsturz: Ermittlungsverfahren gegen Beamte
Ayutthaya - Fünf Menschen starben als Ende April eine Hängebrücke in Ayutthaya einstürzte. Es wird gegen Beamte und Bauherren ermittelt, die dafür verantwortlich gemacht werden.

Am 6. Juni bestätigte das thailändische Ingenieurinstitut den Anfangsverdacht, dass mangelhaft verarbeitete Drahtseile zu dem Einsturz der Brücke führten. Gegen fünf Beamte der Gemeinde Tha Lung sowie zwei Projektleiter wird ermittelt, weil Drahtseile verwendet wurden, die die Brücke nicht tragen konnten. Ferner sollen die ausgeführten Arbeiten an der Brücke nicht den Bauvorschriften entsprochen haben.
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