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Thailand Nachrichten
Protest gegen Flagge auf Tempel
Wie berichtet, weht über dem Wat Keo Sikkha Kiri Svara eine kambodschanische Flagge, obwohl dieser Tempel auf einem zwischen beiden Ländern umstrittenen Gebiet liegt.
Premierminister Abhisit hat das Außenministerium beauftragt in Phnom Penh eine Protestnote vorzubringen und Kambodscha aufzufordern, die Flagge von dem Tempel zu entfernen.
Kambodscha habe nicht das Recht, auf diesem Gebiet die kambodschanische Flagge zu hissen, weil Thailand territoriale Ansprüche auf dasselbe Gebiet geltend macht.
Kambodscha ist jedoch der Meinung, daß der Tempel von Kambodschanern gebaut wurde und eindeutig auf kambodschanischem Territorium stehe.
„Gelbhemden werden besser behandelt!“
Rothemden-Führer Natthawut Saikua ist frustriert: Seit acht Monaten sitzt er hinter Gittern und beschwerte sich über Ungleichbehandlung.
Die Regierung würde mit zweierlei Maß messen, denn die Rothemden seien seit über acht Monaten in Haft, während zwei kürzlich verhaftete Mitglieder der Gelbhemden sehr schnell wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Die Anschuldigungen gegen die Rothemden seien „aufgeblasen“, die Polizei habe sich sehr mit ihrer Ermittlung beeilt, um diese Anschuldigungen vorbringen zu können.
Dagegen wurden aber die PAD-Mitglieder Chaiwat Sinsuwong und Somboon Thongburan, denen vorgeworfen wird, an der Besetzung der Bangkoker Flughäfen 2008 teilgenommen zu haben, nach Hinterlegung einer Kaution von 800.000 Baht aus der Haft entlassen.
Verwirrung um Zwangsarbeiter
Der ukrainische Ingenieur, der behauptet, 14 Jahre lang in einer Fabrik gegen seinen Willen festgehalten worden zu sein, während er Zwangsarbeit verrichten mußte, hat ein Vergleichsangebot abgelehnt.
Der Mann verlangt den ausstehenden Lohn für die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte, das seien rund 5 Mio. Baht. Der Fabrikbesitzer bot ihm 150.000 Baht an, um den Fall abzuschließen. Der 57jährige Ukrainer lehnte ab.
Die Polizei teilte mit, man habe mit dem Burmesen, der dem Ingenieur bei dessen Flucht geholfen hat, gesprochen. Nach Aussage des Burmesen seien die Anschuldigungen des Ingenieurs nicht haltbar. Einzig, daß er arbeitete, ohne Lohn erhalten zu haben, scheine zu stimmen.
Der Burmese teilte mit, daß diese Schlußfolgerung der Polizei nicht richtig sei. Der Ukrainer sei sehr wohl gegen seinen Willen festgehalten worden. Die Polizeibeamten hätten ihm, dem Burmesen, viele Fragen gestellt, aber kaum Notizen gemacht.
PAD-Demonstranten sollen sich zurückhalten
Die Regierung forderte die PAD-Demonstranten in Bangkok auf, bei ihren Protesten etwas zurückhaltender zu sein.
Vize-Premierminister Suthep rief die PAD auf, bei ihren verbalen Angriffen einen Gang zurückzuschalten und sich vorher zu überlegen, was gesagt wird.
Angeblich sollen in Kambodscha Truppenbewegungen stattgefunden haben: Demnach hätten sich Dutzende Panzer Richtung Grenze am umstrittenen Tempel Preah Vihear bewegt, Soldaten mit Raketenwerfen und andere Fahrzeuge wurden dorthin verlegt.
Laut einer kambodschanischen Zeitung seien die Truppen dort in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.
Das kambodschanische Außenministerium nannte ein Manöver, das kürzlich auf thailändischer Seite in diesem Gebiet stattgefunden hatte, eine Provokation.

PAD-Führer Chamlong instruiert Demonstranten
"Meinungsverschiedenheit" bei Jet-Ski Rückgabe
Wieder einmal ist es in Pattaya bei der Rückgabe von gemieteten Jet-Skis zu einem Streit zwischen den Kunden und dem Vermieter gekommen, da angeblich die Spuren eines Unfalls an den Verkleidungen der Maschinen zu finden waren.
Gegen Nachmittag wurde die Polizei von der Jet-Ski Vermieterin "Madam Pangpon" angerufen und um Hilfe gebeten. Die Frau berichtete, dass zwei Touristen sich weigern würden für den von ihnen verursachten Schaden an zwei gemieteten Jet-Skis aufzukommen. Der Vorfall ereignete sich am Strand in der Nähe der Soi Pattayaland.

Wie schon in vielen anderen Fällen zuvor, hatte auch diese Jet-Ski Vermieterin natürlich Fotos zur Hand, die angeblich beweisen konnten, dass sich die Maschinen vor der Vermietung in einem einwandfreien Zustand befanden, und — wahrscheinlich durch einen Zusammenstoß — von den beiden polnischen Touristen beschädigt wurden.

Die beiden Männer bestritten das massiv. Daraufhin wurde schnell ein vorgeblich neutraler Jet-Ski Spezialist angerufen, der den Schaden vor Ort auf etwa 40.000 Baht schätzte. Wie immer glänzte die Polizei in ihrer Eigenschaft als Vermittler, und handelte die Ausgleichszahlung für den von den Polen angeblich verursachten Schaden auf bescheidene 27.000 Baht runter.
Die beiden polnischen Touristen zahlten widerwillig und verließen den Strand mit den Worten: "Nie wieder Urlaub in Thailand".
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