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Thailand Nachrichten
Schleppender Verkauf von Schuluniformen
Narathiwat - Der Verkauf von Schuluniformen sollte um diese Zeit eigentlich florieren, da die Schulen in wenigen Wochen mit dem neuen Schuljahr beginnen.

Frau Orachaporn N., die Betreiberin eines Kleidergeschäfts im Bezirk Sungai-Kolok der Provinz Narathiwat gab Medien gegenüber jedoch bekannt, dass in ihrer Region der Verkauf von Schuluniformen im Gegensatz zum letzten Jahr um ca. 30 - 40 % gesunken ist.
Die meisten halten sich an die Regeln der Regierung und kaufen lediglich eine Uniform pro Kind. Dies sei vermutlich auf die schlechte Wirtschaftslage zurückzuführen. Erschwerend kommt dazu, dass die Touristen aus Malaysia zurzeit ausbleiben. Im südlichen Nachbarstaat von Thailand werden bald Wahlen durchgeführt.
Übermüdete Fahrerin erstickt in ihrem Auto
Khon Kaen - Es wird angenommen, dass eine 35-jährige Thailänderin in ihrem eigenem Auto erstickt ist, nachdem sie sich entschied auf einem Rastplatz anzuhalten, um ein paar Stunden zu schlafen und dann ihre Fahrt in die Heimatprovinz Udon Thani fortzusetzen.
Am Dienstagmorgen fand eine Putzfrau den Leichnam auf einer Raststätte im Bezirk Muang der Provinz Khon Kaen. Die Frau wurde als Pimchanok U. aus der Provinz Udon Thani identifiziert.

Die Putzfrau hatte einen üblen Geruch aus einem der geparkten Fahrzeuge bemerkt. Als sie genauer in das Auto blickte, sah sie den leblosen Körper der Frau. Gerichtsmediziner und Polizeibeamte sperrten den Tatort erst einmal ab. Ein Sanitäter erklärte, dass die Frau wahrscheinlich im Auto einschlief ohne dabei ein Fenster zu öffnen. Da keine frische Luft ins Fahrzeug gelang, wird vermutet, dass sie im Schlaf erstickt ist.
Polizeibeamte hatten unterdessen die Aufnahmen der Überwachungs-Kameras eingesehen und sahen wie die Frau am 2. Mai gegen 20.00 Uhr ihr Auto auf der Raststätte abgestellt hatte.
Sie hatte das Fahrzeug verlassen, um ihrem kleinen Hund, der auch gestorben ist, noch ein wenig Auslauf zu geben und kehrte dann schließlich ins Auto zurück. Danach erschien sie nicht mehr auf dem Bildmaterial.
Polizeibeamter wegen Mordes gesucht
Khon Kaen - Die Polizei in Khon Kaen ließ am 6. Mai einen Haftbefehl gegen einen Kollegen ausstellen. Der 43 Jahre alte Polizeioberst Somjit K. soll den Chef der Provinzverwaltung in Khon Kaen erschossen haben.
Der 53-Jährige war am 3. Mai vor seinem Haus getötet worden.
Ein Komplize Somjits ist bereits verhaftet worden, auch er ein Polizeibeamter. Er gestand die Tat, sagte aber, Somjit habe abgedrückt. Zwei weitere Männer sollen an dem Mordkomplott beteiligt gewesen sein.
Die beiden Polizisten arbeiteten für die Abteilung Drogenbekämpfung. Weshalb sie den 53-Jährigen erschossen, ist noch unklar. Es könnte ich um einen Auftragsmord handeln oder um einen Konflikt, der wegen der Budgetverteilung der Provinzverwaltung entbrannte.
Geldautomat geknackt
Sisaket - Am 6. Mai knackten Diebe in der Provinz Sisaket, Bezirk Bencharak, einen Geldautomaten und entkamen mit knapp fünf Millionen Baht.

Der Automat steht neben der Bezirksverwaltung, nur rund 100 Meter von einem Polizeirevier entfernt.
Gegen Mittag war der Geldautomat mit fünf Millionen Baht neu aufgefüllt worden. In der Nacht auf den folgenden Tag schlugen die Räuber zu. Zunächst durchtrennten die Diebe Stromkabel und machten die Überwachungskameras unbrauchbar. Sie benutzten dann vermutlich ein Schweißgerät, um die beiden Schlösser an der Rückseite des Geldautomaten zu öffnen, verschafften sich anschließend Zugang zu dem Fach, in dem das Geld gelagert wird und räumten 4,95 Mio. Baht ab.
Burma: Mittelstarkes Erdbeben in Chiang Rai gespürt
Chiang Rai - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala erschütterte am Dienstag das Nachbarland Burma, das noch über die Grenze nach Thailand in drei Bezirken Chiang Rais zu spüren war, berichtete die Seismologische Abteilung des Meteorologische Instituts im Norden.

Das Beben begann um 3.17 Uhr und dauerte mehrere Sekunden an. Das Epizentrum lag etwa 29 Kilometer nördlich der Grenzstadt Mae Sai. Bewohner der Bezirke Mae Sai und Chiang Saen spürten die Erderschütterungen. Im Bezirk Muang meldeten einige Anwohner sogar für kurze Zeit ein Schwindelgefühl.
Zwei leichtere Nachbeben folgten mit der Stärke 4,9 und 4,4. Das letzte Beben ereignete sich um 4.07 Uhr, wie auf dem Foto zu sehen ist. Verletzungen oder Schäden an Bauwerken wurden nicht gemeldet.
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