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Kampf der Titanen: Clinton und Trump liefern sich erstes Fernsehduell
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Kampf der Titanen: Clinton und Trump liefern sich erstes Fernsehduell

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Washington - Es wird ein harter Ringkampf: Die US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton treffen am Montag zu ihrem ersten von drei Fernsehduellen aufeinander. Für beide Bewerber steht viel auf dem Spiel. Millionen US-Bürger werden die 90-minütige TV-Debatte zur besten Sendezeit verfolgen. Der Auftritt der Kandidaten in dem Duell wird über ihr Abschneiden bei der Präsidentschaftswahl am 8. November mitentscheiden. Beide liegen in den Umfragen derzeit nur wenige Prozentpunkte auseinander.

Jeder falsche Zungenschlag, jede unbewusste Geste oder jeder Blick der Kandidaten in der TV-Debatte kann nach Angaben von Experten die Meinung von Scharen von Wählern beeinflussen. Nach Einschätzung vieler Beobachter hängt die Messlatte für die Demokratin Hillary Clinton höher: Sie hat jahrzehntelange Erfahrung auf den Fluren der Macht in Washington, als Ex-Außenministerin, Senatorin und frühere First Lady. Auf ihr lastet jedoch das Image einer nüchternen Aktenfresserin, die wenig Enthusiasmus zu wecken versteht.

Der Republikaner Trump setzt dagegen auf seinen Ruf als Polit-Außenseiter. Als früherer Reality-Fernsehstar ist er TV-Auftritte gewöhnt, er punktet mit einprägsamen und oft auch skrupellosen Sprüchen. In der internen Präsidentschaftskampagne der Republikaner profilierte er sich gerne mit Witzen auf Kosten seiner Konkurrenten.

Clinton hat sich minutiös auf das Fernsehduell vorbereitet. Sie wälzte Akten über Fachthemen, übte sich in Debatten mit Trump-Doubles, sezierte Trumps Auftritte bei den TV-Debatten mit seinen republikanischen Konkurrenten während des Vorwalkampfes. Laut der "New York Times" zog Clinton auch Psychologen zu Rate, um die wunden Punkte ihres Gegners zu analysieren.

Erschwert wird Clintons Aufgabe dadurch, dass Trump in der Vergangenheit zu diversen politischen Themen gegensätzliche Positionen bezogen hat. Zudem hat er ein sprunghaftes Auftreten, das rasch zwischen sanft und angriffslustig wechselt. 

"Ich weiß nicht, welcher Donald Trump kommen wird", sagte die 68-Jährige vor dem Fernsehduell. "Vielleicht versucht er, sich präsidial zu geben und eine Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen, die er bisher nicht gezeigt hat. Oder er kommt rein und versucht, mit Beleidigungen Punkte zu machen."

Nach Einschätzung von Politologen ist es für Clinton an der Zeit, ihre Akten beiseite zu schieben und die Boxhandschuhe anzuziehen: "Ihre Anhänger wollen sehen, wie sie gegen diesen Kerl kämpft", glaubt Wendy Schiller von der Brown University. 

"Die Herausforderung für sie ist, ihren Panzer zu verlassen und Donald Trump direkt anzugehen, ihn wild zu machen." Für Clinton werde das aber nicht einfach: "Es ist nicht ihr Stil."

Nach ihrer Lungenentzündung vor zwei Wochen müsse Clinton in dem Fernsehauftritt zudem Sorgen um ihren Gesundheitszustand zerstreuen, sagt Jennifer Lawless von der American University in Washington: "Sie muss die Botschaft rüberbringen, dass sie fit und dynamisch ist." Auch müsse die Demokratin Befürchtungen bekämpfen, dass sie in Gesundheitsfragen zur Heimlichtuerei neige.

Trumps Herausforderungen bei dem Fernsehduell sind ganz andere. Er müsse "die Wähler der Republikaner davon überzeugen, dass er ein Republikaner ist und republikanische Überzeugungen vertritt", sagt Politologin Schiller. Außerdem müsse er Vorwürfe seiner Rivalin widerlegen, er sei charakterlich nicht für das Amt des US-Präsidenten geeignet. "Wenn er grob zu Hillary Clinton ist, wenn er gemein ist oder herabsetzend gegenüber Frauen, verliert er jede Chance, die Frauen für sich zu gewinnen", sagt Schiller. 

Dann habe Trump auch seine Chance bei der Präsidentschaftswahl verspielt: "Wenn er die Frauen nicht für sich gewinnt, kann er das Rennen nicht gewinnen, denn Frauen machen 53 Prozent der Wählerschaft aus." 

Trump verkündete im Vorfeld schon mal vorsichtshalber, er werde sich im TV-Duell gegenüber Clinton zurückhalten: "Ich werde sehr respektvoll mit ihr sein", sagte er dem Sender Fox News. "Wenn sie respektvoll zu mir ist, ist alles gut. Aber wir werden sehen. Man kann nie so genau wissen, wie es sich entwickelt." AFP

 

Daten von 500 Millionen Kunden von Yahoo gestohlen

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San Francisco - Schon wieder ist ein Internetunternehmen Opfer eines groß angelegten Hackerangriffs geworden: Bei Yahoo erbeuteten Kriminelle bereits Ende 2014 eine halbe Milliarde Nutzerdaten - E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern, Passwörter und auch unverschlüsselte Sicherheitsfragen, wie Yahoo mitteilte. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) forderte Internetdienstleister am Freitag auf, ihre Datenbestände besser gegen Diebstahl zu schützen. 

Fast zwei Jahre nach dem Angriff und knapp zwei Monate, nachdem rund 200 Millionen Yahoo-Nutzerdaten im Internet angeboten wurden, informierte das Unternehmen am Donnerstag die betroffenen Nutzer und die Öffentlichkeit. Der Cyberangriff sei möglicherweise "staatlich organisiert" worden, erklärte Yahoo. Das Unternehmen arbeite mit den Behörden zusammen. Nähere Informationen zu dem Vorwurf gab es nicht.

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"Mangelnde Transparenz bei Datendiebstählen kann dazu führen, dass Kriminelle die Nutzerdaten in anderem Zusammenhang missbrauchen. Es darf in solchen Fällen keine zwei Jahre dauern, bis die Nutzer darüber informiert werden", kritisierte BSI-Präsident Arne Schönbohm. Datenbanken wie die von Yahoo enthielten "sensible Informationen über Personen, die sie dort im Vertrauen auf den Dienstleister hinterlegt haben". Der Schutz dieser Daten sollte - bei allen Anbietern - höchste Priorität haben.

Yahoo versicherte, Bankdaten von Nutzern seien nicht geklaut worden. Das Unternehmen empfahl allen Kunden, die seit 2014 ihr Passwort nicht geändert haben, dies umgehend zu tun. Auch die Sicherheitsfragen wie "Was ist der Geburtsname Ihrer Mutter" sollten die Nutzer ändern - solche Fragen kommen zum Einsatz, wenn jemand sein Passwort vergessen hat. 

Yahoo rief außerdem dazu auf, E-Mail-Eingänge auf "verdächtige Aktivitäten" hin zu überprüfen. Nutzer sollten nicht auf Links klicken oder verdächtige Dokumente herunterladen - darüber können Kriminelle Schadsoftware auf dem Computer installieren. 

Erste Berichte über den riesigen Datenklau waren Anfang August aufgekommen: Im Netz bot ein Hacker namens "Peace" Namen und Passwörter von 200 Millionen Yahoo-Kunden für 1900 Dollar (1700 Euro) an. Davor hatte "Peace" schon versucht, Daten von Myspace- und von LinkedIn-Kunden zu verkaufen.

Yahoo erklärte, Online-Angriffe und -Diebstähle von staatlich geförderten Hackern hätten stark zugenommen. Wie andere Unternehmen auch habe Yahoo Programme installiert, um solche Angriffe zu erkennen und die Nutzer zu warnen. Der Sicherheitsexperte Graham Cluley sagte AFP, er würde bei einem Diebstahl von 500 Millionen Daten auch sagen, ein Staat stecke dahinter - statt "eine Bande von 15-Jährigen".  

Der Datenklau könnte den erst vor zwei Monaten vereinbarten Verkauf von Yahoo durch den US-Telekommunikationsriesen Verizon beeinflussen. Verizon will 4,8 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro) zahlen und das Yahoo-Internetgeschäft mit seiner Tochter AOL verschmelzen. "Das Timing könnte nicht schlechter sein", sagte Cluley. AFP

 

Deutlich mehr nachgeahmte Waren in der EU beschlagnahmt

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Brüssel - Die EU-Zollbehörden haben im vergangenen Jahr fünf Millionen mehr nachgeahmte Güter an den EU-Außengrenzen aufgegriffen als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden mehr als 40 Millionen Gegenstände in einem Wert von fast 650 Millionen Euro beschlagnahmt, teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mit. Das ist eine Zunahme von 15 Prozent. 

"Es ist offensichtlich, dass die kriminelle Tätigkeit, mit der versucht wird, unseren Binnenmarkt mit gefälschten und illegalen Waren zu überfluten, keineswegs nachzulassen scheint", teilte EU-Zollkommissar Pierre Moscovici mit. Am häufigsten wurden den Angaben zufolge nachgeahmte Zigaretten entdeckt. Wie schon in den Jahren zuvor stammten die meisten beschlagnahmten Waren, insgesamt 41 Prozent, aus China.

In einzelnen Produktkategorien sind allerdings andere Herkunftsländer führend. Die größte Menge gefälschter Lebensmittel kam aus dem Benin, nachgeahmte alkoholische Getränke stammten vor allem aus Mexiko, bei sonstigen Getränken war Marokko Spitzenreiter. Nachgeahmte Kosmetika kamen meist aus Malaysia, Kleider aus der Türkei, gefälschte Smartphones und andere elektronische Güter bis hin zu DVDs und CDs aus Hongkong. 

Ursprungsland der meisten aufgegriffenen Zigaretten war Montenegro, nachgeahmte Arzneimittel kamen am häufigsten aus Indien. China ist in 14 von insgesamt 24 gelisteten Kategorien Spitzenreiter, zum Beispiel bei Spielzeug, Schuhen, Sportartikel sowie Sonnenbrillen und Taschen. Insgesamt 91 Prozent der nachgeahmten Produkte wurden zerstört.

In Deutschland ging die Zahl der aufgegriffenen gefälschten Produkte gegen den EU-Trend mit 2,3 Millionen um 29 Prozent zurück. Fast dreimal so viele nachgeahmte Produkte wurden laut EU-Kommission in Griechenland sichergestellt (6,38 Millionen), was eine Zunahme von 775 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Mit diesen Zahlen führt Griechenland die EU-Statistik an, dicht gefolgt von Frankreich (6,33 Millionen) und mit einigem Abstand von den Niederlanden (5,1 Millionen).  

Die EU veröffentlicht seit 2000 jedes Jahr eine Statistik über nachgeahmte Waren, die von EU-Zollbehörden aufgegriffen wurden. Sie stützt sich dabei auf Daten, die von den EU-Mitgliedstaaten übermittelt wurden. AFP

   

Erdogan wirft den USA Bewaffnung von Kurdenmilizen vor

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Ankara - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den USA vorgeworfen, die in Syrien kämpfenden Kurdenmilizen mit Waffen zu versorgen. Die USA hätten Anfang der Woche "zwei Flugzeuge mit Waffen" für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) sowie deren politischen Arm, die Partei PYD, ins nordsyrische Kobane entsandt, sagte Erdogan in einer auf seiner Website veröffentlichten Rede am Donnerstagabend in New York. 

"Wenn ihr denkt, dass ihr den IS mit der PYD und der YPD zur Strecke bringen könnt - das könnt ihr nicht, weil auch sie Terrorgruppen sind", sagte Erdogan demnach. Die Türkei betrachtet die Kurdenmiliz als terroristische Organisation

Erdogan erklärte, er habe das Thema der Waffenlieferungen auch gegenüber US-Vizepräsident Joe Biden angesprochen. Dieser habe gesagt, keine Informationen dazu zu haben. Die USA hatten bislang stets betont, sie hätten in Syrien ausschließlich arabische Kämpfer innerhalb der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit militärischer Ausrüstung beliefert. Die SDF-Miliz ist ein Bündnis arabischer und kurdischer Rebellen, zu dem rund 30.000 Kämpfer gehören.

US-General Joe Dunford hatte am Donnerstag gesagt, die USA prüften Waffenlieferungen an die SDF, die sich dem Kampf zur Rückeroberung der Stadt Raka aus den Händen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anschließen wollten. Dabei werde Washington jedoch "sehr eng mit unseren türkischen Verbündeten zusammenarbeiten".

Die USA unterstützen sowohl die türkischen Streitkräfte als auch die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Kampf gegen den IS. Die Türkei hatte im August im Norden Syriens eine Offensive gegen die IS-Miliz sowie gegen die Kurden gestartet. Ankara will verhindern, dass die YPG-Miliz das Gebiet unter ihrer Kontrolle entlang der türkischen Grenze weiter ausweitet. AFP

 

Gouverneur ruft nach zweiter Gewaltnacht in Charlotte den Notstand aus

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Charlotte - Nach neuerlichen Ausschreitungen bei Protesten gegen Polizeigewalt hat der Gouverneur des US-Bundesstaats North Carolina den Notstand für die Stadt Charlotte ausgerufen. Zudem solle die Nationalgarde die Polizei vor Ort unterstützen, ordnete Gouverneur Pat McCrory an. Zuvor hatte es nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner die zweite Nacht in Folge gewaltsame Zusammenstöße gegeben. Ein Demonstrant wurde durch Schüsse lebensgefährlich verletzt.

McCrory sagte in der Nacht zum Donnerstag dem Fernsehsender CNN: "Wir können Gewalt nicht hinnehmen. Wir können die Zerstörung von Eigentum nicht tolerieren und auch keine Gewalt gegen unsere Polizeibeamten." Es sei ihm sehr ernst damit. "Das ist nicht der American Way."

Zuvor war zum zweiten Mal in Folge in Charlotte die Gewalt eskaliert. Am Mittwochabend hatten sich erneut mehrere hundert Demonstranten in der Innenstadt versammelt. Anfangs blieb es ruhig. Für den am Dienstag von der Polizei getöteten Keith Lamont Scott wurde eine Mahnwache gehalten.

Vor einem Hotel kam es später zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, wie AFP-Reporter berichteten. Sondereinsatzkräfte der Polizei setzten Tränengas gegen Demonstranten ein. Kundgebungsteilnehmer bewarfen die Polizisten mit Steinen, schlugen auf Scheiben von Polizeifahrzeugen ein und kletterten auf Autos.

Vor dem "Omni Charlotte"-Hotel fielen dann auch die Schüsse. Zunächst erklärte die Stadtverwaltung, ein Demonstrant sei an den Folgen der Schüsse gestorben. Doch dann zog sie die Erklärung zurück: Der Mann werde im Krankenhaus künstlich beatmet und sei am Leben, stellte sie klar. Die Schüsse seien nicht von der Polizei abgegeben worden, hieß es zudem. Es habe sich vielmehr um Gewalt "von Zivilisten gegen Zivilisten" gehandelt.

Charlottes Bürgermeisterin Jennifer Roberts hatte die Bürger zuvor gebeten, daheim zu bleiben und von Gewalttaten abzusehen. "Bitte sagen Sie jedem, dass Gewalt keine Antwort ist", richtete sich Roberts auf CNN an die Bürger. 

Am Mittwoch hatte US-Präsident Barack Obama mit Roberts und dem Bürgermeister der Stadt Tulsa in Oklahoma telefoniert, wo es nach tödlichen Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner ebenfalls zu Ausschreitungen gekommen war. "Der Präsident drückte beiden Bürgermeistern sein Mitgefühl hinsichtlich der tragischen Vorkommnisse aus und bekräftigte die Bereitschaft der Regierung, wenn nötig Unterstützung zu leisten", erklärte Obamas Sprecher.

Ein schwarzer Polizist hatte am Dienstagabend auf dem Parkplatz eines Reihenhauskomplexes in Charlotte den Afroamerikaner Keith Lamont Scott erschossen. Scotts Wagen war von Polizisten bei der Suche nach einem Verdächtigen umstellt worden, er hatte laut Polizei eine Schusswaffe dabei, was die Angehörigen des Opfers bestreiten.

Der 43-Jährige habe auf seinen Sohn gewartet und ein Buch in den Händen gehalten, sagten Angehörige. Die Polizei widersprach diesen Angaben: Bei dem Toten sei eine Waffe gefunden worden, kein Buch. Einer der Beamten habe sich bedroht gefühlt und geschossen. 

In den USA wird seit Monaten über Polizeigewalt debattiert. Mehrere Vorfälle, bei denen Polizisten unbewaffnete Schwarze töteten, lösten landesweite Proteste aus. Erst am Freitag war ein 40-jähriger Afroamerikaner in Tulsa in Oklahoma von der Polizei erschossen worden. In diesem Jahr erschossen US-Polizisten laut "Washington Post" bereits 706 Menschen, darunter 163 Schwarze. AFP

   

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