Newsletter bestellen  

Anmeldung  

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Facebook Connect  

I'm sorry myApi login is currently not compatible with Internet Explorer. Download Chrome, that's what all the cool kids are using

Connect with facebook

Facebook Connect

Hi , login or create a new account below

Login

Register

If you already have an account with this website login with your existing user name and password to enable Facebook Connect. From now on you'll be able to use our one click login system with your facebook credentials instead of your current user and password

Alternativley to create a new account using details from your Facebook profile enter your desired user name and password below. These are the details you can use to log into this website if you ever decide to delete your facebook account.

Forgot your password? - Forgot your username?

Aktuelle Informationen  

Klick für Download der Wochenblitz App für Android

Klick für Download der Wochenblitz App für Windows

Klick für Download der Wochenblitz App für Apple

Melden Sie sich oben auf der Webseite noch heute für den Newsletter an. Dann sind Sie im Falle einer möglichen Krise oder Katastrophe bestens informiert!

Der aktuelle WOCHENBLITZ vom 17. Dezember steht ab sofort in unserem Web-Shop zum download bereit.

Der nächste WOCHENBLITZ erscheint ab 7. Januar 2015.

35 QM Wohnung im 11 Stock Lumpini Ville On Nut zu vermieten

Stellenagebote

Deutschland / Ausland:

Tausende Bankkunden fordern Kreditgebühren zurück

Mit vier Jahren Verspätung landet erster A400M in Deutschland

Der Rubel-Verfall lässt die russische Landbevölkerung kalt

Obama besorgt über Drohungen wegen Nordkorea-Satire

Verschiedenes:

Bestellen Sie hier das Abo vom Wochenblitz bequem nach Hause. Thailandweit!

Lesen Sie hier unsere Kolumnen.

Fahren in Thailand – der thailändische Führerschein

Als Senior in Thailand: Transport, Verkehr & Führerschein, Teil 2

Facebook  

Spruch der Woche  

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)

Werbung  

Partner  

  • Radio Siam
  • Childrens Academy
  • Bios-Logos
  • Street Animal Project Pattaya

Wetter  

Blitz Events  

Dezember 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
Son Dez 21
4. Advent
Son Dez 21
Trooping of the Colours
Son Dez 21 @08:00 - 06:00
International Dance Festival
Son Dez 21 @08:00 - 05:00
Bangkok Pride Tournament
Mitt Dez 24
Heiligabend
Don Dez 25
1. Weihnachtstag
Fre Dez 26
2. Weihnachtstag

Statistiken  

OS : Linux w
PHP : 5.2.17
MySQL : 5.1.73-cll
Zeit : 12:25
Caching : Aktiviert
GZIP : Deaktiviert
Benutzer : 1053
Beiträge : 56144
Weblinks : 6
Seitenaufrufe : 12688318

Spezial  

  • Hoffnung für Todkranke in Thailand
  • Wochenblitz Kolumnen sind einfach heiss

Anzeigen und Hinweise  

  • iSanook Residences
  • Als Senior in Thailand
  • Bumrungrad Hospital
  • Hotel TIP Thailand
  • Deutsches Eck
  • Deutsches Eck
  • Beer Company
  • Beer Company
  • Old German Beerhouse
  • Deutscher Hilfsverein
  • Wochenblitz
  • Bios-Logos
  • ComCon
  • AOT
Irakische Kurden drängen IS-Miliz um Sindschar-Gebirge zurück
20/12/2014

Tall Afar - Nach der Durchbrechung des Belagerungsrings um das Sindschar-Gebirge im Nordirak haben kurdische Peschmerga-Kämpfer die Dschihadistenm [ ... ]


Der Rubel-Verfall lässt die russische Landbevölkerung kalt
20/12/2014

Wosskressenskoje - "Die Krise ist was für reiche Leute, für die, die Dollars haben. Hier hat nie jemand Geld gehabt", fasst Tamara Boitschenko di [ ... ]


Fünf ukrainische Soldaten bei Gefechten mit Rebellen getötet
20/12/2014

Kiew - Kurz vor erwarteten Friedensgesprächen sind in der Ostukraine bei den heftigsten Gefechten seit Tagen fünf ukrainische Soldaten getötet w [ ... ]


Obama besorgt über Drohungen wegen Nordkorea-Satire
20/12/2014

Washington - Politiker sind alarmiert und Kulturschaffende entgeistert: Die Entscheidung der Filmproduktionsfirma Sony, wegen anonymer Terrordrohun [ ... ]


Weitere Artikel

Weltweit

Irakische Kurden drängen IS-Miliz um Sindschar-Gebirge zurück

PDFDruckenE-Mail

Tall Afar - Nach der Durchbrechung des Belagerungsrings um das Sindschar-Gebirge im Nordirak haben kurdische Peschmerga-Kämpfer die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) weiter zurückgedrängt. Die Kurden rückten am Freitag weiter in die karge Gebirgsregion vor, während kurdische und irakische Truppen auf die Stadt Tall Afar vordrangen, wie Augenzeugen berichteten. Das US-Verteidigungsministerium verkündete derweil, seit Mitte November mehrere hohe IS-Kommandeure bei Luftangriffen getötet zu haben.

"Wir glauben, dass der Tod dieser Schlüsselanführer den IS im Kampf gegen die irakischen Sicherheitskräfte, Kurden und lokalen Milizen beeinträchtigt", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Regierungsvertreter sagten, unter den Getöteten sei auch Abu Muslim al-Turkmani, der Stellvertreter des IS-Führers Abu Bakr al-Bagdadi. Er wäre der höchste IS-Kommandeur, der dieses Jahr getötet wurde. Auch der Militärchef der Miliz, Abd al-Basit, soll getötet worden sein.

Zweifel an der Darstellung, dass die Gruppe durch die Ausschaltung von Kommandeuren wesentlich geschwächt werden könne, weckte allerdings ein geheimer CIA-Bericht. Die Analyse, die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass bei den afghanischen Taliban die Tötung von Anführern nur einen "geringen" Effekt gehabt habe. Auch Al-Kaida im Irak sei durch die gezielte Tötung von Kommandeuren nicht entscheidend geschwächt worden, hieß es.

Die Peschmerga setzten derweil ihre Offensive gegen die IS-Miliz fort. Ihnen war es am Donnerstag mit internationaler Luftunterstützung gelungen, die monatelange Belagerung des Sindschar-Gebirges durch den IS zu durchbrechen. Wie der Präsident des Sicherheitsrats der autonomen Kurdengebiete, Masrur Barsani, verkündete, wurden die Dschihadisten zur Flucht nach Mossul und Tall Afar gezwungen. Seine Kämpfer hätten 700 Quadratkilometer Land der Kontrolle der IS entrissen.

Der am Mittwoch begonnene Einsatz unter Beteiligung von 8000 Peschmerga sei der bisher größte und erfolgreichste gegen die IS-Miliz gewesen, erklärte Barsanis Büro. Dem Pentagon zufolge flog die US-geführte Militärallianz allein seit Montag mehr als 50 Luftangriffe gegen IS-Stellungen nahe des Sindschar-Gebirges. Am Freitag wollten die Peschmerga beginnen, in den Bergen eingeschlossene Jesiden in Sicherheit zu bringen.

Der Jesiden-Führer Said Hassan Said sagte, es befänden sich noch 1200 Familien in dem kargen Höhenzug. Faisal Saleh, der mit seiner Familie in den Bergen gestrandet ist, sagte, rund 70 Prozent der Berge sei in der Hand der Peschmerga, doch kontrollierten die Dschihadisten weiter den Südteil. Die Kurden versorgten zunächst diejenigen, die am dringendsten Hilfe bräuchten. Noch habe die Evakuierung der Region aber nicht begonnen, sagte Saleh.

Derweil wurden Kämpfe aus der Region von Tall Afar gemeldet, wohin zahlreiche IS-Kämpfer geflohen waren. Einwohner sagten, neben den Kurden seien auch irakische Anti-Terror-Einheit an dem Vorstoß beteiligt. Der 26-jährige Lehrer Abu Hussein sagte, die Kämpfe hätten in der Nacht begonnen, er höre Schüsse, Explosionen und manchmal auch Kampfflugzeuge. Viele IS-Kämpfer würden sich darauf vorbereiten, die Stadt zu verlassen.

Im Sommer waren infolge der Blitzoffensive der Dschihadisten im Nordirak zehntausende Jesiden ins Sindschar-Gebirge geflohen, wo sie weder Wasser noch Essen hatten. Die Angehörigen der religiösen Minderheit werden von den sunnitischen Extremisten des IS als Teufelsanbeter verfolgt. Die Sorge vor einem Völkermord war einer der Gründe, warum US-Präsident Barack Obama vor vier Monaten Luftangriffe gegen die Dschihadisten autorisierte. AFP

 

Der Rubel-Verfall lässt die russische Landbevölkerung kalt

PDFDruckenE-Mail

Wosskressenskoje - "Die Krise ist was für reiche Leute, für die, die Dollars haben. Hier hat nie jemand Geld gehabt", fasst Tamara Boitschenko die Lage im kleinen Dorf Wosskressenskoje im Nordwesten Russlands zusammen. Die Währungskrise, die viele Russen gerade mit voller Wucht erwischt, scheint in dem Ort mitten auf dem Land nur wie ein weit entferntes Raunen

"Mit meiner Rente von 15.000 Rubel (nach derzeitigem Kurs rund 200 Euro) kann ich mir nicht viel leisten. Zum Glück habe ich meinen Gemüsegarten", sagt die 68-Jährige lächelnd. An Armut und widrige Lebensumstände ist die Dame aus dem Dorf 80 Kilometer außerhalb der Metropole Sankt Petersburg gewohnt. 

In den großen Städten des Landes verfolgten die Menschen seit Anfang der Woche fassungslos den Einbruch ihrer Landeswährung, die binnen zwei Tagen bis zu einem Viertel ihres Wertes verlor. "Ich erwarte nichts von der Regierung und nichts von Putin", schlussfolgert die Rentnerin.

Etwas weiter steht der Metzger Stanislaw Kuschewitsch auf der Straße vor seinem Laden und seufzt. "Wir können nichts ändern. Von uns hängt nichts ab", klagt er. "Ich habe überhaupt keine Ersparnisse. Alles, was ich einnehme, gebe ich für meinen Hof aus", sagt der bärtige Mann, der mit seinen 46 Jahren noch nie verreist ist und noch nie etwas Importiertes gekauft hat. Auch er erwartet von der Staatsmacht nichts mehr, besonders jetzt, wo die Futterpreise bereits zu steigen begonnen haben. 

Der Sturz des Rubel, verursacht durch den gefallenen Ölpreis und die Wirtschaftssanktionen, die der Westen gegen Russland wegen dessen Rolle in der Ukraine-Krise verhängt hat, hat bei einem Teil der Bevölkerung Panik ausgelöst. Die Menschen fürchten eine Inflationsspirale und erwarten eine energische Reaktion der Behörden. 

Präsident Wladimir Putin blieb jedoch gerade in diesem heiklen Punkt bei seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag vage, obwohl die aktuelle Lage die Eckpfeiler der russischen Wirtschaft bedroht. Der starke Mann aus dem Kreml begnügte sich damit, ein baldiges Ende der Krise vorherzusagen, nämlich "in zwei Jahren, spätestens". 

"Putin ist ein mutiger Mann, aber was kann er schon tun? Alles ist zu kompliziert, das Land ist zu groß und überall herrscht Korruption", sagt Kleinbauer Kuschewitsch. Er bereite sich lieber auf das Schlimmste vor, "wie immer". 

"Es ist halb so schlimm, wir sind ans bloße Überleben gewohnt", fügt Tatiana hinzu, die in einer kleinen Kirche im Nachbarort Kobrino Kerzen verkauft. "Wir haben den Fall der UdSSR überlebt und die Krise von 1998. Es ist nicht das erste Mal, es wird schon gehen", versichert die blonde 50-Jährige ruhig. 

Dennoch hat Putins alljährliche Pressekonferenz kurz vor dem Jahresende bei den Menschen auf dem Land bei Sankt Petersburg gemischte Gefühle hinterlassen. "Es ist vertrackt. Bei internationalen Fragen stehe ich absolut hinter Putin. Andererseits habe ich angesichts der wirtschaftlichen Probleme nicht die Antworten bekommen, die ich mir gewünscht habe. Ich konnte keine klare Linie erkennen", beschwert sich Anna Alexandrowna, Leiterin einer Werbeagentur. 

"Ich habe nicht verstanden, wohin die Reise in Wirtschaftsfragen gehen soll. Ich habe den Eindruck, Putin weiß nicht wirklich, was er gegen die Flaute unternehmen soll", sagt der 30-jährige Angestellte Sergej Antonow. "Hätte er einen klaren und konkreten Plan vorgestellt, dann wäre mir jetzt deutlich ruhiger zumute." AFP

 

Fünf ukrainische Soldaten bei Gefechten mit Rebellen getötet

PDFDruckenE-Mail

Kiew - Kurz vor erwarteten Friedensgesprächen sind in der Ostukraine bei den heftigsten Gefechten seit Tagen fünf ukrainische Soldaten getötet worden. Binnen 24 Stunden seien zudem sieben Soldaten verletzt worden, sagte ein Armeesprecher am Freitag. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) reiste zu politischen Gesprächen nach Kiew. Dabei ging es um die brüchige Waffenruhe und Wirtschaftsreformen in dem Land.

Der Armeesprecher machte keine näheren Angaben zum Tod der fünf Soldaten. Für die ukrainische Armee sind es die schwersten Verluste, seit die Regierung vor zehn Tagen mit den prorussischen Rebellen eine Waffenruhe unterzeichnete. Eine Anfang September in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im Zuge eines Abkommens vereinbarte Feuerpause war von beiden Seiten regelmäßig gebrochen worden.

Die neue Waffenruhe vom 9. Dezember soll den Boden für Friedensverhandlungen in den kommenden Tagen in Minsk bereiten. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will die Gespräche bereits am kommenden Sonntag abhalten, die Separatisten erst am Montag. Über den Termin sollte am Freitagnachmittag in einer Videokonferenz gesprochen werden. Die Friedensgespräche sollen unter Beteiligung Russlands und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geführt werden, das Format wird als Ukraine-Kontaktgruppe bezeichnet.

Steinmeier beriet am Freitagvormittag in Kiew zunächst mit der OSZE-Sonderbeauftragten Heidi Tagliavini über das Treffen der Kontaktgruppe, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Anschließend traf er den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk und Staatschef Poroschenko zu Gesprächen über die Lage in der Ostukraine und zu Wirtschaftsreformen.

Es war Steinmeiers sechste Reise in die Ukraine in diesem Jahr. Bei dem seit rund acht Monaten andauernden Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen, mit ihnen verbündeten Milizen und prorussischen Aufständischen sind nach UN-Angaben bereits mehr als 4700 Menschen getötet und über 10.000 weitere verletzt worden.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten am Donnerstag bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel über den Ukraine-Konflikt beraten, dem Land aber keine neuen konkreten Hilfszusagen gemacht. Sie betonten jedoch ihre Unterstützung für den Reformprozess in dem Land.

Neue Sanktionen gegen Russland wurden nicht beschlossen. In ihrer Gipfel-Erklärung stellten die EU-Staats- und Regierungschef aber klar, sie seien zu "weiteren Schritten" bereit, wenn dies nötig sei. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hielt an den derzeitigen Sanktionen gegen Russland fest.

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" warnte Steinmeier angesichts der schweren Wirtschaftskrise in Russland vor weiteren Sanktionen. Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, werde nicht zu mehr Sicherheit in Europa führen, sagte der Außenminister laut Vorabbericht. "Deshalb bin ich gegen ein weiteres Drehen an der Sanktionsschraube."

Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisierte derweil ein von US-Präsident Barack Obama unterzeichnetes Gesetz, das den US-Präsidenten zu weiteren Strafmaßnahmen unter anderem gegen den russischen Rüstungssektor befugt. Das Gesetz "könnte die Möglichkeit einer normalen Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern für eine lange Zeit untergraben", sagte Lawrow nach Angaben seines Ministeriums in einem Telefonat mit seinem US-Kollegen John Kerry. AFP

   

Obama besorgt über Drohungen wegen Nordkorea-Satire

PDFDruckenE-Mail

Washington - Politiker sind alarmiert und Kulturschaffende entgeistert: Die Entscheidung der Filmproduktionsfirma Sony, wegen anonymer Terrordrohungen die Nordkorea-Satire "The Interview" zurückzuziehen, schlägt weiter hohe Wellen. Das Weiße Haus erklärte am Donnerstag, US-Präsident Barack Obama halte die Drohungen für eine "ernste Angelegenheit der nationalen Sicherheit". Aus der US-Politik und aus Hollywood kam Kritik an Sony, während der Konzern seine Entscheidung verteidigte.

Obamas Sprecher Josh Earnest sagte, es werde eine "angemessene Reaktion" der US-Regierung auf die Terrordrohungen geben. Eine Gruppe mit dem Namen Guardians of Peace (GOP) hatte Ende November einen Hackerangriff auf Sony gestartet und Interna veröffentlicht. Vor einigen Tagen sprach sie wegen des Films "The Interview" ominöse Drohungen aus und erinnerte an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA. Sony zog den Film, in dem es um ein fiktives Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geht, daraufhin kurz vor dem für den ersten Weihnachtstag geplanten Kinostart zurück.

US-Medien zufolge verdächtigen die Sicherheitsbehörden der USA eine auf Cyber-Attacken spezialisierte nordkoreanische Eliteeinheit, hinter den Vorfällen zu stecken. Earnest äußerte sich nicht zu dem Verdacht und sagte, er wolle die laufenden Ermittlungen der Bundespolizei FBI und des US-Justizministeriums nicht kommentieren. Sorge bereite aber, dass die Attacke offenbar von einem "fähigen Akteur" ausgeführt worden sei.

Sony selbst erklärte zu dem Verdacht, Pjöngjang könne hinter den Drohungen stecken: "Wir wissen es nicht, aber es scheint so zu sein." Die Firma verteidigte zudem ihre Entscheidung, die Veröffentlichung des Streifens abzusagen. "Das hier ist sehr viel größer als wir", hieß es aus Unternehmenskreisen. Es handele sich um einen "Terrorakt", der nicht auf die leichte Schulter genommen werde.

Sony erntete dennoch Kritik. US-Senator John McCain erklärte, die Entscheidung schaffe einen "beunruhigenden Präzedenzfall", der die Täter stärke und ermutige, künftig die Cyber-Waffe noch aggressiver einzusetzen. McCains republikanischer Parteikollege Newt Gingrich sprach im Internetdienst Twitter von einer "sehr gefährlichen" Entwicklung: "Diese Woche haben die USA ihren ersten Cyber-Krieg verloren."

In Hollywood mehrten sich Stimmen, die in der Entscheidung ein Menetekel für die Freiheit der Kunst sehen. Bestseller-Autor Stephen King bezeichnete die Entscheidung als "in vielerlei Hinsicht beunruhigend". Der langjährige Präsident des Filmfestivals von Cannes, Gilles Jacob, nannte den Filmstopp "lästig" für Sony und die Meinungsfreiheit.

Unverständnis darüber, klein beizugeben, zeigte auch der brasilianische Autor Paulo Coelho. Via Twitter bot er Sony 100.000 Dollar (gut 81.000 Euro) für die Filmrechte an und erklärte, er wolle "The Interview" gratis in seinem Blog veröffentlichen. Der Zeitung "O Globo" sagte der Erfolgsautor, das Einlenken von Sony bedeute, "dass die Terroristen gewonnen haben".

Computer-Experten vermuten hinter dem Cyber-Angriff auf Sony eine "Spearphishing-Attacke", bei der Sony-Mitarbeitern gefälschte E-Mails zugeschickt worden sein könnten. Solche Mails enthielten Weblinks oder Anhänge, deren Inhalte die Computer der Betroffenen unbemerkt infizierten, um an deren Daten zu kommen, sagte Guy Levy-Yurista, Vizechef von Usher Identity. AFP

 

EU verhängt in Ukraine-Krise neue Sanktionen gegen die Krim

PDFDruckenE-Mail

Brüssel - In der Ukraine-Krise hat die Europäische Union neue Sanktionen gegen die von Russland annektierte Halbinsel Krim beschlossen. Künftig seien jegliche Investitionen auf der Krim untersagt, teilte die Europäische Union am Donnerstag kurz vor einem EU-Gipfel in Brüssel mit. Russlands Staatschef Wladimir Putin machte derweil den Westen für die Ukraine-Krise und teilweise für die Wirtschaftskrise in seinem Land verantwortlich.

Neben dem Investitionsverbot untersagte die EU auch den Export von Gütern in den Bereichen Energie, Öl- und Gasförderung, Transport und Telekommunikation auf die Krim. Unter die neuen Sanktionen fallen auch Tourismusangebote - so dürfen europäische Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in Häfen der Halbinsel anlegen. Die Sanktionen gelten ab Samstag.

Die EU-Außenminister hatten bereits Mitte November beschlossen, die Sanktionen gegen die im März von Russland annektierte Krim und die Krim-Stadt Sewastopol auszuweiten. Dies wurde nun umgesetzt. "Die Annexion ist illegal", sagte eine Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel. Die neuen Sanktionen seien Teil der EU-Politik, diese nicht anzuerkennen.

Die EU hatte schon im Juni und Juli Sanktionen gegen die Krim verhängt. Dabei wurde unter anderem der Import von Produkten von der Schwarzmeerhalbinsel in die EU verboten und teilweise Investitionen in Infrastrukturprojekte untersagt. 

Die Ukraine-Krise sollte bei dem am Donnerstagnachmittag beginnenden Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel eines der Hauptthemen sein. Weitere Sanktionsbeschlüsse wurden indes nicht erwartet.

In einer Regierungserklärung vor dem Gipfel pochte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf "eine souveräne und territorial unversehrte Ukraine". Sie bot Russland erneut an, den Konflikt im Dialog zu lösen. Solange dies jedoch nicht gelinge, seien Sanktionen "weiterhin unvermeidlich", sagte Merkel. Diese seien aber kein "Selbstzweck".

Der Westen hat gegen Russland wegen der Ukraine-Krise bereits Sanktionen insbesondere im Finanz-, Rüstungs- und Energiebereich verhängt - offenbar mit gravierenden Folgen für die russische Wirtschaft. Putin sagte am Donnerstag bei seiner großen Pressekonferenz zum Jahresende in Moskau, die Sanktionen seien zu zwischen "25 und 30 Prozent" für die Wirtschaftskrise in seinem Land verantwortlich. Russland kämpft derzeit mit der schwersten Wirtschaftskrise seit 16 Jahren, seit Beginn des Jahres verlor der Rubel rund 40 Prozent seines Wertes.

Vor hunderten Journalisten machte Putin den Westen auch für die Ukraine-Krise verantwortlich: Wenn der Westen die proeuropäischen Kräfte kontrolliert hätte, die nach dem Sturz des Moskau-freundlichen Präsidenten Viktor Janukowitsch in Kiew an die Macht kamen, "dann gäbe es heute in der Ukraine keinen Bürgerkrieg". Der ukrainischen Regierung warf Putin eine "Strafoperation" gegen die prorussischen Einwohner der Ostukraine vor.

Westliche Länder würden sich wie ein "Imperium" verhalten und alle anderen als "Vasallen" behandeln, sagte Putin weiter. Sie wollten auch sein Land unterwerfen: Dem Westen gehe es darum, dem russischen "Bären" seine "Klauen und Zähne zu ziehen" und ihn zu einer "ausgestopften Figur" zu machen. AFP

   

Seite 1 von 1215

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
© 2014 - Wochenblitz.com