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Zehntausende Malaysier protestieren gegen Regierungschef Najib

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Keine Angst vor Stacheldraht, keine Angst vor der Polizei
31/08/2015
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Keine Angst vor Stacheldraht, keine Angst vor der Polizei

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Röszke - Gerade hat sich Nasreen unter den drei Stacheldraht-Rollen an der ungarischen Grenze durchgezwängt. "Wir haben weder Angst vor der ungarischen Polizei noch vor dem Zaun", ruft die 29-jährige Syrerin, nachdem sie den Grenzübertritt von Serbien in die EU geschafft hat. "Das ist nichts im Vergleich zu dem, was wir in Syrien durchgemacht haben." Nach Deutschland will die junge Frau weiterreisen oder nach Schweden, so wie die vielen Tausend, die derzeit täglich über die Grenze kommen. Die von Ungarn hektisch hochgezogenen Stacheldraht-Rollen schrecken niemanden ab.

Völlig unbeeindruckt von dem messerscharfen Stacheldraht zeigt sich auch ein 25-jähriger Computerexperte aus dem Irak. "Zäune oder Polizei sind mir egal. Ich habe Geld, ich finde ein Taxi", sagt der junge Mann in der Nähe des ungarischen Grenzorts Röszke. Er will zu Verwandten nach Belgien.

Stolz hatte die ungarische Regierung am Samstag verkündet, dass der Bau der Stacheldraht-Barriere an der 175 Kilometer langen Grenze zu Serbien vollendet sei. Am selben Tag kamen laut ungarischer Polizei erneut 2700 Flüchtlinge über die Grenze. Der Rekord war am vergangenen Mittwoch mit 3000 Flüchtlingen an einem Tag erreicht worden, darunter 700 Kinder. In den ersten Monaten des Jahres waren es noch 250 bis 500 täglich gewesen. Seit Januar kamen somit bereits 140.000 Flüchtlinge über diese Grenze.

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Um trotz des gefährlichen Stacheldrahts nach Ungarn zu kommen, schlüpfen die Flüchtlinge meist unter der untersten der drei Stacheldraht-Rollen durch - was weit weniger gefährlich ist, als zu versuchen, den Draht zu durchschneiden. Zum Anheben des Stacheldrahts nutzen sie lange Stangen, die ungarische Soldaten dort nach dem Errichten der Grenzbarriere haben liegen lassen - es scheint fast, als ob sie dies absichtlich getan hätten.

Ganz ungefährlich ist der Weg unter dem Stacheldraht-Zaun hindurch dennoch nicht: Plötzlich sind die Schreie eines Kindes zu hören, das sich mit seinen Haaren in den Spiralen verfangen hat. Rasch hilft die Mutter, um ihr Kind zu befreien. Dann, auf der ungarischen Seite, verschwindet die Familie schnell in einem nahegelegenen Waldstück.

Auf serbischer Seite gibt eine junge Polizistin den Flüchtlingen Tipps, wo sie am besten ohne Verletzungen über die Grenze kommen. Kinderwagen, Rucksäcke oder Decken haben Flüchtlinge dort einfach zurückgelassen.

Viele der Flüchtlinge kommen aus Syrien oder aus Afghanistan. Keiner will im EU-Land Ungarn bleiben. "Deutschland! Deutschland!", ruft ein afghanischer Jugendlicher, der einen Maiskolben über offenem Feuer grillt. Der 35-jährige Kasim, Mathematik-Lehrer aus dem Irak, pflichtet ihm bei: "Ich will nach Deutschland gehen. Dort kann man Arbeit finden, und das Gesundheitssystem ist gut."

Kasim ist seit Monaten auf Reise, er war in Ägypten, wo er keinen Job fand, dann in der Türkei, wo ihm seinen Worten zufolge nur Feindseligkeit entgegenschlug. "Also habe ich beschlossen, nach Europa zu gehen."

Auf ungarischer Seite werden die Flüchtlinge von der Polizei an einer Stelle neben den Maisfeldern zusammengeführt. In Bussen werden sie dann zu Registrierungszentren gebracht. Angesichts des Flüchtlingsandrangs drohte die Regierung in Budapest sogar mit bis zu dreijährigen Gefängnisstrafen für illegalen Grenzübertritt. Außerdem soll die Stacheldraht-Barriere zu einem vier Meter hohen, festen Zaun ausgebaut werden.

Dennoch werden die Flüchtlinge vermutlich so oder so einen Weg nach Westeuropa finden. Für die Syrerin Nasreen - die sich trotz der Hitze einen Pullover angezogen hat, um für kalte Nächte in nördlicheren Gefilden gewappnet zu sein - ist all dies längst nicht so schlimm wie der Krieg in ihrer Heimat: "Täglich mussten wir mit den Bomben leben, den Morden, dem Blut und den Toten." AFP

 

Zehntausende Malaysier protestieren gegen Regierungschef Najib

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Kuala Lumpur - In Malaysia haben am Wochenende zehntausende Menschen den Rücktritt von Regierungschef Najib Razak gefordert. Trotz eines Versammlungsverbotes gingen die Anhänger der Opposition am Samstag den zweiten Tag infolge in der Hauptstadt Kuala Lumpur auf die Straße. Bei Protesten in Malacca wurden zwölf Menschen vorübergehend festgenommen. Die Regierung drohte den Organisatoren der Proteste mit rechtlichen Schritten.

Viele der Demonstranten trugen gelbe T-Shirts - das eigentlich verbotene Erkennungszeichen der Demokratiebewegung Bersih, die zu dem zweitägigen Massenprotest aufgerufen hatte. Bereits am Samstag hatten sich zehntausende Menschen an den Protesten gegen Najib beteiligt. Es war die größte Protestkundgebung in Malaysia seit Jahren. Die Polizei sprach von 29.000 Teilnehmern, die Veranstalter von 200.000. Obwohl die Polizei die Demonstration verboten hatte und mit einem Großaufgebot aufmarschiert war, verliefen die Proteste weitgehend friedlich.

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An dem Protest am Sonntag beteiligten sich in etwa so viele Demonstranten wie am Vortag. Mehrere tausend Regierungsgegner hatten die Nacht auf den Straßen rund um den Unabhängigkeitsplatz im Stadtzentrum verbracht, wo sie die Kundgebung am Sonntagmorgen mit gemeinsamen Sportübungen, Reden, Liedern und Gebeten fortsetzten. "Ich bin hier, um Transparenz zu fordern. Ich möchte die Rechte meiner Kinder schützen", sagte der Geschäftsmann Mustapha Abdul Jalil. "Dieses Land steuert auf den Bankrott zu, wir müssen Najib stoppen und sein korruptes Regime stürzen."

Der Regierungschef steht seit Wochen wegen einer Korruptionsaffäre unter Druck. Im Juli hatte das "Wall Street Journal" enthüllt, dass seit 2013 umgerechnet mehr als 600 Millionen Euro auf Najibs Privatkonten eingezahlt worden waren. Nach Angaben von Regierungsmitgliedern handelte es sich um "politische Spenden" von ungenannten Geldgebern aus dem Nahen Osten. Najib selbst bezeichnete die Korruptionsvorwürfe als "Verschwörung". Er warf den Demonstranten vor, dem Ansehen Malaysias im Ausland schaden zu wollen.

In Kuala Lumpur unterstützte aber auch der ehemalige Regierungschef Mahatir Mohama die Proteste. Der 90-Jährige, der in der Regierungspartei nach wie vor hohes Ansehen genießt, beschuldigt Najib der Korruption und fordert seinen Rücktritt. Kleinere Protestaktionen fanden auch in anderen Städten Malaysias statt. 

In Malacca wurden am Sonntag zwölf Demonstranten festgenommen, weil sie gelbe Bersih-T-Shirts trugen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Bernama berichtete. Die Gruppe sei später wieder freigelassen worden. Najibs Stellvertreter, Innenminister Zahid Hamidi, drohte den Organisatoren der Proteste am Sonntag mit rechtlichen Schritten wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht und Aufruhr.

Beobachter rechnen trotz der großen Teilnehmerzahlen nicht damit, dass die Proteste Najib in Bedrängnis bringen können. Denn die malaysische Opposition ist gespalten, der Protestbewegung fehlt ein charismatischer Anführer und in den ländlichen Gebieten genießt die Regierung großen Rückhalt. Zudem kontrolliert Najib weiterhin das Parlament, die Polizei und die Justiz. Im Juli entließ er Regierungsmitglieder, die ihn kritisierten sowie Beamte, die an den Ermittlungen gegen ihn beteiligt waren. AFP

 

Aktivisten: IS richtet in Syrien 91 Menschen binnen eines Monats hin

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Beirut - Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat Aktivisten zufolge innerhalb eines Monats 91 Menschen in Syrien hingerichtet. Unter den Opfern seien 32 Zivilisten, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mit.

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Die Extremisten töteten demnach zwischen dem 29. Juli und dem 29. August auch IS-Mitglieder, verfeindete Rebellen und regierungstreue Kämpfer, denen sie angebliche Verbrechen in den von ihnen kontrollierten Gebieten vorwarfen. Die Angaben der Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen, sie bezieht ihre Informationen von Aktivisten und Ärzten in Syrien.

Der IS hatte im vergangenen Sommer große Gebiete in Syrien und im benachbarten Irak erobert und ein "Kalifat" ausgerufen. Seitdem setzen die Dschihadisten dort gewaltsam eine strenge islamische Rechtsauffassung durch und ahnden angebliche Gesetzesverstöße rigoros. Unter anderem wird für Homosexualität, Hexerei und Zusammenarbeit mit der US-geführten Koalition die Todesstrafe verhängt. Nach Angaben der Beobachtungsstelle exekutierte die IS-Miliz in Syrien bereits 3156 Menschen, unter ihnen 1841 Zivilisten. AFP

   

62-Jährige nach neun Tagen in der Sierra Nevada gerettet

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San Francisco - Nach neun Tagen ist eine in der kalifornischen Sierra Nevada verschollene Wanderin gerettet worden. Wie die Behörden des westlichen US-Bundesstaates am Sonntag mitteilten, wurde die 62-Jährige am Vortag in einer sehr abgelegenen Region des Gebirges verletzt an einem Bach entdeckt. Sie war am 20. August vermisst gemeldet worden - und überlebte dank eines Wasserfilters, mit dem sie das Wasser aus dem Bach reinigte.

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Tagelang hatten die Einsatzkräfte nach der Frau gesucht, wie Sheriff Margaret Mims berichtete. Der Rauch von Buschbränden behinderte die Sucharbeiten erheblich. Als sie die Vermisste schließlich im Bezirk Fresno aufspürten, stellten sie bei ihr mehrere Knochenbrüche fest. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht; ihre Genesungschancen galten als gut.

Rusty Hotchkiss von der Highway-Polizei sagte dem Sender CNN, aufgrund ihrer Verletzungen habe die Wanderin zwei Tage gebraucht, um den Bach zu erreichen. Eigentlich habe sie nur einen Tag wandern wollen und deshalb kein Proviant dabei gehabt. "Am Bach konnte sie dann mit Hilfe des Wasserfilters trinken und auf diese Weise überleben." AFP

 

Untersuchungshaft für Verdächtige der Tragödie in Österreich

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Kecskemet - Nach der Flüchtlingstragödie in Österreich mit 71 Todesopfern hat ein ungarisches Gericht für vier mutmaßliche Schlepper Untersuchungshaft bis zum 29. September angeordnet. Falls die Anklageschrift bis dahin nicht vorliege, könne die Dauer der Untersuchungshaft weiter verlängert werden, sagte ein Gerichtssprecher in Kecskemet am Samstag. Indes berichtete die österreichische Polizei von der Entdeckung eines Lastwagens mit 26 Flüchtlingen.

Die in Untersuchungshaft genommenen Männer, drei Bulgaren und ein Afghane, waren nach der Entdeckung von 71 toten Flüchtlingen in einem Lastwagen in Österreich am Freitag im Nachbarland Ungarn gefasst worden. Mit der Anordnung kam das Gericht einer Forderung der Staatsanwaltschaft nach. Diese hatte auf die "außergewöhnliche Schwere des Verbrechens" verwiesen, dem die Flüchtlinge zum Opfer gefallen seien. Unter den Festgenommenen sind der Besitzer des Lastwagens und zwei Fahrer. 

Der Kühllastwagen mit ungarischem Kennzeichen und dem Logo eines slowakischen Geflügelhändlers war am Donnerstag in einer Pannenbucht an der Autobahn 4 im Burgenland entdeckt worden. In dem Fahrzeug wurden 71 Leichen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien handelt. 

Die vier festgenommenen Männer sind nach Einschätzung der Polizei Handlanger eines bulgarisch-ungarischen Schlepperrings. Die Staatsanwaltschaft im österreichischen Burgenland kündigte an, sie werde voraussichtlich eine Auslieferung der Verdächtigen beantragen. In Österreich könnte ihnen dann wegen Mords der Prozess gemacht werden.

Wie am Samstag bekanntgegeben wurde, spürte die Polizei am Vortag nahe Braunau am Inn im Westen Österreichs einen Lastwagen mit 26 Flüchtlingen an Bord auf. Nach Polizeiangaben befanden sich in dem Fahrzeug auch drei Kleinkinder mit deutlichen Anzeichen von Wassermangel. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Gesundheitszustand sei bei ihrer Entdeckung sehr schlecht gewesen.

Den Angaben zufolge lieferte sich der rumänische Fahrer des Lastwagens eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Er wurde festgenommen. Die Flüchtlinge stammen demnach aus Syrien, Bangladesch und Afghanistan. Als Ziel ihrer Reise hätten sie Deutschland genannt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte eine "gemeinsame politische Antwort" auf die Flüchtlingskrise. Angesichts der Tragödie in Österreich und eines neuerlichen Bootsunglücks im Mittelmeer forderte er, Flüchtlingen "sichere und legale Wege" der Einwanderung zu ermöglichen. Für den 30. September kündigte er ein Sondertreffen zum Thema Flüchtlinge während der jährlichen Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York an.

Die sogenannte Balkanroute, die auch über Ungarn und Österreich führt, steht derzeit im Fokus der Flüchtlingsdebatte. Im Norden Griechenlands passierten am Samstag erneut zahlreiche Flüchtlinge die Grenze zu Mazedonien, um ihre Reise nach Nordeuropa fortzusetzen. Etwa 1500 Grenzübertritte pro Tag würden derzeit registriert, sagte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks.

Weiterhin versuchen auch täglich hunderte Menschen, über das Mittelmeer von Afrika nach Europa zu gelangen. Am Donnerstag war vor der libyschen Küste erneut ein Flüchtlingsboot gekentert. Bis zum Samstag seien 111 Leichen geborgen worden, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation Roter Halbmond der Nachrichtenagentur AFP. Es würden noch dutzende Menschen vermisst. Die Zahl der Geretteten lag unverändert bei 198.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagte am Rande eines europäischen Ministertreffens zur Bahnsicherheit in Paris, die Einrichtung von Registrierungszentren für Flüchtlinge in Italien und Griechenland solle beschleunigt werden. Die Einrichtungen sollten "bis Ende des Jahres funktionstüchtig sein", gab er an.

Die ungarische Regierung meldete indes die Fertigstellung einer vorläufigen Stacheldrahtbarriere an der 175 Kilometer langen Grenze zu Serbien, die Flüchtlinge von der illegalen Einreise in das Land abhalten soll. An einem vier Meter hohen festen Zaun wird noch gebaut. In der Hauptstadt Budapest demonstrierten am Samstag an einem Bahnhof etwa 150 syrische Flüchtlinge dagegen, dort festgehalten zu werden. AFP

   

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