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Friedensgespräche für Ostukraine in Minsk gescheitert
01/02/2015

Minsk - Die Menschen in der umkämpften Ostukraine können auch weiter nicht auf eine Waffenruhe hoffen: Im weißrussischen Minsk gingen am Samstag [ ... ]


Doppelrekord bei Ballonfahrt über den Pazifik
01/02/2015

Los Angeles - Mit einer Wasserlandung vor der mexikanischen Küste haben zwei Ballonfahrer einen mehrtägigen Rekordflug über den Pazifik beendet. [ ... ]


Podemos bringt in Madrid mindestens 100.000 Menschen auf die Straße
01/02/2015

Madrid - Mindestens 100.000 Anhänger der spanischen Linkspartei Podemos haben in Madrid gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. "Ja, es i [ ... ]


Weltweites Entsetzen über neues Hinrichtungsvideo der IS-Miliz
01/02/2015

Tokio - Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat nach eigenen Angaben eine zweite japanische Geisel getötet. Im Internet wurde ein Video [ ... ]


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Friedensgespräche für Ostukraine in Minsk gescheitert

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Minsk - Die Menschen in der umkämpften Ostukraine können auch weiter nicht auf eine Waffenruhe hoffen: Im weißrussischen Minsk gingen am Samstagabend die Friedensgespräche der Regierung in Kiew, der prorussischen Separatisten sowie Moskaus ohne Ergebnis zu Ende. Die Konfliktparteien wiesen sich gegenseitig die Verantwortung für das Scheitern zu. In der Ostukraine hielt die Gewalt am Samstag an.

In dem seit neun Monaten andauernden Konflikt wurden bereits mehr als 5000 Menschen getötet. Seit Anfang September gilt in der Ostukraine formal eine Waffenruhe, die jedoch immer wieder gebrochen wird. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erhoffte sich aus den Gesprächen in Minsk den Abschluss eines "bindenden Dokuments", das eine sofortige Waffenruhe und einen Rückzug schwerer Waffen hinter eine Pufferzone festlege. Die OSZE begleitete die Verhandlungen

Auf einen Waffenstillstand als Resultat der Gespräche hatten auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident François Hollande und der russische Präsident Wladimir Putin in einem gemeinsamen Telefonat gedrängt. Doch die Hoffnungen erfüllten sich nicht: Nach vier Stunden verließen die Unterhändler Kiews, der Separatisten sowie Moskaus den Verhandlungsort in der weißrussischen Hauptstadt. 

Der Unterhändler der ukrainischen Regierung, der ehemalige Präsident Leonid Kutschma, wies den Separatisten die Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen zu: Ranghohe Rebellenführer seien dem Treffen gleich ferngeblieben, die anwesenden Unterhändler hätten Gespräche über eine sofortige Waffenruhe und den Rückzug schwerer Waffen aus den umkämpften Gebieten abgelehnt.

Der Rebellen-Unterhändler Denis Puschilin warf seinerseits Kiew vor, auf der im September im Minsker Abkommen festgelegten Grenzziehung beharrt zu haben, obwohl die Rebellen seither an Terrain gewonnen hätten. 

Schon am Freitag war ein geplantes Treffen der sogenannten Kontaktgruppe aus Vertretern der Ukraine, der Separatisten, Russlands und der OSZE geplatzt. Die Gespräche am Samstag waren von anhaltender Gewalt in der Ostukraine überschattet. Nach Angaben der ukrainischen Armee wurden binnen 24 Stunden 15 Soldaten getötet.

Besonders bedrohlich war die Situation in der Stadt Debalzewe. Die Rebellen hätten die Stadt und die darin befindlichen 8000 ukrainischen Soldaten "umzingelt", sagte Separatistenvertreter Eduard Bassurin. Heftige Kämpfe gab es nach Angaben der ukrainischen Armee auch im nahegelegenen Wuglegirsk. 

Die Bewohner der umkämpften Orte waren nach Angaben von Polizeichef Wjatscheslaw Abroskin in einer verzweifelten Lage. Es gebe "kein Wasser, keinen Strom, keine Heizung und auch keine Telefonverbindungen mehr", freiwillige Helfer brächten in aller Eile "ganze Familien in Sicherheit".

Angesichts der zunehmenden Gewalt werden die Rufe nach einem Ende des Konflikts immer drängender. US-Außenminister John Kerry wird nach Angaben seines Ministeriums am kommenden Donnerstag zu Gesprächen mit der dortigen Führung nach Kiew reisen. Abschließend wird Kerry demnach am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow sprechen.

Die USA und die EU werfen Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine massiv zu unterstützen. Moskau weist dies von sich. AFP

 

Doppelrekord bei Ballonfahrt über den Pazifik

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Los Angeles - Mit einer Wasserlandung vor der mexikanischen Küste haben zwei Ballonfahrer einen mehrtägigen Rekordflug über den Pazifik beendet. Der US-Bürger Troy Bradley und der Russe Leonid Tjuchtjaew setzten am Samstag nach einer kontrollierten Landung vier Kilometer vor der Küste von La Poza Grande im Bundesstaat Baja California im Meer auf. Grund für die Wasserlandung waren widrige Windbedingungen auf dem Festland. Die beiden können nun für sich reklamieren, zwei Rekorde in der Geschichte der Ballonfahrt geknackt zu haben

Der 50-jährige Bradley und sein 58-jähriger Mitstreiter hatten ihre Reise unter dem Team-Namen "Two Eagles" ("Zwei Adler") vor einer Woche in der südjapanischen Stadt Saga begonnen. Sie legten in 160 Stunden und 37 Minuten genau 10.696 Kilometer über den Pazifik zurück und brachen damit einen seit 1981 bestehenden Rekord. Damals hatte erstmals überhaupt ein Gasballon den pazifischen Ozean überquert und vom japanischen Nagashima nach Nordwest-Kalifornien mehr als 8400 Kilometer zurückgelegt. 

Bradley und Tjuchtjaew brachen aber auch den Rekord für die längste Gasballonfahrt: Dieser stammte aus dem Jahr 1978 und lag bei 137 Stunden, fünf Minuten und 50 Sekunden für eine Ballonfahrt vom US-Bundesstaat Maine über den Atlantik bis zu einem Feld in der Nähe von Paris. Bradley und Tjuchtjaew waren länger unterwegs, nämlich 160 Stunden und 37 Minuten. Eigentlich hatten die Ballonfahrer an der US-kanadischen Grenze landen wollen, die Route musste aber wegen schlechten Wetters geändert werden.

Der Ballon der "Two Eagles" ist eine Spezialkonstruktion: Er ist mit 10.000 Kubikmetern Helium gefüllt, der Korb besteht aus Karbonfaser, wiegt 100 Kilogramm und ist etwa so groß wie ein Doppelbett. Er ist dafür ausgerichtet, bis zu zehn Tage am Stück in der Luft zu bleiben. Neben gefriergetrocknetem Essen hatten die Ballonfahrer jede Menge elektronischer Hilfsmittel an Bord. Die Flughöhe konnten sie mit Hilfe von Sandsäcken variieren. AFP

 

Podemos bringt in Madrid mindestens 100.000 Menschen auf die Straße

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Madrid - Mindestens 100.000 Anhänger der spanischen Linkspartei Podemos haben in Madrid gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert. "Ja, es ist möglich!", riefen die Demonstranten bei dem "Marsch für Veränderung" im Zentrum der spanischen Hauptstadt. Die erst vor einem Jahr gegründete linkspopulistische Partei will bei der Parlamentswahl im November den Erfolg von Syriza in Griechenland nachmachen und die Regierungsmacht erobern.

"Der Wind des Wandels beginnt durch Europa zu wehen", sagte Parteichef Pablo Iglesias auf Spanisch und Griechisch vor der Menge. "Wir träumen, aber wir nehmen unseren Traum ernst." Iglesias begrüßte erneut den Wahlsieg der linken Syriza-Partei in Griechenland: Diese habe dort in den vergangenen sechs Tagen mehr gemacht als andere Regierungen in Jahren. Der 36-jährige Dozent für Politikwissenschaften tritt für einen drastischen Kurswechsel auch in der spanischen Politik ein. Während des Wahlkampfs in Griechenland unterstützte er den Syriza-Vorsitzenden Alexis Tsipras.

Demonstranten in Madrid trugen Transparente mit Slogans wie "Allgemeines Grundeinkommen" und "'Ticktack, Ticktack, die Stunde der Veränderung ist da". "Es ist genug mit dem Stehlen und damit, dass die Korrupten alles nehmen und wir nichts dagegen tun können", sagte die 23-jährige arbeitslose Lehrerin Dori Sanchez, die für die Demonstration aus Manovar im Südosten Spaniens nach Madrid gereist war.

Laut den Organisatoren nahmen an der Kundgebung sogar 300.000 Menschen teil. 260 Busse seien gemietet worden, um Anhänger aus dem ganzen Land nach Madrid zu bringen. Die Polizei sprach allerdings von etwa 100.000 Teilnehmern. Nach der Demonstration ging die Menge friedlich auseinander.

Podemos war im Januar 2014 aus der Protestbewegung der "Indignados" (Empörten) hervorgegangen und gründete sich Mitte November formell als Partei. Ebenso wie Syriza lehnt Podemos die Spar- und Reformpolitik strikt ab, zu der sich die Regierungen in Madrid und Athen im Gegenzug für Hilfen internationaler Kreditgeber verpflichtet hatten. Bei der Europawahl im Mai stimmten bereits 1,2 Millionen Spanier für die Partei, die fünf Mandate im Europaparlament eroberte. 

Bei den spanischen Parlamentswahlen im November kann Podemos auch auf ein gutes Ergebnis hoffen, in einigen Umfragen liegt sie sogar vor der regierenden konservativen Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy und der oppositionellen Sozialistischen Partei. 

Rajoy warnte die Spanier eindringlich davor, "russisches Roulette" zu spielen, indem sie für Podemos stimmten, die ihnen "die Sterne vom Himmel verspricht", ihre Versprechen aber nicht halten könne. 

Spanien hat zwar die Rezession überwunden, und die Wirtschaft ist laut vorläufigen Daten vom Freitag im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gewachsen, doch ist noch immer fast jeder Vierte arbeitslos. Besonders unter der Jugend hat die Arbeitslosigkeit dramatische Ausmaße. Die Löhne sind während der jahrelangen Krise zurückgegangen, die Zahl der Angestellten mit gering bezahlten, befristeten Verträgen ist stark gestiegen. AFP

   

Weltweites Entsetzen über neues Hinrichtungsvideo der IS-Miliz

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Tokio - Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat nach eigenen Angaben eine zweite japanische Geisel getötet. Im Internet wurde ein Video veröffentlicht, dass die Enthauptung des Journalisten Kenji Goto zeigen soll. Die Echtheit der Aufnahmen konnte zunächst nicht bestätigt werden. Japans Regierungschef Shinzo Abe, US-Präsident Barack Obama und die Regierungen Frankreichs und Großbritanniens verurteilten die mutmaßliche Hinrichtung

Auf dem am Samstag veröffentlichten Video ist Goto in orangefarbener Kleidung auf den Knien zu sehen. Ein maskierter, mit einem Messer bewaffneter Mann steht neben der Geisel und macht die japanische Regierung für den Tod des Journalisten verantwortlich. Goto war im vergangenen Oktober in Syrien verschleppt worden

Der IS hatte mit der Tötung des Japaners und eines ebenfalls entführten Jordaniers gedroht, sollte die Regierung in Amman nicht bis Donnerstagabend eine inhaftierte Dschihadistin freilassen. Der jordanische Pilot Maas al-Kassasbeh wurde in dem am Samstagabend verbreiteten Video nicht erwähnt. Die Extremisten hatten bereits vor einigen Tagen eine japanische Geisel getötet.

Japans Regierungschef Abe sprach von einer "abscheulichen und verachtenswerten" Tat. "Wir werden den Terroristen niemals vergeben", sagte er in Tokio. "Japan wird sich niemals dem Terrorismus beugen und ist entschlossen, seiner Verantwortung beim Kampf der internationalen Gemeinschaft gegen den Terrorismus gerecht zu werden." Gotos Mutter äußerte sich in Tokio bestürzt über die Todesnachricht. "Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was ich empfinde", sagte die um Fassung ringende Junko Ishido.

Auch US-Präsident Barack Obama verurteilte die "abscheuliche Ermordung" der japanischen Geisel. Goto habe als Kriegsreporter in Syrien mutig über das Leid der dortigen Bevölkerung berichtet. Washington stehe an der Seite Japans, sagte Obama. Er lobte die von Tokio angekündigten Finanzhilfen für die vom IS bedrohten Länder. Die USA seien weiterhin entschlossen, zusammen mit ihren Verbündeten die IS-Miliz "zu schwächen und schließlich zu zerstören", betonte Obama.

Der britische Premierminister David Cameron äußerte sich nach Veröffentlichung des Videos erschüttert über die "verachtenswerte und entsetzliche" Tat. Die mutmaßliche Hinrichtung sei ein weiterer Beleg dafür, dass die IS-Miliz "die Verkörperung des Bösen ist". Frankreichs Staatschef François Hollande erklärte, er verurteile "mit größtem Nachdruck die brutale Ermordung" der Geisel. 

Verbreitet wurde das Video über den Kanal des IS-Medienorgans Al-Furkan im Kurznachrichtendienst Twitter. Nach Angaben des auf die Überwachung islamistischer Webseiten spezialisierten Unternehmens Site spricht der maskierte Mann auf dem Video mit einem starken südenglischen Akzent, der auch schon auf anderen IS-Bekennervideos zu hören sei. Die US-Regierung bemühte sich nach eigenen darum, die Echtheit des Videos zu überprüfen.

Der Maskierte wendet sich in dem Video direkt an Japans Regierungschef Abe: Wegen dessen gewissenloser Entscheidung, "an einem aussichtslosen Krieg teilzunehmen, wird dieses Messer nicht nur Kenji töten, sondern weiter machen und Massaker anrichten, wo immer Deine Leute sind". Die IS-Kämpfer hatten in den vergangenen bereits drei US-Amerikaner und zwei Briten hingerichtet. AFP

 

Passagiermaschinen sollen ihre Koordinaten künftig ständig senden

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Montréal - Nach dem mysteriösen Verschwinden einer Malaysia-Airlines-Maschine vor knapp einem Jahr will die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) derartige Vorfälle künftig mit Hilfe zusätzlicher technischer Vorkehrungen verhindern. Wie am Freitag aus diplomatischen Kreisen verlautete, sieht ein Aktionsplan der ICAO vor, dass Flugzeuge ab Ende des Jahres im Notfall oder bei anderen außergewöhnlichen Vorkommnissen minütlich ein Signal absetzen. Dadurch sollen sie beispielsweise nach einem Absturz ins Meer leichter zu orten sein. Das Vorhaben werde den 191 ICAO-Mitgliedstaaten bei einer Luftfahrtsicherheitskonferenz vorgelegt, die von Montag bis Donnerstag im kanadischen Montréal stattfindet.

Die Mitgliedstaaten sollen den Angaben zufolge drei Monate Zeit bekommen, um ihre Anmerkungen zu dem Vorhaben zu machen. Ein endgültiger Entwurf werde ihnen vor Jahresende zur Abstimmung vorgelegt.

Bei normalen Flügen sollen die Passagiermaschinen alle 15 Minuten ein Ortungssignal absetzen. In außergewöhnlichen Situationen, etwa bei einer unvorhergesehenen Abweichung von der Flugroute, sowie in Notfällen wie eine bedeutende Veränderung der Flughöhe oder eine außergewöhnlich hohe Geschwindigkeit soll das Signal minütlich ausgesandt werden. Damit kann ein Flugzeug bis auf gut elf Kilometer genau geortet werden, was Rettungs- und Bergungseinsätze erleichtert.

Die Signale sollen im Einsatzzentrum der jeweiligen Fluggesellschaft ausgewertet werden. Bei einem Notfall müsse die jeweils zuständige Flugaufsicht des betreffenden Luftraums verständigt werden, verlautete aus mit dem Vorhaben vertrauten Kreisen.

Die ICAO wird den Angaben zufolge den Flugzeugbauern überdies empfehlen, ihre Maschinen mit zusätzlichen Flugschreibern auszurüsten. Sie sollen anders als die herkömmlichen Black boxes nicht im Cockpit, sondern im Leitwerk platziert und im Falle eines Absturzes herausgeschleudert werden. Wenn sich das Unglück über dem Meer ereignet, würden diese auf der Wasseroberfläche schwimmenden Stimmen- und Flugdatenrecorder schnell gefunden. Ab 2021 soll ihr Einbau Pflicht sein.

Am 8. März 2014 war eine Boeing 777 von Malaysia Airlines auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord verschwunden. Von ihr fehlt bis heute jede Spur. AFP

   

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