Newsletter bestellen  

Anmeldung  

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Facebook Connect  

I'm sorry myApi login is currently not compatible with Internet Explorer. Download Chrome, that's what all the cool kids are using

Connect with facebook

Facebook Connect

Hi , login or create a new account below

Login

Register

If you already have an account with this website login with your existing user name and password to enable Facebook Connect. From now on you'll be able to use our one click login system with your facebook credentials instead of your current user and password

Alternativley to create a new account using details from your Facebook profile enter your desired user name and password below. These are the details you can use to log into this website if you ever decide to delete your facebook account.

Forgot your password? - Forgot your username?

Aktuelle Informationen  

Klick für Download der Wochenblitz App für Android

Klick für Download der Wochenblitz App für Windows

Klick für Download der Wochenblitz App für Apple

Melden Sie sich oben auf der Webseite noch heute für den Newsletter an. Dann sind Sie im Falle einer möglichen Krise oder Katastrophe bestens informiert!

Der aktuelle WOCHENBLITZ vom 17. Dezember steht ab sofort in unserem Web-Shop zum download bereit.

Der nächste WOCHENBLITZ erscheint ab 7. Januar 2015.

35 QM Wohnung im 11 Stock Lumpini Ville On Nut zu vermieten

Stellenagebote

Deutschland / Ausland:

Axel Springer will T-Online und Interactive Media kaufen

Legende Udo Jürgens stirbt im Alter von 80 Jahren an Herzversagen

Elton John heiratet langjährigen Partner David Furnish

Washington droht Nordkorea mit Rückkehr auf Terrorliste

Verschiedenes:

Bestellen Sie hier das Abo vom Wochenblitz bequem nach Hause. Thailandweit!

Lesen Sie hier unsere Kolumnen.

Fahren in Thailand – der thailändische Führerschein

Als Senior in Thailand: Transport, Verkehr & Führerschein, Teil 2

Facebook  

Spruch der Woche  

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
(Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)

Werbung  

Partner  

  • Radio Siam
  • Childrens Academy
  • Bios-Logos
  • Street Animal Project Pattaya

Wetter  

Blitz Events  

Dezember 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
Mon Dez 22
Trooping of the Colours
Mon Dez 22 @08:00 - 05:00
Bangkok Pride Tournament
Mon Dez 22 @08:00 - 06:00
International Dance Festival
Mitt Dez 24
Heiligabend
Don Dez 25
1. Weihnachtstag
Fre Dez 26
2. Weihnachtstag
Mitt Dez 31
Silvester
Don Jan 01 @08:00 - 05:00
Monthly Auctions

Statistiken  

OS : Linux w
PHP : 5.2.17
MySQL : 5.1.73-cll
Zeit : 22:34
Caching : Aktiviert
GZIP : Deaktiviert
Benutzer : 1053
Beiträge : 56182
Weblinks : 6
Seitenaufrufe : 12704200

Spezial  

  • Hoffnung für Todkranke in Thailand
  • Wochenblitz Kolumnen sind einfach heiss

Anzeigen und Hinweise  

  • iSanook Residences
  • Als Senior in Thailand
  • Bumrungrad Hospital
  • Hotel TIP Thailand
  • Deutsches Eck
  • Deutsches Eck
  • Beer Company
  • Beer Company
  • Old German Beerhouse
  • Deutscher Hilfsverein
  • Wochenblitz
  • Bios-Logos
  • ComCon
  • AOT
Washington droht Nordkorea mit Rückkehr auf Terrorliste
22/12/2014

Washington - Als Strafe für die Hacker-Attacke auf Sony erwägen die USA, Nordkorea nach sechs Jahren wieder auf die Liste der Terrorunterstützer [ ... ]


Elton John heiratet langjährigen Partner David Furnish
22/12/2014

Windsor - Auf den Tag genau neun Jahre nach ihrer Verpartnerung haben der britische Popstar Elton John und sein langjähriger Lebensgefährte David [ ... ]


Mann steuert in Dijon Auto in Passanten und verletzt elf Menschen
22/12/2014

Paris - In der französischen Stadt Dijon hat ein Mann am Sonntagabend sein Auto unter "Allahu Akbar"-Rufen in Fußgängergruppen gesteuert und dab [ ... ]


Essebsi erklärt sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Tunesien
22/12/2014

Tunis - Fast vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen tunesischen Machthabers Zine El Abidine Ben Ali hat das nordafrikanische Land am Sonntag  [ ... ]


Weitere Artikel

Weltweit

Washington droht Nordkorea mit Rückkehr auf Terrorliste

PDFDruckenE-Mail

Washington - Als Strafe für die Hacker-Attacke auf Sony erwägen die USA, Nordkorea nach sechs Jahren wieder auf die Liste der Terrorunterstützerstaaten zu setzen. Ein solcher Schritt werde bereits geprüft, sagte Präsident Barack Obama am Sonntag dem Nachrichtensender CNN. Zugleich stellte er klar, dass Washington den Cyberangriff auf Sony Pictures wegen der Polit-Posse "The Interview" nicht als "Kriegsakt" einstufe, sondern als Vandalismus.

Die Attacke anonymer Hacker und mysteriöse Anschlagsdrohungen auf US-Kinos hatten Sony bewogen, den für kommenden Donnerstag geplanten Filmstart abzublasen. Dem Konzern entstand dadurch nach Expertenschätzung ein Schaden von einer halben Milliarde Dollar. Nach Erkenntnissen des FBI steht die Regierung in Pjöngjang hinter dem Angriff.

Die Überprüfung, ob Pjöngjang nun zurück auf die Liste der Staaten gesetzt werde, die den Terror unterstützen, sei schon im Gange, sagte Obama in dem am Freitag aufgezeichneten und am Sonntag ausgestrahlten Interview. Das Weiße Haus reagiert damit auf eine Forderung des einflussreichen Senators Robert Menendez an das Außenministerium, das in der Frage maßgeblich ist. Der demokratische Politiker sieht in dem Hacker-Angriff einen "gefährlichen Präzedenzfall" für eine Cyberattacke, die einer großen internationalen Firma enormen Schaden verursachen könne.

Die USA hatten Nordkorea 2008 von der Liste der Terrorunterstützer gestrichen. Zur Zeit stehen dort der Iran, der Sudan und Syrien sowie Kuba. Havanna soll aber nach der jüngsten Aussöhnungsoffensive zwischen beiden Staaten auf Wunsch Obamas von der Liste genommen werden.

Pjöngjang hat den Vorwurf, hinter der Cyberattacke auf Sony zu stecken, als "grundlos" zurückgewiesen. Durch die Anschuldigungen aus Washington sieht sich die Regierung zu heftigem Säbelrassen angestachelt. Streitkräfte und Volk stünden "zur kriegerischen Konfrontation auf allen Gebieten - auch dem Cyberkrieg - bereit, um Festungen zu sprengen", erklärte der Nationale Verteidigungsausschuss (NDC) am Sonntag. Die von Obama angekündigte "angemessene Reaktion" werde "durch die härtesten Gegenaktionen auf das Weiße Haus, das Pentagon und das ganze Land bei weitem übertroffen."

Zur Abwehr künftiger Cyberattacken wollen die USA offenbar den Erzrivalen und Nordkorea-Verbündeten China ins Boot holen. Peking sei um "Zusammenarbeit" gebeten worden, sagte ein hoher US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Eine entsprechende Anfrage sei bei gemeinsamen Gesprächen über Internetsicherheit gestellt worden. Washington und Peking seien sich einig, dass "zerstörerische Angriffe im Cyberspace außerhalb der Normen angemessenen Cyber-Verhaltens stehen". Eine engere Zusammenarbeit auf dem Gebiet ist brisant, da sich beide Regierungen gegenseitig etwa der Industriespionage im weltweiten Datennetz verdächtigen.

Im Zentrum der ganzen Affäre steht eine Gruppe mit dem Namen Guardians of Peace (GOP), die Ende November einen Cyberangriff auf Sony gestartet und interne Dokumente und E-Mails veröffentlicht hatte. Vor einigen Tagen sprach die Gruppe wegen der Parodie "The Interview", in der es um ein angebliches Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geht, ominöse Drohungen aus und erinnerte an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA. Mehrere Kinoketten entschieden daraufhin, den Film aus dem Programm zu nehmen - woraufhin Sony den Kinostart komplett absagte. AFP

 

Elton John heiratet langjährigen Partner David Furnish

PDFDruckenE-Mail

Windsor - Auf den Tag genau neun Jahre nach ihrer Verpartnerung haben der britische Popstar Elton John und sein langjähriger Lebensgefährte David Furnish offiziell geheiratet. "Der rechtliche Teil ist getan, jetzt kommt die Feier", schrieb der 67-jährige Popstar am Sonntag über das soziale Internetnetzwerk Instagram. Unter den rund 50 Gästen der Party auf dem Anwesen des Paares in Windsor waren zahlreiche Stars.

Nach der Trauung stellte der Sänger ein Foto ins Netz, auf dem er und sein Ehemann in marineblauen Anzügen zu sehen sind, an Johns linker Hand ist ein Ehering zu erkennen. Zuvor hatte der Sänger bereits ein Foto der mit roten Rosen verzierten Einladungskarte online gestellt.

Ein früheres Bild zeigte das Anwesen des Stars sowie zwei Paar Kinderschuhe mit dem Satz: "Unsere kleinen Ring-Überbringer schlafen tief und fest, ihre Schuhe sind poliert und bereit für die Zeremonie morgen." Damit waren offenbar die beiden Söhne des Paars gemeint, der dreijährige Zachary und der fast zwei Jahre alte Elijah, die beide von einer Leihmutter zur Welt gebracht worden waren.

Die Hochzeitsfeier fand am Sonntag auf dem Anwesen der beiden Frischverheirateten in Windsor westlich von London statt, unweit des Schlosses von Queen Elizabeth II. Mit rund 50 Gästen ging die Feier im Vergleich zu der Verpartnerungs-Party im Jahr 2005 eher im kleinen Kreis vonstatten. Damals waren 650 Gäste eingeladen. 

Eine ganze Flotte an Luxuskarossen fuhr am Nachmittag vor dem Anwesen vor. Ex-Fußballer David Beckham kam mit Frau Victoria und seinen Kindern. Filmstar Hugh Grant zog mit der Ankunft in einem Ferrari die Aufmerksamkeit auf sich. Zu den weiteren Gästen zählten britischen Medienberichten zufolge Stars wie Elizabeth Hurley sowie Ozzy und Sharon Osbourne.

Elton John hatte nach der Einführung der Homo-Ehe in England und Wales im März erklärt, den Filmemacher Furnish heiraten zu wollen. Das Paar ist seit mehr als 20 Jahren zusammen und hat zwei Söhne, am 21. Dezember 2005 waren die beiden eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen.

Der Superstar hatte sich im Vorfeld stolz auf das neue Gesetz zur Homo-Ehe gezeigt. "Ich bin sehr stolz auf Großbritannien und die Gesetze, die in Kraft getreten sind, seit wir zusammen sind", sagte John dem US-Sender NBC. Zu Beginn seiner Karriere hatte er seine Sexualität zunächst verschwiegen und eine Frau geheiratet. Später outete er sich und wurde zum Verfechter für die Rechte von Homosexuellen und aktiv im Kampf gegen Aids.

Der Sänger gilt einer kürzlich erschienenen Liste der "Sunday Times" zufolge als viertreichster Musiker Großbritanniens und Irlands. Sein Vermögen wird auf mehr als 300 Millionen Euro geschätzt. Im Jahr 1998 wurde Elton John zum Ritter geschlagen. AFP

 

Mann steuert in Dijon Auto in Passanten und verletzt elf Menschen

PDFDruckenE-Mail

Paris - In der französischen Stadt Dijon hat ein Mann am Sonntagabend sein Auto unter "Allahu Akbar"-Rufen in Fußgängergruppen gesteuert und dabei elf Menschen zum Teil schwer verletzt.  Wie  aus Ermittlerkreisen weiter verlautete,  ist der Autofahrer wahrscheinlich geistig verwirrt. Er werde offenbar in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt, hieß es.

Nach Polizeiangaben fuhr der 30-jährige Mann an fünf verschiedenen Stellen im Zentrum von Dijon in Gruppen von Passanten. Elf Menschen erlitten demnach leichte Verletzungen, zwei weitere wurden schwer verletzt, waren aber "über dem Berg".

Zeugen berichteten,  der Mann habe "Allahu Akbar" (Arabisch für: Gott ist groß) gerufen und erklärt, dass er "für die Kinder Palästinas" handele.

Erst am Samstag hatte ein 20-jähriger Mann in einem Polizeikommissariat des Ortes Joué-lès-Tours nahe der Stadt  Tours drei Polizisten mit dem Messer verletzt,  bevor die Polizei ihn erschoss. Auch er rief nach Polizeiangaben "Allahu Akbar". Der französische  Innenminister Bernard Cazeneuve sagte am Sonntagabend im Fernsehsender TF1, der zum Islam konvertierte Täter von Joué-lès-Tours erscheine ihm "sowohl rätselhaft als auch seelisch gestört". AFP

   

Essebsi erklärt sich zum Sieger der Präsidentschaftswahl in Tunesien

PDFDruckenE-Mail

Tunis - Fast vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen tunesischen Machthabers Zine El Abidine Ben Ali hat das nordafrikanische Land am Sonntag über einen neuen Staatschef abgestimmt: Der ehemalige Regierungschef Béji Caid Essebsi erklärte sich am Abend zum Sieger der Stichwahl. Das Lager des amtierenden Übergangspräsidenten Moncef Marzouki, der gegen Essebsi antrat, widersprach umgehend.

Der 88-jährige Essebsi erklärte unmittelbar nach Schließung der Wahllokale vor etwa 2000 Anhängern in Tunis, er habe die Wahl gewonnen. Er dankte seinen Wählern und würdigte seinen Gegner Marzouki. "Tunesien braucht alle seine Kinder", sagte er. Essebsi und Marzouki gelten als Erzfeinde.

Essebsi gehört der antiislamistischen und neoliberal ausgerichteten Partei Nidaa Tounès (Ruf Tunesiens) an, die bei der Parlamentswahl vor zwei Wochen stärkste Kraft geworden war. Sie gilt als Sammelbecken der alten Staatselite um Ben Ali, der im Januar 2011 durch einen Volksaufstand gestürzt wurde.

Der 69 Jahre alte Marzouki gehört dem sozialdemokratischen Kongress für die Republik (CPR) an. Der Bürgerrechtler war Anfang 2012 mit Unterstützung der islamistischen Partei Ennahda zum Übergangspräsidenten gewählt worden. Zu der jetzige Abstimmung waren 5,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen. Es war die erste freie Wahl eines Staatschefs seit der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1956.

Marzouki sagte, er werde Essebsis Äußerungen über dessen angeblichen Sieg nicht kommentieren. Es gebe allerdings Hinweise, dass er selbst vorne liege. Der Politiker sprach zu seinen Anhängern vor seiner Wahlkampfzentrale in der Hauptstadt.

Erste amtliche Ergebnisse sollen am Montag vorliegen, der Sieger soll spätestens am Mittwoch feststehen. Am Sonntagabend stand lediglich die Wahlbeteiligung fest. Der Wahlbehörde ISIE zufolge lag sie bei 59 Prozent. Die Stichwahl war notwendig geworden, weil in der ersten Wahlrunde am 23. November keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erlangte. 

Der Wahlkampf war von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Marzouki präsentierte sich als Verteidiger der "Revolution" vom Frühjahr 2011 gegen eine Rückkehr des alten Regimes. Zudem kritisierte er das hohe Alter seines Kontrahenten Essebsi, der bereits unter Staatsgründer Habib Bourguiba diente. Essebsi wiederum warf Marzouki vor, ein "Extremist" und Vertreter der Islamisten zu sein, die das Land seit 2011 heruntergewirtschaftet hätten.

Viele Tunesier äußerten sich kritisch zu den Schmutzkampagnen, äußerten jedoch die Hoffnung auf Wandel. Der Lebensmittelhändler Mohammed Taieb sagte: "Unsere Kandidaten, unsere Politik sind vielleicht nicht die Besten, aber es geht voran, die Diktatur ist vorbei." Die Zeitung "Le Temps" rief die Tunesier auf, an die Urnen zu gehen, um nicht den "Zug der Geschichte" zu verpassen. "La Presse" schrieb von einem Tag, der "ewig im kollektiven Gedächtnis" bleiben werde. 

Zehntausende Soldaten und Polizisten waren im Einsatz, um die Abstimmung abzusichern, nachdem eine Dschihadistengruppe, die sich zum Islamischen Staat (IS) im Irak und Syrien bekennt, mit Anschlägen gedroht hatte. In der Region von Kairouan gab es in der Nacht zum Sonntag einen Angriff auf eine Schule, in der Wahlunterlagen gelagert wurden. Dabei wurden laut dem Verteidigungsministerium ein Angreifer getötet und drei Männer festgenommen.

Das Ministerium ging aber nicht von einem dschihadistischen Hintergrund aus. Der getötete Mann habe ein Jagdgewehr bei sich gehabt, doch würden "Terroristen allgemein nicht Jagdgewehre" benutzen, hieß es. Ministerpräsident Mehdi Jomaa sagte nach dem Angriff, die beste Antwort auf derartige Attacken sei, "zahlreich und in aller Ruhe zur Wahl" zu gehen. AFP

 

Irakische Kurden drängen IS-Miliz um Sindschar-Gebirge zurück

PDFDruckenE-Mail

Tall Afar - Nach der Durchbrechung des Belagerungsrings um das Sindschar-Gebirge im Nordirak haben kurdische Peschmerga-Kämpfer die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) weiter zurückgedrängt. Die Kurden rückten am Freitag weiter in die karge Gebirgsregion vor, während kurdische und irakische Truppen auf die Stadt Tall Afar vordrangen, wie Augenzeugen berichteten. Das US-Verteidigungsministerium verkündete derweil, seit Mitte November mehrere hohe IS-Kommandeure bei Luftangriffen getötet zu haben.

"Wir glauben, dass der Tod dieser Schlüsselanführer den IS im Kampf gegen die irakischen Sicherheitskräfte, Kurden und lokalen Milizen beeinträchtigt", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Regierungsvertreter sagten, unter den Getöteten sei auch Abu Muslim al-Turkmani, der Stellvertreter des IS-Führers Abu Bakr al-Bagdadi. Er wäre der höchste IS-Kommandeur, der dieses Jahr getötet wurde. Auch der Militärchef der Miliz, Abd al-Basit, soll getötet worden sein.

Zweifel an der Darstellung, dass die Gruppe durch die Ausschaltung von Kommandeuren wesentlich geschwächt werden könne, weckte allerdings ein geheimer CIA-Bericht. Die Analyse, die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass bei den afghanischen Taliban die Tötung von Anführern nur einen "geringen" Effekt gehabt habe. Auch Al-Kaida im Irak sei durch die gezielte Tötung von Kommandeuren nicht entscheidend geschwächt worden, hieß es.

Die Peschmerga setzten derweil ihre Offensive gegen die IS-Miliz fort. Ihnen war es am Donnerstag mit internationaler Luftunterstützung gelungen, die monatelange Belagerung des Sindschar-Gebirges durch den IS zu durchbrechen. Wie der Präsident des Sicherheitsrats der autonomen Kurdengebiete, Masrur Barsani, verkündete, wurden die Dschihadisten zur Flucht nach Mossul und Tall Afar gezwungen. Seine Kämpfer hätten 700 Quadratkilometer Land der Kontrolle der IS entrissen.

Der am Mittwoch begonnene Einsatz unter Beteiligung von 8000 Peschmerga sei der bisher größte und erfolgreichste gegen die IS-Miliz gewesen, erklärte Barsanis Büro. Dem Pentagon zufolge flog die US-geführte Militärallianz allein seit Montag mehr als 50 Luftangriffe gegen IS-Stellungen nahe des Sindschar-Gebirges. Am Freitag wollten die Peschmerga beginnen, in den Bergen eingeschlossene Jesiden in Sicherheit zu bringen.

Der Jesiden-Führer Said Hassan Said sagte, es befänden sich noch 1200 Familien in dem kargen Höhenzug. Faisal Saleh, der mit seiner Familie in den Bergen gestrandet ist, sagte, rund 70 Prozent der Berge sei in der Hand der Peschmerga, doch kontrollierten die Dschihadisten weiter den Südteil. Die Kurden versorgten zunächst diejenigen, die am dringendsten Hilfe bräuchten. Noch habe die Evakuierung der Region aber nicht begonnen, sagte Saleh.

Derweil wurden Kämpfe aus der Region von Tall Afar gemeldet, wohin zahlreiche IS-Kämpfer geflohen waren. Einwohner sagten, neben den Kurden seien auch irakische Anti-Terror-Einheit an dem Vorstoß beteiligt. Der 26-jährige Lehrer Abu Hussein sagte, die Kämpfe hätten in der Nacht begonnen, er höre Schüsse, Explosionen und manchmal auch Kampfflugzeuge. Viele IS-Kämpfer würden sich darauf vorbereiten, die Stadt zu verlassen.

Im Sommer waren infolge der Blitzoffensive der Dschihadisten im Nordirak zehntausende Jesiden ins Sindschar-Gebirge geflohen, wo sie weder Wasser noch Essen hatten. Die Angehörigen der religiösen Minderheit werden von den sunnitischen Extremisten des IS als Teufelsanbeter verfolgt. Die Sorge vor einem Völkermord war einer der Gründe, warum US-Präsident Barack Obama vor vier Monaten Luftangriffe gegen die Dschihadisten autorisierte. AFP

   

Seite 1 von 1216

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
© 2014 - Wochenblitz.com