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Zwölfjähriger mit Spielzeugpistole in USA von Polizei erschossen

Bergung von MH17-Wrackteilen in der Ukraine abgeschlossen

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Bergung von MH17-Wrackteilen in der Ukraine abgeschlossen
24/11/2014

Den Hag - Niederländische Experten haben die Bergung des Wracks der mutmaßlich in der Ostukraine abgeschossenen Maschine der Malaysia Airlines ab [ ... ]


Ministermehrheit will Israel als "Jüdischen Nationalstaat" verankern
24/11/2014

Jerusalem - Mit einem Mehrheitsbeschluss hat das israelische Regierungskabinett am Sonntag nach hitziger Debatte einen Gesetzentwurf zur verfassung [ ... ]


Etwa 50 Tote bei Anschlag auf Volleyballspiel in Afghanistan
24/11/2014

Kabul - Bei einem Selbstmordanschlag bei einem Volleyballspiel im Osten Afghanistans sind am Sonntag etwa 50 Menschen getötet worden. Der Attentä [ ... ]


Zwölfjähriger mit Spielzeugpistole in USA von Polizei erschossen
24/11/2014

Washington - Ein zwölfjähriger Junge mit einer Spielzeugpistole ist in den USA von der Polizei erschossen worden. Der Junge fuchtelte laut Medien [ ... ]


Weitere Artikel

Weltweit

Bergung von MH17-Wrackteilen in der Ukraine abgeschlossen

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Den Hag - Niederländische Experten haben die Bergung des Wracks der mutmaßlich in der Ostukraine abgeschossenen Maschine der Malaysia Airlines abgeschlossen. Die Trümmer von Flug MH17 seien auf dem Weg nach Charkiw, erklärte die niederländische Verkehrssicherheitsbehörde OVV am Sonntag. Anschließend sollten die Wrackteile in die Niederlande gebracht werden. Noch sei jedoch unklar, wann und wie der Transport stattfinden könne.

Da die meisten der 298 Insassen des am 17. Juli auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur abgestürzten Flugzeugs Niederländer waren, leitet Den Haag die Ermittlungen. Die Experten wollen die Trümmerteile in den Niederlanden zusammensetzen, um Hinweise auf die Absturzursache zu erhalten.

Die ukrainische Regierung und der Westen gehen davon aus, dass Flug MH17 von prorussischen Separatisten mit einer russischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Moskau sieht die Verantwortung hingegen bei Kiew. Bislang wurden 289 Leichen identifiziert. Die Arbeit der Ermittler vor Ort wurde immer wieder durch Gefechte zwischen der ukrainischen Armee und den Separatisten unterbrochen. Die Bergung der Trümmer konnte erst vor einer Woche beginnen, nachdem die Ermittler sich mit den in der Region herrschenden Separatisten über das Vorgehen geeinigt hatten. AFP

 

Ministermehrheit will Israel als "Jüdischen Nationalstaat" verankern

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Jerusalem - Mit einem Mehrheitsbeschluss hat das israelische Regierungskabinett am Sonntag nach hitziger Debatte einen Gesetzentwurf zur verfassungsmäßigen Verankerung des Charakters Israels als "Nationalstaat des jüdischen Volkes" auf den Weg gebracht. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen votierten vierzehn Minister für und sechs gegen das Vorhaben. Zuvor sei heftig darüber gestritten worden. Kritiker sehen die Gefahr, dass das neue Grundgesetz den demokratischen Verfassungscharakter des Landes aushöhlen könnte.

Das israelische Parlament wird sich ab Mittwoch in mehreren Lesungen mit unterschiedlich radikalen Versionen des neuen Gesetzes befassen. Ein Entwurf des Abgeordneten Seev Elkin aus der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht explizit vor, dass die Wahrung der jüdischen Identität des Staates Israel Vorrang vor seinem demokratischen Charakter haben soll, wenn sich beide Werte widersprechen. Die arabische Sprache soll demnach ihren Status als zweite offizielle Landessprache verlieren

Ein konkurrierender Entwurf, der ebenfalls aus der Likud-Partei unterstützt wird, ist etwas weniger explizit. Politikprofessor Denis Charbit von der Offenen Universität Israels erwartet, dass Netanjahu im Verlauf der parlamentarischen Beratung einen eigenen Kompromissvorschlag vorlegen wird. Dass er die beiden radikaleren Entwürfe im Kabinett habe passieren lassen, sei ein taktisches Zugeständnis an die ultranationalistischen Kräfte in seiner Partei und Koalition. Anfang Januar sieht sich der Amtsinhaber bei Neuwahlen zum Likud-Vorsitz mit Gegenkandidaten konfrontiert.  

Politische Repräsentanten der 1,6 Millionen arabischen Bürger Israels, die ein Fünftel der Einwohnerschaft stellen, befürchten, dass das Gesetzesvorhaben den verfassungsrechtlichen Boden für Diskriminierung bereiten könnte. Generalstaatsanwalt Jehuda Weinstein, der zugleich juristischer Berater der Regierung ist, warnt vor einer Schwächung des demokratischen Charakters des Landes. Die liberale Justizministerin Zipi Livni hatte vor einer Woche das Gesetzgebungsverfahren zunächst blockiert und stimmte wie fünf weitere Minister aus Mitte-Parteien am Sonntag vergeblich dagegen.

An die Kritiker gewandt erklärte Netanjahu zu Beginn der Kabinettssitzung: "Die einen wollen, dass die Demokratie Vorrang hat vor dem jüdischen Charakter unseres Landes, die anderen geben dem jüdischen Charakter mehr Gewicht als der Demokratie. Nach den Grundsätzen des Gesetzes, das ich heute anstrebe, sind diese beiden Prinzipien gleichwertig." Da Netanjahu noch keinen eigenen Entwurf vorgelegt hat, ist unklar, wie er den Disput letztlich lösen will. AFP

 

Etwa 50 Tote bei Anschlag auf Volleyballspiel in Afghanistan

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Kabul - Bei einem Selbstmordanschlag bei einem Volleyballspiel im Osten Afghanistans sind am Sonntag etwa 50 Menschen getötet worden. Der Attentäter habe sich mit seinem Motorrad inmitten der Zuschauer in die Luft gesprengt, teilte der Vize-Gouverneur der Provinz Paktika, Attaullah Fasli, mit. Etwa 60 Menschen seien verletzt worden.

Nach Angaben des Vize-Gouverneurs waren mehrere Beamte der Provinzverwaltung und der Polizeichef unter den Besuchern. Der Anschlag ereignete sich im Distrikt Yahya Khail in der an Pakistan gelegenen Unruheprovinz. Afghanistans Präsident Ashraf Ghani verurteilte die Tat, zu der sich zunächst niemand bekannte.

Die radikalislamischen Taliban hatten in der Vergangenheit wiederholt Anschläge auf Sportveranstaltungen verübt. So hatte sich am Neujahrstag 2010 ein Attentäter mit einem Kleintransporter voller Sprengstoff auf einem Sportplatz im Nordwesten Pakistans in die Luft gesprengt, während dort ein Volleyballspiel zwischen zwei Dorfmannschaften stattfand. Damals waren hundert Menschen getötet worden, zahlreiche Häuser in dem Dorf Shah Hasan Khan stürzten ein und begruben ihre Bewohner unter sich.

Das Unterhaus des afghanischen Parlaments hatte am Sonntag zwei Abkommen gebilligt, die die Stationierung von Soldaten der Nato und der USA über den Jahreswechsel hinaus ermöglichen sollen. Der Kampfeinsatz der internationalen Truppen endet in diesem Jahr. Die Nato-Nachfolgemission "Resolute Support" sieht die Stationierung von rund 12.500 Soldaten im kommenden Jahr vor, um die einheimischen Sicherheitskräfte beim Kampf gegen die Taliban weiterhin zu unterstützen und zu trainieren.

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch das Mandat für die neue Afghanistan-Mission der Bundeswehr gebilligt. Es sieht vor, bis zu 850 deutsche Soldaten an den Hindukusch zu schicken. Nun fehlt noch die Zustimmung des Bundestages. Die Abstimmung ist für Dezember vorgesehen. AFP

   

Zwölfjähriger mit Spielzeugpistole in USA von Polizei erschossen

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Washington - Ein zwölfjähriger Junge mit einer Spielzeugpistole ist in den USA von der Polizei erschossen worden. Der Junge fuchtelte laut Medienberichten vom Sonntag auf einem Spielplatz in Cleveland im nördlichen Bundesstaat Ohio mit seiner Pistolen-Attrappe herum und "zielte" auf Menschen, weshalb Beobachter die Polizei informierten. Diese erklärte ihrerseits zu dem Vorfall vom Samstag: "Beim Eintreffen am Tatort entdeckten die Polizisten den Verdächtigen und forderten ihn auf, die Hände zu heben. Der Verdächtige folgte nicht und griff in Richtung Hosenbund nach der Waffe." Daraufhin hätten die Polizisten mehrere Schüsse abgefeuert

Der Zwölfjährige erlag laut einem Bericht der Zeitung "The Plain Dealer" am Sonntag seinen Verletzungen. Seine Spielzeugpistole ähnelte laut Polizei einer "halbautomatischen Waffe". Allerdings hatte der Anrufer, der die Polizei alarmierte, laut Medienberichten gesagt, dass die Pistole "sehr wahrscheinlich eine Attrappe" sei. Einer der beiden Polizisten vor Ort ist den Berichten zufolge seit weniger als einem Jahr im Dienst. AFP

 

Nordkoreanischer Student womöglich in Paris entführt

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Paris - Das Verschwinden eines nordkoreanischen Studenten in Paris, der mit Gegnern von Machthaber Kim Jong Un verbunden sein soll, gibt den französischen Ermittlern derzeit Rätsel auf. Die Staatsanwaltschaft in Paris untersucht den Fall, wie es am Freitag aus Justizkreisen hieß. Es gibt Befürchtungen, dass der lediglich mit dem Namen Han bezeichnete Student entführt und zurück nach Nordkorea verschleppt worden sein könnte, damit er dort hingerichtet wird.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap hatte unter Berufung auf eine ungenannte Quelle am Mittwoch berichtet, dass Han von nordkoreanischen Geheimdienstagenten in Paris entführt worden sei, dass dem Studenten aber unter dramatischen Umständen die Flucht gelungen sei, bevor er zum Flughafen gebracht werden konnte. Seither sei er nicht mehr gesehen worden.

Han ist der Sohn eines Vertrauten von Kim Jong Uns Onkel Jang Song Thaek, der einst als Nummer zwei des kommunistischen Nordkorea galt, im vergangenen Dezember aber wegen Verrats hingerichtet wurde. Hans Vater sei kürzlich beseitigt worden, berichtete Yonhap weiter.

Han und neun weitere nordkoreanische Studenten hatten im Jahr 2011 von der französischen Regierung einen Platz an einer renommierten Architektur-Universität in Paris bekommen. Nach Angaben der Zeitung "Le Parisien" verschwanden die anderen neun nordkoreanischen Studenten zur gleichen Zeit wie Han, sie seien inzwischen aber wieder aufgetaucht.

Frankreich unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea. Nordkorea hat aber 2012 zum zweiten Mal etwa zehn Studenten zu Architekturstudien nach Frankreich geschickt.

Die Nachrichtenagentur Yonhap hatte Ende Oktober berichtet, dass der nordkoreanische Machthaber Kim seit Jahresbeginn etwa 50 Menschen habe hinrichten lassen. In mehreren Fällen handelte es sich demnach um Vertraute von Kims hingerichtetem Onkel und früherem Mentor Jang Song Thaek. AFP

   

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