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Weltweit

IPhone beschert US-Konzern Apple Rekordgewinn

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San Francisco - Das iPhone hat dem US-Technologiekonzern Apple im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Rekordgewinn beschert. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, kletterte der Profit in dem Zeitraum auf 18 Milliarden Dollar (gut 15,8 Milliarden Euro). Der Umsatz lag nach Angaben des in Kalifornien ansässigen Unternehmens bei 74,6 Milliarden Dollar. Konzernchef Tim Cook kündigte zudem an, dass die Computeruhr Apple Watch im April in die Läden kommt.

"Wir möchten unseren Kunden für ein unglaubliches Quartal danken, das die Nachfrage nach Apple-Produkten auf ein Allzeithoch steigen ließ", sagte Cook. Er lobte zudem die Mitarbeiter des Konzerns für ihre "phänomenale" Leistung.

Apple zufolge wurden im vierten Quartal des vergangenen Jahres 74,5 Millionen iPhones verkauft. Apple hatte die neue Generation der Telefone im September präsentiert. Die Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben eine Bildschirmdiagonale von 4,7 beziehungsweise 5,5 Zoll (knapp zwölf und knapp 14 Zentimeter). Damit schließt sich der Konzern dem Branchentrend zu immer größeren Displays an.

Vor allem China bescherte dem Konzern neue Rekordzahlen, hier stieg der Verkauf von iPhones rasant an. Auch in Brasilien verdoppelte sich der Absatz. Beim Verkauf von Computern erzielte der Konzern ebenfalls einen neuen Rekord. Rund 65 Prozent des Umsatzes stammten den Angaben zufolge von außerhalb der USA.

Mit Spannung warten Apple-Kunden seit der Präsentation der intelligenten Computeruhr auch auf den Start der Apple Watch. Cook sagte dazu, "ab April" werde das Produkt erhältlich sein - ein genaues Datum nannte er nicht. Mit dem am Handgelenk getragenen Minicomputer stößt Apple erstmals seit der Vorstellung des iPad-Tablets vor über vier Jahren in eine neue Produktkategorie vor. Konkurrenten wie der südkoreanische Samsung-Konzern haben schon länger eine Computeruhr im Angebot.

Der US-Konzern hatte im vierten Quartal 2013 einen Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 57,6 Milliarden Dollar erzielt. Der Apple-Aufsichtsrat kündigte nun an, am 12. Februar eine Dividende von 47 Cent pro Aktie zu zahlen. Im nachbörslichen Handel stieg der Kurs von Apple auf 115,04 Dollar. AFP

 

Weltbank sieht Welt unvorbereitet auf neue Krisen wie Ebola

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Washington - Die internationale Gemeinschaft ist nach Ansicht der Weltbank auf drohende neue Krisen vom Ausmaß der Ebola-Epidemie nicht ausreichend vorbereitet. "Wir müssen Lehren aus dem Ausbruch von Ebola ziehen, denn es besteht kein Zweifel daran, dass wir in den kommenden Jahren mit anderen Pandemien konfrontiert werden", sagte Weltbankpräsident Jim Yong Kim am Dienstag in einer Rede an der Georgetown Universität in Washington. Diese könnten noch "tödlicher und infektiöser" sein - allerdings sei die Welt derzeit darauf "schlecht vorbereitet".

Die Ebola-Epidemie habe in Westafrika verheerenden Schaden angerichtet, nicht nur wegen der hohen Opferzahlen, sondern auch wegen des wirtschaftlichen Einbruchs in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone, sagte Kim. Um neuen möglichen Gefahren die Stirn bieten zu können, müsse es eine gemeinsame Anstrengung von internationalen Organisationen, Regierungen und Unternehmen geben. Nötig seien vor allem "stärkere Gesundheitssysteme, eine bessere Überwachung" sowie eine "rasche" Reaktion medizinischer Hilfsteams. Dazu schlug Kim eine Art Weltfonds gegen Pandemien vor.

Nach Angaben der UNO starben seit dem Ausbruch von Ebola vor rund einem Jahr fast 9000 Menschen - nahezu alle Todesopfer gab es in den drei westafrikanischen Ländern. Dort ging die Zahl der Neu-Ansteckungen zuletzt aber deutlich zurück. AFP

 

UNO: Angriff auf Mariupol richtete sich gegen Zivilisten

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New York - Nach dem tödlichen Raketenangriff auf die ukrainische Küstenstadt Mariupol hat der für politische Angelegenheiten zuständige stellvertretende UN-Generalsekretär Jeffrey Feltman den prorussischen Separatisten Kriegsverbrechen vorgeworfen. Da Mariupol außerhalb der eigentlichen Konfliktzone liege, müsse angenommen werden, dass sich der Raketenbeschuss bewusst gegen Zivilisten richtete, sagte Feltman bei einer Krisensitzung des UN-Sicherheitsrats am Montag in New York. Angriffe auf Zivilisten seien ein Verstoß gegen das internationale Recht und die Täter müssten vor Gericht gebracht werden.

Feltman sagte, Analysen der Einschlagskrater durch europäische Beobachter hätten ergeben, dass die Raketen von einem Gebiet unter Kontrolle der prorussischen Rebellen abgefeuert wurden. Bei den Angriffen waren am Wochenende 30 Menschen getötet worden. Der Rebellenführer Alexander Sachartschenko hatte zunächst verkündet, seine Kämpfer hätten eine Offensive auf die Stadt am Asowschen Meer gestartet. Als das Ausmaß der Opfer bekannt wurde, bestritt er aber, einen Angriff auf die strategisch wichtige Industriestadt angeordnet zu haben. AFP

   

US-Militär: Kurden kontrollieren 90 Prozent von Kobane

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Washington - Kurdische Einheiten haben nach Angaben der US-Streitkräfte bei ihrem Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) rund 90 Prozent der syrischen Grenzstadt Kobane unter ihre Kontrolle gebracht. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom am Montag (Ortszeit) mit. Die Gegner der IS-Miliz hätten "tapfer und unnachgiebig" gekämpft, lobte Centcom und gratulierte den "mutigen" kurdischen Kämpfern zu ihrem Erfolg.

Die Dschihadisten hatten Mitte September einen Vorstoß auf Kobane gestartet, das im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei liegt. In dem erbittert geführten Kampf starben nach Schätzungen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in den vergangenen Monaten 1800 Menschen. Am Montag verkündete die Beobachtungsstelle dann, dass die kurdischen Milizen die IS-Kämpfer aus Kobane vertrieben hätten und "praktisch die gesamte Stadt" kontrollierten.

Die USA reagierten zunächst zurückhaltend. Die Schlacht dauere noch an, auch wenn die kurdischen Kräfte derzeit die Oberhand hätten, sagte Pentagon-Sprecher Steve Warren. "Ich kann nicht sagen, dass die Schlacht gewonnen ist." Ähnlich äußerte sich US-Außenamtssprecherin Jen Psaki. Die kurdischen Kämpfer hätten zuletzt Fortschritte gemacht, aber "Kobane bleibt umkämpft", sagte sie. Die IS-Miliz habe "viele Ressourcen" in der Stadt.

Später dann folgte aber die Mitteilung des Centcom, die die Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zu bestätigen scheint. Die Dschihadisten hätten ihr "strategisches Ziel" der Einnahme von Kobane verfehlt, erklärte das in Tampa im Bundesstaat Florida ansässige US-Militärkommando. Der Kampf gegen die IS-Miliz sei aber "bei Weitem nicht vorbei".

Die Dschihadisten eroberten im Zuge des Bürgerkrieges in Syrien große Gebiete des Landes und fielen auch in den benachbarten Irak ein. In den von ihnen kontrollierten Gebieten errichteten sie einen islamischen Gottesstaat, das sogenannte Kalifat. Die IS-Miliz will dort eine kompromisslose Auslegung der religiösen Gesetze der Scharia durchsetzen und begeht Gräueltaten an der Zivilbevölkerung.

Die USA hatten am 8. August mit Luftangriffen gegen IS-Stellungen im Irak begonnen, am 23. September wurde der Einsatz auf Syrien ausgeweitet. An der "Operation Inherent Resolve" getauften Mission beteiligen sich Kampfflugzeuge von europäischen und arabischen Verbündeten. Den Einsatz von US-Bodenkampftruppen schloss US-Präsident Barack Obama aus. Stattdessen setzt Washington auf die moderate syrische Opposition und kurdische Einheiten, die ausgebildet und mit Waffen beliefert werden. AFP

 

Boeing soll als erste Privatfirma US-Astronauten ins All bringen

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Washington - Der US-Konzern Boeing soll als erstes Privatunternehmen im Auftrag der Raumfahrtbehörde Nasa Astronauten zur Internationalen Raumstation befördern. Der erste Testflug sei für Juli 2017 geplant, teilte die Nasa am Montag mit. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ein bemannter Raumflug von Boeings Wettbewerber SpaceX folgen. Die Nasa hatte die beiden Unternehmen im vergangenen September ausgewählt, eine neue Generation von Raumfähren für die Reise zur ISS zu entwickeln.

Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 6,8 Milliarden Dollar (gut sechs Milliarden Euro). Boeing erhält mit 4,2 Milliarden Dollar den Löwenanteil, SpaceX muss sich mit 2,6 Milliarden Dollar zufrieden geben. Die Nasa ist seit dem Ende ihres Shuttle-Programms im Sommer 2011 bei Flügen ihrer Astronauten zur ISS auf russische "Sojus"-Kapseln angewiesen.

In Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft will die US-Raumfahrtbehörde diese Abhängigkeit in den kommenden zwei bis drei Jahren beenden. Der Luft- und Raumfahrtriese Boeing plant eine eichelförmige Raumkapsel mit dem Namen CST-100. Den ersten Testflug im Juli 2017 sollen ein Boeing-Pilot und ein US-Astronaut absolvieren. Ab Dezember 2017 seien dann reguläre Missionen geplant, sagte Boeing-Manager John Elbon.

Die vergleichsweise kleine und junge Firma SpaceX des Unternehmers Elon Musk führt im Auftrag der Nasa bereits seit 2012 mit ihrem Raumtransporter Dragon Versorgungsflüge zur ISS aus. Für die Beförderung von Astronauten entwickelt SpaceX derzeit eine neue Version des Dragon. AFP

   

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