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(Alfred North Whitehead, engl.-am. Phil. u. Mathematiker, 1861-1947)

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Tsipras ruft Griechen vor Referendum weiter zu "Nein" auf
02/07/2015

Brüssel - Die Entscheidung über Hilfe für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland fällt erst nach dem Referendum am Sonntag. Der griechisc [ ... ]


Auch Moody's senkt Griechenlands Kreditwürdigkeit weiter herab
02/07/2015

Washington - Nach Standard & Poor's und Fitch hat auch die US-Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Griechenlands weiter herabgestuft. Di [ ... ]


US-Militär stuft Russland und China als Sicherheitsbedrohung ein
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Washington - Das US-Militär stuft in seinem neuen Strategiebericht China und Russland als Bedrohung für die nationalen Sicherheitsinteressen ein. [ ... ]


Ukraine vereinbart mit Gläubigern Gespräche ohne Vorbedingungen
02/07/2015

Washington - Nach wochenlangem Streit haben sich die Regierung in Kiew und ihre internationalen privaten Gläubiger auf Verhandlungen über eine Re [ ... ]


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Weltweit

Russland verlängert Importverbot für westliche Nahrungsmittel

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Moskau - Als Reaktion auf die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland hat Moskau sein Importverbot für Nahrungsmittel aus dem Westen um ein Jahr ausgeweitet. "Die Regierung hat sich mit der Bitte um die Verlängerung der Maßnahmen an mich gewandt", sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch nach Angaben des Kreml. Daraufhin habe er per Dekret einige gegen den Westen beschlossene Wirtschaftsmaßnahmen "um ein Jahr ab heute" verlängert.

Diese "Vergeltungsmaßnahmen" würden "Russlands Sicherheit gewährleisten", sagte Putin nach Angaben des Kreml bei dem Kabinettstreffen weiter. Das Einfuhrverbot für Nahrungsmittel trifft vor allem den Landwirtschaftssektor in der EU.

Die EU-Außenminister hatten am Montag bei ihrem Treffen in Luxemburg entschieden, die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau "wegen Russlands destabilisierender Rolle in der Ostukraine" um ein halbes Jahr bis Ende Januar 2016 zu verlängern. Daher war erwartet worden, dass auch Moskau die Strafmaßnahmen um mindestens ein halbes Jahr verlängert. Die Sanktionen treffen die russische Bankenbranche sowie den Öl- und Verteidigungssektor hart.

Seit April 2014 kämpfen prorussische Separatisten im Osten der Ukraine gegen die Truppen der ukrainischen Zentralregierung und der mit ihnen verbündeten Freiwilligenbataillone. Kiew und der Westen werfen Russland vor, die Rebellen mit Soldaten und Waffen zu unterstützen. Moskau bestreitet das.

Im Februar schlossen die Konfliktparteien in der weißrussischen Hauptstadt Minsk ein Abkommen, das eine Waffenruhe und den Abzug schwerer Waffen aus dem Kampfgebiet vorsieht. Allerdings wird gegen diese Vereinbarungen immer wieder verstoßen. Zwar schwächten sich die Kämpfe ab, doch gibt es weiterhin Gefechte mit Todesopfern. Bisher wurden im Ukraine-Konflikt schon mehr als 6400 Menschen getötet.

Die EU hatte im vergangenen Jahr zunächst Protagonisten der Ukrainekrise mit Reise- und Vermögenssperren belegt. Nach dem mutmaßlichen Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 über der Ukraine wurden die Sanktionen drastisch verschärft. AFP

 

Große Krankenhäuser in Südkorea wegen Mers geschlossen

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Seoul - Als Vorbeugemaßnahme gegen eine Weiterverbreitung der lebensgefährlichen Mers-Viruserkrankung haben zwei große Krankenhäuser in Südkorea ihre Dienste auf unbestimmte Zeit für Patienten geschlossen. Das Samsung-Hospital in der Hauptstadt Seoul verlängerte am Mittwoch eine vor zehn Tagen beschlossene befristete Schließung. Auch die Klinik der Konkuk-Universität entschloss sich zu einer unbefristeten Schließung, nachdem dort vier Mers-Fälle bekannt geworden waren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte erklärt, es gebe keine Belege für eine Übertragung des Mers-Erregers außerhalb von Krankenhäusern.

Bislang wurden in Südkorea 179 Mers-Fälle diagnostiziert, 27 Patienten starben. Rund 3100 Menschen wurden unter Quarantäne gestellt. Der erste Mers-Fall in Südkorea war am 20. Mai bekannt geworden, das Virus breitete sich seitdem rasch aus. Es ist der schlimmste Mers-Ausbruch außerhalb Saudi-Arabiens. Von dort schleppte es ein 68-jähriger Reisender nach Südkorea ein. Bei dem Mers-Virus handelt es sich um einen seit dem Jahr 2012 bekannten neuen Stamm aus der Gruppe der Coronaviren. Ein Impfstoff gegen Mers ist nicht bekannt.

Die Erkrankung geht häufig mit grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit einher. Bei schweren Verläufen kann sich eine Lungenentzündung entwickeln, auch Nierenversagen ist möglich. AFP

 

USA verlegen erstmals schweres Militärgerät nach Osteuropa

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Tallinn - Inmitten des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine verlegen die USA erstmals schweres Militärgerät in die osteuropäischen Nato-Staaten. Washington wolle "vorübergehend" Ausrüstung für eine bewaffnete Kampfbrigade in den Nato-Staaten Mittel- und Osteuropas stationieren, sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Dienstag bei einer Pressekonferenz in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Darunter seien Panzer und Artillerie. Eine US-Kampfbrigade besteht aus rund 5000 Soldaten.

Carter äußerte sich an der Seite seiner Kollegen aus den Baltenstaaten Estland, Lettland und Litauen. Der US-Verteidigungsminister sprach von einer "Bereitstellung" des Militärgeräts im Rahmen einer "europäischen Aktivität". Estland, Lettland, Litauen, Bulgarien, Rumänien und Polen hätten zugestimmt, Ausrüstung in Bataillon-Stärke aufzunehmen. Das Gerät werde "an verschiedenen Standorten der Region für Ausbildung und Übungen genutzt werden", sagte Carter.

Bei einem Besuch in Berlin hatte der Pentagon-Chef bereits am Montag entsprechende Pläne bestätigt, jedoch keine Details genannt. Ziel sei es, "die Widerstandsfähigkeit" der Nato und "insbesondere von Verbündeten an ihren Rändern zu erhöhen", sagte er dazu. Das betreffende Militärgerät sei derzeit in Deutschland stationiert, fügte der US-Verteidigungsminister hinzu.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte zudem am Montag in Brüssel angekündigt, dass die Allianz ihre Eingreiftruppe auf 30.000 bis 40.000 Soldaten erweitern will. Damit werde die "aktuelle Größe mehr als verdoppelt", sagte er. Den Beschluss dazu würden die Nato-Verteidigungsminister bei ihrem Treffen am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel treffen. Bisher zählt der Kern der Nato-Eingreiftruppe rund 13.000 Soldaten, hinzu kommen Kommandoeinheiten und eine Unterstützungsreserve.

Die Soldaten der NATO Response Force (NRF) können im Krisenfall sehr viel schneller stationiert werden als herkömmliche Truppen. Die Nato gründete innerhalb der NRF zudem eine sogenannte Speerspitze mit rund 5000 Soldaten, die binnen Tagen in Krisengebiete geschickt werden kann. Sie soll insbesondere Russland demonstrieren, dass die Nato ihre östlichen Bündnispartner nicht im Stich lassen wird. Dieses Jahr wird das neue Konzept getestet. 2016 soll die Speerspitze voll einsatzbereit sein.

Angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine sorgen sich mehrere osteuropäische Nato-Staaten um ihre Sicherheit und fordern eine stärkere Präsenz der Allianz. Russland wiederum reagierte auf Berichte zu den Militärplänen der USA mit der Ankündigung, sein Atomwaffenarsenal ausbauen und bis zum Jahresende mehr als 40 neue Interkontinentalraketen für die Atomstreitkräfte des Landes anschaffen zu wollen. AFP

   

Neues IS-Video zeigt grausame Ermordung von 16 Männern im Irak

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Bagdad - Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat ein neues Video veröffentlicht, das die grausame Ermordung von 16 Männern zeigt. In dem am Dienstag veröffentlichten Video, das offenbar in der irakischen Provinz Ninive aufgenommen wurde, sind zunächst vier Männer zu sehen, die von IS-Kämpfern in einem Auto eingesperrt werden. Dann feuert ein Dschihadist mit einer Panzerfaust auf den Wagen und setzt ihn so in Brand.

In der nächsten Szene werden fünf Männer von einem IS-Kämpfer in einem Metallkäfig eingesperrt. Der Käfig wird dann mit einem Kran angehoben und in einem verdreckten Schwimmbecken versenkt. Zwei Kameras, die außen am Käfig angebracht sind, filmen den Tod der Gefangenen. In der dritten Szene befestigt ein IS-Kämpfer blaue Zündschnur an den Hälsen von sieben knienden Männern. Als der Sprengstoff gezündet wird, werden einige der Männer enthauptet.

Die Getöteten werden in dem Video als "Spione" präsentiert. Einige von ihnen legen vor der Kamera angebliche Geständnisse ab.

Der IS hatte im Sommer vergangenen Jahres in einer Offensive große Teile des Iraks und Syriens überrannt. In den von ihnen kontrollierten Gebieten haben die Dschihadisten schon etliche Menschen erschossen, enthauptet und zu Tode gesteinigt. Ein jordanischer Kampfpilot wurde in einem Käfig bei lebendigem Leib verbrannt. Der IS nutzt Videos seiner Gewalttaten zu Propagandazwecken, um seine Gegner einzuschüchtern und neue Kämpfer anzuwerben. AFP

 

Zahl der Hitzetoten in Pakistan steigt auf fast 700

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Karachi - Die Zahl der Hitzetoten im Süden Pakistans ist auf fast 700 gestiegen. In den vergangenen drei Tagen seien 692 Menschen gestorben, teilten die Behörden der Provinz Sindh am Dienstag mit. Abkühlung erhoffen sich die Meteorologen von einem Unwetter, das für die kommenden Tage vorhergesagt wurde.

Am Montag hatte die Opferzahl noch bei rund 200 Toten gelegen, bis Dienstagmittag stieg die Zahl bereits auf mehr als 500. Besonders schwer betroffen von der Hitze ist die Hafenstadt Karachi, wo Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius gemessen wurden. Stromausfälle und die dadurch nur unregelmäßig arbeitenden Pumpen für die Wasserversorgung machten die Hitze noch unerträglicher.

Die meisten Opfer in Karachi starben nach Angaben von Ärzten an Hitzeschlägen. Allein im größten Krankenhaus der Stadt, dem Post Graduate Medical College Hospital, wurden mehr als 3000 Menschen behandelt, wie der Arzt Semi Jamila sagte. In allen Krankenhäusern in der Provinz Sindh sollen nun spezielle Behandlungszentren für Hitzeschläge eingerichtet werden, wie ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde sagte.

Die Hitzetoten sprengten auch die Kapazitäten der Leichenhallen der größten pakistanischen Wohlfahrtsorganisation Edhi. In drei Tagen seien mehr als 400 Tote in die beiden Leichenhallen in Karachi gebracht worden, sagte ein Sprecher.

Besonders gefährdet sind die vielen Armen in der 20 Millionen Einwohner zählenden Metropole sowie Menschen, die im Freien arbeiten. Die Provinzregierung rief für Dienstag einen Feiertag aus, um den Menschen zu ermöglichen, in ihren vier Wänden bleiben können.

Derzeit ist Ramadan, und während des islamischen Fastenmonats dürfen die Gläubigen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Der renommierte Kleriker Tahir Ashrafi rief deshalb die Gläubigen auf, das Fasten einzustellen, wenn sie die Hitze nicht ertragen. Der Koran erlaube dies ausdrücklich allen Schwachen, Alten und Kranken, wenn das Fasten ihrer Gesundheit schade.

Nach Angaben des Wetterdiensts könnte ein Gewitter der Hitzewelle aber schon bald ein Ende setzen. Das Unwetter sollte demnach möglicherweise schon am Dienstagabend beginnen und drei Tage dauern. Im Nachbarland Indien hatte es im Mai eine Hitzewelle gegeben, in deren Verlauf rund 2000 Menschen starben. AFP

   

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