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Zahl der Erdbeben-Toten in Italien steigt auf mindestens 241

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Zahl der Erdbeben-Toten in Italien steigt auf mindestens 241
26/08/2016

Accumoli - Mit unerschütterlicher Hoffnung haben die Helfer im italienischen Erdbebengebiet ihre Suche nach Überlebenden unter den Trümmern fort [ ... ]


US-Vizepräsident kritisiert neue Gaspipeline von Russland nach Deutschland
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Stockholm - US-Vizepräsident Joe Biden hat bei einem Besuch in Schweden die geplante neue Gaspipeline Nordstream 2 zwischen Russland und Deutschla [ ... ]


Angriff auf Amerikanische Universität in afghanischer Hauptstadt blutig beendet
26/08/2016
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Kabul - Nach rund zehnstündiger Belagerung haben afghanische Sicherheitskräfte einen Angriff auf die Amerikanische Universität in Kabul gewaltsa [ ... ]


Hobbyhistoriker finden auf der Suche nach Nazi-Goldzug vorerst nichts
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Warschau - Knapp zwei Wochen nach dem Beginn der Suche vor Ort nach einem mysteriösen "Goldzug" aus der Nazi-Zeit im Südwesten Polens hat eine Gr [ ... ]


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Weltweit

Russland zu wöchentlicher 48-stündiger Feuerpause in Aleppo bereit

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Moskau - Angesichts der humanitären Krise in Aleppo hat sich Russland bereit erklärt, jede Woche eine 48-stündige Feuerpause in der nordsyrischen Stadt einzuhalten. Die Feuerpause solle erstmals kommende Woche Hilfslieferungen für die belagerte Bevölkerung ermöglichen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura kritisierte, seit einem Monat seien keine Hilfslieferungen mehr in belagerte Städte gelangt.

Russland geht mit der Ankündigung der temporären Waffenruhe auf eine entsprechende Forderung der UNO ein. De Mistura dringt seit längerem darauf, dass beide Konfliktparteien in Aleppo "wöchentliche 48-stündige humanitäre Pausen" einhalten, um zu ermöglichen, dass die hilfsbedürftigen Menschen in der belagerten Großstadt mit Nahrungsmitteln und Medikamenten versorgt werden.

Die einstige Wirtschaftsmetropole im Norden Syriens ist seit vier Jahren zwischen den Regierungstruppen im Westen und den Rebellen im Osten geteilt. Mitte Juli schloss die Armee den Ring um die von den Rebellen gehaltenen Viertel, doch gelang es Dschihadisten nach drei Wochen, die Belagerung wieder zu durchbrechen. Nun laufen die Viertel unter Kontrolle der Regierung Gefahr, von der Außenwelt abgeschnitten zu werden.

In den Vierteln unter Kontrolle der Rebellen leben rund 250.000 Menschen, in den von der Regierung gehaltenen Stadtteilen sind es etwa 1,2 Millionen. Das Foto eines von Staub und Blut bedeckten fünfjährigen Jungen, der nach einem Luftangriff in einem Krankenwagen sitzt, lenkte am Donnerstag erneut die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf das Leiden der Zivilbevölkerung in der Stadt.

In Erwartung der entscheidenden Schlacht haben beide Seiten weitere Kämpfer und Waffen zusammengezogen. Laut der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte flogen syrische und russische Kampfflugzeuge am Donnerstag in den Provinzen Idlib und Aleppo Angriffe, um Nachschubwege der Rebellen nach Aleppo zu unterbrechen.

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten forderten einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen in der Großstadt, um die Versorgung der eingeschlossenen Zivilisten zu erlauben. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärte in Brüssel, dies sei auch notwendig, um die Reparatur der beschädigten Strom- und Wasserleitungen sowie die Bergung von Verletzten zu ermöglichen.

Der UN-Sondergesandte de Mistura kritisierte, dass seit einem Monat keine der belagerten Städte und Gebiete in Syrien mehr von Hilfskonvois erreicht worden seien. In einem "symbolischen" Schritt habe er daher die Sitzung des UN-Ausschusses für humanitäre Hilfe nach acht Minuten abgebrochen, sagte de Mistura am Donnerstag in Genf. Am Freitag ist der Welttag der humanitären Hilfe.

Die belagerten Ortschaften Madaja, Sabadani, Fua und Kafraja seien sogar seit 110 Tagen ohne Hilfslieferungen, sagte de Mistura. Aufgrund der anhaltenden Kämpfe kommen Konvois mit den dringend benötigten Lebensmitteln und Medikamenten nicht ans Ziel. Seit Jahresbeginn hat die UNO mit ihren Partnern Hilfsgüter an knapp 1,3 Millionen Syrer geliefert, die in belagerten oder schwer erreichbaren Gebieten leben.

Unterdessen griff die syrische Luftwaffe laut Aktivisten erstmals kurdische Stellungen in Hassaka an. In der Stadt im Nordosten des Landes seien sechs Stellungen der kurdischen Polizei attackiert worden, teilte die Beobachtungsstelle mit, deren Angaben für Medien nur schwer zu überprüfen sind. In der geteilten Stadt gibt es seit Mittwoch heftige Kämpfe zwischen kurdischen Kräften und pro-syrischen Milizen. AFP

 

Erstmals seit Putschversuch schwere PKK-Anschlagserie in der Türkei

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Ankara - Erstmals seit dem gescheiterten Putsch in der Türkei haben kurdische Aufständische eine Serie schwerer Anschläge auf die Sicherheitskräfte verübt. Bei drei Anschlägen, für die die Behörden am Donnerstag die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verantwortlich machten, wurden binnen weniger Stunden mindestens 14 Menschen getötet und weit mehr als 200 weitere verletzt. Dabei machte die PKK offenbar ihre Drohung wahr, auch in nicht-kurdischen Gebieten gezielt Anschläge auf die Polizei zu verüben.

Der schwerste Anschlag wurde auf das Hauptquartier der Polizei in der Stadt Elazig verübt, bei dem nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag fünf Menschen getötet und mehr als 140 weitere Menschen verletzt wurden. Das vierstöckige Polizeigebäude wurde laut TV-Berichten schwer beschädigt, die Wucht der Explosion hinterließ einen Krater von mehreren Metern Durchmesser.

Ministerpräsident Binali Yildirim, der von mindestens drei toten Polizisten sprach, reiste begleitet von mehreren Ministern und dem Armeechef nach Elazig. Es gebe keinen Zweifel daran, dass die PKK für den Anschlag verantwortlich sei, sagte Yildirim. "Diese Nation wird sich niemals irgendeiner terroristischen Organisation ergeben."

Die Bevölkerung Elazigs ist mehrheitlich nicht-kurdisch, die konservativ geprägte Stadt im Osten des Landes war bisher von den gewalttätigen Auswirkungen des Kurdenkonflikts verschont geblieben. Anfang August hatte PKK-Kommandeur Cemil Bayik mit gezielten Anschlägen auf die Polizei "in allen türkischen Städten" gedroht.

Verteidigungsminister Fikri Isik machte die PKK für den Anschlag in Elazig verantwortlich und kündigte an, gegen die Kurden-Organisation ebenso hart vorzugehen wie gegen die Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen, die von den Behörden für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich gemacht wird. "Wir werden die PKK ebenso stoppen wie wir (die Gülen-Organisation) Feto gestoppt haben", sagte der Verteidigungsminister.

Seit dem Putschversuch Mitte Juli wurden in der Türkei zehntausende mutmaßliche Anhänger Gülens festgenommen. "Die PKK will ganz offensichtlich von der aktuellen Stimmung in der Türkei profitieren", hieß es in Regierungskreisen in Ankara. "Jede Terrororganisation möchte von Krisen profitieren."

Bei einem weiteren Anschlag am Donnerstag auf Soldaten wurden in der Provinz Bitlis im Südosten sechs Menschen getötet und mindestens sieben weitere verletzt. Der Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi sei von "Terroristen" verübt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu - diese Formulierung zielt in der Regel auf die PKK.

Unter den Getöteten waren den Angaben zufolge fünf Soldaten sowie ein Mitglied einer kurdischen Bürgermiliz, welche die Regierungstruppen im Kampf gegen die PKK unterstützt. Mindestens sieben weitere Soldaten wurden demnach verletzt.

Zuvor waren in der Nacht zu Donnerstag bereits bei einem Anschlag auf die Polizeizentrale in der Stadt Van im Osten des Landes zwei Zivilisten und ein Polizist getötet worden. Bei der Explosion in dem zentralen Bezirk Ipekyolu wurden außerdem mehr als 70 Menschen verletzt.

Im Juli 2015 war nach zweieinhalb Jahren ein Waffenstillstand zwischen der PKK und der türkischen Regierung zerbrochen. Seitdem wurden hunderte Sicherheitskräfte bei Angriffen der PKK getötet. Die türkische Armee ging ihrerseits mit aller Härte gegen die PKK im Südosten des Landes vor. Dabei wurden laut Menschenrechtsvertretern auch zahlreiche Zivilisten getötet.

Bereits am Montag war ein Polizei-Zentrum am Rande der Regionalhauptstadt Diyarbakir Ziel eines Anschlags, bei dem acht Menschen getötet worden waren, darunter fünf Polizisten. Montag war der 32. Jahrestag des Beginns des bewaffneten Kampfs der PKK gegen die türkischen Sicherheitskräfte, bei dem inzwischen mehr als 40.000 Menschen getötet wurden. AFP

 

USA kritisieren Russland für Nutzung iranischer Stützpunkte im Syrien-Krieg

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Washington - Die USA haben Russland wegen der Nutzung iranischer Stützpunkte für Luftangriffe in Syrien kritisiert. Dies sei ein "unglückliches" Vorgehen und eine mögliche Verletzung des Waffenembargos gegen den Iran, sagte US-Außenamtssprecher Mark Toner am Dienstag (Ortszeit) in Washington. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies die Kritik zurück. Die russische Luftwaffe startete am Mittwoch erneut vom iranischen Stützpunkt Hamedan aus zu Angriffen in Syrien.

Diese Entwicklung sei "unglücklich, aber nicht überraschend oder unerwartet", sagte Toner. Die Einbeziehung des Iran mache eine "ohnehin schon kontroverse und komplizierte Situation noch komplizierter", fügte der US-Außenamtssprecher hinzu. Das Ziel einer landesweiten Beendigung der Kämpfe in Syrien rücke dadurch in noch weitere Ferne.

Die Nutzung des iranischen Stützpunkts durch Russland könnte laut Toner zudem eine Verletzung des Waffenembargos gegen den Iran darstellen. Danach bedarf der Verkauf, die Lieferung oder der Transfer von Kampfflugzeugen in den Iran einer Genehmigung des UN-Sicherheitsrats.

Lawrow sagte am Mittwoch, es gebe "keinen Grund, Russland eine Verletzung der Resolution vorzuwerfen". Es habe weder einen "Verkauf, noch eine Lieferung oder einen Transfer von Kampfflugzeugen an den Iran" gegeben. Die russischen Kampfjets beteiligten sich lediglich auf Bitten der syrischen Führung und mit Zustimmung Teherans an einem Anti-Terror-Einsatz in Syrien. "Hier gibt es nichts zu diskutieren", sagte Lawrow.

Die russische Luftwaffe hatte am Dienstag erstmals vom Iran aus Angriffe auf Ziele in Syrien geflogen. Russische Kampfjets starteten nach Angaben Moskaus vom iranischen Stützpunkt Hamedan, um die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) und die Fateh-al-Scham-Front, die frühere Al-Nusra-Front, anzugreifen. Im Iran erklärte der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Schamchani, im Rahmen des "Antiterrorkampfs" tauschten sein Land und Russland "Mittel und Infrastruktureinrichtungen" aus.

Auch am Mittwoch setzte Russland die Einsätze vom Stützpunkt Hamedan aus fort. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums trafen Kampfjets dabei IS-Stellungen in der syrischen Region Deir Essor. Dabei sei die "maximale Kapazität" der Flugzeuge ausgenutzt worden. Die Kampfjets waren demnach mit Splitterbomben ausgerüstet.

Russland zufolge wurden bei den Luftangriffen mehrere Kommandoposten und Ausbildungslager der Dschihadisten zerstört. Auch "mehr als 150 Kämpfer" seien getötet worden, darunter auch ausländische Extremisten.

Nach US-Angaben hatte Russland vor Beginn der Angriffe am Dienstag die von den USA geführte Militärkoalition gegen den IS über den bevorstehenden Einsatz informiert. Russland habe sich damit an die Verabredung mit der Koalition vom vergangenen Jahr gehalten, mit der beide Seiten unbeabsichtigte Zusammenstöße im Luftraum über Syrien verhindern wollen, sagte der in Bagdad ansässige US-Militärsprecher Chris Garver.

Russland und der Iran stehen an der Seite des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad. Sie unterstützen ihren Verbündeten militärisch, finanziell und politisch. Die russischen Angriffe erfolgten bislang unter anderem vom Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im Nordwesten Syriens oder von Schiffen aus.

Russische Langstreckenbomber vom Typ Tupolew Tu-22M3, die jetzt vom Iran aus flogen, sind für Hmeimim zu groß. Die Flugzeuge starteten bereits in Russland Richtung Syrien, doch die Flugzeit von Hamedan, das weniger als tausend Kilometer von der syrischen Grenze entfernt ist, ist wesentlich kürzer.

Laut den Verteidigungsexperten von IHS Jane's könnten Bauarbeiten am südrussischen Stützpunkt Mosdok derzeit Abflüge von dort behindern. Satellitenbilder deuten demnach darauf hin, dass dort eine zweite Startbahn gebaut wird. AFP

   

Studie: Neues Molekül kann Morphium bei der Schmerzbekämpfung ersetzen

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Paris - Wissenschaftler haben ein neues Molekül entwickelt, das anstelle von Morphium zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden kann - und nicht dieselben Nebenwirkungen hat wie das seit Jahrtausenden verwendete Opiat. Laut der am Mittwoch in der US-Fachzeitschrift "Science" veröffentlichten Studie löst die Substanz weder Atemnot aus, noch macht sie süchtig oder führt zu Verstopfungen. Aufgrund dieser Nebenwirkungen gilt die Vergabe von Morphium als riskant.

Ein Forscherteam um Brian Kobilka von der Stanford-Universität in Kalifornien untersuchte am Computer drei Millionen Stoffe und siebte aus diesen die ideale Kombination für die Schmerzbekämpfung heraus. Das neue Molekül mit der Bezeichnung PZM21 aktiviert einen Bereich im Gehirn, der Schmerzen unterdrückt. Im Vergleich zu Morphium wirkt die synthetische Substanz jedoch länger.

Die Wissenschaftler testeten das Molekül an Mäusen, die bei der Einnahme von Morphinen und anderen Schmerzmitteln ebenso schnell süchtig werden wie Menschen. Die Nager zeigten im Versuch keine Präferenz zwischen einem Fach, in dem sie PZM21 verabreicht bekamen, und einem Fach, in dem sie eine neutrale Salzlösung erhielten. Nach Angaben der Forscher bietet PZM21 eine "lang anhaltende Schmerzfreiheit verbunden mit dem offensichtlichen Ausschalten von Atemdepression".

Das aus Opium gewonnene, also pflanzliche Morphium wird seit 4000 Jahren als Schmerzmittel eingesetzt und auch in der modernen Medizin geschätzt. "Aber es ist auch gefährlich", sagt Brian Shoichet, Forscher in San Francisco und einer der Mitautoren der Studie. Seit Jahrzehnten werde nach einer sicheren Alternative gesucht, sagte er. Die Forschung konzentrierte sich bislang vor allem darauf, die Nebenwirkungen zu beseitigen.

Shoichet und seine Kollegen von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, von der Universität North Carolina und aus Stanford gingen einen anderen Weg: Sie konzentrierten sich auf den Opioidrezeptoren im Gehirn, durch den die Schmerzunterdrückung ausgelöst wird. Sie fanden dabei das passende Molekül, das sich an den Rezeptor heftet und wie ein Schlüssel funktioniert, der ein Schloss aufschließt. Damit keine Nebenwirkungen ausgelöst werden wie beim Morphium, darf das Molekül sich nicht an einen weiteren Rezeptor im Gehirn heften.

In einer Computersimulation fanden die Wissenschaftler aus drei Millionen kommerziell erhältlichen Stoffen - und einer Million möglicher Ergänzungen für jeden davon - die heraus, die am besten auf den Rezeptor passen. Aus 2500 möglichen Molekülen filterten sie wiederum diejenigen heraus, die den Opioiden zu sehr ähnelten, so dass 23 übrig blieben. Am Ende blieb ein einziges Molekül übrig, das alle gewünschten Funktionen erfüllte.

Die Forscher bewerteten ihre Methode als "einen Schritt vorwärts zum perfekten Medikament". PZM21 muss aber zunächst auf seine Verträglichkeit für Menschen und auf Effektivität getestet werden, bevor es auf den Markt kommen kann. AFP

 

Geheimdienste unterrichten erstmals den Kandidaten Trump

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Washington - US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat am Mittwoch seine erste vertrauliche Unterrichtung durch den Geheimdienst erhalten. Mitarbeiter des Nationalen Geheimdienstdirektors hätten den republikanischen Anwärter auf das Weiße Haus in einem abhörsicheren Raum des FBI-Gebäudes in New York über die Weltlage informiert, berichtete der Sender ABC.

Das Anrecht auf solche Briefings steht jedem Präsidentschaftskandidaten einer großen US-Partei nach der Nominierung zu. Ziel ist es, den künftigen Staatschef über die außen- und sicherheitspolitische Lage zu informieren und ihn über mögliche Bedrohungen der nationalen Sicherheit zu unterrichten. Auch Trumps Gegnerin Hillary Clinton soll derartige Unterrichtungen erhalten.

Bei den Unterrichtungen der Kandidaten kommen in der Regel auch als vertraulich eingestufte Informationen zur Sprache. Zwei von Trumps engsten Beratern, der pensionierte General Michael Flynn und Gouverneur Chris Christie, sollten an dem Briefing teilnehmen.

Die Demokraten hatten sich beunruhigt über die Aussicht gezeigt, dass Trump Zugang zu vertraulichen Geheimdienstinformationen bekommt. Sie werfen ihm außen- und sicherheitspolitische Inkompetenz vor.

Präsident Barack Obama hatte bei einer Pressekonferenz Anfang August eine Mahnung formuliert: "Wer Präsident werden will, muss sich präsidial verhalten", hatte er gesagt. "Das bedeutet auch, man muss an den Briefings teilnehmen können, ohne die Inhalte zu verraten." AFP

   

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