Newsletter bestellen  

Anmeldung  

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Facebook Connect  

I'm sorry myApi login is currently not compatible with Internet Explorer. Download Chrome, that's what all the cool kids are using

Connect with facebook

Facebook Connect

Hi , login or create a new account below

Login

Register

If you already have an account with this website login with your existing user name and password to enable Facebook Connect. From now on you'll be able to use our one click login system with your facebook credentials instead of your current user and password

Alternativley to create a new account using details from your Facebook profile enter your desired user name and password below. These are the details you can use to log into this website if you ever decide to delete your facebook account.

Forgot your password? - Forgot your username?

Aktuelle Informationen  

Klick für Download der Wochenblitz App für Android

Klick für Download der Wochenblitz App für Windows

Klick für Download der Wochenblitz App für Apple

Melden Sie sich oben auf der Webseite noch heute für den Newsletter an. Dann sind Sie im Falle einer möglichen Krise oder Katastrophe bestens informiert!

Der aktuelle WOCHENBLITZ vom 18. Mai steht ab sofort in unserem Web-Shop zum download bereit.

Der nächste WOCHENBLITZ erscheint ab 1. Juni 2016.

Wir suchen einen Deutschlehrer (bevorzugt: Thai Nationalität oder Muttersprachler mit guten Thaikenntnissen). Bewerbung mit Foto und Lebenslauf bitte an: [email protected]

Deutschland / Ausland:

Große Empörung nach Beleidigung Boatengs durch AfD-Vize Gauland

Eine Torte sorgt für Einigkeit bei den Linken

Aktivisten: Tausende fliehen vor IS-Offensive in Nordsyrien

Erdogan verurteilt Militärhilfe der USA für Kurden in Syrien

Verschiedenes:

Bestellen Sie hier das Abo vom Wochenblitz bequem nach Hause. Thailandweit!

Lesen Sie hier unsere Kolumnen.

Als Senior in Thailand - Klima

Ausgewandert und Abgebrannt - Bitterer Müßiggang am Golf von Siam - Teil 5

Facebook  

Spruch der Woche  

Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.
(John Galsworthy, engl. Erzähler, 1867-1933)

Werbung  

Partner  

  • Childrens Academy
  • Bios-Logos
  • Street Animal Project Pattaya

Wetter  

Statistiken  

OS : Linux w
PHP : 5.2.17
MySQL : 5.1.73-cll
Zeit : 05:08
Caching : Aktiviert
GZIP : Deaktiviert
Benutzer : 1320
Beiträge : 20169
Weblinks : 6
Seitenaufrufe : 4719898

Spezial  

Eaesy ABC

Ramayana Waterpark

Thai Crashkurs

  • Hoffnung für Todkranke in Thailand
  • Wochenblitz Kolumnen sind einfach heiss

Anzeigen und Hinweise  

  • Deutsches Eck bei Foodpanda
  • Travel Service Bangkok
  • Als Senior in Thailand
  • Phom Rak Khun
  • Munich Dental Clinic
  • Best Deals Hotels
  • Bitburger
  • Deutsches Eck
  • Deutsches Eck
  • Köstritzer
  • Beer Company
  • Beer Company
  • Deutscher Hilfsverein
  • Wochenblitz
  • Bios-Logos
  • ComCon
Ungarn verstärkt nach Räumung von Lager Idomeni Zaun an der Grenze zu Serbien
31/05/2016

Szegedin - Nach der Räumung des griechischen Flüchtlingslagers Idomeni an der mazedonischen Grenze hat Ungarn mit der Verstärkung seiner Grenzan [ ... ]


Lebenslange Haft für zwei Männer wegen Anschlags auf Flugzeug in Somalia
31/05/2016

Mogadischu - Wegen eines Bombenanschlags auf ein Flugzeug in Somalia sind in dem ostafrikanischen Land am Montag zwei Männer zu lebenslanger Haft  [ ... ]


Erdogan: Empfängnisverhütung kommt für muslimische Familien nicht in Frage
31/05/2016

Istanbul - Empfängnisverhütung und Familienplanung kommen nach den Worten des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für "keine muslimisc [ ... ]


Vom kleinen Wüstenkrieger zum großen Tyrannen
31/05/2016
article thumbnail

Dakar - In den Jahren seines Aufstiegs trat er gern in der typischen Kampfkleidung eines Wüstenkriegers auf, inzwischen bevorzugt er bauschige wei [ ... ]


Weitere Artikel

Weltweit

Griechisches Parlament billigt von Gläubigern geforderte Sparmaßnahmen

PDFDruckenE-Mail

Athen - Mit einer Schuldenbremse und einer Reihe zusätzlicher Sparmaßnahmen hat das griechische Parlament den Weg frei gemacht für die Auszahlung einer weiteren Hilfskredittranche durch seine internationalen Gläubiger. Das Parlament billigte am Sonntagabend ein Gesetzespaket mit Einsparungen im Umfang von 1,8 Milliarden Euro. Die Entscheidung fiel rechtzeitig vor dem nächsten Eurogruppen-Treffen am Dienstag, sie wurde von Massenprotesten in Athen begleitet.

Nach einer zweitägigen Parlamentsdebatte stimmten alle 153 Abgeordneten der Regierungskoalition aus linker Syriza und den rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen (Anel) für das das mehr als 7000 Seiten umfassende Gesetzespaket. Unter ihnen war auch die Syriza-Abgeordnete Vassiliki Katrivanou, die gegen einzelne Punkte des Pakets votiert hatte.

Nach der Abstimmung über das Gesamtpaket trat Katrivanou zurück. Syriza setze Maßnahmen um, "die gegen den Kern unserer Werte und unserer Politik verstoßen", teilte sie im sozialen Netzwerk Facebook mit. Da sie keine andere Alternative sehe, lege sie ihr Mandat nieder.

Vorab besonders umstritten war die "automatische Schuldenbremse", die in Kraft tritt, wenn Griechenland mittelfristig die vorgegebenen Sparziele verfehlt. Sie soll bis zum Jahr 2018 in Kraft gesetzt werden, wenn im Frühjahr Haushaltsdefizite festgestellt werden und das griechische Finanzministerium darauf nicht mit weiteren Einschnitten reagiert. Sozialausgaben sollen allerdings ausgenommen werden.

Auch Maßnahmen für beschleunigte Privatisierungen und die Schaffung einer unabhängigen Behörde für öffentliche Einkünfte zur Bekämpfung von Betrug und Steuerflucht zählten zu dem Paket. Überdies wird die Mehrwertsteuer bei einigen Gütern um einen Punkt auf 24 Prozent angehoben, 2018 wird eine Residenzsteuer in der Hotelbranche eingeführt.

Die Maßnahmen sind Voraussetzung dafür, dass Griechenland eine neue dringend benötigte Tranche aus dem Hilfspaket mit einem Gesamtumfang von 86 Milliarden Euro erhält, auf das sich Athen, die EU, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) im Juli 2015 geeinigt hatten.

Die Regierung des linksgerichteten Ministerpräsidenten Alexis Tsipras rechnet nun damit, dass die Eurogruppe am Dienstag grünes Licht für die Auszahlung einer nächsten Hilfskredittranche von rund 5,4 Milliarden Euro gibt.

Tsipras erhofft sich darüber hinaus eine allgemeine Verbesserung der Lage. Angesichts von Signalen der Eurogruppe und des IWF sagte der Regierungschef, dies sei "das erste Mal, dass die Opfer eine Chance haben, sich auszuzahlen".

Am 9. Mai hatten die Euro-Finanzminister bei einem Sondertreffen in Brüssel über Möglichkeiten einer Entschuldung Griechenlands beraten. Die Bundesregierung gilt als Hauptgegner eines Schuldenschnitts für Griechenland. Am Donnerstag forderte der IWF, dem Land eine lange Phase ohne Schuldenrückzahlungen zu gewähren. "Es ist das erste Mal, dass die Schuldenfrage in den internationalen Institutionen mit der angemessenen Aufmerksamkeit diskutiert wird", lobte Tsipras.

Innenpolitisch schlug ihm allerdings Gegenwind entgegen. Vor dem Parlament demonstrierten am Sonntag nach Angaben der Polizei mehr als 10.000 Menschen gegen die Sparmaßnahmen. Der gesamte öffentliche Verkehr in Athen wurde am Wochenende aus Protest gegen die Sparpläne blockiert.

Der Chef der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia, Kyriakos Mitsotakis, warnte im Parlament: "Jeder wird von dem Sturm der neuen Maßnahmen betroffen sein." Griechische Zeitungen monierten, dass das Land im Gegenzug für die neuen Sparmaßnahmen keinerlei Garantien der internationalen Gläubiger erhalten habe.

Im Juli muss Griechenland hohe Darlehen an die Europäische Zentralbank (EZB) und den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. Anderenfalls droht erneut die Pleite. AFP

 

Russland will gemeinsame Luftangriffe mit US-Koalition in Syrien

PDFDruckenE-Mail

Moskau - Russland hat vorgeschlagen, künftig in Syrien gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Luftangriffe gegen die Dschihadisten zu fliegen. "Wir schlagen den USA als dem Anführer der Internationalen Syrien-Unterstützergruppe vor, dass die russische Luftwaffe und die Kampfflugzeuge der von den USA angeführten Koalition vom 25. Mai an gemeinsam Einsätze plant und ausführt", sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag im russischen Fernsehen.

Die USA fliegen seit Herbst 2014 an der Spitze einer internationalen Koalition Luftangriffe gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und andere radikale Islamistengruppen in Syrien. Russland seinerseits griff im Herbst 2015 an der Seite der syrischen Regierungstruppen in den Konflikt ein, wobei es neben den Dschihadisten auch moderate Rebellengruppen bombardierte.

Zwar reduzierte Russland im März die Angriffe und zog einen Großteil seiner Truppen aus Syrien ab, doch unterstützt es Machthaber Baschar al-Assad weiter mit Luftangriffen im Kampf gegen die Dschihadisten. Schoigu sagte am Freitag, Ziel der Angriffe sollten auch die Al-Nusra-Front sein und andere radikale Milizen, die sich nicht an der im Februar vereinbarten brüchigen Waffenruhe beteiligen.

Der Verteidigungsminister forderte zudem, dass die Streitkräfte auch die "Konvois mit Waffen und Munition" sowie die "bewaffneten Einheiten, die illegal die syrisch-türkische Grenze überqueren", ins Visier nehmen. Die USA und Russland bemühen sich derzeit verstärkt um eine politische Lösung des jahrelangen blutigen Konflikts, doch gibt es bei den Verhandlungen weiter kaum Fortschritte. AFP

 

Polens Regierungschefin: Werden uns niemals EU-Ultimatum beugen

PDFDruckenE-Mail

Warschau - Polens Regierungschefin Beata Szydlo hat sich mit scharfen Worten gegen Brüssel gewandt: Ihre Regierung werde "sich niemals einem Ultimatum beugen", sagte die Ministerpräsidentin am Freitag im Parlament in Warschau mit Blick auf die EU-Kommission. Die Brüsseler Behörde will im Streit um die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien in Polen am Montag eine Stellungnahme abgeben.

Damit soll der Druck auf die nationalkonservative Regierung in Warschau erhöht werden, den Brüsseler Forderungen hinsichtlich der Rechtsstaatlichkeit zu entsprechen. Szydlo rief die Parlamentarier auf, "solidarisch auf die Angriffe zu antworten, denen Polen ausgesetzt" sei.

"Ich kann sagen, dass es in der europäischen Kommission immer mehr Leute gibt, die die EU zerstören wollen statt sie zu entwickeln", sagte die polnische Regierungschefin. "Nicht Polen hat ein Problem mit der Kommission - die Kommission hat ein Problem mit sich selbst."

Polen wolle eine europäische Gemeinschaft, die auf dem Respekt gegenüber allen Mitgliedern gründe. Szydlos rechtskonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) brachte einen Entwurf im Parlament ein, der dazu aufruft, gemeinsam auf einen "Angriff auf die Souveränität Polens" zu reagieren.

Brüssel wirft Warschau vor, rechtswidrig die Ernennung mehrerer Verfassungsrichter rückgängig gemacht und Beschlüsse des Gerichts missachtet zu haben. Die EU-Kommission kritisiert zudem die Änderung des Medienrechts, wodurch die Chefs der öffentlich-rechtlichen Sender künftig direkt von der Regierung ernannt oder abberufen werden können.

Zehntausende Polen waren aus Protest gegen diese Maßnahmen Ende des vergangenen Jahres auf die Straße gegangen. Anfang Mai protestierte in Warschau eine Viertelmillion Menschen gegen die PiS-Regierung und forderte einen EU-freundlichen Kurs ihres Landes.

Mitte Januar hatte die EU-Kommission im Falle Polens erstmals überhaupt eine Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit in einem Mitgliedstaat eingeleitet. Sie setzte Warschau nun eine Frist bis Montag, um entsprechende Bedenken auszuräumen. Die für Montag angekündigte Stellungnahme der Kommission fällt nach Informationen polnischer Medien sehr kritisch ausfällt.

Warschau hätte nach dieser "Warnung" zwei Wochen Zeit für eine Reaktion. Nächste Stufe wäre dann eine Empfehlung der Kommission, die beanstandeten Mängel abzustellen. Erfolgt auch das nicht, könnte die EU Strafmaßnahmen gegen Polen bis hin zur Entziehung des Stimmrechts im EU-Ministerrat verhängen.

Polens Verbündeter Ungarn schickt sich allerdings an, derartige Maßnahmen zunichte zu machen. Denn dafür ist die Zustimmung aller 28-EU-Mitgliedstaaten erforderlich.

Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski gab am Freitag in Brüssel bekannt, dass der Erste EU-Vizepräsident und für Rechtsstaatlichkeit zuständige EU-Kommissar, Frans Timmermans, zugestimmt habe, Polen "Zeit zu geben", um "wesentliche Maßnahmen" umzusetzen, die Szydlo in einem Telefonat am Dienstag vorgeschlagen habe. Die polnische Zeitung "Rzeczpospolita" berichtete, Szydlo habe zugesagt, die umstrittenen Änderungen beim Verfassungsgericht rückgängig zu machen.

Während der Debatte im polnischen Parlament warf die liberale Oppositionspartei Bürgerplattform Szydlo eine "Schändung der Verfassung" vor. Ein Abgeordneter der konservativen Bauernpartei sprach sogar davon, dass die Regierung einen "Bürgerkrieg" heraufbeschwöre. AFP

   

Halbe Million Menschen wegen Unwetters in Sri Lanka auf der Flucht

PDFDruckenE-Mail

Colombo - Die schweren Unwetter in Sri Lanka haben nach Angaben der Behörden landesweit bereits eine halbe Million Menschen in die Flucht getrieben. Die Hauptstadt Colombo verließen demnach 200.000 Menschen, viele Bewohner brachten sich am Freitag mit Schlauchbooten und selbstgebauten Flößen aus den Überschwemmungsgebieten in Sicherheit. Landesweit kamen bereits mehr als 60 Menschen durch die Unwetter ums Leben.

Am vergangenen Wochenende waren die schwersten Unwetter seit 24 Jahren über dem Inselstaat im Indischen Ozean niedergegangen. Das Nationale Katastrophenschutzzentrum teilte mit, dass 21 der 25 Bezirke von Sri Lanka von den Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen seien. Rund 300.000 Menschen seien in Notunterkünften untergebracht, 200.000 weitere hätten bei Freunden und Verwandten Unterschlupf gefunden.

Nach neuen Angaben der Behörden starben bereits 64 Menschen durch die Unwetter. Finanzminister Ravi Karunanayake sagte, allein beim staatlichen Versicherungsunternehmen seien Schäden in Höhe von 1,1 Milliarden Rupien (6,6 Millionen Euro) gemeldet worden. "Der tatsächliche Verlust liegt viel höher", fügte der Minister hinzu.

Große Teile der tief gelegenen 650.000-Einwohner-Stadt Colombo wurden über Nacht evakuiert. Das srilankische Militär rückte mit Booten und Hubschraubern an, um die Menschen in Sicherheit zu bringen. Die Bewohner bauten sich aus Plastikfässern Floße, um sich in Sicherheit zu bringen.

In einer Notunterkunft in Colombos Vorort Kolonnawa sagte eine Überlebende der Nachrichtenagentur AFP, sie sei mit ihrer Familie vor dem Hochwasser in ein höher gelegenes Gebiet geflüchtet, habe aber dann dort fest gesessen. "Die Marine rettete unser Leben, aber wir haben all unsere Habe verloren", sagte Diluka Ishani, Mutter zweier Kinder.

Der heftige Regen hielt am Freitagmorgen an und ließ den Kelani-Fluss weiter steigen, der am Donnerstagabend über die Ufer getreten war. Die Gebiete rings um den Fluss im Nordosten von Colombo waren am schwersten von den Unwettern betroffen. Am Rande der Hauptstadt Colombo stand die Brauerei Lion unter Wasser.

Die schweren Unwetter hatten in den vergangenen Tagen eine Reihe von Überschwemmungen und Erdrutschen ausgelöst, zwei Dörfer in der Teeanbauregion Kegalle wurden verschüttet. Bis Freitag wurden noch 144 Menschen vermisst, darunter 37 Kinder. Es war aber unklar, ob sie sich zum Zeitpunkt des Unglücks alle in ihren Häusern aufgehalten hatten. Hoffnung, noch Überlebende des Erdrutsches zu finden, gab es praktisch nicht mehr, wie eine Einsatzkraft vor Ort sagte.

Sri Lankas großer Nachbar Indien sagte zu, zwei Marineschiffe und ein Flugzeug mit Hilfsgütern zu entsenden. Der srilankische Staatschef Maithripala Sirisena rief seine Mitbürger auf, Bedürftigen zu helfen. Sri Lanka habe bereits "etwas Hilfe von unseren Freunden in der internationalen Gemeinschaft" erhalten, sagte er in einer Fernsehansprache. Nun sei es an Privatleuten, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen, "auf jede Art zu helfen, wie Sie den Opfern helfen können". AFP

 

Suchmannschaften finden Trümmer von abgestürzter EgyptAir-Maschine im Mittelmeer

PDFDruckenE-Mail

Kairo - Einen Tag nach dem Absturz einer EgyptAir-Maschine über dem Mittelmeer hat das ägyptische Militär erste Trümmerteile entdeckt. Suchmannschaften fanden zwei Flugzeugsitze, Koffer und ein Leichenteil, wie der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos am Freitag unter Berufung auf die ägyptischen Behörden sagte. Auch gab es Hinweise auf eine Ölspur in dem Gebiet. Die Absturzursache war jedoch weiter unklar.

Nach Angaben des ägyptischen Militärs wurden die Gegenstände rund 290 Kilometer nördlich der ägyptischen Küstenstadt Alexandria im Wasser entdeckt. Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) teilte ihrerseits mit, einer ihrer Satelliten habe am Donnerstag im Mittelmeer eine Ölspur 40 Kilometer südwestlich vom letzten bekannten Standort des Flugzeugs gefunden.

Der EgyptAir-Flug MS804 war mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo, als die Maschine in der Nacht zum Donnerstag zwischen der griechischen Insel Karpathos und dem ägyptischen Festland vom Radar verschwand. Die ägyptische Regierung hält einen Terroranschlag für die wahrscheinlichste Ursache. Auch Luftfahrtexperten sehen die Möglichkeit einer Explosion, weil der Crew offenbar keine Zeit blieb, einen Notruf abzusetzen.

alt

Die französische Regierung warnte dagegen am Freitag vor voreiligen Schlüssen. Unter den 56 Passagieren waren 30 Ägypter, 15 Franzosen und weitere ausländische Passagiere unter anderem aus Kanada und Großbritannien. Zudem waren sieben Besatzungsmitglieder und drei Sicherheitsleute an Bord.

Es gebe weiterhin "absolut keinen Hinweis" auf die Umstände des Unglücks, betonte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault am Freitag. Alle Hypothesen zur Absturzursache müssten gleichrangig behandelt werden. Experten des Flugzeugbauers Airbus und der französischen Behörden reisten am Freitag nach Kairo, um bei den Ermittlungen zu helfen.

Nach Angaben der griechischen Behörden war die Maschine vor dem Verschwinden vom Radarschirm zwei scharfe Kurven geflogen und um rund 6700 Meter abgesackt. Einen Notruf setzte die Crew nicht ab. Die letzte Kommunikation mit dem Piloten gab es wenige Minuten vor dem Verschwinden des Flugzeugs. Dabei habe der Pilot "kein Problem erwähnt", teilt die griechische Flugaufsicht mit.

Weder die griechische Küstenwache noch die Marine konnten Berichte bestätigen, wonach eine Schiffsbesatzung in dem Gebiet einen "Feuerball" im Himmel gesichtet habe. Der Chef der griechischen Flugaufsichtsbehörde, Konstantinos Litzerakos, erklärte, bei einer Explosion wären die Trümmerteile über ein großes Gebiet verteilt.

Vor sieben Monaten war ein russischer Passagierjet nach einer Bombenexplosion an Bord über der ägyptischen Sinai-Halbinsel abgestürzt, alle 224 Insassen kamen dabei ums Leben. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bekannte sich zu dem Anschlag. Sowohl in Frankreich als auch in Ägypten haben die Extremisten bereits schwere Anschläge verübt.

Frankreichs Außenminister Ayrault kündigte an, Samstagvormittag Angehörige der Opfer des Unglücks in seinem Ministerium zu empfangen sowie Botschafter der Länder, aus denen die Opfer stammten. Er wolle "so viele Informationen wie möglich" zum Absturz des Flugzeugs geben. In einem Hotel nahe des Kairoer Flughafens versammelten sich bereits am Freitag Angehörige der Passagiere.

"Sie sind nicht tot. Niemand weiß. Wir hoffen auf die Gnade Gottes", sagte eine Frau, deren Tochter an Bord war. Die Tante einer Stewardess klagte, diese habe erst vor einem halben Jahr geheiratet. Es wäre ihr lieber gewesen, das Flugzeug wäre entführt worden, als zu erfahren, dass es keine Hoffnung mehr gibt. "Sie sind im Paradies, betet für sie", sagte ein koptischer Priester, der sich über den Verbleib eines Freundes erkundigte. AFP

   

Seite 8 von 1628

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
© 2016 - Wochenblitz.com