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Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt

IWF-Chefin Lagarde entgeht vorerst formellem Ermittlungsverfahren

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(George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856-1950)

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Stockholm erlebt sechste Nacht der Gewalt
25/05/2013

Stockholm - Stockholm hat in der Nacht zum Samstag erneut Krawalle erlebt. In Vororten und Stadtvierteln der schwedischen Hauptstadt brannten die s [ ... ]


Taliban greifen im Zentrum von Kabul UN-Gebäude an
25/05/2013

Kabul - Im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Taliban-Kämpfer am Freitag ein Gebäude der Vereinten Nationen angegriffen. Bei dem Sel [ ... ]


IWF-Chefin Lagarde entgeht vorerst formellem Ermittlungsverfahren
25/05/2013

Paris - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, ist in der Finanzaffäre aus ihrer Zeit als französische Finanzmin [ ... ]


Mehrere Tote bei Eingreifen Frankreichs bei Geiselnahme im Niger
25/05/2013

Paris - Französische Spezialkräfte und nigrische Truppen haben am Freitag eine Geiselnahme auf einem Militärstützpunkt im Niger beendet, auf da [ ... ]


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Weltweit

Malaysisches Ehepaar ließ Hausmädchen verhungern

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Kuala Lumpur - Weil sie ihr Hausmädchen verhungern ließen, sind ein Malaysia und seine Ehefrau zu 24 Jahren Haft verurteilt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sah das zuständige Gericht im nördlichen Bundesstaat Penang am Donnerstag den Tatbestand des Totschlags erfüllt. Die 23-jährige Kambodschanerin hatte bei ihrem Tod nur noch 26 Kilogramm gewogen, ihre Leiche wies zahlreiche Blutergüsse auf.

Nach Polizeiangaben hatte das Hausmädchen acht Monate lang für das Ehepaar gearbeitet und starb wahrscheinlich durch dauerhafte Unterernährung an einer Magenschleimhautentzündung sowie zahlreichen Magengeschwüren.

Die Arbeitsbedingungen der meist weiblichen Hausangestellten in Malaysia sorgen immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Da Einheimische die oft harte Schufterei scheuen, kommen viele der Hilfskräfte, deren Zahl in die Hunderttausende geht, aus armen Nachbarländern wie Indonesien und Kambodscha.

Als Reaktion auf zahlreiche Missbrauchsfälle hatte Kambodscha der Entsendung von Hausangestellten nach Malaysia Ende 2011 einen Riegel vorgeschoben, in Indonesien galt ein jahrelanger Stopp. Zwar hat die malaysische Regierung angekündigt, die Arbeitsbedingungen für Haushaltshilfen zu verbessern und ihnen unter anderem das Recht auf einen freien Tag pro Woche einzuräumen. Doch Aktivisten zufolge sind immer noch viele der meist jungen Frauen chronisch überarbeitet, werden ausgebeutet und sexuell missbraucht. AFP

 

Bangladesch und Birma ordnen vor Wirbelsturm Evakuierungen an

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Sittwe - An den Küsten von Birma und Bangladesch haben sich die Menschen am Mittwoch auf den herannahenden Wirbelsturm "Mahasen" vorbereitet. Die Behörden der beiden bitterarmen Länder wiesen hunderttausende Küstenbewohner an, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Allein in Birma sollte die Armee rund 166.000 Menschen in Sicherheit bringen.

Zwar schien der Zyklon "Mahasen" zunächst etwas an Kraft verloren zu haben, nach UN-Angaben könnte er dennoch eine Bedrohung für rund 8,2 Millionen Menschen in Bangladesch, Birma und im Nordosten Indiens darstellen. Es wurde vermutet, dass der Sturm am Donnerstag oder Freitag in der Grenzregion zwischen Bangladesch und Birma auf die Küste trifft. Nach Behördenangaben aus Bangladesch wurde mit einem Hochwasser von zwei Metern gerechnet. 30 Millionen der insgesamt 153 Millionen Einwohner von Bangladesch leben im Küstengebiet. Hier hausen auch zahlreiche Rohingya-Flüchtlinge aus dem benachbarten Birma in einfachen Notunterkünften.

Im birmanischen Bundesstaat Rakhine, der Heimat der muslimischen Rohingya-Minderheit, gab es zunächst keine Anzeichen einer Massenevakuierung, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP nach Besuchen zweier Flüchtlingslager berichteten. Wegen der Kämpfe zwischen verfeindeten Volksgruppen im vergangenen Jahr waren in dem Bundesstaat rund 140.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden. "Wir könnten hier sterben", sagte ein Bewohner eines Flüchtlingslagers, Yu Sut Taw, einem AFP-Reporter. "Wir wissen nicht, wo wir hingehen sollen."

Der Leiter des birmanischen Präsidialamtes, Aung Min, sagte, viele Menschen in Rakhine weigerten sich zu fliehen. "Wir wollen sie nicht sterben sehen, deshalb werden sie auf der Grundlage des Gesetzes zum Schutz vor Naturkatastrophen in Sicherheit gebracht." 27.000 Rohingya seien bereits verlegt worden, doch gebe es keinerlei Notunterkünfte für Sturmopfer in Rakhine.

In Bangladesch sagte der für ein Rohingya-Flüchtlingslager verantwortliche Beamte Mohammed Kamruzzaman, die Bewohner seien per Lautsprecher über die Gefahr informiert worden. Auch seien haltbare Lebensmittel gelagert worden. Medizinisches Personal und Krankenwagen seien in Alarmbereitschaft.

Am Dienstag waren auf der Flucht vor dem nahenden Wirbelsturm mehrere Boote mit Angehörigen der Rohingya-Minderheit vor der Küste Birmas gekentert. Berichten der Staatsmedien vom Dienstagabend zufolge suchten Helfer noch nach 58 Vermissten.

Der Sturm könnte nach Angaben der birmanischen Behörden auch einen für kommende Woche geplanten Besuch von Präsident Thein Sein in den USA durcheinanderbringen. Der Besuch gilt als historisch, da es der erste Aufenthalt eines birmanischen Staatschefs in den USA seit fast einem halben Jahrhundert wäre. Birmas Präsidialamtschef Aung Min sagte, der Reisetermin hänge von der Entwicklung des Zyklons ab.

Bangladesch und Birma erleben häufig Zyklone, wie die tropischen Wirbelstürme über dem Indischen Ozean und in Teilen des Pazifik genannt werden. Der Zyklon "Nargis" hatte im Mai 2008 schwere Verwüstungen im Irrawaddy-Delta in Birma angerichtet und 140.000 Menschen getötet. Experten zufolge sind die Behörden in Bangladesch vergleichsweise besser auf Wirbelstürme vorbereitet als in Birma. AFP

 

Hollande: Frankreich ist nicht der kranke Mann Europas

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Brüssel - Frankreichs Staatschef François Hollande hat sich angesichts der wirtschaftlichen Probleme seines Landes gegen den Eindruck gewehrt, sein Land sei der "kranke Mann Europas". Die Lage sei auch im Rest der EU nicht besser als in Frankreich, sagte Hollande am Mittwoch in Brüssel und versprach Reformen. Gleichzeitig räumte der Sozialist ein, dass die französische Wirtschaft in diesem Jahr stagnieren könnte.

"Es gibt eine Rezession in Frankreich wie in ganz Europa", sagte Hollande nach einem Treffen mit EU-Kommissionschef José Manuel Barroso vor Journalisten. "Sind wir somit ein spezieller Fall? Nein, die durchschnittliche Rezession in Europa, und besonders in der Eurozone ist sogar größer." Auch in Deutschland seien die letzten Wachstumszahlen nur leicht besser.

Während Frankreichs Wirtschaft nach Zahlen vom Mittwoch in den letzten beiden Quartalen um jeweils 0,2 Prozent schrumpfte und somit in die Rezession abrutschte, verzeichnete Deutschland nach einem Minus von 0,7 Prozent Ende 2012 in den ersten drei Monaten 2013 nur ein Miniwachstum von 0,1 Prozent. Die Wirtschaftskraft der Eurozone schrumpfte in den beiden Quartalen um 0,6 und 0,2 Prozent.

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt steht Hollande wegen der anhaltenden Wirtschaftsschwäche und einer Rekordarbeitslosigkeit innenpolitisch massiv unter Druck, seine Umfragewerte sind seit seinem Amtsantritt am 15. Mai 2012 abgestürzt. Bei einer großen Pressekonferenz am Donnerstag im Elysée-Palast in Paris dürfte der Sozialist versuchen, verlorengegangenes Vertrauen wiederzugewinnen.

Hollande ließ in Brüssel aber durchblicken, dass er die Hoffnung auch auf ein minimales Wirtschaftswachstum in diesem Jahr in seinem Land offenbar aufgegeben hat. Ein "Nullwachstum" 2013 sei "wahrscheinlich", sagte er. Zuvor hatte das französische Wirtschaftsministerium noch an seiner bisherigen Prognose von 0,1 Prozent Wachstum festgehalten.

Nach dem Treffen mit Barroso beteuerte Hollande, dass er die Probleme seines Landes in Angriff nehmen will. "In Frankreich haben wir Reformen für die Wettbewerbsfähigkeit eingeleitet und das werden wir weiter machen." Der Sozialist lehnt eine strikte Sparpolitik ablehnt und warnte erneut davor, durch zu strenges Sparen das Wirtschaftswachstum abzuwürgen.

Die EU-Kommission will der Regierung in Paris angesichts der wirtschaftlichen Flaute zwei Jahre Aufschub bis 2015 für das Erreichen der EU-Sparvorgaben geben. Barroso mahnte, dass Frankreich seinen "Verlust der Wettbewerbsfähigkeit" aufhalten müsse: "Diese beiden Jahre müssen dafür genutzt werden, um Strukturreformen zu beschleunigen." AFP

   

Russischer Junge auf Kreta brutal niedergestochen

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Athen - Im Streit um ein gestohlenes iPad und Handy ist ein zwölfjähriger Junge aus Russland auf Kreta von einem niederländischen Hotelangestellten brutal niedergestochen worden. Der 20-jährige Animateur habe mindestens 20 Mal auf den kleinen Hotelgast eingestochen und ihn dann im Gebüsch des Parkplatzes liegengelassen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Mann habe die Tat ebenso wie den Diebstahl gestanden.

Der Zwölfjährige verbrachte demnach mit seiner Familie seinen Urlaub auf der griechischen Insel. Während einer Showeinlage am Dienstagabend in der Hotelanlage verschwand er spurlos. Seine Mutter berichtete, er habe den Animateur zur Rede stellen wollen, den er des Diebstahls seines Handys und iPads verdächtigte.

Erst am frühen Morgen fand man den blutenden Jungen, er wurde laut Polizei in ein Kinderkrankenhaus nach Athen gebracht. Seine Wunden seien jedoch nicht tief, auch seien keine lebenswichtigen Organe getroffen worden. Kreta zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Griechenland, hunderttausende Touristen besuchen jährlich die Insel. AFP

 

Protest tausender Palästinenser zu Jahrestag von Gründung Israels

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Ramallah - Zum 65. Jahrestag der Gründung Israels, die von den Palästinensern als "Nakba" (Katastrophe) bezeichnet wird, sind am Mittwoch tausende Menschen im Westjordanland und dem Gazastreifen auf die Straße gegangen. An mehreren Orten gab es Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften. Vor dem Militärgefängnis Ofer bei Ramallah wurden laut Rettungskräften 15 Demonstranten durch Gummigeschosse verletzt. Die israelische Armee erklärte, ihre Soldaten seien an mehreren Orten mit Steinen beworfen worden.

Die Gründung Israels hatte im Jahr 1948 zur Vertreibung oder Flucht von etwa 760.000 Palästinensern geführt, deren Nachfahren bis heute unter oft schwierigen Bedingungen in den Nachbarstaaten Jordanien, Syrien und Libanon leben. Inzwischen ist ihre Zahl auf fünf Millionen angewachsen. Während die Palästinenser das Recht auf Rückkehr in ihre frühere Heimat fordern, lehnt Israel dies ab.

In einer Fernsehansprache am Dienstagabend sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, die Palästinenser hätten "triumphiert über jene, die ihre Identität auslöschen und ihnen ihre Rechte nehmen wollten". Kein Staat in der Welt, nicht einmal die USA, würden heute "unser legitimes Recht leugnen, einen unabhängigen Staat auf unserem 1967 besetzten Gebiet zu errichten". AFP

   

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