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Mehrere Syrer bei Kämpfen nahe israelischer Grenze verletzt
Mehrere Syrer bei Kämpfen nahe israelischer Grenze verletzt
Jerusalem - Die israelische Armee hat übereinstimmenden Angaben zufolge mehrere Syrer, die bei Kämpfen auf den Golanhöhen verletzt wurden, in ein Krankenhaus in Israel gebracht. Das Krankenhaus Siw in der Stadt Safed in Galiläa teilte am Samstag mit, es habe sieben Syrer behandelt. Alle seien operiert worden, sagte eine Sprecherin. Einer der Verletzten sei in einem lebensbedrohlichen Zustand.
Eine Armeesprecherin hatte zuvor gesagt, israelische Soldaten hätten fünf Syrer, die nahe der Sicherheitslinie auf den Golanhöhen bei Schusswechseln verletzt wurden, in ein Krankenhaus in Israel gebracht. Später gab die Armee die Zahl der Verletzten mit sieben an. Unklar war zunächst, ob es sich um syrische Zivilisten handelte oder um Kämpfer aus den Reihen der syrischen Rebellen.
Israels Vize-Regierungschef Mosche Jaalon sagte im Fernsehen, es habe sich bei der Hilfsaktion um einen "Einzelfall" gehandelt, der "aus humanitären Gründen" erfolgt sei, weil die Verletzten "die Grenze erreicht" hätten. Israel wolle sich nicht in den syrischen Konflikt einmischen.
Nach Angaben der oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatten syrische Rebellen am Samstag eine Absperrung der Militärpolizei in Chan Arnabeh in der Nähe der von der UNO überwachten Waffenstillstandslinie angegriffen. Die syrische Armee habe daraufhin Chan Arnabeh und das benachbarte Dorf Dschubata al-Chaschab beschossen. Die Waffenstillstandslinie trennt Syrien und Israel auf den seit 1967 von Israel besetzten Golanhöhen.
Seit dem Beginn des Aufstands gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor knapp zwei Jahren ist die Lage auf den Golanhöhen angespannt. Es gab bislang jedoch erst vereinzelt Zwischenfälle in dem Gebiet, bei denen syrische Granaten auf israelischem Gebiet landeten und die israelische Armee zurückschoss.Afp















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