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EMFIS.COM - EUR/USD: Geht es weiter nach oben? EMFIS.COM - Die mögliche Wende in der Geldpolitik der USA sorgt für Verunsicherung an den Märkten, auch am Devisenmarkt. Was sind die Auswirkungen? [ ... ] |
EMFIS.COM - Die EU-Osterweiterung nimmt wieder Fahrt auf EMFIS.COM - Allen Unkenrufen zum Trotz nimmt die EU-Osterweiterung allmählich wieder Fahrt auf. Am 1. Juli 2013 wird Kroatien der EU beitreten und ab [ ... ] | |
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Wirtschaft Weltweit
EMFIS.COM - Uran-Preis – Boden bereits erreicht?
Angebots-Engpässe unwahrscheinlich!
Tendenziell dagegen spricht der Umstand, dass Uran auf unserem Planten reichlich vorhanden ist, da große Teile der Erdkruste den strahlenden Rohstoff enthalten. Auf den ersten Blick scheinen Ängste vor Angebots-Engpässen daher unbegründet zu sein. Allerdings leidet der Markt bereits seit Jahren darunter, dass Uran-Minen von zahlreichen Regierungen immer schwieriger genehmigt werden, da Umwelt-Schutz-Aspekte einer Förderung entgegenstehen. Bedenkt man jedoch wie gering die benötigten Mengen an Uran für Kernkraft-Werke sind, sollte der aktuelle weltweite Ausstoß genügen, um die Nachfrage zu bedienen - es sei denn, diese würde geradezu exorbitant zunehmen.
Verhaltene Nachfrage!
Doch damit ist nicht zu rechnen. Nach der Fukushima-Katastrophe überdenken immer mehr Staaten ihre Atom-Politik. Zwar hat Südkorea unlängst einen zeitweilig still gelegten Meiler wieder hochgefahren. Einen nennenswerten Nachfrage-Schub wird es dadurch allerdings nicht geben, vor allem weil China deutlich weniger neue Kernkraft-Werke errichten will als einstmals geplant. Insgesamt dürfte der Uran-Preis von einer Boden-Bildung noch entfernt sein.
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EMFIS.COM - EUR/USD: Geht es weiter nach oben?
Auf Fed-Sitzung am Mittwoch achten!
In den letzten Wochen war aber das Gegenteil der Fall: EUR/USD legte von 1,28 bis auf fast 1,34 USD zu. Ein Grund dafür waren „Cross-Currency-Effekte“: Die starke Korrektur beim Wechselkurs USD/JPY nach unten setzte den US-Dollar auch gegenüber dem Euro unter Druck. In den letzten Tagen haben sich aber beide Wechselkurse stabilisiert. Die Charttechnik spricht derzeit für anhaltenden Aufwärtsdruck bei EUR/USD. Trader sollten allerdings erst bei einem Bruch des Widerstands bei 1,3380/1,3400 USD long gehen.
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EMFIS.COM - Die EU-Osterweiterung nimmt wieder Fahrt auf
Mit Kroatien wird zwar kein wirtschaftlich starkes Land der EU betreten, aber ein Land mit Entwicklungspotential, wenn dort nicht die gleichen Fehler begangen werden wie in Griechenland. Kroatien befindet sich auch nach wie vor in einer Rezession, die Arbeitslosenquote stieg auf 21% und von EU-Fantasie ist sowohl am Aktienmarkt als auch im Land selbst wenig zu spüren. Mit 4,4 Mio. Einwohnern und einem Bruttosozialprodukt von nur 43 Mrd € ist das Land auch ein Winzling in der EU ohne wirtschaftlich Bedeutung – ähnlich wie Griechenland. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor bleibt der Tourismus – ebenso wie in Griechenland. Der Haushalt ist chronisch defizitär, was auch dazu führte, dass die Anleihen von S&P und Moodys, allerdings - aber noch nicht von Fitch,- auf Junk-Bonds-Niveau heruntergestuft haben und kein „Investmentgrade“ mehr haben. Daher ist das Land von der Refinanzierung über die internationalen Kapitalmärkten ausgeschlossen Auch die Unternehmen haben „vor Ort“ Schwierigkeiten, Kredite zu bekommen. Die Ausgangssituation ist als nicht die Beste, aber die kroatische Regierung erhofft sich dennoch einen positiven EU-Impuls in der Zukunft. Auch die andren ex-jugoslawischen Länder hoffen noch auf einen EU-Beitritt in der Zukunft und arbeiten die EU-Kapitel ab.
Wichtig für die ganze Balkan-Region wäre aber auch ein Bail-out der Bankschulden im Nachbarland Slowenien, auf denen bisher alle vergeblich warten, was die ganze Balkan-Region belastet. Kommt es aber zu dem Bail-out in Slowenien, dürfte auch der bisher brach liegende Aktienmarkt in Zagreb nach oben springen. Immerhin liegt der CROBEX-Index seit Jahresbeginn noch 5% vorne und schnitt damit in diesem Jahr weit besser ab als so mancher andere Osteuropa-Aktienindex.
Lettland hat wesentliche bessere Makro-Daten als Kroatien und ist zumindest „auf dem Papier“ voll berechtigt, in die EWU aufgenommen zu werden, obwohl das Land im Jahr 2009 nur durch einen IWF-Kredit vor einem Default gerettet werden konnte. Danach machte aber Lettland wie auch die anderen baltischen Länder eine Rosskur und steht jetzt wirtschaftlich sehr gut dar. Das BSP-Wachstum betrug im letzten Jahr 5,5% und wird in diesem Jahr auch über 3% betragen. Damit hat Lettland die höchsten Wachstumsraten in Europa aufzuweisen. Das Haushaltsbilanzdefizit liegt dauerhaft unter 3%, womit Lettland auch einer der wenigen Länder im Moment ist, das die Maastricht-Kriterien erfüllen kann. Auch beträgt die Auslandsverschuldung unter 60%des BSP und die Inflation ist niedrig. Lettland pflegt sehr enge wirtschaftliche Beziehungen zu Russland. 30% der 2 Mio. Einwohner kommen auch aus Russland, Weißrussland und den GUS. Die Börse OMX Riga ist sehr klein und illiquide, aber es gibt doch einige interessante Aktien mit hohen Dividendenrenditen, die auch im aktuellen EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) ausführlich vorgestellt werden ebenso wie interessante Aktien aus Kroatien sowie Balkan– und Baltikumfonds. Vorrangig ins Baltikum investiert auch die deutsche Beteiligungsgesellschaft Beteiligungen im Baltikum AG (www.baltikum.de) mit Sitz in Rostock. Der OMX-Riga-Index stieg seit Jahresbeginn schon um 8,1%, wobei die Börse in Vilnius mit einem Plus von 12,4% noch besser abschnitt und somit den DAX outperformte.
Die Türkei wurde durch die Tumulte auf der Straße zurückgeworfen und die Börse Istanbul fiel in 1 Woche um 11%. Man darf gespannt sein, wie sich das Land nach diesen einschneidenden Ereignissen jetzt (demokratisch?) weiterentwickelt und welche Menschenrechte beachtet werden. Auch die Türkei will schließlich irgendwann einmal – wie jetzt Kroatien - in die EU. Eine Revolution wie beim „arabischen Frühling“ erwarte ich in der Türkei nicht, obwohl die Polizeigewalt gegen Demonstranten an den „arabischen Frühling“ erinnert. Immer mehr junge und gebildete Menschen fordern aber auch in der Türkei ihre Freiheitsrechte ein und wollen nicht den Weg der Islamisierung und schon gar den Weg der „Bevormundung von oben“. Ein Referendum wäre aber immerhin ein demokratisches Mittel, um den eskalierenden Seite auf der Straße zu schlichten, obwohl man genau weiß, wie in solchen Ländern ein „Referendum“ ausgeht. Auch hier muss man sich beim geplanten EU-Beitritt der Türkei fragen. Cui bono? Ganz abgesehen davon schätze ich die Börse Istanbul langfristig weiter als sehr chancenreich ein, denn wirtschaftlich geht es gut voran.
Spannend werden in den nächsten Wochen auch einige geopolitische Aspekte wie zum Beispiel wie die USA auf die Giftangriffe in Syrien jetzt konkret reagiert wird und ob sie mit dem neuen Präsidenten im Iran Hassan Rouhani, der als gemäßigter Reformer gilt, bei der kritischen Frage des Atomwaffenbaus bzw. des Bau des Atomkraftwerkes einen neuen Dialog eingehen. Ein Militäreinsatz in Syrien ist zwar (noch) nicht geplant, aber man muss abwarten wie weit die militärische Unterstützung Obamas gehen wird und wie der Iran darauf reagieren wird, nachdem die „rote Linie“ überschritten wurde. Bisher sind seitens der USA nur das Schicken von Waffen und Munition in Betracht gezogen. Russland warnt vor einer Eskalation in Syrien. Ein neues Afghanistan will sich die USA sicherlich nicht an den Hals binden. Ich befürchte daher einen langen Bürgerkrieg in Syrien – zum Leidwesen der ungeschützten Bevölkerung.
Für Israel wird im Sommer wohl auch die „rote Linie“ im Iran beim Atomkraftwerk und dem möglichen Bau einer Atombombe überschritten. China wird den Iran unterstützen und Russland im Zweifel auch. Diese Entwicklungen könnten in den nächsten Wochen die positiven Entwicklungen in Osteuropa überschatten. Der Brentölpreis ist aufgrund der Unruhen schon wieder auf 106 USD/Barrel angestiegen. Dennoch sollten Sie gerade dann die Ostbörsen selektiv wieder in die engere Wahl nehmen.
Die billigsten Aktienmärkte der Welt kommen aus Osteuropa. Die Börse Sofia liegt schon 22% im Plus. Welche enormen Erholungschancen die osteuropäischen Aktien jetzt haben, können Sie nachlesen, wenn Sie jetzt ein Probe-Abo des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (3 Ausgaben per e-mail für nur 15 €) unter www.eaststock.de bestellen. Die beiden Muster-Depots konnten sich im Wert seit Auflegung vor 3 Jahren trotz aller Krisen verdreifachen. Aktien wie Magnit konnten sich im letzten Jahr fast verdoppeln und der Kurs der Bank of Georgia seit Anfang 2009 sogar mehr als verzehnfachen! In der aktuellen Ausgabe werden auch 4 sehr interessante Aktien aus Kroatien sowie ein Balkan Fonds vorgestellt.
Eine gute Alternative zum Kauf von physischen Gold oder gar Goldaktien ist das Angebot von einem der größten Goldhandelsunternehmens Deutschlands, Ihnen das Gold zum Marktpreis anzubieten verbunden mit dem Angebot, Ihnen das Gold nach 13 Monaten wieder abzunehmen zu einem Preis von 5,8% p.a. über dem Kaufpreis. Wenn der Goldpreis stark steigen sollte, haben Sie das Upside auf der Long-Seite. Wenn der Goldpreis aber wie zuletzt stark fallen sollte, haben Sie zumindest eine Rendite von 5,8%, wobei Sie die ganze Zeit physischer Besitzer und Eigentümer des Goldes sind, was Sie bei einem Währungs-Crash schützen könnte.
Zudem gibt es auch Fonds mit deutschen Wohnimmobilien mit einer Rendite von 8% p.a. und Performance-Fonds mit einer Zielrendite von über 10%. Sie sollten also jetzt mehr Ihr Kapital diversifizieren. Wenn Sie diese Angebote interessieren, melden Sie sich bitte bei mir unter 040/6570883 oder meinen Partner Hans-Peter Bandur unter Tel: 0177 482 7112.
TV-Hinweis: Andreas Männicke wurde am 24. Mai 2013 von Andreas Scholz im DAF über die Chancen in Osteuropa befragt. Es wurden dort vor allen die Chancen in Südosteuropa, dem Baltikum und Russland besprochen und aussichtsreiche Aktien vorgestellt. Sie können sich das Interview jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik Interviews runterladen.
Eine wesentlich ausführlichere Analyse des russischen Aktienmarktes und der Entwicklungen an den Welt- und Ostbörsen können Sie sich runterladen, wenn Sie jetzt den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke unter www.andreas-maennicke.de bestellen. Dort gibt es auch ein Archiv von allen vorherigen Kolumnen, die abrufbar sind. Nutzen Sie diese kostenlosen Infos jetzt!
EMFIS.COM - Australischer Dollar wieder gefragt!?
Australiens Wirtschaft schwächelt
Das scheint sich aber nun grundlegend zu ändern: Zumindest die US-Wirtschaft gewinnt wieder an Fahrt und es gibt Spekulationen über ein Ende der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed. Eine Zinserhöhung durch die Fed ist zwar längst noch nicht in Sicht, trotzdem könnten Geldströme in die USA umgelenkt werden. Dazu kommt, dass die Erfolgsgeschichte der australischen Wirtschaft Kratzer bekommen hat. Die Konjunkturdaten der letzten Monate enttäuschten, auch weil die Nachfrage der wichtigen Handelspartner in Ostasien nach australischen Rohstoffen schwächelt. Um zumindest die heimische Konjunktur wieder anzukurbeln, hat die Reserve Bank of Australia in den letzten 20 Monaten den Leitzins um 2 Prozentpunkte auf ein Rekordtief von 2,75 Prozent gesenkt. Damit ist der Zinsvorteil des Austral-Dollars gesunken, auch wenn die Zinsdifferenz zum US-Dollar immer noch 2,50 Prozentpunkte beträgt.
AUD/USD: Wichtige Unterstützung bei 0,9400 USD
Der Australische Dollar kam wegen dieser Entwicklung in den letzten Wochen heftig unter Verkaufsdruck. Die Stärke der Bewegung lässt darauf schließen, dass massiv spekulative Long-Positionen aufgelöst wurden. AUD/USD fiel auf den tiefsten Stand seit Ende 2010 und EUR/AUD stieg auf das höchste Niveau seit Anfang 2011. Und wie häufig bei solchen Bewegungen wurde womöglich übertrieben. Ein paar bessere Konjunkturdaten aus Australien haben in den letzten Tagen der Spekulation über weitere Zinssenkungen einen Dämpfer versetzt und zu einer Gegenbewegung bei AUD/USD geführt.
Fazit
Noch ist unsicher, wie stark die Gegenbewegung beim Wechselkurs AUD/USD ausfällt. Der Kursrückgang war jedenfalls übertrieben. Mittelfristig wird sich der Wechselkurs oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 0,9400 USD stabilisieren und kann dann wieder zulegen.
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EMFIS.COM - DAX: Wann bremsen die Notenbanken?
Wie das Kaninchen vor der Schlange
Diese Gemengelage belastet inzwischen auch den DAX, der am Donnerstag die 8.000 Punkte getestet hat. Zwar halten wir es nach wie vor für unwahrscheinlich, dass die Geldpolitik schon bald die Zügel anzieht, denn dafür sind die Wirtschaftsdaten einfach noch nicht gut genug. Genau das ist aber auch der Grund, warum viele Anleger derzeit so skeptisch sind. Und ist die Geldpolitik nicht mehr ganz so expansiv, dann müssen die Unternehmen für positiven Newsflow sorgen. Gerade in Euroland ist dies derzeit nur schwer vorstellbar. Dabei wird aber oft vergessen, dass auch in den Euro-Krisenländern wie z. B. Spanien zumindest für manche Unternehmen die Lage wegen der starken Verbindungen in die Schwellenländer gar nicht mal so schlecht ist. Im Moment jedoch spielt das an den Märkten so gut wie keine Rolle, denn die Anleger sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange – und die heißt: US-Notenbank.
Halten die 8.000 Punkte?
Zeitweise notierte der DAX am Donnerstag unter der 8.000-Punkte-Marke, ehe aufgrund besser als erwarteter Konjunkturdaten aus den USA und einer starken Wall Street eine deutliche Erholungsbewegung einsetzte. Der Test der 8.000 Punkte muss damit aber noch nicht abgeschlossen sein. Erst ein Anstieg über 8.400 Punkte wäre der charttechnische Befreiungsschlag. Solange dies jedoch nicht geschieht, bleibt die Charttechnik angeschlagen. Ein signifikanter Bruch der 8.000 Punkte könnte die Kurse im schlechtesten Falle bis an die Marke von 7.650 Zählern nach unten drücken.
Fazit
Die Stimmung an den Aktienmärkten ist nervös. Viele Anleger haben Angst vor dem Abzug des billigen Geldes. Die schlechte Stimmung mag zwar übertrieben sein, allerdings kann man im Moment nicht absehen, wann sich die dunklen Wolken wieder auflösen. Da das billige Notenbankgeld aber nicht abrupt verschwinden wird, ist eine volatile Seitwärtsphase ein durchaus wahrscheinliches Szenario.
Erfolgreiche Investments wünscht
Ihr
Stefan Böhm
Chefredakteur DaxVestor
http://www.dax-vestor.de
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