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Wirtschaft Weltweit
EMFIS.COM - Es lebe die deutsch-russische Wirtschaft (und Freundschaft)!
Die meisten Sprecher kamen auch aus Russland, so dass die Informationen auch sehr authentisch und wenig gefiltert waren. Die Statements von deutscher Seite zu politischen Situation in Russland, aber auch zur Korruption waren überwiegend kritisch. Putin macht den Eindruck auf deutsche Investoren, dass der Reformwille und Schwung aus der ersten Amtsperiode ab dem Jahr 2000 nun mehr einem Machtkalkül gewichen ist.
Alle diese poltischen Strömungen beeinflussen aber auch das Anlegerverhalten negativ, sowohl von Auslandsdirektinvestitionen als auch von Portfolio-Investitionen. Gestartet werden soll nun auch eine „KMU-Offensive“ wobei vor allen der russische Mittelstand erst herausgebildet werden muss, was ein langfristiger Prozess ist. Der russische Konsum bleibt neben den Rohstoffen eine wichtige Stütze der russischen Wirtschaft.
Die Zahl der in Russland aktiven deutschen Unternehmen vermindert sich aber im 1. Quartal 2013 von 6300 auf 6100, was auch politische Gründe hat. Von russischer Seite sind etwa 1000 russische Unternehmen in Deutschland aktiv, wobei Städte in Ostdeutschland die bevorzugten Standorte sind. So erhielt die Stadt Wismar einen Leuchtturm als Preis für besonders russlandfreundliches Verhalten.
Deutsche Unternehmen wie Knauf und Bosch machten erstmals über 1 Mrd. € Umsatz in Russland und wachsen weiter mit zweistelligen Prozentzahlen. Deutsche Groß-Unternehmen wie Siemens, EON und BASF-Wintershall sind schon lange in Russland erfolgreich aktiv; auch sie sollen sowas wie „Leuchtturmprojekte“ produzieren, die anderen Unternehmen als Vorbild dienen. Von diesen gibt es bisher aber noch zu wenige. Es gibt aber viele Beispiele einer erfolgreichen deutsch-russischen Zusammenarbeit und diese werden in den Medien oft zu wenig bzw. gar nicht erwähnt. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen, die weit besser verlaufen als die politischen Beziehungen, nicht nur verfestigen, sondern auch ausbauen lassen, denn das könnte dieses Jahr sogar zur Stabilisierung Europas beitragen. Ich schlage sogar vor, dass Russland der EU beitreten soll. Zumindest eine Freihandelszone von München bis nach Wladiwostok sollte bald errichtet und Visafreiheit herbeigeführt werden. Der Rubel sollte mit dem Euro mergen, denn Russland ist kaum verschuldet und hat die Rohstoffe, die Europa braucht.
In diesem Jahr blieb die Moskauer Börse wegen politischer Gründe, aber auch wegen Zypern und gefallener Rohstoffpreise, weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Der RTS-Index ist mit 1408 Indexpunkten immer noch leicht im Minus während der Dow Jones Industrial Index, der Nikkei-Index und auch der DAX von einem Hoch zum nächsten eilte. Auch die geplante zweite große Privatisierungsrunde und die geplanten IPOs kommen in Russland ins Stocken, was nicht nötig wäre. Dennoch ist der russische Aktienmarkt mit einem durchschnittlichen KGV von 5 und einer Dividendenrendite von 3-4% unterbewertet.
Die billigsten Aktienmärkte der Welt kommen aus Osteuropa. Welche enormen Erholungschancen die osteuropäischen Aktien jetzt haben, können Sie nachlesen, wenn Sie jetzt ein Probe-Abo des monatlich erscheinenden Börsenbriefes EAST STOCK TRENDS (3 Ausgaben per e-mail für nur 15 €) unter www.eaststock.de bestellen. Die beiden Muster-Depots konnten sich im Wert seit Auflegung vor 3 Jahren trotz aller Krisen verdreifachen. Aktien wie Magnit konnten sich im letzten Jahr fast verdoppeln und der Kurs der Bank of Georgia seit Anfang 2009 sogar mehr als verzehnfachen! In der aktuellen Ausgabe wird auch ein sehr interessanter Goldwert vorgestellt.
Eine gute Alternative zum Kauf von physischen Gold oder gar Goldaktien ist das Angebot von einem der größten Goldhandelsunternehmens Deutschlands, Ihnen das Gold zum Marktpreis anzubieten verbunden mit dem Angebot, Ihnen das Gold nach 13 Monaten wieder abzunehmen zu einem Preis von 5,8% p.a. über dem Kaufpreis. Wenn der Goldpreis stark steigen sollte, haben Sie das Upside auf der Long-Seite. Wenn der Goldpreis aber wie zuletzt stark fallen sollte, haben Sie zumindest eine Rendite von 5,8%, wobei Sie die ganze Zeit physischer Besitzer und Eigentümer des Goldes sind, was Sie bei einem Währungs-Crash schützen könnte.
Zudem gibt es auch Fonds mit deutschen Wohnimmobilien mit einer Rendite von 8% p.a. und Performance-Fonds mit einer Zielrendite von über 10%. Sie sollten also jetzt mehr Ihr Kapital diversifizieren. Wenn Sie diese Angebote interessieren, melden Sie sich bitte bei mir unter 040/6570883 oder meinen Partner Hans-Peter Bandur unter Tel: 0177 482 7112.
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TV-Hinweis: Andreas Männicke wird am 24. Mai 2013 von Dr. Bernhard Jünemann im DAF über die Chancen in Osteuropa befragt werden.
Eine wesentlich ausführlichere Analyse des russischen Aktienmarktes und der Entwicklungen an den Welt- und Ostbörsen können Sie sich runterladen, wenn Sie jetzt den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke unter www.andreas-maennicke.de bestellen. Dort gibt es auch ein Archiv von allen vorherigen Kolumnen, die abrufbar sind. Nutzen Sie diese kostenlosen Infos jetzt!
EMFIS.COM - Setzen Sie jetzt auf den US-Dollar – es lohnt sich!
Safe-Haven-Denken hat ausgedient
Diese Zeit scheint sich nun tatsächlich dem Ende zuzuneigen, was aber nicht ausschließt, dass auch wieder Krisenszenarien am Devisenmarkt eine Rolle spielen. Doch mit einem regelrechten Zusammenbruch, wie er noch auf dem Höhepunkt der Eurokrise möglich schien, rechnet kaum mehr jemand. Zumindest gilt das für die großen „Spieler“ an den Märkten. Besonders deutlich wird dies am Preisrutsch der Krisenwährung Gold. Die Kursbewegungen am Devisenmarkt selbst zeigen das aber ebenfalls. Besonders die Aufwertung des US-Dollars, auch gegenüber ehemaligen Safe-Haven-Währungen wie dem Franken und dem Yen, spricht für ein Ende des „Krisendenkens“. Der Dollarindex, der die Kursentwicklung gegenüber den Währungen der sechs wichtigsten Handelspartner misst, stieg seit Anfang Februar um 6,3 Prozent. Am stärksten waren die Zuwächse gegenüber dem Yen, dem Pfund, dem Franken und dem Australischen Dollar.
Zieht die US-Notenbank bald die Zügel an?
Der US-Dollar ist nicht in erster Linie deswegen seit Jahresbeginn so sehr gefragt, weil er die größte Sicherheit bietet, sondern weil die US-Wirtschaft tatsächlich langsam aus ihrer jahrelangen Krise herausfindet. Das Wachstum kehrt zurück, nicht zuletzt auch weil sich der Immobilienmarkt erholt. Unter Sicherheitsgesichtspunkten scheint der Dollar dagegen nicht besonders attraktiv, zumal die Staatsschulden in Relation zum BIP höher sind als in allen großen EU-Staaten außer Italien und zumal die US-Notenbank ihre Bilanz enorm mit Anleihen aufgebläht hat. Doch die US-Wirtschaft wächst – und damit auch die Hoffnung auf einen Abbau der Schulden. In den letzten Tagen kamen dazu Spekulationen, die US-Notenbank würde bald ihr Programm zum Aufkauf von Anleihen, das im Herbst 2012 noch erneuert wurde, zurückfahren. Es könnte sogar noch 2013 beendet werden. Entsprechende Äußerungen aus Notenbankkreisen haben aber möglicherweise auch nur das Ziel, die Euphorie an den Märkten zu dämpfen und eine Blasenbildung z.B. an der Börse zu vermeiden.
Fazit
Der Dollar ist die Währung der Stunde und das wird vorerst so bleiben. Eine große Rolle spielt die „Abwertungspolitik“ der Bank of Japan. Der Kurssturz des Yens bringt die mächtigen japanischen Großanleger – besonders Pensionsfonds – dazu, im Ausland zu investieren. Die USA scheinen dafür derzeit die beste Adresse. Das treibt den US-Dollar auch gegenüber anderen Währungen nach oben. Besonders stark ist die Aufwertungstendenz gegenwärtig gegenüber „Nebenwährungen“ wie dem Australischen, dem Kanadischen und dem Neuseeländischen Dollar. Der Wechselkurs EUR/USD könnte allerdings ebenfalls bald zu einem Test der wichtigen Unterstützung bei 1,2770 USD ansetzen. Sollte auch diese fallen, dann geht es weiter nach unten. Eine allzu starke – und dauerhafte – Abwertung des Euros erwarte ich aber nicht.
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EMFIS.COM - DAX: Es geht weiter nach oben!
Deutsche BIP-Zahlen enttäuschen
Doch das ist eben nur die halbe Wahrheit, die bullishe Stimmung an den Börsen hat auch noch andere Gründe: Die Weltkonjunktur entwickelt sich zur Jahresmitte zwar schwächer als erhofft, aber ein Einbruch droht nicht. Insgesamt zeigt sich die Weltwirtschaft relativ robust. Und das Vertrauen der Anleger in die Stabilität der Finanzmärkte hat ebenfalls zugenommen. Eine negative Überraschung war allerdings der Anstieg des deutschen BIPs um nur 0,1 Prozent im ersten Quartal. Eigentlich wurde nach dem schwachen Vorquartal mit einer Zunahme um 0,3 Prozent gerechnet. Verantwortlich dafür war aber nicht zuletzt die ungewöhnlich kalte Witterung, die Auftriebskräfte sind durchaus intakt. Bemerkenswert ist die schwache Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen, die zum sechsten Mal in Folge zurückgingen. Die Unternehmen haben angesichts von Schuldenkrise und Konjunkturschwäche ihre Zurückhaltung noch nicht überwunden. Das wird sich aber langsam ändern.
Japan hui, USA pfui
Die größten Sorgen in Europa muss man sich derzeit um Frankreich machen, das BIP ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. In den eigentlichen Krisenstaaten, u.a. Italien und Spanien, hat sich die Rezessionsdynamik zumindest verlangsamt. Bis zum Freitag lagen die US-Konjunkturdaten in dieser Woche überwiegend unter den Erwartungen, dann überraschten aber einige Indikatoren positiv und das trieb die Wall Street weiter nach oben. Und in Japan scheint der Wechsel in der Wirtschaftspolitik zu greifen. Die Zunahme des BIPs um 0,9 Prozent im ersten Quartal legt nahe, dass die Konjunktur auf einen dynamischen Erholungspfad eingeschwenkt ist. In Großbritannien hat sich laut dem scheidenden Notenbankgouverneur Mervyn King ebenfalls der Wirtschaftsausblick erstmals seit langer Zeit verbessert.
Fazit
Der Kursanstieg beim DAX hat sich in den letzten Tagen abgebremst. Aktuell steht der Index vor dem Widerstand bei 8.400 Punkten. Die Gefahr einer Korrektur nimmt aus charttechnischer Sicht damit zu. Ein positives Zeichen ist aber, dass der Index über die obere Begrenzung des seit August 2012 bestehenden Aufwärtstrendkanals gestiegen ist. Doch das hat charttechnisch (noch) keine große Aussagekraft.
Erfolgreiche Investments wünscht
Ihr
Stefan Böhm
Chefredakteur DaxVestor
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EMFIS.COM - Nokia – Long-Position?

Aktueller Kurs: 2,78 Euro Widerstand: 3,12 Euro-, Unterstützung: 2,70 Euro Richtung: -
Fazit vom 08.05: Die Lage rund um den finnischen Hersteller ist nicht rosig, allerdings spiegelt der Aktienkurs dies auch wieder. Fundamental könnte schon der leiseste Verdacht auf ein Ende der Verluststrecke an Marktanteilen zu einer Neubewertung führen. Charttechnisch achten Sie bitte auf die Marke bei 2,75 Euro – solange sich die Notierungen darunter befinden, droht eine Fortsetzung der Korrektur.
Die Marke bei 2,75 Euro ist überwunden und der Weg damit, zumindest aus charttechnischer Sicht, wieder frei für höhere Ziele. Nachdem dieser Widerstand geknackt wurde, ging es schnell 10 Prozent höher, bis auf knapp über 3 Euro. Dem folgte gestern eine kleine Konsolidierung, die nun möglichst oberhalb von dem alten Widerstand ihr Ende finden sollte.
Gestern stellen die Finnen ihr neues Spitzenmodell der Lumia-Reihe vor. Das Lumia 925 markiert mit der Verwendung von Aluminium neben Kunststoff und dem Bildschirm aus Glas eine Wende im Design. Mit 8,5 Millimetern und 139 Gramm ist es deutlich dünner und leichter als das im Oktober 2012 eingeführte Lumia 920. Trotzdem liegt Nokia mit seinen Modellen derzeit deutlich hinter den Marktführern Samsung und Apple.
Aussichten: Eine Long-Position könnte man mit einem Stopp-Loss unter 2,70 Euro absichern und sich damit die Chance auf erste Ziele von 3,12 und 3,33 Euro sichern!
EMFIS.COM - Tesla – Eine Erfolgsgeschichte!

Aktueller Kurs: 84,55 USD, Widerstand: 97 USD, Unterstützung: 59 USD, Richtung: -
Heute möchte ich mit Ihnen mal wieder den Blick über den Tellerrand werfen und Ihnen von den aktuellen Ereignissen rund um den Elektroauto-Spezialisten Tesla berichten.
Die Geschichte von Tesla ist eng verknüpft mit der Erfolgsstory des CEOs Elon Musk. Der 41-jährige ist ein Musterbeispiel des amerikanischen Traumes. Seine erste Firma (Zip2) verkaufte er 1999, also mit 27 Jahren, für 307 Millionen Dollar an Compaq. Sofort im Anschluss gründete er X.Com, eine Firma die Online-Bezahlsysteme entwickelte und bereits drei Jahre später für sagenhafte 1,5 Mrd. US-Dollar an Ebay ging.
2003 stieg er dann bei Tesla ein und lenkte dort bald die Geschicke. Das Ziel war und ist es, Elektroautos in Großserie zu produzieren, die herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in keinster Weise nachstehen sollen. Besuchen Sie einfach die Homepage (www.teslamotors.com) und überzeugen sich selbst – zumindest optisch geht der Plan auf.
Allerdings wurde in den letzten zehn Jahren kein Geld verdient. Im Gegenteil, die enormen Entwicklungskosten und der Anlauf der eigenen Produktion verursachten immer wieder hohe Verluste. Doch die Trendwende ist absehbar. Im ersten Quartal wurden 11 Millionen Dollar verdient und Tesla verkaufte 4900 Elektrolimousinen und damit 400 mehr als ursprünglich geplant. Dabei liegt der Grundpreis immerhin bei stolzen 70.000 US-Dollar und Finanzierungen sind erst seit kurzem überhaupt möglich. Ab August soll der Wagen auch in Deutschland angeboten werden, wie Musk dem Handelsblatt sagte, mit einem Einstiegspreis von rund 72.000 Euro, also deutlich höher als in den USA.
Fazit: Die Aktie hat auf diese Nachrichten erwartungsgemäß sehr positiv reagiert und hat sich seit Anfang März glatt verdoppelt. Die Marktkapitalisierung von 9 Milliarden Dollar bekräftigt die hohen Erwartungen der Aktienkäufer in die Zukunft von Tesla. Sollte sich die aktuell sehr positive Entwicklung der Verkaufszahlen fortsetzen und die neuen Modelle ähnlich erfolgreich einschlagen wie der Tesla S, dann könnte die Firma in neue Dimensionen wachsen. Interessierte Anleger sollten sich aber des erhöhten Risikos bewusst sein und für einen möglichen Einstieg in jedem Fall eine deutliche Korrektur abwarten. Bei Kursen über 90 US-Dollar können Trader mit Erfahrung und US-Konto kurzfristig auch auf einen Rücksetzer spekulieren.
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