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EMFIS.COM - Commerzbank – Rebound!

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Wirtschaft Weltweit

EMFIS.COM - Verzweiflungstat: Preiskontrollen für Kohle in China

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EMFIS.COM - Vor einer Woche berichteten wir an dieser Stelle über den stark zunehmenden Kohlebedarf in China. Da die Förderung im Reich der Mitte mittlerweile niedriger ist als der Verbrauch, prognostizierten wir steigende Kohlepreise und gleichzeitig einen massiven Anstieg der chinesischen Kohle-Importe.

Inzwischen ergaben sich in Chinas Kohlesektor neue und durchaus einschneidende Entwicklungen. Die Nationale Entwicklungs- und Reform-Kommission hat nämlich verfügt, dass Chinas Kohleproduzenten 2011 in ihren langfristigen Lieferverträgen die Preise nicht mehr anheben dürfen. Peking will damit offensichtlich verhindern, dass weiter steigende Energiepreise auf die allgemeine Inflationsentwicklung durchschlagen. Zugleich sollen damit die Kraftwerksbetreiber entlastet werden, deren Gewinnmargen wegen der Brennstoffpreisentwicklung dieses Jahr empfindlich geschrumpft sind. 

Damit greift Chinas Regierung in einem weiteren wichtigen Wirtschaftszweig in das Marktpreisgefüge ein. Dass diese Politik den gewünschten Erfolg herbeiführt, halten wir für äußerst fraglich. Zu befürchten ist vielmehr, dass sich die Unterversorgung des Marktes und die Abhängigkeit von Importen dadurch in den kommenden Jahren noch vergrößert. Den heimischen Minenkonzernen werden durch die Preiskontrollen nämlich entscheidende Anreize genommen, um die Förderung auszuweiten, und höhere Investitionen in die Erschließung neuer Vorkommen zu tätigen (obwohl Peking genau dies von den Unternehmen fordert).

Entscheidend ist, dass in China vor allem die Industrie und die Stromversorger stark vom Brennstoff Kohle abhängig sind. Das Einfrieren der Preise ändert nichts am weiter steigenden Verbrauch. Zudem kann die Regierung zwar die heimischen Preise regulieren. Sie hat aber natürlich keinen Zugriff auf die Weltmarktpreise. Und gleichzeitig wird der Import-Anteil am Gesamtverbrauch jetzt wohl noch stärker steigen. 

Dies macht die Aktien der asiatischen Kohleriesen außerhalb Chinas jetzt nur noch interessanter. Die Förderkonzerne aus Thailand, Indonesien und Australien profitierten schon in den vergangenen Jahren stark vom gestiegenen chinesischen Bedarf – dabei war das Reich der Mitte bis einschließlich 2009 netto noch ein Kohleexporteur. Letzteres hat sich dramatisch gewandelt. Fachleute schätzen, dass China dieses Jahr über 140 Millionen Tonnen Kohle einführen wird. 2011 sollen die Importe dann nochmals um mehr als 60 Prozent auf 230 Millionen Tonnen steigen. 

Innerhalb Chinas sollte man vorerst auf die Aktien jener Förderer setzen, die einen signifikanten Anteil ihrer Kohle über den Spotmarkt absetzten, wo die Preisbildung weiterhin tagesaktuell von Angebot und Nachfrage abhängt. Bei Unternehmen, die sich stark an längerfristige Lieferkontrakte gebunden haben, sind vorerst sinkende Gewinnmargen zu erwarten. Auf mittlere Sicht sind aber auch diese Titel interessant, da viele dieser Unternehmen über sehr werthaltige Assets verfügen. In den kommenden Monaten könnten hier die Notierungen zurückgehen, woraus sich dann interessante Einstiegsmöglichkeiten ergeben würden. 

Die Preiskontrollen können das Problem der Unterversorgung des chinesischen Kohlemarktes letztlich nicht lösen. Für die kommenden Jahre erwarten wir dementsprechend enorme Investitionen bei den Förderern direkt und in die Kohle-Infrastruktur allgemein. Nur dadurch lässt sich in Zukunft der gewaltige chinesische Rohstoffhunger stillen. Aktien ausgewählter chinesischer Infrastruktur-Unternehmen bleiben für uns deshalb weiterhin die erste Wahl. 

Konkrete Empfehlungen zu Asiens Aktienmärkten erhalten Sie wie immer in unserem Börsenbrief ASIEN-Trends, den Sie unter www.asien-trends.de kostenlos testen können.



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EMFIS.COM - Börse Indien – SENSEX flach – Bankentitel unter Druck

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EMFIS.COM - Mumbai 06.12.2010 (www.emfis.com) Nachdem der Bombay Stock Exchange deutlich im Plus in den Handelstag starten konnte, drückten am Nachmittag erste Gewinnmitnahmen die Kurse wieder nach unten und sorgten dafür, dass der SENSEX den bereits dritten Tag in Folge an der psychologisch wichtigen 20.000 Punkte Marke scheiterte und flach aus dem Handel ging. Der Nifty 50 fiel ebenfalls, nachdem er am Freitag den Sprung gerade so geschafft hatte, wieder unter die 6.000 Punkte Marke.

Der SENSEX legte 0,07 Prozent auf 19.981,31 Punkte zu. Der Nifty 50 verlor 0,01 Prozent auf 5.992,25 Punkte.

Die Bankentitel mussten auch zum Wochenbeginn ihre Talfahrt weiter fortsetzen. Die Aktien von ICICI Bank fielen um 2,7 Prozent, Axis Bank gaben 1,9 Prozent ab, Bank of India verloren 4 Prozent und State Bank of India korrigierten um 3,9 Prozent.

Gesucht waren hingegen die IT-Titel. Die Werte von Infosys stiegen um 0,7 Prozent, Wipro gewannen 0,6 Prozent hinzu, Tata Consultancy verbesserten sich um 0,5 Prozent und Satyam Computer Service verteuerten sich um 0,5 Prozent.

Uneinheitlich zeigten sich die Automobiltitel. Während die Papiere von Tata Motors einen neuen Rekordhöchststand erreichen konnten und 3,3 Prozent zulegten und Maruti Suzuki sich 0,7 Prozent verbesserten, mussten Mahindra & Mahindra 0,8 Prozent abgeben und Swaraj Mazda fielen um 0,9 Prozent. Bei den Motorrad- und Motorrollerproduzenten ging es für Hero Honda um 3,2 Prozent nach unten TVS Motor verloren 4,3 Prozent.

In Pakistan stieg der Karachi Stock Exchange All Share Index um 0,25 Prozent auf 7.955,66 Punkte.

In Bangladesh fiel der Dhaka Stock Exchange General Index um 1,64 Prozent auf 8.771,41 Punkte.
 

EMFIS.COM - Gemischte Gefühle an Asiens Börsen

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EMFIS.COM - Hongkong 06.12.2010 (www.emfis.com) Die Ankündigung des FED-Chefs Ben Bernanke, die geplanten Anleihenkäufe der US-Notenbank möglicherweise noch auszuweiten, fand heute asienweit viel Beachtung. Allerdings wurden daraufhin überwiegend Rohstoffwerte gekauft, während der breite Markt tendeziell unter Abgabedruck blieb.

In Tokio sorgte die weiterhin lockere US-Notenbank-Politik heute für gemischte Gefühle. Insbesondere der daraufhin steigende Yen trübte die Freude der Investoren und sorgte für Verkäufe bei den Exportwerten. Der Nikkei 225 verlor 0,1 Prozent auf 10.167 Punkte; der breitere Topix verbesserte sich dagegen um 0,3 Prozent auf 881 Zähler. Das Handelsvolumen war das Niedrigste seit mehr als einem Monat. Gewinnmitnahmen fanden unter anderem im Elektroniksektor statt, der unter dem wieder gestiegenen Yen litt. Hier verloren Canon 1,0 Prozent, Panasonic gingen um 1,2 Prozent und Toshiba um 0,5 Prozent nach unten. Dagegen verbesserten sich Nintendo dank der Hoffnung auf ein robustes US-Weihnachtsgeschäft um 1,2 Prozent; Sony schlossen unverändert bei 3020 Yen. Unter den Autowerten gaben Nissan 0,1 Prozent ab; Honda Motor fielen um 0,6 Prozent, nachdem sich der Konzern aus seinem indischen Motorrad-Venture-Unternehmen verabschiedet hatte. Die Rohstoffwerte zeigten sich dagegen überwiegend robust. Hier legten Mitsui & Co 1,5 Prozent und Sumitomo Metal Mining 3,4 Prozent zu. JFE Holdings stiegen um 2,1 Prozent, nachdem der Stahlkonzern Preiserhöhungen angekündigt hatte. 

In Korea konnten die Neuigkeiten über eine weitere geldpolitische Lockerung in den USA den Markt ebenfalls nicht mehr stimulieren. Der Kospi, der zuvor vier Handelstage in Folge gestiegen war, gab heute 0,2 Prozent auf 1954 Punkte ab. Sowohl die heimischen Institutionellen als auch die Auslandsanleger standen auf der Verkäuferseite. Vor allem bei den Aktien der Werften wurden teils massiv Gewinne mitgenommen. Hier rutschten Hyundai Heavy um 4,5 Prozent und STX Offshore um 7,4 Prozent ab; Daewoo Shipbuilding gingen um 2,2 Prozent nach unten. Die Autowerte zeigten sich nach dem Abschluss des amerikanisch-koreanischen Handelsabkommens, das den Import amerikanischer Kraftwagen nach Südkorea erleichtert, ebenfalls leichter. Hyundai Motor gingen um 1,6 Prozent und Kia Motors um 1,0 Prozent nach unten. Dagegen stieg die Aktie des Autozulieferers Hyundai Mobis um 1,5 Prozent. Der Konzern dürfte künftig verstärkt den nordamerikanischen Markt beliefern. Im Technologiesektor gaben Samsung 0,4 Prozent ab. Dagegen verbesserten sich LG Electronics um 1,8 Prozent und LG Display um 3,0 Prozent. Für beide Gesellschaften rechnen die Marktteilnehmer derzeit mit einem besser als erwarteten Weihnachtsgeschäft. Nachholbedarf sah man daneben auch bei den Finanzwerten, was etwa KB Financial um 2,2 Prozent nach oben brachte. Die Aktie von Shinhan Financial zog nach dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten des Unternehmens um 5,0 Prozent an. In Hongkong bewegte sich der Hang Seng Index heute größtenteils in positivem Terrain. In der letzten Handelsstunde entschlossen sich dann aber zahlreiche Marktteilnehmer unvermittelt wieder zum Ausstieg. Der Index verlor unterm Strich 0,4 Prozent auf 23.238 Punkte, und fiel damit den zweiten Handelstag in Folge. Zu den Verlierern gehörten einmal mehr die Finanz- und Immobilienwerte, die wegen der Furcht vor weiteren antiinflationären Maßnahmen gemieden wurden. Sino Land etwa gaben 1,8 Prozent und Hang Lung Properties 1,2 Prozent ab; ICBC verloren 1,3 Prozent und Bank of China 2,6 Prozent. Daneben rutschten im Autosektor Geely um 5,0 Prozent und Brilliance China Automotive um 2,8 Prozent ab, nachdem gemeldet wurde, dass die chinesische Regierung wahrscheinlich die Steuerbegünstigungen für Kleinwagen im neuen Jahr abschaffen werde. Dagegen zeigten sich die Rohstofftitel dank der weiterhin lockeren US-Geldpolitik größtenteils freundlich. CNOOC etwa stiegen um 2,4 Prozent und Jiangxi Copper um 2,3 Prozent; die Aktie des Kohleförderers China Shenhua erholte sich um 1,8 Prozent. Daneben fanden auch bei den Aktien aus dem Exportsektor selektive Käufe statt. Li & Fung etwa gewannen weitere 1,2 Prozent hinzu, Foxconn verteuerten sich um 1,5 Prozent und Lenovo Group um 0,5 Prozent. 

In China stieg der Shanghai Composite Index um 0,5 Prozent auf 2857 Punkte. Taiwans TAIEX gewann 0,9 Prozent auf 8702 Zähler hinzu. In Indien stieg der Sensex bislang um 0,1 Prozent auf 19.981 Stellen.
   

EMFIS.COM - Chinas will Steuererleichterung für Kleinwagen abschaffen

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EMFIS.COM - Peking 06.12.2010 (www.emfis.com) Die chinesische Regierung plant, die steuerliche Bevorzugung von Pkws mit kleinem Hubraum aufzuheben. Die Website xxcb.cn berichtete dies unter Bezugnahme auf einen Funktionär der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (National Development and Reform Commission, NDRC). Die NDRC hatte im März 2009 den Steuersatz beim Kauf von Fahrzeugen mit einem Hubraum unter 1,6 Liter auf 5 Prozent reduziert. In diesem Jahr wurde der Steuersatz bereits auf 7,5 Prozent heraufgesetzt, um eine Überhitzung des chinesischen Automarktes zu verhindern. Ende Dezember wird das Programm nun auslaufen, was für chinesische Kunden bedeutet, dass sie beim Kauf eines 100.000 Yuan (11.346 Euro) teuren Kleinwagens mindestens 2.317 Yuan mehr hinblättern müssen. Auch die chinesische Variante der Abwrackprämie wird offiziell nur noch bis Ende des Jahres laufen. Ob das Programm weitergeführt wird, ist derzeit noch unklar.
 

EMFIS.COM - Börse China - Shenzhen gibt ab / Shanghai legt zu

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EMFIS.COM - Shanghai 06.12.2010 (www.emfis.com) Die Börse in Shanghai konnte heute im Plus in die neue Woche starten, allerdings zeigten sich die Investoren vorsichtig im Vorfeld der für nächste Woche anstehenden Inflationsdaten, wodurch die Zugewinne eher begrenzt ausfielen. Befürchtungen der Verbraucherpreisindex könnte im November erneut angestiegen sein erhielten heute Nahrung durch die Aussagen von Zhou Wangjun, dem Vizedirektor der Preisentwicklungs-Abteilung der staatlichen chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission. Zhou erwartet einen Anstieg für November zwischen 4,6 bis 5 Prozent, welches einen Jahreshöchststand bedeuten würde. Seit der Veröffentlichung der Oktober Daten welche einen Anstieg um 4,4 Prozent aufwiesen, einem 25-Monats-Höchststand, hielten bereits Leitzinssorgen die Stimmung an Chinas Börsen fest im Griff.

Der Shanghai Composite Index stieg um 0,5 Prozent auf 2.857,18 Punkte. Der Shenzhen Composite Index fiel um 1,1 Prozent auf 1.297,37 Punkte.

Auf dem Rücken des ansteigenden Ölpreises konnten heute die Titel der Branche deutlich zulegen. Die Aktien von PetroChina verbesserten sich um 4,7 Prozent und China Petroleum & Chemical gewannen 2 Prozent hinzu.

Outperformer waren am Montag allerdings die Brokerage-Titel. Die Werte von CITIC Securities gewannen 4,4 Prozent hinzu, Haitong Securities verteuerten sich um 6,5 Prozent, Everbright Securities verbesserten sich um 4,1 Prozent und GF Securities schnellten 10 Prozent nach oben.

Der Rekordgoldpreis gab auch den Goldtiteln wieder deutlichen Auftrieb. Die Papiere von Shandong Gold Mining stiegen um 3,1 Prozent, Zijin Mining verbesserten sich um 1,7 Prozent, Zhongjin Gold legten 2,6 Prozent zu und Henan Yuguang Gold & Lead verzeichneten ein Plus von 9,7 Prozent.
   

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