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Wirtschaft Weltweit
EMFIS.COM - Gold – dreistellige Notierungen bis Jahresende?
Anhaltende ETF-Abflüsse!
Die Antwort findet sich, wenn man nach den Gründen des abermaligen Verkaufs-Drucks fahndet. Verantwortlich dafür waren wohl einmal mehr die anhaltenden Mittel-Abflüsse aus den diversen Gold-ETFs. So zogen Anleger in der ersten Hälfte des Wonne-Monats bereits wieder Kapital im Gegenwert von 17 Tonnen ab, die für die Deckung des Anlage-Produkts nicht mehr benötigt und folglich in den Markt gegeben wurden. Im April erreichten die Abflüsse 176 Tonnen. Seit Jahresbeginn waren es 353 Tonnen.
Stabilisierung wahrscheinlich!
Diese Zahlen zeigen aber auch, dass die Abgabe-Bereitschaft mit fallenden Kursen erkennbar zurückgeht. Insofern könnte es in absehbarer Zeit tatsächlich zu einer Stabilisierung kommen, auch weil Edelmetalle traditionell in der zweiten Hälfte eines jeden Jahres besser performen. Hinzu kommt die anhaltend hohe Kauf-Bereitschaft bezüglich physischem Gold seitens der Notenbanken und vieler Privat-Anleger. Und wenn die Aktien-Märkte eine Verschnaufpause einlegen, sollte Gold sich über 1.000 US-Dollar pro Feinunze halten können.
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EMFIS.COM - DAX – Unter Volldampf!

Aktueller Kurs: 8339, Widerstand: 8530, Unterstützung: 8020, Richtung: -
Ausblick vom 08.05.: Wann immer die Champagnerkorken knallen lohnt sich ein kritischer Blick auf den Markt. Zwischen 8150 und 8250 findet sich ein starker Widerstandsbereich, der vermutlich nicht so einfach zu knacken ist. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass man sich mit Short-Orders gegen den Trend stellt. Eine schnelle Gewinnmitnahme und ein zügiges Nachziehen von Stopps ist hier Pflicht!
Pustekuchen! Widerstand? Nicht für den Dax und schon gar nicht für den Dow Jones. Es scheint, als gäbe es seit der Zinssenkung durch die EZB überhaupt keine Verkäufer mehr im Markt. Jeder „Dip“ von mehr als 30 Punkten wird gnadenlos gekauft. Wird das nun ewig so weitergehen? Sicher nicht, aber sich dieser Dynamik ohne entsprechende Signallage in den Weg zu stellen, ist keine gute Idee.
Gestern schloss der Dax erstmals über 8300 Punkten und ließ sich dabei von den gemischten Daten des ZEW-Index nur kurzzeitig irritieren, die überraschend schwach ausgefallen waren. Dafür ist die Industrieproduktion in der Eurozone deutlich gestiegen und zwar doppelt so stark wie von den Volkswirten prognostiziert.
Sie kennen die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away“. An welchem Tag steht leider nicht dabei, aber es käme nicht überraschend, wenn es diesmal passen würde. Ein Widerstand aus einem breiten Trendkanal ergibt sich bei etwa 8500 Punkten und könnte zumindest eine Korrektur bis knapp über 8000 Punkte einleiten.
Fazit: Verbrennen Sie sich bitte nicht die Finger mit voreiligen Short-Positionen. Bisher gibt es überhaupt keine Anzeichen der Schwäche. Sollte der Dax in Höhe des Widerstandes Ermüdungserscheinungen zeigen, dann können wir immer noch tätig werden!
EMFIS.COM - Commerzbank – Volltreffer!

Aktueller Kurs: 9,31 Euro, Widerstand: 9,70 Euro, Unterstützung: - Euro, Richtung: -
Fazit vom 08.05: Der Stellenabbau wird sich auf der Kostenseite niederschlagen, keine Frage. Allerdings sind dies Einmaleffekte, die in den aktuellen Aussichten bereits eingepreist sein sollten. In der letzten Ausgabe hatte ich Sie auf die Möglichkeit einer spekulativen Short-Position hingewiesen. Diese sollte eine Verlustbegrenzung bei rund 11,80 Euro aufweisen. Erstes Ziel ist das Tief bei 9,80 Euro
Volltreffer. Sie konnten in Ruhe eine Short-Position zwischen 11 Euro und 11,20 Euro aufbauen und nicht mal eine Woche später ist ein Gewinn von mehr als 15% zu verzeichnen – ungehebelt versteht sich. Anhand eines kleinen Beispiels möchte ich Ihnen das Potential der Umsetzung dieser Trade-Idee mit einem Knock-Out-Zertifikat aufzeigen. Nehmen wir an, die Verlustbegrenzung (bei 11,80) wäre gleichzeitig der KO des gewählten Produktes gewesen, dann hätte der Kaufkurs in der letzten Woche bei ca. 0,70 Euro gelegen. Am Dienstag hätten Sie den Schein bei rund 2,40 Euro verkauft – Ergebnis in diesem Fall: +342% in fünf Handelstagen. Wie man das richtige Zertifikat zur richtigen Idee findet, dazu heute nochmal der Beitrag unter „Trading-Wissen“. Sind darüber hinaus noch Fragen offen, dann schreiben Sie mir gerne an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. > Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Eigentlich sollte man sich jetzt weniger fragen, wieso die Aktie wieder deutlich gefallen ist, sondern vielmehr, warum es zwischendurch überhaupt einen Anstieg gegeben hat. Die Antwort ist denkbar einfach: Viele Hedge-Fonds haben schon vor Monaten und Wochen begonnen auf eine Kapitalerhöhung und eine Zusammenlegung der Aktien zu spekulieren. Für diese Spekulaten war es nun, nachdem alle Gerüchte zur Realität wurden, an der Zeit sich wieder einzudecken. Allein daraus hat sich eine erhöhte Nachfrage der neu ausgegeben Aktien ergeben, die offensichtlich nicht ganz ausreicht, um alle Short-Bestände zu decken. Das Ergebnis waren Käufe am Markt.
Diese „künstliche“ Nachfrage ist nur von kurzer Dauer und die Meldungen vom Dienstag, dass der Preisabschlag für die frischen Anteilsscheine bei rund 50 Prozent liegen dürfte, brachte das Kaufinteresse dann vollends zum erliegen.
Aussichten: Der Preisabschlag ist hoch und stimmt nicht zuversichtlich. Marktbeobachter hatten am Montag noch angenommen, dass er zumindest über dem Rekordabschlag der UniCredit von 43 Prozent liegen würde, die zu solch miserablen Konditionen 2009, mitten in der Finanzkrise, Kapital beschaffen musste. Aber weit gefehlt, mit einem Preis von 4,50 Euro liegt der Abschlag bei über 50 Prozent – da fehlen einem die Worte. Auf einer Skala der Aktionärsfreundlichkeit von 1 bis 10 bekommt die Commerzbank-Führung eine glatte Null. Kurzfristig könnten die negativen Schlagzeilen eingepreist sein, langfristig erwarte ich kaum positive Impulse für die Aktie!
EMFIS.COM - Rio Tinto: Der Rohstoff-Riese stellt sich neu auf
China ist Fluch und Segen zugleich
Ein gewichtiger Grund, warum es am Rohstoffmarkt nicht mehr aufwärts geht, ist das schwächere Wachstum in China – mit Pauschalurteilen muss man dennoch vorsichtig sein. Beim Eisenerz etwa hält Alan Smith, seinerseits Chef der Rio-Tinto-Erzsparte in Asien, einen chinesischen Nachfragezuwachs von drei Prozent pro Jahr bis 2030 für möglich. Der Grund sei die anhaltend hohe Stahlnachfrage in China. Diese Einschätzung passt zu den jüngsten Förderzahlen des Konzerns. Im ersten Quartal 2013 lag die Produktion auf einem Rekordniveau. Ob der Markt derzeit so große Mengen fordert, ist allerdings fraglich. Es gibt daher Spekulationen, dass Rio Tinto den Ausbau der Erzproduktion drosseln bzw. verschieben könnte. Manche Analysten erwarten von einer entsprechenden Ankündigung positive Auswirkungen auf den Aktienkurs, denn die Prognosen gehen 2013 von einem tendenziell fallenden Preis für Eisenerz aus.
Konzentration auf Kernbereiche
Keine Spekulation ist dagegen das umfangreiche Sparprogramm, das sich der Rohstoffriese bereits Ende 2011 verordnet hat. Auch der Verkauf von Beteiligungen steht auf der Agenda, um die Verschuldung zurückzuführen. Details zu möglichen Verkäufen hat die Unternehmensführung jedoch noch nicht bekannt gegeben. Berichten zufolge sollen beispielsweise einige australische Kohleminen verkauft werden. Dadurch könnten bis zu drei Milliarden USD in die Kassen gespült werden. Nach einer Schätzung der Commonwealth Bank of Australia könnten durch Beteiligungsverkäufe rund 13,5 Mrd. USD erlöst werden. Nach Meinung der Bank könnte Rio Tinto die Renditen zudem deutlich steigern, wenn nur noch die Eisenerz-Produktion in Australien und die Kupfer-Produktion in Chile und den USA verbleiben würde. Ob sich Rio Tinto jedoch wirklich einer solchen Radikalkur unterziehen wird, ist fraglich. Außerdem müsste man erst einmal einen potenten Käufer finden, der wenig rentable Geschäftsbereiche übernimmt. Zudem suchen auch andere Minenkonzerne wie BHP Billiton nach Käufern für unrentable Unternehmenssparten.
Aktie gut unterstützt
Aus Sicht der Charttechnik notiert die Aktie oberhalb einer ebenso breiten wie starken Support-Zone zwischen 28 und 26 GBP, die seit über drei Jahren nicht mehr unterschritten wurde. Angesichts der moderaten Bewertung und der für den Minensektor hohen Dividendenrendite kann man die Aktie getrost als gut unterstützt einstufen.
Fazit
Stehen die Minenaktien vor einem Comeback? Das erscheint zumindest fraglich. Die Kurse sind jedoch bereits stark gedrückt, so dass weitere Kursrückgänge eher unwahrscheinlich sind. In diesem Umfeld bieten Bonuszertifikate attraktive Möglichkeiten. Die genauen Orderdetails für das Zertifikat (realistische Gewinnchance 30% p.a.) finden Sie in der aktuellen Ausgabe des DaxVestors.
Lesen Sie darüber hinaus im aktuellen DaxVestor:
- DAX: Geben die Konjunkturdaten weiter Auftrieb?
- Klöckner: Stahlaktie an wichtiger Unterstützung
- Wienerberger: Österreichische Bauaktie haussiert weiter
- HSCEI: China-Aktien bleiben auf Erholungskurs
- Musterdepot: 44 Prozent Gewinn mit Long auf Credit-Suisse-Aktie
Erfolgreiche Investments wünscht
Ihr
Stefan Böhm
Chefredakteur DaxVestor
http://www.dax-vestor.de
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EMFIS.COM - Der richtige Einstieg in den Forex Handel
Kann man Forex Trading Lernen?
Selbstverständlich. Ich habe in früheren Kolumnen schon darüber gesprochen, dass man den Handel mit Devisen erlernen kann. Doch muss man sich dafür auch die Zeit nehmen. Trading lernt man nicht in wenigen Tagen oder Wochen. Es ist ein Prozess der durchaus ein paar Jahre dauern kann.
Wo findet man die richtigen Hilfsmittel?
Es gibt inzwischen eine Reihe an sehr guten Büchern zu dieser Thematik. Des Weiteren kann man sich auf Messen über die Strategien anderer Trader informieren. Außerdem kann es nicht schaden auch auf ein Seminar oder einen Workshop zu gehen. Mittlerweile werden diese sogar kostenlos angeboten, wobei es sich durchaus lohnen kann auf kostenpflichtige Seminare zu gehen, wenn man dafür von einem hochkarätigen Trader lernen kann.
Blogs sind ebenfalls hilfreich
Neben den erwähnten Angeboten im Internet findet man durchaus auch einige kostenlose Webseiten mit sehr guten Informationen rund um das Thema Devisenhandel. Unter Forex-Trading-Lernen.net werden wöchentlich neue Infos bereitgestellt. Des Weiteren gibt es auch auf Youtube sehr gute Video-Blogs von guten Tradern.
Ihr Sebastian Hell
CFD-Experte & Börsenjournalist
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