SURIN, THAILAND – Der antike Tempelkomplex Prasat Ta Khwai und der nahegelegene Hügel 350 wurden wieder für Besucher geöffnet und bieten die Möglichkeit, Khmer-Ruinen sowie thailändisches militärisches Erbe an der kambodschanischen Grenze zu besichtigen. Die Anlage ist an zwei Wochenenden zugänglich — Anmeldung, Shuttlepflicht und lokale Spezialitäten machen den Ausflug auch für Touristen interessant.
Wiedereröffnung und Termine
Prasat Ta Khwai und Hill 350 öffneten am Samstag für die Öffentlichkeit und sind an den Wochenenden 6.–7. Juni sowie 13.–14. Juni 2026 zugänglich. Besucher können die Ruinen besichtigen und den Hügel erkunden, der mit der Tapferkeit thailändischer Soldaten in Verbindung gebracht wird.
Das Angebot richtet sich an Tagesgäste aus der Region und an Reisende, die sich für Kultur- und Militärgeschichte interessieren. Organisatoren rechnen mit regem Andrang an den Öffnungstagen.
So registrieren sich Besucher
Gäste müssen sich vor ihrem Besuch registrieren: online, per QR-Code über die App Line oder persönlich zwischen 05:30 und 11:30 Uhr in der Sportkuppel der Ban Thai Santi Suk Schule. Die Schule liegt im Unterbezirk Bakdai, Bezirk Phanom Dong Rak und dient als Sammelpunkt für die Registrierung.
Die Registrierung vor Ort ist zeitlich begrenzt; nach 11:30 Uhr ist keine Anmeldung mehr möglich. Das Gelände schließt täglich um 15:00 Uhr.
Nur per Shuttlebus aufs Gelände
Der Zugang zum Tempelkomplex erfolgt ausschließlich mit einem Shuttlebus, die direkte Zufahrt mit privaten Fahrzeugen ist nicht vorgesehen. Die Shuttlefahrt kostet 100 Baht pro Person.
Besucher sollten also ausreichend Zeit für Anmeldung und Shuttleverkehr einplanen. Park- oder Zufahrtsinformationen direkt am Tempel sind nicht Teil der Registrierung.
Eröffnungstag: Schlangen und Fotostopps
Am Eröffnungstag bildeten sich vor der Registrierungskuppel lange Schlangen, bevor Besucher in die Shuttles einstiegen. Viele nutzten die Gelegenheit, die Ruinen zu fotografieren und den Aussichtspunkt auf Hill 350 zu besuchen.
Der Hügel zählt für viele Besucher nicht nur als Aussichtspunkt, sondern auch als Erinnerungsort an militärische Einsätze, weshalb er besondere Aufmerksamkeit erhält. Führungen oder begleitete Erklärungen wurden vor Ort angeboten.
Vulkanischer Durian als lokale Spezialität
Neben der historischen Besichtigung wurde vor Ort vulkanischer Durian aus der Grenzregion angeboten und verkauft. Diese lokale Sorte zeichnet sich laut Angaben durch süßes, dichtes Fruchtfleisch, kleine Samen und ein mildes Aroma aus.
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Viele Besucher probierten die Frucht als besonderen Programmpunkt; der Verkauf lokaler Erzeugnisse soll zusätzlich Einkommen für die Region bringen. Das Durian-Angebot ergänzte das Kulturprogramm am Eröffnungstag.
Ziel: Kulturtourismus fördern
Die Organisatoren erklärten, der zeitlich begrenzte Zugang solle das Grenzgebiet als Ziel für Kulturtourismus entwickeln und die lokale Wirtschaft stärken; deshalb wurden Zugang, Registrierung und Transport klar geregelt. Die Öffnung läuft an den genannten Wochenenden, die Registrierung ist nur morgens möglich und das Gelände schließt um 15:00 Uhr.
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