Billa Plus anstelle von Merkur

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Published in Ausland
Montag, 07 Juni 2021 16:51
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Viele Verbraucher in Österreich staunten Anfang April nicht schlecht. Statt dem gewohnten Merkur-Logo prangte an den Märkten der beliebten Supermarktkette ein neuer Name: Billa Plus. Der Hintergrund ist zunächst schnell erklärt: um Kosten zu sparen und interne Rivalitäten zu beenden hat sich der Mutterkonzern Rewe im Januar 2021 dazu entschieden die Marke Merkur aufzulösen und durch Billa Plus zu ersetzen. Anfang April war es dann soweit und die Marke Merkur verschwand quasi über Nacht von der Bildfläche.

Nach außen hin ist die Änderung für die Verbraucher etwa durch neu installierte Schilder mit dem neuen Billa Plus Logo also direkt sichtbar. Doch auf welche Änderungen dürfen sich Verbraucher einstellen? Werden zum Beispiel die gewohnten Angebote übernommen? Und welche Folgen hat die Umstrukturierung für die Mitarbeiter von Merkur?

Merkur wird zu Billa Plus: Was ändert sich für Verbraucher?

Die Marke Merkur gehörte seit Ende der 1960er Jahre zum Billa-Imperium des Unternehmers Karl Wlaschek. Doch seit Anfang April gibt es die Marke Merkur offiziell nicht mehr. Im Zuge der Umfirmierung wurden alle 144 Merkur Filialen umbenannt und mit neuen knallgelben Schildern versehen, die das bekannte Merkur-Grün ersetzen. Darüber hinaus wurden 40.000 Einkaufswagengriffe neu montiert und rund 10 Millionen Preisschilder umgestaltet.

Dabei handelt es sich letztendlich um Äußerlichkeiten, an die sich viele Verbraucher sicher schnell gewöhnen werden. Viel wichtiger scheint die Frage, ob und inwiefern sich das Einkaufserlebnis ändern wird. Denn was Verbraucher an Merkur schätzten waren das Marktplatz-Konzept mit riesiger Auswahl, inklusive gut sortierter Obst- und Gemüsetheke für Verbraucher die auf ihre Gesundheit achten, sowie der gute Service vor Ort.

Daran soll sich nach aktuellem Stand auch nichts grundlegendes ändern. Gerade in Bezug auf die starke Positionierung von Merkur im Bio-Segment wäre es vor dem Hintergrund, dass gerade diese Lebensmittel in Zeiten von Corona stärker nachgefragt werden, fahrlässig.

Und tatsächlich: wer zum Beispiel einen Blick auf die aktuellen Billa Plus Angebote wirft wird feststellen, dass das zumindest für den Moment auch stimmt. Die Änderungen sollen sich demnach mehr auf optische Aspekte wie die Gestaltung der Filialen oder der die Kleidung der Mitarbeiter beziehen.

Apropos Mitarbeiter: wie wird sich die Zusammenlegung eigentlich auf die bisherigen Mitarbeiter von Merkur auswirken?

Wie wirkt sich die Umstrukturierung auf die Mitarbeiter aus?

Einer der Hauptgründe für die Auflösung der Marke Merkur und der anschließenden Umfirmierung der bestehenden Merkur-Märkten zu Billa Plus war dem Mutterkonzern Rewe zufolge Kosten einzusparen. Bei allen, die es mit den Arbeitnehmern halten, klingeln in solch einem Fall die Alarmglocken. Schließlich bedeuten Kosteneinsparungen meist mindestens auch eine Optimierung der Personalkosten. Oder um es anders zu sagen: Entlassungen.

Genau darum sollen sich die Mitarbeiter in den bisherigen Merkur Filialen jedoch keine Sorgen machen, so wird es zumindest von Rewe kommuniziert. Die Arbeitsplätze sollen zunächst ebenso wie alle bestehenden Filialen bestehen bleiben.

Anders sieht es in der Firmenzentrale von Billa in Wiener Neudorf aus. Hier hat die Zusammenlegung von Merkur und Billa bereits 200 Arbeitsplätze gekostet. Weitere Entlassungen soll es jedoch nicht mehr geben.

Was wird die Zukunft bringen?

Ganz gleich, was die Zukunft für Billa Plus bringen wird: bisherige Fans der Merkur-Märkte werden sich damit abfinden müssen, dass die Marke in dieser Form nicht mehr weiter bestehen wird. Allerdings soll sich nach den Aussagen des Mutterkonzerns Rewe am grundsätzlichen Einkaufserlebnis nicht wirklich etwas ändern.

Solange Billa Plus Angebote in ähnlicher Form wie Merkur weiterführen wird, werden sich die meisten Verbraucher sicher auch sehr schnell an die neue Gestaltung gewöhnen.

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