Als Senior in Thailand

Als Senior in Thailand (2)

 

ALLE 2 WOCHEN, IMMER FREITAGS AM NACHMITTAG, FOLGT EIN NEUER TEIL!

Jede Menge nützlicher Tipps für ältere Herrschaften, die vom Winter oder von Deutschland genug haben,aber auch für alle anderen!

Der Wochenblitz veröffentlicht diesen Ratgeber als Serie, alle zwei Wochen ein weiterer Abschnitt aus der Auflage von 2016 des erfolgreichen E-Buchs. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

Wenn Sie allerdings nicht 44 Wochen warten wollen, bis alle Kapitel im Wochenblitz online erschienen sind, wenn Sie also nicht so lange warten wollen, um zu erfahren, ob und wie Thailand Ihren Vorstellungen eines Lebensabends (oder Überwinterns) in wärmeren Gefilden entspricht, dann sollten Sie das E-Buch im Online-Handel oder beim Autor direkt erwerben.( Aber keine Angst, hier im Wochenblitz bringen wir auch noch die letzten Kapitel der Serie).

JETZT GANZ NEU: Die AUSGABE 2018 des „Senior in Thailand“. Die wartet, genau... auf SIE!

Thai Kultur

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Published in Als Senior in Thailand
Freitag, 05 Januar 2018 13:50

Über Thai Kultur und Lebensart sind jede Menge Bücher geschrieben worden, von vielen schlauen und ein paar weniger schlauen Leuten. Also machen wir es hier kurz, damit Sie nicht mehr Zeit mit dem theoretischen Studium als mit dem Aufenthalt in Thailand verbringen. Und hier geht es auch nicht um klassische Kultur, die können Sie vor Ort besser kennenlernen, falls Sie das interessiert. Also, die Frage ist doch: Wie verhalten sich die Thais und warum so und nicht anders, und wie habe ich mich dabei am besten zu verhalten?
Das alles beherrschendes Verhalten ist das Bemühen, das eigene Ansehen zu bewahren, also selbst nicht „Gesicht zu verlieren” und zu vermeiden, daß man andere das Gesicht verlieren läßt. Lassen Sie sich nicht einreden, daß vor allem der Buddhismus das Verhalten bestimmt, das tut er zwar auch, aber die Religion spielt beim Verhalten eine untergeordnete Rolle und ist eher wichtig für Benimmregeln und die soziale Struktur. Der Buddhismus gebietet beispielsweise, daß man nicht lügen soll, aber die Thais lügen ständig,- um ein Gesichtsverlust zu verhindern. Das meine ich nicht bösartig, sondern es bezieht sich auf sogenannte „pro-soziale Lügen”, was im Englischen als „white lies” bezeichnet wird. Das sind kleine Lügen, um keine Gefühle zu verletzen oder um eine ungute Situation zu vermeiden. Wenn Sie eine solche „white lie” erzählt bekommen, dann dürfen Sie deshalb nicht wütend werden. Akzeptieren Sie stattdessen, daß damit eine echte oder vermeintliche Peinlichkeit vermieden wurde.
Sie sollten auch ein bisschen vorsichtig sein und zuerst überlegen, was Sie sagen. Es könnte sein, daß Sie unbeabsichtigt jemanden das Gesicht verlieren lassen. Manche Umstände werden von uns nicht als Kritik gesehen, aber von den Thais schon. Und Kritik ist in Thailand etwas grundsätzlich Schlechtes.
Bevor Sie etwas Negatives sagen, machen sie sich lieber eine andere Thai Gewohnheit zu eigen: lächeln Sie einfach darüber hinweg. Etwa wenn Sie gefragt werden, ob Ihnen das Essen geschmeckt hat, Sie aber am liebsten den Mageninhalt wieder zurückgeben würden. Oder kleiden Sie Ihre Kritik in eine lustige Verpackung. Statt zu sagen, das „Som Tam“ (scharfer Papaya-Salat) war so scharf, daß es verboten und der Koch gevierteilt gehört, schneiden Sie eine Grimasse, als ob Ihr letztes Stündlein geschlagen hätte. Die Thais werden sich dabei köstlich amüsieren, aber Ihnen nie mehr so ein scharfes „Som Tam“ vorsetzen. Das hat den gleichen Effekt wie eine Kritik, aber alle haben das Gesicht gewahrt. Also: Lächeln statt fluchen,- und Sie verhalten sich nicht nur wie ein Thai, Sie gewinnen dabei auch die Achtung der Menschen um Sie herum.
Mit einer dritten Eigenart werden Sie auch häufig konfrontiert sein, speziell dann, wenn Sie etwas wissen wollen. Bevor ein Thai etwas Falsches sagt, das auf ihn zurückfallen könnte, macht er lieber einen auf dumm. Ganz nach dem alten militärischen Motto, für Dummheit kann man nicht bestraft werden. Die Thais wollen zwar auch nicht gerne als dumm da stehen, aber manchmal ist es einfach das kleinere Übel, vorzugeben, etwas nicht zu wissen, als etwas Falsches zu sagen.
Noch eine Eigenart der Thais, aber auch anderer Asiaten, ist, daß sie eine sehr feine Antenne für den Gemütszustand der jeweiligen Personen um sie herum haben. In Deutschland müssen Sie vielleicht erstmal auf den Tisch hauen, um andere darauf aufmerksam zu machen, daß Sie sauer sind. Das können Sie sich in Thailand sparen. Außerdem gilt so etwas als rüpelhaftes Verhalten. Die Thais sehen das mit einem Blick und reagieren entsprechend. Genauso können Sie kaum etwas vor Ihren näheren Bekannten geheim halten, die Leute werden sehen, daß Sie etwas auf dem Herzen haben. Oder daß es Ihnen „offensichtlich“ gerade besonders gut geht. Versuchen Sie, genauso einen Blick dafür zu entwickeln, zu erkennen, in welcher Gemütsverfassung andere um Sie herum sind,- es lohnt sich.
Eine der grundlegendsten Erfahrung, die Sie in Thailand machen werden und die Sie manchmal überraschen, manchmal verwirren wird, ist die Feststellung, daß die Thais vieles total anders machen als unsereins es erwartet hätte. Zum Teil haben wir unsere Vorstellungen, was wie genau zu tun ist, aus Deutschland mitgebracht, zum Teil wundern wir uns einfach, weil es unserer Logik widerspricht. Trotzdem mein Rat: Beobachten Sie es und genießen Sie es! Wirklich! Was populär-wissenschaftlich als „Kultur-Schock“ bezeichnet wird, ist letztlich nichts anderes als die Tatsache, daß es eben doch nicht nur die eine einzige Art gibt, etwas zu tun, wie wir sie kennen.

Typisch Thai

Was ist typisch Thai? Ein wesentlicher Punkt wurde oben angesprochen, das Bemühen, sein Gesicht, sprich Ansehen, zu wahren. Ein anderer wesentlicher Punkt entspringt der Religion, nämlich die Achtung vor dem Alter oder den Älteren. Wer älter ist, hat eher Recht, ihm wird nicht so schnell widersprochen und er steht an hervorgehobener Stelle innerhalb der Gruppe.
Die Familie ist in Thailand viel wichtiger als etwa in Europa. Die Familie gibt Sicherheit und dient als Rückzugsmöglichkeit, wenn man selbst nicht mehr mit einer Schwierigkeit fertig wird. In vielen Dingen suchen Thais Hilfe oder Ratschlag von anderen Familienmitgliedern, wenn sie sich nicht selbst trauen. Einfaches Beispiel ist die Tatsache, daß normalerweise arbeitslose Familienmitglieder in der Familie, d. h. im elterlichen Haus, eine Unterkunft und Verpflegung bekommen, bis sie wieder eine Arbeit gefunden haben. Insofern ersetzt die Familie die soziale Absicherung, die in Europa der Staat bzw. die Gemeinschaft bereitstellt. Bezeichnenderweise wird jeder Thai sämtliche, auch noch so entfernte, Familienmitglieder namentlich kennen und in welchem genauen Verwandtschaftsverhältnis er zu diesem steht. Für jedes Verwandtschaftsverhältnis gibt es auch je einen exakten Ausdruck. So heißt etwa der „Opa väterlicherseits” anders als der „Opa mütterlicherseits”, die Bezeichnung für Onkel und Tante sind auch unterschiedlich, je nachdem, ob sie direkt mit dem Vater oder der Mutter verwandt sind und da wieder, ob sie die älteren oder jüngeren Geschwister von Vater/Mutter sind. Merken Sie sich: Wenn ein Thai sich zwischen einem Freund oder Partner einerseits und seiner Familie andererseits entscheiden muß, wird er sich in den allermeisten Fällen für die Familie entscheiden,- oder für immer die Familie verlassen. Und das gilt umso mehr, wenn der Freund oder Partner ein Nicht-Thai ist. Also sollte man es tunlichst verhindern, sich die Familie des Partners zum Feind zu machen.
Sofern es um Dinge außerhalb der Familie geht, etwa Schule oder Arbeit, wird fast alles in der Gruppe gemacht. Ob gemeinsames Ausgehen oder Urlaub machen oder was auch immer, es zählt die Zugehörigkeit zur Gruppe. Das hat so häßliche Auswirkungen wie die zum Teil blutigen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern verschiedener Berufsschulen, die immer wieder aufflammen. Da geht es nicht darum, wer Recht hat, sondern zu welcher Gruppe oder Schule man gehört. Selbst wenn man intern anderer Ansicht ist, nach außen tritt man geschlossen als Gruppe auf. Das trifft auch zu, wenn ein Ausländer Zoff mit einem Thai hat. Da wird nicht gefragt, wer im Recht ist, sondern wer Thai ist und wer kein Thai ist. Hier ist also Vorsicht angesagt, denn wer etwa im Suff anfängt, mit einem Thai Krach zu kriegen, der hat alle Thais gegen sich. Die einzige Ausnahme, die ich kenne, betrifft Diebe, die sind auch unter den Thais verhaßt.
Wie wichtig dieser Gruppenzusammenhang ist, das zeigt sich auch daran, daß etwa Schuljahrgänge oder die Klassen der Offiziersjahrgänge auch nach dem Ende der Ausbildung zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Wer z. B. im Militär oder bei der Polizei eine höhere Position hat, wird versuchen, andere seines „Jahrgangs“ in bessere Positionen zu bekommen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Prestige. Wer Geld hat, der zeigt das auch, ob es ein dickes Auto ist, eine prächtige Residenz oder einfach „nur” ein Designer-Hemd ist, Geld muß gezeigt werden, sonst glaubt einem keiner, daß man Geld hat. Der Besuch einer privaten Schule oder einer teuren Universität verschafft auch Prestige, einfach weil „je teurer, desto besser” gilt. An diesem Punkt sind die Thais leider sehr oberflächlich.
Daran werden Sie sich gewöhnen müssen: Im Gegensatz zu Deutschland (und allen deutschsprachigen Gegenden!) sind die Thais oft nicht darauf aus, klare Verhältnisse zu haben, sondern Dinge lieber ungesagt und in der Schwebe zu halten. Beispiel: Ein ehemaliger Chef kündigte an, nach Fertigstellung eines Projektes sei Schluss für mich. Als das Projekt fertig war, habe ich es tunlichst unterlassen, den Chef darauf nochmals anzusprechen. Das Ergebnis: Die Kündigung war wohl zurückgenommen worden. Hätte ich auf „Klärung“ bestanden, hätte ich wohl einen neuen Job suchen müssen. Oder ein anderes Beispiel: In einem Unfall sollen Sie eine Reparatur bezahlen, aber auch nach längerer Zeit meldet sich die Gegenseite nicht, um den Betrag einzufordern. Wollen Sie da wirklich nachhaken, wann Sie den Schaden (aus Ihrer eigenen Tasche?) bezahlen dürfen? Umgekehrt funktioniert das allerdings auch: Sie haben jemandem einen (hoffentlich verschmerzbaren, kleinen) Betrag Geld geliehen und ohne Ihr ständiges Drängen wird die Rückzahlung oder Ratenzahlung ganz geflissentlich vergessen... Denn wenn Sie nicht Dampf machen, dann ist es ja wohl auch nicht so dringend. Allerdings: Ermahnung bitte höflich, sonst könnte Ihr Schuldner ausrasten, denn Druck vertragen die Thais nur in kleinen Dosen. Und glauben Sie bloß nicht, dass dieses Verhalten nur auf Thais beschränkt ist: manche Ausländer, die schon länger in Thailand leben, haben sich diese Unsitte auch angewöhnt, also das sehr praktische „Vergessen“ von Schulden.
Für die Thais werden viele Dinge auf diese Art des „Vergessens“ gelöst, aber das funktioniert eben nur, wenn man auch nicht mehr daran rührt... Ohne Nachfragen kann man sein Gesicht wahren, weil man etwas vielleicht einfach „vergessen“ hat.
Eine angenehme Seite der Thais ist, daß sie gerne lachen. Das sollten Sie sich zu Nutze machen, denn wenn sie die Thais zum Lachen bringen, werden Sie dafür gemocht. Nur sollten Sie nicht so weit gehen, daß Sie sich zum Clown machen. Den Thais können Sie Sparwitze erzählen, bei denen sich in Deutschland jeder gelangweilt wegdreht, die Thais können sich selbst über solche Witze totlachen. Lustige Anekdoten, Situationskomik, egal was, die Thais lachen gerne und oft. Manchmal müssen Sie halt die Witze so adaptieren, daß sie auch verstanden werden, denn in Thailand gibt es keine Friesen und damit auch keine Friesenwitze oder dergleichen. (Wenn Sie aus Friesland kommen, gilt das entsprechend für Bayernwitze!)
Etwas, was wir können, aber die Thais nicht, ist über uns selbst zu lachen. Sich selbst „lächerlich“ zu machen widerstrebt den Thais total. Umso mehr bewundern sie uns, dass wir das können. Nur sollten Sie so etwas sehr dosiert machen, sonst schlägt das ins Gegenteil um und Sie sind für die Thais nur noch „der Depp“.

Kritik verboten

Mit einer Sache müssen Sie sich sehr schnell anfreunden, wenn Sie nicht Probleme bekommen wollen. In Thailand gilt es als unhöflich bis unerträglich, Kritik an Thailand zu äußern. Vergessen Sie nicht, daß Sie hier Gast sind und als solcher behandelt werden. Das hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch den Nachteil, daß es den Ausländern nicht zusteht, Kritik am Gastland zu üben. Auch wenn Sie vielleicht finden, daß die politische Situation total daneben ist, daß die Regierung oder ein Amt zu dumm ist, um zwei und zwei zusammenzuzählen, daß die Reichen die Armen ausplündern... das mag ja alles zutreffen, aber egal was, sagen Sie nichts. Selbst wenn Sie zehn Mal recht haben und die Thai der gleichen Ansicht sind, es ist einfach ein Unterschied, ob Sie das sagen oder ein Thai! Denn da werden die Thais sehr nationalistisch, da haben alle Nicht-Thais den Mund zu halten und sich nicht einzumischen. Und seien Sie auch vorsichtig, was Sie anderen Ausländern gegenüber sagen. Nicht nur kann es sein, daß ein Thai in der Nähe Sie versteht, Sie haben auch keine Kontrolle darüber, was anschließend über Sie und Ihre Ansichten weitererzählt wird. Und sind wir mal ehrlich, wir würden es auch nicht gut finden, wenn sich andere in die deutsche Politik einmischen oder bestimmte Zustände in Deutschland als unsinnig oder unmöglich bezeichnen würden.
Und das werden Sie wohl schon wissen, Kritik am Königshaus und allen (!) Mitgliedern der königlichen Familie ist nicht nur verboten, sondern steht unter Strafe mit 3 bis 15 Jahren Gefängnis! Das trifft auch Ausländer, da gibt es keine Kompromisse. Auch Alkoholkonsum ist keine Entschuldigung. Und es reicht, daß jemand bei der Polizei meldet, Sie hätten so eine „lese majeste“ (Majestätsbeleidigung) begangen und Sie sind dran. Also wenn sie über das Königshaus reden, dann nur bewundernd, aber am besten lassen sie das Thema ganz außen vor. Bitte auch kein Protest, wenn für einen königlichen Konvoi ein paar Minuten lang die Straße gesperrt wird oder Sie die Fußgängerbrücke kurzzeitig nicht benutzen dürfen, bis der Konvoi vorbei ist.
Eine ganz andere Form der „Kritik“ ist die persönliche Beleidigung. Während man in europäischen Sprachen oft die Schimpfwörter als Erstes lernt, wird einem kaum ein Thai Schimpfwörter beibringen wollen. Und das ist auch ganz gut so, denn die Reaktion auf eine Beleidigung ist hier sehr viel heftiger als man sie in Europa erwarten würde. Also unterlassen Sie es unbedingt, einem Thai Ihren erhobenen Mittelfinger (auch bekannt als „Stinkefinger“) zu zeigen, dafür sind schon Leute umgebracht worden, ehrlich, das denke ich mir hier nicht aus! Englische „Fachausdrücke“, die mit „F...“ oder „A...“ anfangen werden sehr wohl verstanden, aber Sie sollten solche Ausdrücke nie in den Mund nehmen, Sie tun sich damit keinen Gefallen. Wenn Sie auf jemanden wirklich sauer sind, dann lächeln Sie die Person an und denken sich Ihren Teil. „Die Gedanken sind frei“, Sie erinnern sich? Nur sollten die Gedanken dann in Ihrem Kopf bleiben und nicht über die Lippen kommen. Der oder die Thai wird sehr wohl verstehen, was Sie von ihm oder ihr halten, aber durch Ihr Lächeln nehmen Sie dem Gegenüber die Möglichkeit, darauf aggressiv zu reagieren. Und Sie haben gewonnen...!

Der Faktor Religion

Zu etwa 95 % sind die Thais Theravada-Buddhisten, daneben gibt es noch eine Minderheit von Moslems, vor allem, aber nicht nur, im Süden, und noch viel weniger Christen. Da diese Form des Buddhismus auf die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen abzielt, ist die Form und Intensität der Religiosität individuell verschieden. Aber man kann in vielen Dingen und Handlungen den unterschwelligen Einfluß des Buddhismus erkennen. Und generell gilt, je ärmer, desto religiöser sind die Menschen. Der Buddhismus ist dabei noch durchsetzt von ein paar animistischen Überzeugungen und das Reich der Geister ist für die Thais sehr real. So hat jedes Haus einen Schrein für den Hausgeist, aber auch in vielen anderen Dinge wohnt ein Geist. Zum Beispiel: wenn Sie durch eine Türe treten, treten Sie bitte niemals auf die Türschwelle. Nach Ansicht der Thais wohnt darin ein Geist, der es einem krumm nimmt, wenn man ihm auf den Kopf tritt. Das würden Sie ja wohl auch, oder?
Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Schreckgespenstern, die z. B. keinen Unterkörper haben und Vampire gelten als wirklich existierende Geister, ungeachtet der Tatsache, daß Vampire aus der osteuropäischen Kultur kommen und eigentlich erst durch Bram Stoker weltweit bekannt wurden. Die Moral für die Thais ist, daß böse Menschen böse Geister anziehen, also sollte man lieber ein guter Mensch sein...
Der Buddhismus kennt ein System, das mit den Ablaß-Zetteln des späten Mittelalters vergleichbar ist, daß man nämlich durch gute Taten, d.h. primär Spenden an das Kloster, seine bösen Taten ausgleichen kann. Das beeinflußt, in welcher Form man wiedergeboren wird. Böse Menschen kommen dann als niedere Tiere zurück, gute Menschen als Menschen, ganz gute als Mönche. Schlecht nur, wenn so ein Mensch viel Böses tut, mit dem Vorsatz, das Böse später durch gute Taten wieder auszugleichen, dann aber unerwartet zu früh stirbt.
Der Buddhismus ist – wie die gesamte Gesellschaft - männerbetont, d.h. unter anderem, daß nur Männer eine Mönchsweihe erhalten können. Es gibt Laien-Nonnen, aber sie haben keine Weihe zum Mönch erhalten. Da der Buddhismus den Mönchen alle weltlichen Gelüste verbietet, dürfen sie auch nicht von Frauen angesprochen oder gar berührt werden, das könnte besagte Gelüste wecken. Ausnahme sind weibliche Familienmitglieder oder besondere Umstände. Wenn Sie mit einem Mönch reden wollen und es ist außer einer Bekannten niemand in der Nähe oder in der Lage zu übersetzen, dann darf sie als Ihr Sprachrohr fungieren. Und obwohl diese Philosophie männerbetont ist, sind es doch die Frauen, die am eifrigsten spenden, morgens am Straßenrand, wenn die Mönche die Almosenrunde machen, aber auch bei Besuchen im Kloster, wenn um die Erfüllung eines Wunsches gebetet wird.
Wenn Sie, ob aus Interesse oder weil Sie ein Anliegen haben, ein Kloster besuchen, dann sollten Sie ordentlich gekleidet sein, den erwachsenen Möchen gegenüber ein Wai machen und vor Betreten des Hauptgebäudes die Schuhe ausziehen. Gegenüber einem Mönch zu stehen ist grob unhöflich, wenn dieser sitzt. Sollten Sie gehbehindert sein, wird man Ihnen einen Hocker oder etwas Entsprechendes besorgen, ansonsten sitzt man dem Mönch zugewandt, am besten im Schneidersitz, aber man kann auch die Beine seitlich wegstrecken, Hauptsache, die Fußsohlen zeigen nicht auf den Mönch oder eine Buddhastatue in der Nähe.

Die Siam Society

Wer sich tiefergehend für die Kultur, Sitten und die Vergangenheit Thailands bzw. Siams (vor 1932) interessiert, für den dürfte die Siam Society ein lohnenswertes Ziel sein. Voraussetzung ist aber leider, die englische Sprache zu können, denn das ist die Geschäftssprache der Siam Society. Aber die Organisation ist praktisch die nicht-thailändische wissenschaftliche Abteilung zur Erforschung von Herkunft, Politik, Sprache etc. Thailands. Zu finden ist die Siam Society im Internet unter www.siam-society.org, Teil der Society ist eine Bibliothek und ein Buchladen, die beide hochinteressante Titel haben,- wenn man sich für Thailand interessiert. Da es eine “Society” ist, sollte man anständig angezogen hingehen, nicht im Strand-Schlabber-Look… Sie können die Siam Society ohne Probleme besuchen, dort fragen oder vielleicht sich ein Buch besorgen, etc. Das Gelände ist in der Asoke Road von der Sukhumvit-/Asoke-Kreuzung nach Norden, vielleicht 300 Meter oder so auf der linken Seite zu finden.

Nächste Folge: Thai Kultur Teil 2

Wichtige Kontakte

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Published in Als Senior in Thailand
Donnerstag, 30 November 2017 18:37

Wochenblitz und Senior in Thailand haben hier die wichtigsten Adressen aufgelistet, sollten Sie einmal Hilfe brauchen. Alle nur möglichen Stellen aufzulisten, die Hilfe bereitstellen, würde diesen Ratgeber sprengen, darum hier lediglich die wichtigsten. Über viele erfahren Sie mehr und ausführlichere Informationen auf den Webseiten, weshalb diese hier auch angegeben werden. Auf Siam-Info und Thai-Ticker (Web-Adressen weiter unten) finden Sie auch noch viele Kontakte.
Darüber hinaus sind hier auch noch andere interessante Kontakte aufgeführt, z. B. Kirchen- und Kultur-Kontakte. Telefon-Nummern werden als für Thailand gültig angegeben. 
(Vom Ausland her müssen eine „0066“ oder ein „+66“ davor und die Null am Anfang der nationalen Telefon-Nummer fällt dann weg. Bereits bekannt? Prima!)
Die Links am Ende beziehen sich auf die einzelnen Kapitel des Ratgebers, sind aber auch für sich interessant. Deshalb tauchen sie hier trotz alledem auf.

Botschaften und Konsulate

Konsularischer Dienst der Deutschen Botschaft
Postadresse: German Embassy, 9 South Sathorn Road, Bangkok 10500
Telefon (02) 287-9000 (Mo-Fr., 8:30 bis 11:30) Fax: (02) 287-1776
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter “Kontakt“ auf der Webseite.
Web: www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html
Notfall-Telefon: (081) 845 6224 (24-Stunden-Service, aber bitte nur in wirklichen Notfällen!)
Weitere konsularische Hilfe in
Phuket
: Konsulin Anette J. Höchstetter, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, (076) 61 04 07
Chiang Mai: Konsul Hagen E.W. Dirksen, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: (053)-838 735
Pattaya: Konsul Rudolf Hofer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, (038)-713613 (Der österreichische Konsul ist in Pattaya auch für Deutsche der Ansprechpartner!)

Schweizerischen Botschaft in Bangkok:

Adresse: Embassy of Switzerland, 35, Witthayu Nuea Road (North Wireless Road), Lumphini, Pathum Wan, Bangkok  10330
Konsularischer Dienst: Montag bis Freitag, 09:00 – 11:30 Uhr
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: (02) 674 6900 Fax: (02) 674 6901 Die Webseite der Botschaft: www.eda.admin.ch/countries/thailand/de/home/vertretungen/botschaft.html
Die Helpline des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist 24 Stunden / 7 Tage die Woche unter folgender Nummer zu erreichen: +41 800 24-7-365
Postanschrift: Embassy of Switzerland, G.P.O. Box 821, Bang Rak, BANGKOK 10501
Weitere konsularische Hilfe in
Chiang Mai
: Herr Marc Dumur, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und
Phuket: Frau Andrea Kotas Tammathin, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Konsularabteilung der Österreichischen Botschaft:

No. 14 Soi Nantha-Mozart, Sathorn Soi 1, South Sathorn Road,
Thungmahamek, Sathorn,
Bangkok 10120
Kontakt und Lageplan
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere konsularische Hilfe in
Chiang Mai: Herr Nikolaus PRACHENSKY, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Koh Samui: Herr Ruengnam CHAIKWANG, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pattaya: Herr Rudolf HOFER, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, und in Phuket: Frau Wanida HONGYOK, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
ausführliche Details auf dieser Webseite:
www.bmeia.gv.at/botschaften-konsulate/suche-nach-oesterreichischen-vertretungen/
Achtung: Pattayas Honorargeneralkonsul, Herr Hofer hat ab 1.3.2017 eine andere, neue Adresse!

 

Liste von Krankenhäusern in Thailand

Diese Liste ist halbwegs neu, aber ich habe keine Ahnung, wie aktuell sie wirklich ist. Dazu kommt, daß die Liste in Englisch ist, aber das macht hier nur wenig aus. Im Text heißt es, es gäbe per 2010 über 1000 öffentliche und über 300 private Krankenhäuser. Da sollte also auch in Ihrer Nähe eines sein. Über Qualität und Standard der Krankenhäuser gibt diese Liste leider keine Auskunft. Hier ist der Link zur Wikipedia Seite:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_hospitals_in_Thailand
Hier finden Sie eine (relativ kurze) Liste von Hospitälern in Bangkok mit deutsch-sprechendem Personal: http://thai-ticker.com/notfall/bangkok und dann die Seite weiter runter fahren.

 

Keine offiziellen Hilfsstellen, aber trotzdem sollten Sie diese Adressen kennen:

Das Raphaelswerk (arbeitet zusammen mit der Caritas):
Es berät Menschen, die Deutschland dauerhaft oder befristet verlassen wollen, aber auch Rückkehrer.
Adenauerallee 41 (Nähe Hauptbahnhof/Busbahnhof)
20097 Hamburg
Telefon: +49 40 2484420
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: www.raphaelswerk.de

Evangelische Auslandsberatung e.V.
Rautenbergstr. 11, IV.
D-20099 Hamburg
Telefon +49 (0)40 - 24 48 36
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ev-auslandsberatung.de

Deutscher Hilfsverein in Thailand
Rajamangala University of Technology, Krungthep
Room 202, Building 34
2 Nang Linchee Road, Bangkok 10120
Telefon: +66 (0) 2287 3761
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.dhv-thailand.de
Voraussetzung für Hilfe ist, daß man unverschuldet, nicht fahrlässig und nicht aufgrund einer kriminellen Tat in Not geraten ist. Dies ist ein privater Hilfsverein, der ohne staatliche Zuschüsse arbeitet.

Swiss Support Swiss
Unentgeltliche Auskunftsstelle für Schweizer/Innen in Not
Ehrenamtliche Helfer gibt es u.a. in Bangkok, Hua Hin und Pattaya.
Telefon: 085-847.6176
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: sss-thailand.com

Swiss Helping Point
(Kostenpflichtige Dienstleistungsfirma)
WAVE PLACE Shopping Center,Parterre
55 Wireless Road (Ecke Ploenchit Road)
Bangkok 10330
Telefon: +66 (2) 253 80 48
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Drehscheibe: die Deutschsprachige Frauengruppe in Bangkok,
Frau trifft sich normalerweise dienstags, Kontakt am besten über diese Webseite: www.drehscheibe-bangkok.com.

Vereinigung deutschsprachiger Expats im Großraum Pattaya
Kontakt funktioniert am besten über diese Webseite: www.pattayaexpatsclub.ch
Weitere deutsche Vereine und Treffpunkte, - etwa in Khon Kaen, Pattaya, Pitsanulok und Phuket - finden Sie hier: www.siam-info.de/german/vereine-treffpunkte.html und auch hier: thai-ticker.com/ueberregionales/vereine.

 

Staatliche thailändische Institutionen

Immigration

Vergleichbar mit der Ausländerbehörde in Deutschland. Die Immigration kann, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind, Aufenthaltsverlängerungen (gegen Gebühr) genehmigen, Anträge auf Rentner-Visum oder Verheirateten-Visum bearbeiten und genehmigen. Ein Immigration-Büro gibt es in jeder Provinz-Hauptstadt und darüber hinaus in Touristenstädten wie Pattaya, Samui und Hua Hin. Die Immigration ist jedoch keine Behörde, die Touristen helfen soll, sondern die Ausländer kontrollieren soll. Hier ist ein offizieller Link: http://www.immigration.go.th/. Und wieder so klein geschrieben, daß man eine Lupe bräuchte,- oder im Browser mehrmals „Ctrl-+“ drücken. Leider gibt es keine offizielle deutsche Version der Seite. Was in Deutsch existiert sind Webseiten von "privaten Dienstleistungs-Anbietern" (was für ein Wort-Ungetüm!)

Touristen Polizei (Telefon: 1155)
Eine spezielle Polizei-Abteilung, deren Beamte zumindest Englisch können, einige sogar auch Deutsch. Erster Anlaufpunkt, wenn Ihnen durch Thais Unrecht geschehen ist, z. B. bei Raub oder Nötigung (etwa, wenn Sie plötzlich mehr bezahlen sollen, als vorher angekündigt worden ist). Auch wenn Sie nicht der klassische Tourist sind, sondern ein Langzeit-Urlauber, wird sich diese Dienststelle um Sie kümmern. Die Touristen Polizei gibt es in jeder Provinz und in praktisch allen Touristenorten. Angeblich, aber mit Vorbehalt zu glauben, sind die nicht korrupt. Die Webseite der Touristen-Polizei ist bei Redaktionsschluss noch nicht fertig (under construction).

Tourism Authority of Thailand (TAT)
1600 New Phetchaburi Road,
Makkasan, Ratchathevi,
Bangkok 10400, THAILAND
Tel: 662 250 5500, Telefon-Kurzwahl des TAT Kontakt Center: 1672
Ein TAT-Büro gibt es in jeder Provinz-Hauptstadt und darüber hinaus in Touristenstädten wie Pattaya, Samui und Hua Hin. Diese Behörde ist bekannt dafür, dass selbst bei offensichtlichen Einbrüchen der Besucherzahlen jedes Jahr (offiziell in ihren Statistiken) mehr Besucher kommen... Immerhin, dort erfahren Sie, was es in der Provinz an lohnenden touristischen Zielen gibt, und noch einiges mehr. Zentrale Webseite (und in Deutsch): http://de.tourismthailand.org/home

 

Kultur-Institute

Goethe-Institut Thailand

18/1 Soi Goethe, Sathorn 1
Bangkok 10120 Thailand
Tel: + 66 22 870942/4
Fax: + 66 22 871829
E-Mail: iDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: http://www.goethe.de/ins/th/ban/deindex.htm
Vor ca 20 Jahren wurde die kleine Soi, an der das Goethe-Institut liegt, offiziell und feierlich auf den Namen Soi Goethe "umgewidmet". Das ist eine besondere Auszeichnung, mit der Regierung (oder Stadt-Regierung?) ihre Hochachtung vor diesem deutschen Dichter bekundete.

Alliance Française Bangkok
29 South Sathorn Rd
BANGKOK 10120
Tel 02 670 42 00
Fax 02 670 42 70
Weitere Institute in Chiang Mai, Chiang Rai und Phuket

British Council Thailand
254 Chulalongkorn Soi 64,
Siam Square Phayathai Road, Pathumwan
Bangkok 10330
Tel: +66 (0) 2 657 5678
Fax: +66 (0) 2 253 5312
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: www.britishcouncil.or.th/en

 

Seelsorgerische Kontakte

Da haben wir den katholischen Pfarrer Jörg Dunsbach, 152, Sukhumvit Road Soi 20, Handy: 08-1158 9812. Im Internet unter: www.gemeinde-bangkok.com und mit der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Sodann die evangelische Pastorin Annegret Helmer, 125/1 Soi Sitthi Prasat, Rama 4 Road, Handy 08-0347 7729; und Pastor Ulrich Holste-Helmer, gleiche Adresse, Handy 08-1815 9140. (beide) Im Internet unter: www.die-bruecke.net, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Beide Konfessionen haben auch in Pattaya Anlaufstellen bzw. Begegnungsstätten:
Die evangelische Gemeinde hat in Pattaya-Naklua ein Begegnungszentrum: Naklua-Road zwischen Soi 11 und 13, hinter dem Hotel „Borussia Park“, offen 11 bis 19 Uhr, außer Mo. Genaueres ist hier beschrieben: www.die-bruecke.net/begegnungszentrum-pattaya.
Über die katholische Gemeinde in Pattaya (Ort, Gottesdienste etc.) erfährt man hier am meisten: http://www.gemeinde-bangkok.com/pattaya/. (Die Reihenfolge in der Auflistung stellt keine Wertung dar.)
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, es sind alle drei sehr nette Menschen, die sich freuen, wenn sie helfen können! Diese Seelsorger stehen Ihnen zur Verfügung, egal, wo Sie sich in Thailand aufhalten. Und die christlichen Gemeinden sind nicht nur für Trauerfälle da, in beiden wird Seelsorge im vollen Umfang angeboten (z. B. Taufe, Kommunion/Konfirmation etc.). Irgendwann werden die Personen und Namen wechseln, aber die Gemeinden und die Kontakte bleiben natürlich weiterhin bestehen. Derzeit gibt es z. B. in Pattaya 2 Mal pro Monat Gottesdienste der jeweiligen Konfession.
Die evangelischen Pastoren werden gegen Ende Juni 2017 eine andere Aufgabe außerhalb Thailands erhalten. Der/die definitive Nachfolger ist bei Redaktionsschluß noch nicht bekannt. Aber ich werde es auf der Webseite zum Buch sicherlich veröffentlichen.

 

Museen und Galerien

Eine lange Liste von Museen und Kunst-Galerien finden Sie auf dieser Webseite, allerdings in Englisch: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_museums_and_art_galleries_in_Bangkok, in Deutsch und weniger ausführlich ist einiges auf der deutschen Wikipedia-Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Bangkok#Kultur_und_Sehenswürdigkeiten.

Nationalmuseum
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, von 9 bis 15:30 Uhr,
Montag und Dienstag geschlossen, Mittwoch & Donnerstag deutsche Führungen
Addresse: Phra Borom Maha Ratchawang, Phra Nakhon, Bangkok 10200,
Telefon: 02-2241333

Bangkok Art and Culture Centre
Addresse: 939 Thanon Rama I, gegenüber von MBK, Telefon : 02 214 6630-1
Offen täglich 10 bis 21 Uhr außer Montag, der Eintritt ist frei.

Während das Nationalmuseum kulturhistorische Kunst wie etwa Buddha-Figuren aus den verschiedenen Jahrhunderten ausstellt, ist das Art & Culture Centre für zeitgenössische Kunst bekannt. Für das Nationalmuseum ist eine (deutsche) Führung empfehlenswert, das Art & Culture Centre kann man in weniger als einer Stunde angeschaut haben. Es bietet aber auch Cafes zum Verweilen und Shops zum Kauf von Arbeiten von Künstlern an,- die sogar noch leben. Also die haben dann auch etwas davon, wenn Sie eine Kleinigkeit kaufen, vielleicht als Souvenir...

Deutsche Bücher
Eine Quelle finden Sie im „Deutschen Eck“ in der Sukhumvit Road Soi 20, eine andere – ebenfalls in Bangkok -  im „Old German Beerhouse“ in der Sukhumvit Soi 11.
Neue Bücher finden Sie auch in den Filialen von „D.K. Bookshop“ und „Asia Books“.

Außerdem können Sie sich sogenannte eBooks besorgen, über das Internet. Das geht von überall auf der Welt, sofern Sie von dort aus das Internet erreichen können. Und eBooks sind preisgünstiger als gedruckte Ausgaben. Auch den „Senior in Thailand“ Ratgeber gibt es ja deswegen als eBook!

 


(Hoffentlich) alle Web-Links in diesem Buch:

 

Alle Links im E-Buch sind als „Hot-Links“ formatiert. Ein Doppelklick auf einen Link sollte Ihren Webbrowser starten, mit der Webseite des Links.

Kapitel: Klima:
https://www.tmd.go.th/en/province.php?id=37 für Bangkok selbst
https://weather.com/de-DE/wetter/10tage/l/THXX0002:1:TH. Wetter auf Deutsch
Kapitel: Wohnen:
http://www.rebaes.com/ (führt zu:) http://www.pattayarealestatebrokers.com/
Kapitel: Gesundheit:
www.bdae.com = (Angeblich) günstige Reisekranken-Versicherung
http://tropeninstitut.de/reisetipps/reiseapotheke.php
http://www.wochenblitz.com/kolumnen/rechtskolumne-marcus-scholz.html (zum Thema Testament/Vererben)
Kapitel: Essen:
www.thaileben.net/bildberichte/fruechte.php
Kapitel: Thai Kultur:
www.siam-society.org
www.klick-thailand.de/land-und-leute/feste (Feiertage)
Kapitel: Transport:
http://www.donslifeinthailand.com/Thai-Drivers-License-2.html (in Englisch)
http://www.siam-info.de/german/fuehrerschein.html
http://driving.information.in.th/traffic-signs.html
Kapitel: Wohnsitz, Rente, Steuern:
https://www.deutschepost.de/de/r/rentenservice/gesetzliche-rente/downloadcenter/lebensbescheinigung.html, (das „Ich lebe noch!“-Formular für Rentner)
https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action.(Registrierung als Auslands-Deutscher)
Kapitel: Banken & Geldgeschichten
http://www.vasuexchange.com (Wechselkurse online erfahren)
http://thailand.megarichcurrencyexchange.com/index.php?cur=eur
Kapitel: Behörden & Vorschriften
www.thaikonsulat.de/index2.html (Auflistung von Visa-Arten und Kosten)
www.rd.go.th/publish/6045.0.html (Einkommenssteuer-Sätze)
Kapitel: Kultur-Angebote:
www.globaltv.to (deutsches Internet Pay-TV)
www.lesen.net/ebooks/kostenlose-ebooks-gute-quellen-fur-gratis-literatur-7134/
www.lesen.net

Kapitel: Sport:
www.radfahren.mynetcologne.de/rad_thai.htm
www.bangkokchess.com
www.samuitennis.com
www.pattaya-tennis.com
www.swimia.de/thailand-schwimmbad
www.karobathai.ch/Wassersport.html
www.bogensport-extra.de
www.thailand-pur.com/Bogenschiessen
www.asien-auf-einen-blick.de/sport/bogenschiessen.php
www.thailandsun.com/thailand-infos/thailand-golf.php
www.1golf.eu/golfclubs/thailand
www.farang.org/index.cfm?site_id=40 (Driving ranges)
Kapitel: Andere Deutsche:
http://www.pattayaexpatsclub.ch
www.siam-info.de/german/vereine-treffpunkte.html (Kontaktliste)
thai-ticker.com/ueberregionales/vereine (Kontaktliste)
Kapitel: Internet:
http://german.about.com/library/downloads/DeKey.zip
http://artikel.de.softonic.com/was-ist-eigentlich-whatsapp

Google Seiten Englisch & Deutsch in Thailand => statt "co.th" nehmen Sie "com/intl/en" bzw einfach ein "de" am Ende.

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ComCon
www.comconinter.com/
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