„Alle Wege führen zu thailändischem Reis“, während der Baht schwächer wird und der Regen zurückkehrt

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Published in Bangkok
Mittwoch, 15 September 2021 15:17

Bangkok - Thailand, der drittgrößte Reisexporteur der Welt, wird voraussichtlich sein Ziel erreichen, dieses Jahr 6 Millionen Tonnen ins Ausland zu verschiffen, da angebotssteigernde Regenfälle und eine schwächere Währung die Ernte im Ausland wettbewerbsfähiger machen.

Das diesjährige Ziel ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als das Land 5,7 Millionen Tonnen Reis exportierte, den niedrigsten Stand seit 1997. In den letzten zwei Jahren waren die Reisexporte von einer längeren Dürreperiode und einem starken Baht betroffen.

„Früher war es hoffnungslos, aber Reisproduktion und Exporte kehren auf ein normales Niveau zurück“, sagte Chookiat Ophaswongse, Ehrenpräsident der Thai Rice Exporters Association, in einem Interview. „Alle Wege führen jetzt zu thailändischem Reis mit einem schwächeren Baht und mehr Regen. Die Verkäufe sind aus den Charts.“

Thailändische Exporteure hätten aufgrund niedrigerer Preise bereits einen Anstieg der Bestellungen aus Malaysia, den Philippinen und einigen afrikanischen Ländern verzeichnet, sagte er.

Thailands 5% gebrochener weißer Reis kostet derzeit etwa 385 USD pro Tonne, verglichen mit etwa 510 bis 550 USD pro Tonne Anfang dieses Jahres. Die Ernte des Hauptkonkurrenten Vietnam liegt bei etwa 405 USD pro Tonne.

Ständige Regenfälle in den letzten Monaten haben Reisfelder genährt und den Wasserstand in wichtigen Stauseen erhöht, sagte Chookiat. Dies sollte dazu beitragen, das Reisangebot bis ins nächste Jahr zu steigern, die Inlandspreise weiter zu senken und den Versand noch wettbewerbsfähiger zu machen. Er rechnet damit, dass das Land im Jahr 2022 7 Millionen Tonnen Reis exportieren wird.

Obwohl die Reisindustrie immer noch mit einem Mangel an Containern und Wanderarbeitskräften konfrontiert ist – was zu Verzögerungen bei den Reislieferungen führen könnte – sieht Herr Chookiat Thailand auf dem Weg, Vietnam zu überholen und seine Position als zweitgrößter Exporteur der Welt zurückzuerobern.

Quelle: Bangkok Post

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1 comment

  • romano
    Comment Link posted by romano
    Mittwoch, 15 September 2021 19:55

    ....und eine schwächere Währung die Ernte im Ausland wettbewerbsfähiger machen......

    auf bzw. von woecher baht basis wird denn hier ausgegangen? der baht ist nach wie vor sehr sarkt , man bekommt keine 39 baht für 1 €, wäre der baht schwach wei heir geschrieben müßt eman minimum 40 baht pro euro erhalten, eher noch mehr

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