Die FIFA fordert, dass der festgesetzte bahrainische Fußballspieler nach Australien zurückkehren darf

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Published in Bangkok
Donnerstag, 10 Januar 2019 11:41

Bangkok - Das internationale Fußballgremium der FIFA gab bekannt, dass ein bahrainischer Fußballspieler, der möglicherweise aus Thailand abgeschoben wird, befreit werden müsse und nach Australien zurückkehren darf, um seine Karriere fortzusetzen.

Die thailändischen Behörden verhafteten Hakeem Al Araibi, der in Australien spielt, wo er den Status eines Flüchtlings hat, bei seiner Ankunft auf dem Flughafen in Bangkok im November auf der Grundlage einer Interpol-Mitteilung auf Bahrains Bitte. (Wochenblitz berichtete)

Al Araibi wurde wegen Vandalismus in einer Polizeiwache in Bahrain zu 10 Jahren Gefängnis in Abwesenheit verurteilt. Er hat jegliches Fehlverhalten bestritten.

“Nach einem erneuten Austausch mit dem australischen Fußballverband fordert die FIFA erneut eine humane und rasche Lösung des Falls in Bezug auf den Spieler Hakeem Al Araibi”, gab die Organisation am Mittwoch in einer Erklärung bekannt.

“Dieser Spieler, ein Staatsbürger aus Bahrain, ist derzeit in Thailand inhaftiert und wartet auf den Ausgang eines Auslieferungsverfahrens an Bahrain, wo er zuvor wegen einer Straftat verurteilt wurde, deren Gültigkeit er strikt bestreitet”, so die Erklärung weiter.

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Al Araibi, der früher für die Nationalmannschaft von Bahrain spielte, erhielt 2017 den Flüchtlingsstatus in Australien und spielt jetzt für den Melbourne Club Pascoe Vale, einen Zweitligisten.

Der Spieler war ein lautstarker Kritiker des Präsidenten der asiatischen Fußball-Konföderation, Scheich Salman Bin Ebrahim Al Khalifa, der ein Cousin des bahrainischen Königs ist.

Sheikh Salman ist Senior-Vizepräsident der FIFA und kandidierte 2016 für den Präsidenten der Organisation, wobei er gegen den derzeitigen Chef Gianni Infantino verlor.

Während der Kampagne wurde Sheikh Salman von einigen Menschenrechtsgruppen heftig kritisiert. Er bestritt die Behauptung, er sei an der Untersuchung und Verfolgung von Athleten beteiligt gewesen, die 2011 in Bahrains Demokratieprotesten aktiv waren.

“Diese Situation hätte insbesondere nicht entstehen dürfen, da Al-Araibi jetzt als professioneller Fußballer in Australien lebt,arbeitet und spielt, wo er als Flüchtling anerkannt wurde”, sagte die FIFA.

“Die FIFA ruft daher alle zuständigen Behörden (in Bahrain, Thailand und Australien) auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Hakeem Al-Araibi sicher nach Australien zurückkehren darf, wo er seine Karriere als Profifußballer fortsetzen kann.”

Quelle: Reuters

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