Keine leichte Aufgabe für Thailand, den Tourismus im Oktober wiederzubeleben

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Published in Bangkok
Dienstag, 22 September 2020 07:41

Bangkok - Thailand ist das erste südostasiatische Land, das die im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingeführten Tourismusbeschränkungen lockert. Eine Reihe von Anforderungen zur Verhütung und Bekämpfung von Epidemien für Touristen zeigt jedoch, dass es für Thailand nicht so einfach ist, seinen Tourismussektor unter der Gefahr eines Ausbruchs wiederzubeleben.

Letzte Woche hat die thailändische Regierung einen Plan für ein spezielles Touristenvisum vorgestellt, mit dem ausländische Touristen ab dem 1. Oktober einreisen können. Das spezielle Visum erlaubt einen Aufenthalt von mindestens 90 Tagen und kann zweimal auf einen maximalen Aufenthalt von 270 Tagen verlängert werden. Eine Politik, die offenbar darauf ausgelegt ist, mehr Langzeitbesucher anzulocken, um der vom Tourismus abhängigen Wirtschaft zu helfen.

Während das südöstliche Land gerne seine Türen für ausländische Touristen öffnen möchte, möchte es auch nicht die hart erkämpften Erfolge bei der erfolgreichen Kontrolle des Ausbruchs ruinieren, weshalb es eine Liste von Beschränkungen für ausländische Touristen erstellt hat, die das Land besuchen wollen. Diese Anforderungen und Vorschriften sind verständlich, aber sie sind auch streng genug, um die Komplexität und Schwierigkeiten aufzuzeigen, die mit der Erholung des Tourismus einhergehen.

Die thailändische Regierung behauptete zunächst, dass ausländische Touristen vor Reiseantritt eine 14-tägige Quarantäne vor Ort durchlaufen müssen, wobei die Möglichkeiten für Touristen begrenzt sind. Am Freitag gab das thailändische Gesundheitsministerium dann seine neueste Regelung für Besucher aus dem Ausland bekannt, die in ihrem Heimatland unter Quarantäne gestellt werden und spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt einen negativen COVID-19-Test nachweisen müssen.

Diese Einschränkungen, insbesondere die in der Quarantäne verbrachte Zeit, werden zweifellos erhebliche Auswirkungen auf die internationalen Reiseentscheidungen der Menschen haben. Dies ist auch der Grund, warum Branchenbeobachter im Allgemeinen nicht erwarten, dass sich die Begeisterung chinesischer Touristen für Thailand bald erholt, selbst wenn Chinas Nationalfeiertage am 1. Oktober beginnen.

In diesem Sinne ist die Lockerung der Reisebeschränkungen möglicherweise nur der erste Schritt für Thailands Bemühungen, die Tourismusbranche anzukurbeln. Wie das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Tourismus und die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit im Tourismus gestärkt werden kann, werden Probleme sein, die in Zukunft nicht nur von Thailand, sondern auch von anderen vom Tourismus abhängigen südostasiatischen Volkswirtschaften berücksichtigt werden müssen.

Zuvor hatten Thailand und einige andere südostasiatische Länder die Idee einer "Reiseblase" vorgeschlagen, die es den Menschen ermöglichen würde, sich in südostasiatischen Ländern zu bewegen, in denen das Virus erfolgreich bekämpft wurde. Als jedoch in anderen Teilen der Region neue COVID-19-Fälle auftauchten, hat Thailand den Plan Berichten zufolge letzten Monat zurückgestellt. Einige andere südostasiatische Länder, wie beispielsweise Singapur, scheinen der Idee einer Lockerung der Grenzbeschränkungen vorsichtiger gegenüberzustehen, um ausländische Touristen anzulocken, und ziehen es vorerst vor, Hoffnungen auf Inlandsreisen zu setzen.

Wenn es der thailändischen Regierung gelingen würde, ihren Tourismussektor Schritt für Schritt wiederzubeleben, wird es sicherlich als Modell für den regionalen Tourismus insgesamt dienen. Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, da Thailand wachsam sein muss, wenn das Risiko eines erneuten Auftretens des Coronavirus besteht.

Quelle: Global Times

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1 comment

  • romano schwabel
    Comment Link posted by romano schwabel
    Dienstag, 22 September 2020 13:09

    ....spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt einen negativen COVID-19-Test nachweisen müssen.

    ich dachte der test darf nicht älter als 72 stunden sein, dann müßte es doch wohl nicht "spätestens" sondern "frühestens" lauten

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