Kreuzung in Bangkok vor nächster Demo um 17.00 Uhr geschlossen

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Published in Bangkok
Freitag, 16 Oktober 2020 15:36

Bangkok - Die Polizei gab bekannt, dass sie Bangkoks Ratchaprasong Intersection und Ratchadamri Road ab sofort schließen, nur wenige Stunden bevor die nächste Runde der regierungsfeindlichen Proteste um 17 Uhr beginnen sollte. Die Ratchadamri Road wird bis zur Kreuzung Pratunam gesperrt. Die Schließung an einem Freitagnachmittag bereitet der Stadt zusätzliche Verkehrsprobleme.

Am frühen gestrigen Morgen wurde ein Ausnahmezustand verhängt, der der Polizei besondere Befugnisse einräumte, Versammlungen von mehr als 5 Personen festzunehmen und nach eigenem Ermessen „Bereiche“ zu räumen. Das neue Edikt gibt den Behörden die Befugnis, abweichende Medien zu schließen und Personen zu verhaften, die Kommentare abgeben, „die die nationale Sicherheit beeinträchtigen könnten“.

Die Polizei erlaubte Demonstranten, sich letzte Nacht zu versammeln, nachdem sich herausstellte, dass die Zahl weit über den Erwartungen lag, hauptsächlich aus Schülern und Studenten, die mehr als 15.000 erreichten. Einige Schätzungen gehen von mehr als 25.000 aus. Es wurde keine offizielle Schätzung veröffentlicht. Die Demonstranten zerstreuten sich kurz nach 22 Uhr leise und schworen, heute wieder zurückzukehren.

Der Premierminister, Beamte, Polizei und Demonstranten haben bisher darauf geachtet, Gewalt zu vermeiden. Abgesehen von ein paar Schlägereien und zerstörten Barrieren war die Versammlung friedlich.

In der Zwischenzeit wurden Unternehmer verhaftet, die PA- und Sounddienste für das Treffen gestern Abend im Einkaufsviertel von Bangkok bereitgestellt haben. Thailändische Anwälte für Menschenrechte berichten, dass 6 der Wortführer zuvor festgenommen wurden. Dies geschah, während die Polizei droht, „jeden Demonstranten“ aufzuspüren und strafrechtlich zu verfolgen, der gestern Abend an der Kundgebung teilgenommen hat.

Ein Tor zum Skywalk mit Blick auf die Kreuzung der Straßen Ratchadamri und Ploenchit wurde zerstört, nachdem die Polizei es verschlossen hatte, um den Zugang zum Hallenbereich zu verhindern. Sie befürchtete, dass es mit der Menge der Demonstranten überfüllt sein könnte.

„Ist das ein friedlicher Protest?“, so Col. Sagte Kissana. „Ich fordere die Bürger auf, sorgfältig darüber nachzudenken, da sie ihre Strafregister nicht rückgängig machen können.“

Quelle: Thaiger

Read 703 times Last modified on Freitag, 16 Oktober 2020 18:51

2 comments

  • e
    Comment Link posted by e
    Samstag, 17 Oktober 2020 14:11

    @Hansruedi: Wenn Meinungsrechte, Glaubensrechte, und Persönlichkeitsrechte von politischer Seite her untergraben werden. So wie in Thailand .
    Oder anderstherum: Die Obrigkeit sich Rechte herausnimmt, die für das tägliche Leben bestimmt sind, die sie sebst dem Bürger nicht zugestehen.

  • Hansruedi Bütler
    Comment Link posted by Hansruedi Bütler
    Samstag, 17 Oktober 2020 11:27

    Den Willen des Volkes zu unterdrücken ist anscheinend kein Verbrechen; sondern ein "notwendiges Übel"!
    Wehrt sich aber das Volk, so ist es unliebsames Verbrechen.
    Was zeichnet eigentlich eine Diktatur speziell aus?

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