Regierung gerät wegen gewaltsamen Vorgehens gegen Demonstranten unter Beschuss

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Published in Bangkok
Sonntag, 18 Oktober 2020 15:36

Bangkok - Drei Organisationen haben das gewaltsame Vorgehen gegen demokratiefreundliche Demonstranten angeprangert, die sich am Freitag an der Kreuzung Pathumwan und in nahe gelegenen Gebieten versammelten.

Das Büro des Studentenrates der Mahachulalongkornrajavidyalaya Universität gab in einer Erklärung bekannt, dass es keine Gewalt der Regierung gegen das Volk unterstützt und dass keine Gewalt in der Gesellschaft stattfinden sollte.

Es hieß auch, dass Politik und Frieden zwei Dinge seien, auf die sich der Meister, Lord Buddha, konzentriert, da sie Faktoren sind, um Menschen vom Joch der sozialen Klassen zu befreien und ihnen zu ermöglichen, friedlich zusammenzuleben.

Der Rat sagte, dass Buddha dem sozialen Klassensystem im alten Indien mit friedlichen Mitteln widerstanden habe. Die demokratiefreundlichen Studenten und andere Demonstranten seien denselben Weg gegangen. Die Regierung habe es jedoch vermieden, auf die gleiche Weise auf sie zu reagieren, und stattdessen Gewalt gewählt.

Der thailändische Kinder- und Jugendrat forderte unterdessen die Regierung auf, ihr Vorgehen zu überprüfen, nachdem sie gesehen hatte, was die Beamten den Demonstranten angetan hatten, bei denen es sich hauptsächlich um Jugendliche und Studenten handelte.

Er forderte die Regierungsbehörden auf, sich um das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu kümmern, um sie vor gewalttätigen Situationen zu schützen.

Greenpeace Thailand gab eine Erklärung heraus, dass es „das gewaltsame Vorgehen gegen eine friedliche Demonstration verurteilt. Die Menschen haben das Recht, gewaltfreie Proteste durchzuführen, was ein grundlegendes Menschenrecht darstellt. Greenpeace fordert die thailändische Regierung auf, die Gewalt und ungerechtfertigte Maßnahmen jetzt zu stoppen.“

Die Organisation sagte, dass „Aktivismus kein Verbrechen ist. Wir sind solidarisch mit den Menschen und protestieren friedlich.“

Quelle: Nation

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1 comment

  • Joachim
    Comment Link posted by Joachim
    Montag, 19 Oktober 2020 06:37

    Diesen Artikel kann man nur unterstreichen und loben.

    Ich frage mich, warum man jetzt wieder nur 6 angebliche Aktivisten verhaftet hat, mit der Begründung sie haben gegen das Notstandsgesetzt und Versammlungsverbot verstossen.
    Warum at man nicht gleich 20,000 Demonstranten verhafte, auch die haben gegen das umstrittene Notstandsgesetzt und das Versammlungsverbot verstoßen.

    Danach würden aber weitere 40.000 Menschen demonstrieren und wenn die dann alle verhaftet sind, dann werden witere 80.000 Menschen demonstrieren. Wo soll das enden?

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