Pattaya - Thailands Tourismusministerin sagte kürzlich, sie wolle die Sexindustrie des Landes schließen. Während der Schritt für das Image des Landes gut sein könnte, bedroht es die Lebensgrundlage von Tausenden von Frauen, die oft die Hauptverdiener für ihre Familien sind.
In Pattayas berühmter Walking Street, inmitten eines Dunstes aus Neon und Lycra, schlendert eine Gruppe leicht bekleideter Mädchen vor einem Bareingang hin und her, während eine anderere in der Nähe ein Plakat hält.
Zwar ist die Prostitution in Thailand technisch illegal, aber die Bars, Karaoke-Clubs und Massageshops sind seit langem als Mekka für Party, Sonne und Sex bekannt.
In einem Versuch, Thailand als Reiseziel für „Qualitätstourismus“ neu zu definieren, verkündete die Tourismusministerin Kobkarn Wattanavrangkul vor kurzem, sie wolle die Sexindustrie des Landes „schließen“.
Gleichzeitig führte die Polizei eine Reihe von Razzien in Bars und Clubs durch, in denen das Ziel verfolgt wird, gegen Menschenhandel, minderjährige Sexarbeit und Lizenzverstöße vorzugehen. Aber das Ergebnis ist eine große Anzahl von Einrichtungen, von denen viele eine Rolle im Sexhandel des Landes spielen und gezwungen werden, für unbestimmte Zeit zu schließen, während die Besitzer vor Gericht gehen.
Befürworter für die Rechte von SexarbeiterInnen sagen, dass jedes Vorgehen gegen die Sexindustrie des Landes droht, die Lebensgrundlage der Frauen, die darin arbeiten, absichtlich zu zerstören. Und ohne ein System, um Frauen zu helfen, die aus der Sexarbeit gezwungen werden, könnte die Regierung Tausende von Familien tiefer in die Armut treiben.



Mittwoch, 19 September 2018 14:24
Das wäre die Schaffung eines riesigen Heeres neuer Billigarbeitskräfte die für einen Hunger- und Niedriglohn westlichen Touristen die Cocktails am Scwimming-Pool servieren dürften.Wo es keinen Billigurlaub mit Geiz ist Geil Mentalität gibt und gute Mindestlöhne gezahlt werden gibt es auch keinen Sextourismus.Entsprechende gute Mindelöhne sind aber nicht im Interesse von Reise- und Hotelkonzerne , da dann eine Abwanderung der Touristenhorden in andere Länder stattfinden würde.Oft sind die Profiteure dieser Niedriglöhne dann die die sind am meisten über den Sextourismus echauffieren.