Vorgeschlagene Einschienenbahn in Pattaya sorgt bis 2030 für radikale Zukunft

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Published in Pattaya & Ostküste
Montag, 25 Mai 2020 16:36

Pattaya - Der Vorschlag, ein Monorail-Projekt in Pattaya City zu finanzieren, hat mit der Ankündigung einer Machbarkeitsstudie über 70 Millionen Baht einen großen Schritt nach vorne gemacht, um mit viel umfassenderen Infrastrukturentwicklungen in Verbindung zu treten. Dazu gehören das Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt zur Verbindung der Flughäfen von Bangkok mit U-Tapao und die Entstehung des benachbarten Eastern Economic Corridor (EEC), der bereits eine milliardenschwere High-Tech-Asean-Zone mit beeindruckenden Tiefwasserhäfen in Laem ist Chabang und Rayong ist.

Die Idee einer Pattaya-Einschienenbahn wurde erstmals im Bürgermeisterwahlkampf 2008 diskutiert, aber bis zum letzten Jahr gab es keine Fortschritte. Die Stadtverwaltung von Pattaya hat jetzt ein Budget von 70 Millionen Baht für eine Machbarkeitsstudie vorgesehen, die sich eher auf die Zukunft Pattayas als auf ihre Vergangenheit konzentrieren wird. Sie glauben, dass sich das Tourismusprofil der Stadt schnell ändert, da die Abhängigkeit vom „Walking Street Ethos“ - die Abhängigkeit von Bars und Clubs - einem Pattaya Platz macht, das von Fünf-Sterne-Hotels, erstklassigen Einkaufszentren und Restaurants und einer familiäreren Umgebung dominiert wird. Pattaya ist bereits eine international anerkannte MICE-Metropole oder ein Konferenz- und Ausstellungszentrum.

Der stellvertretende Bürgermeister Manote Nongyai sagte: „Es ist notwendig, die Nutzung von Privatwagen zu reduzieren und gleichzeitig auf den öffentlichen Verkehr in Form einer elektrischen Einschienenbahn umzusteigen, um den Tourismus zu fördern und dem Industriesektor zu helfen.“ Er erklärte, dass die neun Kilometer lange Einschienenbahn vom Eisenbahnsystem in Pattaya über eine Autobahn, die North Pattaya Road und die Second Road verkehren und dann die bekanntesten Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten abdecken würde, bevor sie am Bali Hai Pier enden würde.

Ein Einschienenbahnsystem wird einem bodennahen elektrischen Zug oder einem unterirdischen System vorgezogen, da es während der Bauphase sowohl billiger als auch weniger störend wäre. Einschienenbahnen sind leiser als Dieseltransporte und beziehen ihren Strom normalerweise aus der Gleisstruktur und nicht aus unschönen Freileitungen und Masten.

Es gibt entschiedene Kritiker des Pattaya Monorail-Projekts, obwohl sie in letzter Zeit verstummten. Baht-Busfahrer fürchten um ihren Lebensunterhalt und es besteht der Verdacht von Reiseveranstaltern, dass Autos und Reisebusse aus der Innenstadt verbannt werden, wie dies in kambodschanischen Städten bereits teilweise geschehen ist. Viele Ladenbesitzer befürchten, dass sie einen Großteil ihres Fußgängerverkehrs verlieren würden, wenn potenzielle Kunden verloren gehen.

Die meisten Beobachter glauben jedoch, dass das Projekt diesmal fortgesetzt wird, schon allein deshalb, weil Pattaya kein isoliertes Touristenziel mehr ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Ostwirtschaftskorridors der drei Provinzen. Das gesamte Projekt wird voraussichtlich rund 30 Milliarden Baht kosten und im Rahmen eines öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells finanziert, das in EEC-Projekten weit verbreitet ist.

Ein Sprecher des Rathauses sagte: „In der ersten Phase wurden bereits große Autobahnen gebaut. Die Phasen zwei und drei sind die Pattaya-Einschienenbahn und der Aufbau des ehrgeizigen Hochgeschwindigkeitszugnetzes, das das gesamte Gebiet mit Bangkok verbindet. Ein integriertes Verkehrssystem ist der Schlüssel für die Zukunft Pattayas. Es wird nicht über Nacht passieren. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird die dramatische Transformation abgeschlossen sein.“

Quelle: Pattaya Mail

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2 comments

  • deutscher Rentner
    Comment Link posted by deutscher Rentner
    Dienstag, 26 Mai 2020 16:05

    Monorail soll den individuellen Verkehr reduziehren. Liest sich gut. Ist aber nur ein lauer Traum.
    Nicht weit weg ist Bangkok. Die haben doch sowas schon mehrere Jahrzehnte, nennt sich Skytrain. Ist deshalb der individuelle Verkehr reduziehrt? Wohl eher nicht.
    Sollte das irgendwann einsatzbereit sein, prägen E-Fahrzeuge das ach so schöne Strassenbild. Und der wertvolle Qualitätstourist soll bei seiner Ankunft vom Flughafen mit Kind und Kegel und jede menge Koffer zur Eisenbahnstation eiern, dann in Pattaya umsteigen in die Monorail und dann irgenwo aussteigen.
    Dann, und jetzt wird es prima, nach dem Aussteigen soll er mit Koffern, Kind und Kegel Treppen runter gehen um irgendwie zum Hotel zu eiern? Da es keine ebenerdigen Zugang geben kann, heisst das Treppen! rauf und runter.
    Und wenn überhaupt Aufzüge an den Sataionen angebracht werden, so werden diese schon nach kuzer Zeit kaputt sein. Und das soll dem Qualitätstourist gefallen? Wohl eher nicht!
    Auch wird dieser Touri nicht die Monorail benutzen um mit Kind und Kegel zum Einkaufen zu fahren. Er will Exotisch, sprich Bahttaxi!
    Die Stadt will Lösungen für das Verkehrsproblem und noch ein paar andere?
    Hier ein Ansatz:
    Bahttaxis reduzieren um 50%
    redikale Umrüstung aller Bahttaxis zu Stromern
    Kein Zugang für Touribusse mehr.
    Einen Busbahnhof erstellen an dem alle! Touribusse halten und umgestiegen werden muss auf E-Bahttaxis.
    Das eingespahrte Monorailgeld für untergrund Stromkabelverlegung verballern und die Telefongesellschaft zwingen oder mit Geld belohnen das gleiche zu tun.
    Dem ach so hochgelobten Qualitätstouristen Parks schaffen wie den beim Fischmarkt in Naklua.
    Wer hat noch Ideen?

  • Helmut
    Comment Link posted by Helmut
    Dienstag, 26 Mai 2020 09:36

    70 Millionen Baht fuer eine Machbarkeitsstudie, da stoesst sich jemand gesund.

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