VIDEO: 7 Haftbefehle gegen Polizeibeamte im Folter-Mordfall Nakhon Sawan genehmigt

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Published in Thailand
Mittwoch, 25 August 2021 16:49

Nakhon Sawan - Ein thailändisches Gericht hat 7 Haftbefehle gegen Polizisten in Nakhon Sawan, einer nordthailändischen Provinz, genehmigt. Die 7 Beamten sind Verdächtige der mutmaßlichen Folter und anschließenden Tötung eines Verdächtigen. Ein schockierendes Video soll gezeigt haben, wie die Polizei den Kopf des Verdächtigen mit einer Plastiktüte bedeckte, bis er erstickte.

Die 7 Verdächtigen der Polizei sind:

Thitisan Utthanaphon, Superintendent der Polizeiwache Muang in Nakhon Sawan
Raveeroj Ditthong
Songyot Khlainak
Thoranin Makwanna
Wisut Bunkiew
Supakorn Nimchuen
Paweekhorn Khammarieo

Die Beamten sehen sich mit Anklagen konfrontiert wie fahrlässiges Fehlverhalten, das einer anderen Person Schaden zufügt, Absprachen mit fünf oder mehr Personen bei der Nötigung einer anderen Person und Absprachen bei der Tötung einer Person durch Folter. Das Provinzgericht Nakhon Sawan hat heute Haftbefehle erlassen. Der ranghöchste Beamte, Thitisan, wurde bereits wegen seiner Beteiligung an dem Foltertod entlassen. Thitisan ist wegen seiner umfangreichen Sportwagensammlung auch als „Jo Ferrari“ bekannt.

Der Tod des Verdächtigen wurde von einer Anwältin auf Facebook veröffentlicht, die einem Untergebenen der Polizei folgte, der eine offizielle Anzeige erstattete. In der Beschwerde behauptete der Untergebene, ein Vorgesetzter habe versucht, den Verdächtigen um 2 Millionen Baht zu erpressen. Nach dem Tod des Mannes sagte der Untergebene, der Vorgesetzte habe seinen Untergebenen gesagt, der Mann sei an einer Überdosis Drogen gestorben. Die Frau des Verdächtigen durfte die Polizeistation verlassen, nachdem sie gesagt haben soll, sie würde nichts zu dem Vorfall sagen.

Eine nicht identifizierte Polizeiquelle sagt, dass 4 der 7 Polizeiverdächtigen bereits festgenommen wurden. Sompong Chingduang, der Leiter des Einwanderungsbüros, sagte heute, er habe eine vollständige Alarmierung an den Grenzen für Thitisan sowie für alle Komplizen angeordnet, die versuchen könnten, Thailand zu verlassen. Sompong sagte, dass er die Einwanderungspolizei angewiesen habe, sich mit Sicherheitsbeamten zu koordinieren, um alle natürlichen Grenzübergänge in der Provinz Ranong, die an Myanmar grenzt, zu überprüfen.

Die IBC sagt, die Einwanderungspolizei werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Flucht der Personen zu verhindern. Er schloss mit der Aussage, dass die Verdächtigen das Image der Polizei beschädigt hätten und dies inakzeptabel sei. Der Verdächtige, der in Polizeigewahrsam starb, der 24-jährige Jeerapong Thanapat, starb am 6. August.

WARNUNG: Das folgende Video des Vorfalls (unten) enthält gewalttätige Inhalte, die für einige Zuschauer verstörend sein könnten.

Quelle: Bangkok Post

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2 comments

  • Helmut
    Comment Link posted by Helmut
    Donnerstag, 26 August 2021 16:09

    Wie immer hat niemand den Reichtum von Jo Ferrari bemerkt, oder sich gefragt warum er sich soviele teuere Autos leisten kann. Fuer den jungen Mann der durch die Folter umkam kommt die Erkenntnis dass Jo Ferrari ein durch und durch korrupter Gesetzesvertreter ist zu spaet. Uebrigens hat der neue Polizeichef ein ziemlich grosses Vermoegen. Was soll man schon von der Thai Polizei halten....nichts!

  • Hansruedi Bütler
    Comment Link posted by Hansruedi Bütler
    Donnerstag, 26 August 2021 13:34

    Ein sehr trauriges Beispiel, das aufzeigt, dass vorwiegend Empathie gegenüber materiellen Gütern bevorzugt, und nicht für "Lebende" empfunden wird!

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