Autopsiebericht bestätigt, dass Person in Polizeigewahrsam erstickt wurde

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Published in Thailand
Mittwoch, 01 September 2021 15:20

Nakhon Sawan - Ein kürzlich veröffentlichter Autopsiebericht bestätigte, dass Jirapong Thanaphiphat, der Mann, der in Polizeigewahrsam in der nordthailändischen Provinz Nakhon Sawan starb, an Erstickung und nicht an einer Überdosis Drogen starb. Dasselbe Krankenhaus, das Sawanpracharak Hospital, unterstützte laut Coconuts Bangkok zunächst die Darstellung der Polizei über den Tod des Mannes, dass er an einer Überdosis Drogen gestorben sei.

Jirapongs Leichnam wurde Anfang dieses Monats eingeäschert, aber mit einem durchgesickerten Video seines Todes und einer Untersuchung des Vorfalls wurde das Sawanpracharak-Krankenhaus angewiesen, den Behörden medizinische Unterlagen zu übergeben.

Das Krankenhaus veröffentlichte einen weiteren Autopsiebericht, in dem es heißt, Jirapong sei durch Ersticken gestorben, das wahrscheinlich durch die Plastiktüten verursacht wurde, die über seinen Kopf gestülpt wurden, wie in dem mittlerweile berüchtigten Video zu sehen ist. Die Nachricht führte zu einer Antwort des stellvertretenden Leiters der Abteilung für Verbrechensbekämpfung, Anek Taosuphap, der sagt, er habe den Bericht gelesen und werde den Fall weiter untersuchen.

Coconuts Bangkok berichtet, dass das Sawanpracharak-Krankenhaus am 7. August, dem Tag nach dem Tod von Jirapong, erklärte, dass das Opfer wahrscheinlich an den hohen Amphetaminspiegeln in seinem Urin gestorben sei. Nach der Veröffentlichung des Videos, in dem Beamte zu sehen sind, wie sie eine Tüte über den Kopf des Verdächtigen legten, wurde das Krankenhaus genauer untersucht, weil es den Bericht gefälscht haben soll.

Letzte Woche protestierte das Krankenhaus, dass der erste Autopsiebericht lediglich ein „Erstbefund“ sei und keinen offiziellen Bericht widerspiegele. Das Krankenhaus gab an, dass Jirapong am 6. August zu ihnen gebracht wurde und die Polizei behauptete, das Opfer sei zusammengebrochen und dann gestorben, als er versuchte, dem Polizeigewahrsam zu entkommen. Letzte Woche wurde berichtet, dass sich der Polizeichef, der an Jirapongs Tod beteiligt war, der Polizei in Chon Buri stellte.

Quelle: Coconuts

Read 726 times Last modified on Mittwoch, 01 September 2021 15:26

2 comments

  • Michael Krispin
    Comment Link posted by Michael Krispin
    Donnerstag, 02 September 2021 12:49

    Hoffentlich bewirkt der Tot von Jirapong Thanaphiphat, ob kriminell oder nicht, ein Umdenken in der Gesellschaft ueber die kriminellen Machenschaften und Korruption, offensichtlich nicht nur in der Polizei.
    Dann hat er, wenn auch unfreiwillig, der Gesellschaft doch noch einen Dienst erwiesen.

  • John Schniztel
    Comment Link posted by John Schniztel
    Donnerstag, 02 September 2021 12:05

    Die stecken alle unter einer Decke.. wen wundert das? Wahrscheinlich parkt der Ferrari des Arztes auch vor dem Krankenhaus... ist ja normal, das sich jederman in Thailand solche Autos leisten kann...

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