Esports: Eine ernst zu nehmende Karriere?

Die Spiel­e­branche hat vor Kurzem sowohl die Film- als auch die Musikin­dus­trie über­holt und ist nun die Unter­hal­tungsin­dus­trie mit den höch­sten Ein­nah­men weltweit. Diese Wach­s­tum­sen­twick­lung ist ein­ma­lig und hat alle Schätzun­gen, die man zur Entste­hungszeit der Branche anstellte, weit aus übertrof­fen. Zur gle­ichen Zeit wur­den Kinder, die auf die Frage — was sie später mal wer­den wollen, antworteten, dass sie Gamer von Beruf wer­den möcht­en, sofort abgewiesen. Inzwis­chen sieht es so aus, als wür­den die Erwach­se­nen, die diesen Beruf damals verurteil­ten und nicht ernst nah­men, ihre Worte langsam bereuen.

Wet­tbe­werb­sspiele haben in den let­zten Jahren unglaublich an Bedeu­tung gewon­nen und diejeni­gen, die zu den besten Spiel­ern gehören, kön­nen dabei erstaunliche Sum­men ver­di­enen — und das nur, weil sie wirk­lich gut Com­put­er­spiele spie­len. Diese Art von Spielewelt lässt es glaub­würdig erscheinen, dass Kinder, die ihre ganze Zeit in ihren Zim­mern mit Videospie­len ver­brin­gen, diese Ken­nt­nisse the­o­retisch nutzen kön­nten, um in Zukun­ft viel Geld zu ver­di­enen. Diejeni­gen, die ein Tal­ent für Videospiele haben, soll­ten vielle­icht aufhören, in Online-Casi­nos zu spie­len — hier sind einige Optio­nen für Glücksspiele ohne Lim­its — und stattdessen den Con­troller in die Hand nehmen.

Bei manchen Turnieren kön­nen die Preis­gelder Hun­derte von Mil­lio­nen erre­ichen. Es beste­ht auch kein Zweifel daran, dass die Welt das Gam­ing endlich akzep­tiert und begin­nt, es ernst zu nehmen. Das bestätigt die Tat­sache, dass viele Uni­ver­sitäten inzwis­chen Stipen­di­en für tal­en­tierte Gamer anbi­eten. Thai­lands Entschei­dung, esports offiziell als Profis­port anzuerken­nen, ist ein weit­er­er Beweis dafür, dass esports nun ernst genom­men wird. Für alle wet­tbe­werb­sori­en­tierten Gamer ist das eine sehr gute Nachricht, denn es bedeutet, dass esports endlich als eine kom­plexe Sportart ange­se­hen wird, die es ist. Diejeni­gen, die in Thai­land leben, wer­den eben­falls erfreut sein, denn diese Änderung bedeutet, dass auf­strebende Gam­ing-Profis endlich üben kön­nen, ohne dabei verspot­tet zu werden.

Es gibt viele Wege, um eine erfol­gre­iche Kar­riere im Gam­ing-Bere­ich zu machen. Sei es durch das Erstellen von Inhal­ten für YouTube oder durch das Strea­men von Spie­len live vor Pub­likum auf Twitch. Für Gele­gen­heitsspiel­er, die um Geld spie­len wollen, sind bei­des gute Optio­nen, um in der Branche Fuß zu fassen. Wer jedoch ein Natur­tal­ent ist und sich für einen der besten Gamer der Welt hält, sollte stattdessen eine pro­fes­sionelle Kar­riere in Erwä­gung ziehen.

Esports ist ohne Zweifel eine ernst zu nehmende Kar­riere, dies zeigt die Anerken­nung als Sportart in Thai­land und die Unter­stützung durch viele Universitäten.

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