Selbständig im Bereich IT: Gerade für Menschen Ü50 interessant

Selbständig im Bereich IT Gerade für Menschen Ü50 interessant

Im Bere­ich IT sind tra­di­tionell viele Freiberu­fler/-innen und Selb­ständi­ge unter­wegs. Das Ein­richt­en von Fir­men- oder Heim­net­zw­erken, Betreuen von Sys­te­men und die Entwick­lung maßgeschnei­dert­er Anwen­dun­gen ist per­fekt für das Home Office und die Arbeit beim Kun­den vor Ort. Um ein Start-Up im Bere­ich IT zu grün­den, wird wed­er viel Startkap­i­tal, noch eine Immo­bilie oder andere kost­spielige Ausstat­tung benötigt.

Voraus­set­zun­gen für eine Grün­dung im Bere­ich IT


Viel braucht man nicht: Ein kleines Büro mit leis­tungsstark­er Hard­ware, der passenden Inter­netverbindung und ein wenig Know-How in Sachen Unternehmensgrün­dung reichen fast schon aus. Das Net­zw­erk muss natür­lich stim­men: Nur wer für seine Leis­tun­gen bekan­nt ist, wird von Anfang an Aufträge ein­fahren. Mit den erledigten Aufträ­gen wird aber der Kun­den­stamm schnell wach­sen, so dass das Net­zw­erk eben­falls schnell wächst. Organ­i­sa­tio­nen wie MAS­TER­ho­ra beispiel­sweise ver­net­zen.

Warum grün­den?

Es gibt viele Gründe, sich selb­ständig zu machen. Ger­ade im Bere­ich IT sind nur wenige Men­schen fest angestellt, die meis­ten Arbeit­en wer­den von Selb­ständi­gen und Freiberu­flern/-beru­flerin­nen erledigt. Da Arbeit­en im Bere­ich IT oft alleine durchge­führt wer­den und keine Zusam­me­nar­beit mit anderen (in ver­schiede­nen Fach­bere­ichen aus­ge­bilde­ten) Men­schen ver­lan­gen, bietet sich das an.

Fort­bil­dun­gen im Bere­ich IT kann man immer machen, das ist nicht altersab­hängig. Zer­ti­fikatskurse, Schu­lun­gen mit mehr oder weniger prak­tis­chen Schw­er­punk­ten und Fort­bil­dun­gen gibt es sowohl bei Bil­dungsin­sti­tuten und Uni­ver­sitäten als auch im Netz. Wer sich im Bere­ich IT selb­ständig machen will, kann also ganz leicht selb­st für die nöti­gen Qual­i­fika­tio­nen sor­gen. Ob aus der Arbeit­slosigkeit her­aus, neben­bei zu ein­er Teilzeit­stelle, ein­er Vol­lzeit-Beruf­stätigkeit oder neben einem Mini­job: Es ist ein­fach, zu grün­den. Und natür­lich ist es für Arbeit­nehmer/-innen ab 50 nicht mehr so ein­fach, eine neue Stelle zu find­en. Grün­den macht unabhängig.

Das Büro muss stim­men

Ser­iöse Selb­ständi­ge unter­hal­ten dur­chaus ein eigenes Büro. Akten­schränke, Schreibtisch und Stuhl sowie ein angenehm ein­gerichteter Raum für Kun­denge­spräche sind nötig. Als Bürofläche reichen für einen Soloselb­ständi­gen oder eine Soloselb­ständi­ge 7 qm aus, es darf aber auch mehr sein. Wer arbeits­be­d­ingt oft beim Kun­den unter­wegs ist, kommt mit dem häus­lichen Arbeit­sz­im­mer aus. Wer dage­gen Kund­schaft am eige­nen Arbeit­splatz empfängt, sollte eher ein kleines Büro an ein­er repräsen­ta­tiv­en Adresse unter­hal­ten. Wahlweise kön­nen der­ar­tige Räum­lichkeit­en von ver­schiede­nen Dien­stleis­tern nach Bedarf tage- oder wochen­weise angemietet wer­den.


Pflicht und Kür bei der Ein­rich­tung

Gutes Arbeit­en ist nur möglich, wenn man sich wohl fühlt. Das Büro muss also auf jeden Fall nach den eige­nen Bedürfnis­sen ein­gerichtet sein. Ergonomis­che Möbel (Schreibtisch und ‑stuhl) sind wichtig. Als Büroausstat­tung soll hochw­er­tiger Möbel von dem pro­fes­sionellen Büroausstat­ter sein, da nur so kann sie viele Jahre lang ver­wen­det wer­den. Für die erste Ausstat­tung muss man zwis­chen 500 EUR (gebrauchte Möbel von guter Qual­ität) und 2000 EUR (neue Ausstat­tung) rech­nen.

Kun­den­dat­en müssen geschützt ver­wal­tet wer­den. Aktenord­ner, die im heimis­chen Wohnz­im­mer zwis­chen DVDs, Reiselit­er­atur und Kinder­spielzeug ste­hen, sind ein absolutes No-Go. Wer mit Papier­ak­ten arbeit­et, sollte auf einen abschließbaren Schrank acht­en. So ist sichergestellt, dass Unbefugte keinen Zugriff auf die Kun­de­nak­ten haben. Dig­i­tale Dat­en müssen pass­wort­geschützt sein.

Ob das Büro dann noch Zim­merpflanzen, einen Deck­en­fluter, Tep­pich­bo­den oder Naturstein­bö­den hat, ist let­z­tendlich Geschmack­sache. Auch den berühmten Roll­con­tain­er und den speziellen Com­put­er­tisch mit einge­bauter Steck­dosen­leiste braucht nicht jeder.

Und dann?

Ist das Büro ein­gerichtet, muss die selb­ständi­ge Tätigkeit gemeldet wer­den. Abhängig von der genauen Art der Tätigkeit ist eine Mel­dung als Freiberu­fler beim Finan­zamt aus­re­ichend. Wer dage­gen ganze Com­put­er­net­zw­erke baut und diese fer­tig inklu­sive Hard­ware verkauft, muss zusät­zlich ein Gewerbe anmelden. Auch die Krankenkassen inter­essieren sich dafür. Und eine Haftpflichtver­sicherung für die Beruf­stätigkeit ist eben­falls notwendig. Im Inter­net erk­lären Seit­en wie Free­lancermap genau, was für wen zutrifft.

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