10 Gesetze in Thailand die man kennen sollte

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Fol­gende Geset­ze klin­gen viele­icht ein biss­chen schräg”, aber nehmen Sie sie am besten ernst.

Geset­ze die Sie beacht­en soll­ten, wenn Sie durch Thai­land reisen:

1. Unter­wäsche tragen

Es gibt keine Berichte über Touris­ten oder Ein­heimis­che, die wegen dieses Verge­hens ver­haftet wurden.

Aber stellen Sie sich­er, dass Sie genug Unter­wäsche für Ihre Reise dabei haben. 

2. Tra­gen Sie beim Fahren ein Hemd

Die Tem­per­a­turen in Thai­land kön­nen heiß, feucht und trock­en sein, was bedeutet, dass viele Touris­ten dazu neigen ohne Hemd herumzulaufen. 

Wenn Sie jedoch ein Fahrzeug gemietet haben, um ver­schiedene Teile Thai­lands zu erkun­den soll­ten Sie Ihre Klei­dung anbe­hal­ten, damit Sie nicht von der Polizei ange­hal­ten werden.

3. Treten Sie nicht auf thailändis­che Währung

Ganz gle­ich, wo Sie in Thai­land sind, wenn Sie durch die schö­nen nächtlichen Straßen und Gehwe­gen gehen oder sog­ar auf dem Weg zum Strand, passen Sie auf, nicht auf thailändis­ches Geld zu treten. 

Es wird als respek­t­los gegenüber dem König angesehen.

Treten Sie also niemals, niemals auf Geld in Thailand.

4. Die Monar­chie respek­tieren

Lese Majeste ist eines der ältesten Geset­ze in Thai­land, das 1908 einge­führt wurde.

Wenn Sie bei der Missachtung der Monarchie erwischt werden, können Sie bis zu 15 Jahre ins Gefängnis kommen.

Vermeiden Sie also aufjedenfall Lese Majeste.

5. Abfälle öffentlich wegwerfen

Vermüllung ist in Thailand ein schweres Verbrechen, ob am Strand, in der Stadt oder auf dem Gehweg.

Das ist vielleicht kein seltsames Gesetz, aber wenn Leute, dabei erwischt werden, droht eine saftige Geldstrafe oder ein Jahr Gefängnis.

Denken Sie aber auch daran, dass es einige Betrüger gibt, die sich als BMA-Inspektoren ausgeben, um Geld von Touristen zu erpressen.

6. Legen Sie das Mikrofon weg

Ein weiteres merkwürdiges und einzigartiges Gesetz in Thailand besagt, dass man keine andere Sprache als Thailändisch sprechen darf, wenn man ein schallverstärkendes Gerät wie z. B. ein Mikrofon benutzt.

Wenn Sie also jemanden "Mikrofon-Test" oder "Hallo-Test" sagen hören, sind Sie Zeuge eines Vergehens geworden, das mit bis zu einem Monat Gefängnis bestraft werden kann.

Nur religiöse Zeremonien, staatliche Veranstaltungen und Konzerte sind von diesem einzigartigen Gesetz ausgenommen.

7. Flaggen

Wenn Sie verschiedene Orte besuchen, tragen Sie wahrscheinlich gerne die Flagge Ihres Landes bei sich.

Aber wussten Sie, dass es in Thailand illegal ist, die Flagge eines anderen Landes in der Öffentlichkeit zu zeigen?

Nach dem Flaggengesetz von 1979 können Sie, wenn Sie beim Schwenken oder Hissen einer ausländischen Flagge erwischt werden ins Gefängnis kommen.

Nur Botschaften und diplomatische Residenzen sind dazu berechtigt.

Auch wer sich sich in irgendeiner Weise respektlos gegenüber der thailändischen Flagge zeigt muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

8. Kartenspiel

Der Besitz von mehr als 120 Spielkarten ist illegal und kann zu einer Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren Gefängnis und einer saftigen Geldstrafe bestraft werden.

Laut dem Playing Cards Act, 1943, darf keine Person mehr als 120 Spielkarten besitzen.

9. Es ist illegal, Buddha-Statuen oder -Bilder ohne Genehmigung aus Thailand zu entfernen.

Sie können mit einer Geldstrafe oder sogar mit Gefängnis bestraft werden, wenn Sie ein Buddha-Bild oder eine Statue in Ihr Gepäck stecken.

10. Vorsicht, wo Sie trinken

In Gotteshäusern oder Tempeln, öffentliche Ämter, Bildungseinrichtungen, Tankstellen, Krankenhäuser und öffentliche Parks sind Orte wo man keinen Alkohol trinken darf.

Es gibt Ausnahmen zu all diesen Orten, aber es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen und den Alkohol anderswo zu konsumieren.

Wer ohne Genehmigung gegen dieses Gesetz verstößt, kann mit bis zu sechs Monaten Haft oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Kommentare

Dusit | 09.10.2022 05:37

in D ist es nicht viel anderste


Toni Buergisser | 04.10.2022 10:15

Ich lebe jet­zt schon 10 Jahre in Thai­land und kenne Thai­land nicht von dieser Seite.


Wildfried Mond | 02.10.2022 10:20

Ein Bau­un­ternehmer übern­immt einen Auf­trag, lässt sich die Anzahlung über­weisen und ver­schwindet damit.

In Face­book wird über diesen Bau­un­ternehmer disku­tiert und der Geschädigte schildert sein Erleb­nis unter Nen­nung des Namens der Bau­fir­ma, um andere zu warnen.

Daraufhin geht der Bau­un­ternehmer zum Anwalt und klagt beim Amts­gericht in Petch­aburi wegen Dif­famierung auf Schaden­er­satz in Höhe von 500.000 Baht.

Der­jenige der seine Erfahrung gepostet hat, muss bei Gericht seinen Pass abgeben und kann das Land so lange nicht mehr ver­lassen, bis die Angele­gen­heit gek­lärt ist.

Da Dif­famierung ein Offi­cialde­likt ist, bekommt der Aus­län­der einen Crim­i­nal Record” in seine Akte und ist damit vorbe­straft. Dies kann u.U. dazu führen, wenn die Immi­gra­tion davon erfährt, dass ihm seine Aufen­thalt­ser­laub­nis ent­zo­gen wird und er das Land ver­lassen muss.

Mit einem guten Anwalt ist es in diesem Fall gelun­gen, den Bau­un­ternehmer mit 150.000 Baht ab zu find­en. Den geg­ner­ischen Anwalt mit 20.000 Baht dazu zu brin­gen, die Klage zurück zu nehmen. Der eigene Anwalt kostete noch ein­mal 30.000 Baht.



Karl Heinz Heinl | 02.10.2022 08:44

Alle Geset­ze wer­den von Aus­län­dern akzep­tiert und auch einge­hal­ten, wenn sie es wis­sen. Dann müssen aber unter Nr. 5 alle, aber wirk­lich alle Thailän­der noch viel ler­nen, weil hier im Isaan liegen über­all Mülltüten mit Essen­sreste und die Hunde reisen diese Mülltüten auf und ver­streuen den übri­gen Dreck für noch in den Tüten ist. In meinen Augen sind es Schweine, aber wollen den Aus­län­dern Vorschriften machen wie sie sich ver­hal­ten sollen. Kein­er von den Beamten ob Polizei oder, oder wird jemals einen Thai zur Rechen­schaft ziehen, weil es wird immer auf Aus­län­der geschoben. Ich habe schon vor Jahren erlebt wie mir ein Mäd­chen 15 Jahre alt seitlich beim über­queren ein­er Straße seitlich in meinem Motor­roller gefahren ist. Ein älter­er Thai Mann hat sofort gerufen der Far­rang ist zu schnell gefahren und er ist betrunk­en. Der Arzt hat das Gegen­teil bestätigt. Das junge Mäd­chen hat gel­o­gen das sich die Balken biegen, hat­te keinen Führerschein und keine Ver­sicherung und durfte kein Fahrzeug führen. Notlü­gen ver­ste­he ich, aber das Mäd­chen hat ihre eige­nen Eltern für Tod erk­lärt und wie sich nach­her rausstellt haben bei­de Eltern­teile in Bangkok gear­beit­et. Es ist eine Gemein­heit was hier passiert und solche Men­schen kom­men noch ohne Bestra­fung davon. Traurig.


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