SARABURI – Eine TikTok-Bekanntheit wurde am 8. Juni vor den Augen ihres zweijährigen Kindes auf offener Straße erschossen. Der Täter, ihr Ex-Freund, flüchtete und tötete sich später auf der Flucht selbst.
Schüsse neben dem weißen Honda Jazz
Die 26-jährige Pon war auf dem Weg zu einem Treffen mit ihrem Ex-Freund Beer. Sie stoppte ihren Wagen auf der Phahon Yothin Road, doch das Treffen endete in einer tödlichen Auseinandersetzung. Beamte der Polizeistation Mueang Saraburi fanden die junge Frau leblos neben ihrem Fahrzeug auf.
Ihr zweijähriger Sohn saß zu diesem Zeitpunkt noch im Auto. Das Kind wurde nach dem Vorfall aus dem Wagen geholt.
Von der Tankstelle zur TikTok-Berühmtheit
Pon arbeitete bei einer örtlichen Tankstelle und war bei ihren mehr als 200.000 Followern auf TikTok beliebt. Auch ihr Mörder Beer war dort früher als Tankwagenfahrer beschäftigt. Genau dieses Arbeitsverhältnis könnte der Auslöser für das spätere Drama gewesen sein.
Laut Polizei hatte Pon ihren Vorgesetzten über Fehlverhalten von Beer informiert. Die Konsequenz folgte prompt: Beer wurde nur wenige Tage vor der Tat entlassen.
Eifersucht und ein verlorener Job
Der Ehemann des Opfers, Kla, hatte kurz vor der Tat noch mit Pon per Video telefoniert. Sie habe ihm gesagt, dass sie Beer treffe, weil dieser ihr angeblich helfen wollte. Die Ermittler sehen jedoch gleich zwei mögliche Motive: eine komplizierte Beziehungskiste und die Wut über den verlorenen Arbeitsplatz.
Ursprünglich war Pon mit Kla liiert, das Paar bekam ein Kind, trennte sich. Pon kam mit Beer zusammen, die Beziehung scheiterte. Danach versöhnte sie sich wieder mit Kla – während Beer mit Jobverlust und Zurückweisung klarkommen musste.
Verfolgungsjagd auf dem Friendship Highway
Nach den Schüssen in Saraburi floh Beer in seinem Wagen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf dem Friendship Highway in Nakhon Ratchasima auf. Die Hochgeschwindigkeitsjagd fand ein jähes Ende, als das Auto des Verdächtigen einen Reifenschaden erlitt und liegenblieb.
Als die Beamten sich dem Fahrzeug näherten, fanden sie Beer tot im Inneren vor. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Geld geliehen, Eifersucht abgestritten
Wie Medien vor Ort berichten, hatte Beer vor der Tat noch einen Freund kontaktiert und um Geld für eine Flucht gebeten. In dem Gespräch soll er bestritten haben, dass Eifersucht oder Liebeskummer der Grund für seine Verzweiflungstat gewesen seien.
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Die Polizei prüft nun, ob die Entlassung das entscheidende Motiv war. Der Rauswurf ging auf Pons Meldung zurück – eine Anschuldigung, die Beer offenbar nicht auf sich sitzen lassen wollte.
Familie des Opfers will schweigen
Die Angehörigen von Pon haben gegenüber der Polizei bereits ausgesagt, möchten sich darüber hinaus aber nicht äußern. Sie lehnten jegliche weiteren Kommentare zu der Bluttat ab.
Das zweijährige Kind, das die brutale Tötung der Mutter miterleben musste, befindet sich nun in der Obhut der Familie.



Habe schon immer gesagt:TikTok ist gefährlich fürs Hirn.