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Schmuddel-Clip mit Soldat gerät an die Öffentlichkeit
THAILAND – Ein 17-minütiger Videoclip, in dem Soldaten der thailändischen Armee mit Nackt-Tänzerinnen zu sehen sind, sorgt momentan für Wirbel. Der Clip besteht aus mehreren Sequenzen, wobei zu sehen ist, wie Soldaten als Zuschauer vor einer Bühne stehen, auf der junge, hübsche Frauen singen und tanzen.

Dies ist jedoch erst der Anfang. Sequenzen, die danach aufgenommen wurden, zeigen wie die Frauen sich entkleiden und letztendlich splitternackt auf der Bühne stehen. So sehr sich die Soldaten an der Party amüsierten, so sehr sorgt die Veröffentlichung des Clips für rote Köpfe.
Zur Zeit ist nicht klar um welche Einheit es sich handelt, da die Bilder zu unscharf aufgenommen wurden.
Skandal an Thammasat Universität
BANGKOK - Das Foto einer Studentin, die sich in Shorts und einer „anzüglichen Pose“ vor der Statue des Universitäts-Gründers und Ex-Premierministers Pridi Banomyang hat ablichten lassen, führt zu Diskussionen bei Lehrpersonal und Studenten.

Das Foto war am 11. Mai aufgenommen und dann von der Studentin selbst in Umlauf gebracht worden, die offensichtlich provozieren wollte und darauf hinwies, dass es in Thailand kein Gesetz gebe, das Pridi vor Verunglimpfung schütze.
Pridi war einer der Revolutionäre im Jahre 1932, die die absolute Monarchie abschafften und diese durch eine konstitutionelle Monarchie ersetzen.
Einige Studenten und Dozenten sind der Meinung, dass die junge Frau das Recht hatte, sich in dieser Pose vor der Statue ablichten zu lassen, denn sie habe das Recht auf freie Meinungsäußerung. Es gibt aber auch Kritik, man müsse die Universität und damit auch den Gründer Pridi und dessen Denkmal respektieren.
Armeechef: Keine Rothemden-Dörfer im Süden
BANGKOK - Armeechef Prayuth Chan-ocha warnte davor, in den südlichen Unruheprovinzen Rothemden-Dörfer zu gründen. Mitglieder der Regierungskoalition halten nichts von dieser Warnung.
Prayuth äußerte sich am 16. Mai zu dem Thema, nachdem am 15. Mai ein Pavillon der Rothemden in Songkhla in Flammen aufgegangen war. Er mahnte zur Vorsicht, weil es in den Unruheprovinzen zu weiteren Eskalationen kommen könnte, wenn dort Rothemden-Dörfer gegründet werden.

Prayuth sagte, Thais müssten noch lernen, was richtige Demokratie bedeute, dies werde ein schmerzlicher Prozess sein. Wenn die Leute an die nationalen Interessen denken, werde sich die Situation verbessern.
Am 5. Mai hatten die Rothemden bei einer Zeremonie 14 Rothemden-Dörfer in Narathiwat gegründet. Am 14. Mai eines in Songkhla, dort brannte einen Tag später der Pavillon.
Insgesamt gründeten die Rothemden bislang ca. 20.000 Rothemden-Dörfer, die meisten im Norden und Nordosten des Landes. Nach dem Erfolg in dieser Region wollen die Rothemden ihre Präsenz nun auch im Süden ausbauen.
Innenminister Yongyuth Wichaiditbegrüßte die Eröffnung der Rohhemden-Dörfer, denn diese würden Nation, Religion, Monarchie, die Verfassung und die Demokratie schützen. Yongyuth dementierte, dass die Regierung nicht verantwortlich für die Gründung der Rothemden-Dörfer sei und diese auch nicht finanziell unterstütze.
Schule im Süden beginnt
THAILAND - Das neue Schuljahr hat in den drei Unruheprovinzen im Süden am 16. Mai unter starken Sicherheitsmaßnahmen begonnen.
So wurden beispielsweise Soldaten, Polizisten und Zivilisten nach Narathiwat geschickt, um Lehrer und Schüler vor etwaigen Angriffen Aufständischer zu schützen.
Die Armee hat die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal verstärkt, um Angriffe auf Lehrer, die an den 327 Schulen in Narathiwat unterrichten, zu verhindern.

Auch die Ban Ta Ngo School öffnete wieder, diese war am 18. April angegriffen und niedergebrannt worden. Dort unterrichten 17 Lehrer, 201 Schüler gehen auf diese Schule.
Viele Schulen sind auch dazu übergegangen, Zivilisten als Wachleute einzusetzen, sodass die Schulen möglicherweise nicht mehr zum Ziel von Rebellenangriffen werden, weil dort keine Soldaten mehr stationiert sind.
In einer Schule in Yala wurde der Beginn des neuen Schuljahres allerdings verschoben, weil am 15. Mai ein Anschlag auf Ranger verübt wurde, die die Schule bewachten. Drei Ranger waren bei dem Bombenattentat verletzt worden. Dort unterrichten zwölf Lehrer 89.
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