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Bangkok Lokales
Reis: Subventionen werden vorerst nicht gekürzt
Bangkok - Nachdem die ersten Zahlen auf dem Tisch liegen, welche Verluste durch die Subventionen im Rahmen des Reisprogramms entstehen, will sich die Regierung vorerst nicht durchringen, diese zu kürzen.
Premierministerin Yingluck erklärte am 18. Juni, man brauche noch weitere Zahlen und Einzelheiten, damit eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.
So soll ein Komitee gegründet werden, das zusammen mit der Polizei feststellt, wie viel Reis sich noch in den Lagerhallen befindet. Anscheinend weiß das niemand.

Minister Varathep legte noch nicht alle Zahlen vor
Nach den jetzt von Varathep Rattanakorn, Minister im Büro der Premierministerin, vorgelegten Zahlen, sollen für die Ernte 2011/2012 und die zweite Ernte 2012 fast 139 Milliarden Baht Verluste eingefahren worden sein. Die Zahlen für dieses Jahr liegen noch nicht vor.
Die Opposition, die von einem Verlust von 260 Milliarden Baht gesprochen hatte, fühlt sich bestätigt. Abhisit Vejjajiva, Vorsitzender der Demokratischen Partei, wies darauf hin, dass die Zahlen für dieses Jahr nicht vorgelegt wurden. Würde man diese hinzu addieren, dann käme man ungefähr auf die in den Raum gestellten 260 Milliarden Baht.
Die Verluste für die Ernte 2012/2013 schätzen die Demokraten auf rund 85 Milliarden Baht. Hinzu kämen Kosten für Zinsen, Lagerung und andere Gebühren, die rund 30 Milliarden Baht ausmachten.
Mutmaßlicher Bombenleger gefasst
Bangkok/Narathiwat - Ein Mann aus Narathiwat wurde in seiner Heimatprovinz festgenommen. Er soll letzten Monat eine Bombe an der Bangkoker Ramkhamhaeng Road gezündet haben.
Der 24 Jahre alte Idris S. wurde am 17. Juni verhaftet. Er soll am 26. Mai einen Bombenanschlag in Bangkok verübt haben, dabei wurden sieben Personen verletzt. Weiterhin wird vermutet, dass der Verdächtige am 7. August 2012 an einem Bombenanschlag in Narathiwat beteiligt war.

Bombenanschlag in Bangkok
Der nationale Polizeichef Adul Saengsingkaewgeht nicht davon aus, dass der Terror in den südlichen Unruheprovinzen jetzt die Hauptstadt erreicht hat. Der Verdächtige sei nicht Mitglied einer terroristischen Vereinigung. Aus diesem Grunde habe der Anschlag in Bangkok nichts mit den Separatisten zu tun. Es handele sich vermutlich um eine geschäftliche Auseinandersetzung. Der Verdächtige soll insoweit erklärt haben, Freunde hätten ihn darum gebeten, die Bombe zu bauen, an der Ramkhamhaeng Road zu deponieren und dort zur Explosion zu bringen.
Über 4.300 Dengue-Fälle in den letzten 6 Monaten in Bangkok
Bangkok - Auf einer Pressekonferenz vor der Mahanak Moschee im Distrikt Pom Prap Sattru Phai gab Bangkoks Gouverneur MR Sukhumbhand Paribatra bekannt, dass sich in den letzten 6 Monaten 4.374 Bewohner der Hauptstadt mit Dengue-Fieber infiziert hätten und einer daran gestorben sei.
Die Auswahl des Ortes der Pressekonferenz kam nicht von ungefähr: Von allen Distrikten Bangkoks hat Pom Prap Sattru Phai mit die meisten Dengue-Fieber Erkrankungen, und ein großer Teil der Erkrankten lebt in der Gemeinde Mahanak.

"Die Bangkok Metropolitan Administration hat ein Konzept mit einer Reihe von Maßnahmen abgesegnet, um der Ausbreitung entgegenzuwirken. Unter Anderem werden wir ab Donnerstag mobile Einsatzteams des Sanitation Departments losschicken, um möglichst viele Mosquito-Brutstätten mit Chemikalien zu vernichten. Die Aktion wird vorerst bis zum 30. Juni laufen", sagte der Gouverneur vor Journalisten.
Außerdem wolle man die Statistiken während der Regenzeit in monatlichen Abständen aktualisieren, damit man wisse, in welchen Distrikten/Gemeinden verstärkt vorgegangen werden müsse.
Besondere Aufmerksamkeit werde man Orten wie Schulen, Krankenhäusern, Tempeln sowie allen Gebäuden und Plätzen, wo sich regelmäßig viele Menschen aufhalten, widmen.
Auswanderer aus England in Bangkok ermordet
Bangkok - Familienangehörige des Engländers Darren Taylor behaupten, dass er in Bangkok ermordet worden ist. Sein Leichnam wurde am Donnerstag in der Hauptstadt gefunden. Dies berichtete die englische Nachrichtenagentur Liverpool Echo.
Freunde sagten, dass der in Everton geborene Taylor vor drei oder vier Jahren nach Thailand ausgewandert sei.

Die genauen Umstände, die zum Tod von Darren Taylor führten, wurden nicht bekannt gegeben
Seine Familie war zu geschockt über diese Todesnachricht, um am Montag darüber in ihrem Haus in der Nähe des Goodison Park zu sprechen. Nur die Schwester des 34-jährigen Engländers schrieb auf ihrer Facebook-Seite, dass ihr Bruder von einem Mann ermordet worden sei.
Familie und Freunde haben einen Spendenaufruf ins Leben gerufen, um seinen Leichnam nach Hause fliegen zu lassen. Die Überführung kostet rund 12.000 Euro (10.000 britische Pfund).
Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen "Helfen sie uns" um Darren Taylor heimzubringen, schrieb, dass er an den Folgen einer Gewalttat gestorben sei. Eine staatliche Unterstützung für den Leichentransport würde der Familie nicht zustehen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Bangkok erklärte, dass ihnen der Tod des Briten Darren Taylor vom 13. Juni bekannt sei und versprach, der Familie in dieser schwierigen Zeit zu helfen.
Thailändische Diplomatin verprügelt Anwältin
Bangkok/Athen - Catfight in Ägypten: Eine thailändische Diplomatin verprügelte in einem ägyptischen Hotel eine Rechtsanwältin.
Eine ägyptische Zeitung berichtete, dass die Erste Sekretärin der thailändischen Botschaft in Kairo eine Rechtsanwältin erst beschimpft und dann verprügelt haben soll. Der Vorfall habe sich in einem Luxushotel ereignet. Die Anwältin zog sich dabei ein blaues Auge, eine Schnittwunde am Kopf, Kratzwunden am ganzen Körper und vier tiefe Bisswunden am Arm zu.
Die nicht ganz so diplomatische Vorgehensweise bezeichnete die thailändische Diplomatin als Notwehr.
Die Anwältin und ihr Ehemann sagten aus, die Thai sei betrunken gewesen, habe mit ihrer diplomatischen Immunität angegeben und habe Ägypten als das schlimmste Land nach dem Libanon bezeichnet. Daraufhin erkundigte sich die Anwältin nach dem Namen der Thai.

Webseite der thailändischen Botschaft in Kairo
Die Antwort kam in Form von Beleidigungen und Fußtritten. Die Thai warf die Anwältin auf ein Sofa, trat sie mehrmals ins Gesicht und riss ihr Haarbüschel aus. Dann hat sie wohl auch noch mehrmals zugebissen.
Die Anwältin habe sich kaum gewehrt, ihr Ehemann sprach von einem „einseitigen Kampf.“
Die Rechtsanwältin fordert eine Untersuchung auf Drogeneinnahme und ein psychologisches Gutachten, das erklären soll, weshalb die Diplomatin zur Kickboxerin mutierte.
Die thailändische Botschaft erklärte in einer Stellungnahme, man werde Ermittlungen aufnehmen. Die Diplomatin habe jedoch vorab erklärt, sie habe aus Notwehr gehandelt.
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