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Regierung: Spanische Ebola-Patientin hat das Virus nicht mehr

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Israel bekommt doch Rabatt für Kauf deutscher Kriegsschiffe
20/10/2014

Jerusalem - Ein mehrere Monate schwelender Disput um ein deutsch-israelisches Rüstungsprojekt ist jetzt beigelegt worden, wie die israelische Tage [ ... ]


Erneut Zwischenfälle an Grenze zwischen Nord- und Südkorea
20/10/2014

Séoul - An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea hat es erneut bewaffnete Zwischenfälle gegeben. Wie das südkoreanische Verteidigungsministeri [ ... ]


EU-Außenminister beraten über Ebola-Krise und Bedrohung durch IS
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Regierung: Spanische Ebola-Patientin hat das Virus nicht mehr
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Madrid - Die spanische Krankenpflegerin, die sich als erster Mensch außerhalb Afrikas mit dem Ebolavirus infizierte, ist offenbar außer Lebensgef [ ... ]


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Weltweit

Sieg von FN-Kandidat bei Kommunalwahl in Frankreich annulliert

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Nîmes - Die französische Justiz hat den Sieg eines Kandidaten der rechtsextremen Front National (FN) bei den Kommunalwahlen im März annulliert. Das Verwaltungsgericht in Nîmes erklärte die Wahlen in der 17.000-Einwohner-Stadt Le Pontet wegen Unregelmäßigkeiten am Donnerstag für ungültig. Das Büro von FN-Bürgermeister Joris Hébrard kündigte umgehend Berufung gegen die Gerichtsentscheidung an. Sollte diese scheitern, wären in Le Pontet Neuwahlen fällig.

Die FN von Parteichefin Marine Le Pen hatte bei den Kommunalwahlen im März in Frankreich stark zulegen und ein knappes Dutzend Rathäuser erobern können. Im nahe Avignon gelegenen Le Pontet setzte sich FN-Kandidat Hébrard in der zweiten Wahlrunde mit nur sieben Stimmen Vorsprung überraschend durch: Auf ihn entfielen 3141 Stimmen, auf den konservativen Kandidaten Claude Toutain 3134 Stimmen. Toutain beklagte aber Unregelmäßigkeiten während des Wahlkampfs und beim Urnengang und legte Einspruch gegen die Wahl ein.

Dem gab das Verwaltungsgericht in Nîmes nun statt und erklärte die Wahl für ungültig. Grund sind Zweifel in 17 Fällen darüber, wer tatsächlich einen Stimmzettel abgab. In diesen Fällen gab es laut dem Gericht "bedeutsame" Unterschiede zwischen der im ersten und der im zweiten Wahlgang im Wahllokal geleisteten Unterschrift. Diese 17 Wählerstimmen dürften nicht berücksichtigt werden, urteilte das Gericht - bei einem Vorsprung von nur sieben Stimmen bedeute dies, "dass das Ergebnis dieser Wahl nicht mit Sicherheit festgestellt werden konnte".

"Wir werden selbstverständlich Berufung einlegen", sagte Hébrards Bürochef Xavier Magnin am Donnerstag. Mit dem Fall muss sich nun Frankreichs Oberstes Verwaltungsgericht befassen, der Staatsrat in Paris. Solange bleibt Hébrard im Amt. Bestätigt der Staatsrat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts von Nîmes, muss in Le Pontet neu gewählt werden.

Konservative und Sozialisten kündigten bereits an, in diesem Fall zusammenarbeiten zu wollen. "Ziel ist eine einzige Liste gegen die FN, damit Le Pontet von dieser vollkommen inkompetenten Clique befreit wird", sagte der im März unterlegene konservative Kandidat Charles Toutain. Hébrard hatte kurz nach seiner Wahl zum Bürgermeister für Aufsehen gesorgt, als er sich seine Bezüge um 44 Prozent erhöhen ließ. Die Präfektur des Départements Vaucluse erklärte dies später aber für unrechtmäßig. AFP

 

TV-Bericht über Polizeigewalt in Hongkong löst Empörung aus

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Hongkong - Die durch Fernsehbilder belegte brutale Misshandlung eines Demonstranten in Hongkong hat am Mittwoch eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) sprach von einem "bösartigen" Übergriff, die Polizei identifizierte sieben Polizisten als mutmaßliche Mittäter und suspendierte sie von ihren bisherigen Aufgaben. Die Volksrepublik China verschärfte ihre Zensur, namentlich gegen die britische Rundfunkgesellschaft BBC.

Auf einem vom TV-Sender TVB veröffentlichten Video ist zu sehen, wie Beamte einen Mann in Handschellen in eine dunkle Ecke zerren und zusammenschlagen. Der Vorfall ereignete sich während der Räumung neuer Barrikaden der prodemokratischen Protestbewegung.

Der wehrlose Demonstrant wurde den Aufnahmen zufolge von sechs Polizisten in einen Park getragen. Einer der Polizisten drückte den Mann zu Boden und schlug auf ihn ein. Drei weitere Polizisten traten den Mann wiederholt. Laut TVB dauerte die Misshandlung vier Minuten. Das Opfer gehört offenbar der Demokratiegruppe Civic Party an. Die Organisation schaltete einen Anwalt ein. Laut der Polizei wurden 45 Demonstranten festgenommen, vier Polizisten seien verletzt worden.

Die an dem gefilmten Angriff auf den Demonstranten beteiligten Beamten seien von ihren Aufgaben entbunden worden, sagte der Sicherheitschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, Lai Tung Kwok. Er versprach eine "genaue und faire Untersuchung" des Vorfalls. "Bei dem Gedanken daran, dass einige Polizisten in Hongkong meinen, sie stünden über dem Gesetz, dreht sich einem der Magen um", erklärte die Direktorin der ai-Sektion in Hongkong, Mabel Au.

China sperrte die Website der BBC am Mittwoch vollständig. Es war das erste Mal seit seit Dezember 2010, dass die englischsprachige Website der BBC in China gesperrt wurde. Damals war die Seite vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo tagelang nicht zugänglich gewesen. Das chinesischsprachige BBC-Angebot ist seit seinem Start 1999 in China so gut wie durchgehend gesperrt. Eine Ausnahme gab es lediglich einige Monate rund um die Olympischen Spiele in Peking 2008.

Die in Peking herrschende Kommunistische Partei betreibt ein umfassendes System der Zensur, das sich auf diverse ausländische Medien erstreckt. So wurden die "New York Times" und das Medien-Unternehmen Bloomberg in China ausgeblendet, seit sie 2012 über Korruptionsvorwürfe gegen das Umfeld des früheren Ministerpräsidenten Wen Jiabao und des heutigen Präsidenten Xi Jinping berichteten. Die sozialen Netzwerke Facebook, YouTube und Twitter können in China praktisch nicht genutzt werden. Als die Proteste in Hongkong im September einsetzten, wurde auch der Zugang zu dem Fotodienst Instagram gesperrt.

Die Demokratiebewegung fordert die Änderung einer von Peking beschlossenen Wahlreform. Diese sieht vor, dass die Bürger Hongkongs im Jahr 2017 erstmals direkt einen Verwaltungschef wählen, die chinesische Staatsführung jedoch die Kandidaten vorab auswählt.

Am Mittwochmorgen eskalierten die Proteste, als eine neue Barrikade vor einem Straßentunnel in der Nähe des umkämpften Regierungsviertels errichtet wurde. Mit Fäusten und Schlagstöcken gingen die Beamten gegen die Menge vor und setzten Pfefferspray gegen Demonstranten ein, die sich weigerten, die Straße zu räumen. AFP

 

Russland und USA wollen Zusammenarbeit im Kampf gegen IS verstärken

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Paris - Die USA und Russland wollen im Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) künftig enger zusammenarbeiten. Beide Seiten hätten vereinbart, ihre Geheimdienst-Kooperation zu verstärken, sagte US-Außenminister John Kerry nach einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am Dienstag in Paris. Die IS-Extremisten setzten derweil ihren Vormarsch auf die syrische Grenzstadt Kobane und in der irakischen Provinz Al-Anbar fort, stießen aber auf zunehmenden Widerstand.

Kerry betonte, es werde geprüft, ob Russland mehr im Kampf gegen den IS tun könne. Lawrow habe seine Bereitschaft erkennen lassen, mit Waffen oder möglicherweise bei der Ausbildung zu helfen. Die USA selbst hatten zunächst im Irak Luftangriffe gegen die IS-Islamisten gestartet und diese später auf Syrien ausgeweitet. Andere Staaten, die sich an der internationalen Koalition gegen die Extremisten beteiligen, fliegen ebenfalls Luftangriffe, liefern wie Deutschland Waffen oder beteiligen sich an der Ausbildung von Kämpfern gegen den IS.

US-Präsident Barack Obama sagte den Kurden in Syrien weitere Luftunterstützung in Kobane zu. Die USA seien "zutiefst besorgt" angesichts der Lage in der Stadt an der türkischen Grenze, sagte Obama am Dienstag nach einem Treffen mit ranghohen Militärvertretern der internationalen Allianz gegen die Dschihadisten. Zugleich nannte er auch die westirakische Provinz Al-Anbar als Schwerpunkt für den Einsatz.

Die Militärvertreter der internationalen Koalition seien sich einig gewesen, "dass das eine langfristige Kampagne sein wird", sagte Obama. Das internationale Bündnis sei aber "vereint" in dem Ziel, die IS-Miliz zu zerstören. Insgesamt würden 60 Länder die Bemühungen unterstützen.

Gemeinsam mit internationalen Partnern greifen die USA IS-Stellungen aus der Luft an. Am Boden setzt Obama dagegen auf irakische Regierungstruppen, kurdische Kämpfer und moderate syrische Rebellen. Einen US-Bodeneinsatz schloss er aus. In einer Umfrage der US-Medien NBC News und "Wall Street Journal" vom Mittwoch sprachen sich derweil 41 Prozent der US-Bürger für einen Einsatz von Bodentruppen aus, im September waren es noch 34 Prozent.

Trotz der Luftangriffe konnten die Dschihadisten ihren Vormarsch bislang fortsetzen. Das US-Verteidigungsministerium räumte am Dienstag ein, dass sich IS-Einheiten in Al-Anbar ungehindert bewegen könnten. Am Mittwoch konnte die irakische Armee nach eigenen Angaben jedoch mit Hilfe von Stammeskämpfern einen IS-Angriff auf die Provinzhauptstadt Ramadi abwehren. Verstärkung erhielt die Armee auch in der Stadt Amrijat al-Falludscha. Der örtliche Polizeichef hatte am Dienstag gesagt, IS-Kämpfer bedrängten die Stadt von drei Seiten. Amrijat al-Falludscha liegt nur 35 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernt.

In Kobane konzentrierten sich die Kämpfe am Mittwoch auf den Osten der Stadt. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, die Kurden hätten durch die Luftunterstützung zwei Stellungen im Norden der Stadt zurückerobern können. Ein AFP-Reporter auf der türkischen Seite der Grenze berichtete von mindestens vier neuen US-Luftangriffen. Kampfflugzeuge der USA und Saudi-Arabiens hatten am Montag und Dienstag 21 Luftangriffe geflogen. Mit der Angriffswelle sei der IS-Vormarsch offenbar verlangsamt worden, teilte das US-Militärkommando Centcom mit.

Der IS ist vor allem für seine Gräueltaten an Andersgläubigen berüchtigt. Kerry verurteilte am Dienstag die Versklavung von Angehörigen der Volksgruppe der Jesiden durch den IS als "abscheulich". Der IS vertrete nicht den Islam, betonte Kerry. Der IS hatte zuvor in einem Propaganda-Blatt erklärt, gefangene Frauen und Kinder aus der Minderheit der Jesiden versklavt zu haben.

Auf das Konto des IS gehen auch zahlreiche Selbstmordanschläge. Wie der "Tagesspiegel" am Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, waren unter den Selbstmordattentätern in Syrien und im Irak bereits mindestens acht Deutsche, die sich für den IS in die Luft gesprengt hätten. AFP

   

Zweite Pflegekraft in Krankenhaus in Texas mit Ebola infiziert

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Dallas - Bei der Behandlung eines Ebola-Patienten in einem texanischen Krankenhaus hat sich eine zweite Krankenschwester mit dem gefährlichen Virus infiziert. Wie die Behörden des US-Bundesstaates am Mittwoch mitteilten, betreute auch diese Pflegerin den Liberianer, der vergangene Woche in der Klinik in Dallas gestorben war. In einem verzweifelten Appell forderte der UN-Sonderbeauftragte Anthony Banbury mehr Personal und Ausrüstung für den Kampf gegen Ebola in Westafrika. 

Die Krankenschwester bekam nach Angaben des texanischen Gesundheitsministeriums am Dienstag Fieber und kam sofort auf die Isolierstation. Der Bürgermeister von Dallas, Mike Rawlings, nannte sie eine "Heldin". Demnach lebte die Frau allein und hatte keine Haustiere. Ihre Nachbarn seien über die Erkrankung informiert worden. Wie ihre als erstes infizierte Kollegin Nina Pham hatte sie in der Klinik Texas Health Presbyterian in Dallas den 42-jährigen Thomas Eric Duncan betreut, der sich in seiner Heimat Liberia infiziert hatte und bei einem Besuch in Texas ins Krankenhaus kam. 

Die Gesundheitsbehörden stellten inzwischen mehr als 70 Krankenhausmitarbeiter unter Beobachtung, die bei der Behandlung Duncans mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnten. Die 26-jährige Krankenschwester Pham, deren Ebola-Infektion am Wochenende bekannt geworden war, wurde weiter behandelt. Sie sagte am Dienstag, es gehe ihr "gut". Wie sich die Krankenschwestern trotz Schutzkleidung und strenger Sicherheitsvorkehrungen infizierten, ist unklar. 

Die Pfleger-Gewerkschaft verwahrte sich gegen den Vorwurf, die Pflegekräfte hätten sich nicht an ein Protokoll zum Umgang mit Ebola-Patienten gehalten. "Die Krankenschwestern sagen, es habe kein Protokoll gegeben", sagte die Vorsitzende von National Nurses United, Roseann DeMoro. Der Leiter der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC), Tom Frieden, hatte die Infektion der 26-Jährigen auf eine Nichteinhaltung der Vorschriften zurückgeführt.

Der Leiter der UN-Ebola-Mission Unmeer, Anthony Banbury, schlug unterdessen Alarm: Die Welt drohe das Rennen gegen die Krankheit zu verlieren, sagte er bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstagabend in New York. "Das Virus läuft uns davon. Es rennt schneller als wir, und wir werden den Wettlauf verlieren", sagte Banbury, der aus dem Unmeer-Quartier in Ghana zugeschaltet war. 

Der Brite forderte dringend weitere Ausrüstung und Personal. "Wir brauchen mehr medizinisches Fachpersonal, eine bessere Logistik, Transportmittel, Mobiltelefone und Generatoren." Es bestehe Bedarf an tausenden weiteren Klinikbetten, Diagnose-Laboren, Schutzanzügen und etwa tausend Fahrzeugen.

Über den Kampf gegen Ebola wollte US-Präsident Barack Obama im Laufe des Tages mit Staats- und Regierungschefs aus Europa beraten. An der Videokonferenz sollten unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident François Hollande und die Regierungschefs Großbritanniens und Italiens, David Cameron und Matteo Renzi, teilnehmen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind durch die Ebola-Epidemie bereits mehr als 4400 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die westafrikanischen Staaten Liberia, Guinea und Sierra Leone. Die WHO befürchtet, dass die Zahl der Infizierten in diesen drei Ländern bis Dezember auf 5000 bis 10.000 Fälle pro Woche steigen könnte. 

Die Pflegekräfte in Liberia beendeten am Dienstagabend nach zwei Tagen ihren Streik, mit dem sie ausstehende Löhne und Risikoprämien erzwingen wollten. Ein Pfleger, der sich am Streik beteiligt hatte, sagte, einer seiner Kollegen sei nach dem Biss durch einen Patienten an Ebola gestorben. "Die Situation ist die Hölle", sagte er. AFP

 

Kometenjäger-Mission "Rosetta" steuert ihrem Höhepunkt zu

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Paris - Die europäische Kometenjäger-Mission "Rosetta" steuert ihrem Höhepunkt zu: Am 12. November soll "Rosettas" Landeeinheit "Philae" auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko landen - auf einer Stelle am "Kopf" des zweigeteilten Himmelskörpers, wie die Europäische Weltraumagentur ESA am Mittwoch in Paris mitteilte. Die ESA bestätigte damit nach weiteren Untersuchungen endgültig den bereits Mitte September favorisierten Landeplatz. Damals war vorsorglich auch eine Ausweichlandestelle auf dem von Wissenschaftlern Tschuri getauften Kometen bestimmt worden.

Mit "Philae" soll zum ersten Mal ein von Menschen geschaffenes Gerät weich auf einem Kometen landen. Die ESA-Sonde "Rosetta" mit "Philae" an Bord hatte ihren Zielkometen am 6. August nach zehnjähriger Reise durch das Sonnensystem erreicht und war in eine Umlaufbahn um Tschuri eingeschwenkt. Mit der endgültigen Festlegung des Landeplatzes seien die Forscher nun "einen wichtigen Schritt weiter bei der Ausführung dieser aufregenden, aber hochriskanten Operation", erklärte der "Rosetta"-Missionsmanager Fred Jansen.

Bei dem Landemanöver in vier Wochen wird der "Philae"-Forschungsroboter aus dem "Lander Control Center" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln gesteuert, betrieben und überwacht. Wenn "Philae" die Oberfläche des Kometen berührt, sollen sich zwei Harpunen in dessen Kern bohren - damit der Kometenlander nicht ins All zurückgeschleudert wird.

Nach den bisherigen ESA-Planungen soll sich "Philae" am Landetag um 09.35 Uhr mitteleuropäischer Zeit in einer Höhe von 22,5 Kilometern über dem Zentrum des Kometenkerns von der Muttersonde "Rosetta" lösen. Die Landung auf dem Vier-Kilometer-Brocken aus Eis, gefrorenem Gas und Staub ist dann um 16.30 Uhr vorgesehen, also rund sieben Stunden später.

Begleitet von "Rosetta" und "Philae" wird sich der Komet in den darauffolgenden Monaten weiter der Sonne nähern. Dabei wird die Aktivität auf Tschuri durch die Sonnenwärme beträchtlich zunehmen. Was genau dabei auf dem Schweifstern passiert, sollen die Messgeräte von "Rosetta" und "Philae" aufzeichnen. Nach ESA-Angaben dürfte "Philae" bis zum März nächsten Jahres funktionsfähig bleiben. Die Muttersonde "Rosetta" soll über diesen Zeitpunkt hinaus den Kometen überwachen, der im August 2015 seinen sonnennächsten Punkt erreichen wird.

Von der 2004 gestarteten "Rosetta"-Mission erwarten die Forscher Aufschlüsse über die Zusammensetzung von Kometen, die als Überbleibsel der Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren gelten. Auch könnte "Rosetta" Antworten auf die Frage nach dem Ursprung des Wassers und vielleicht sogar des Lebens auf der Erde geben. AFP

   

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