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Streit in der großen Koalition um Rüstungspolitik verschärft sich

SPD-Politiker kritisieren Schröders enges Verhältnis zu Putin

Westliche Staaten rufen wegen Gewalt in Libyen zur Ausreise auf

Havariertes Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" beendet letzte Reise

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Westliche Staaten rufen wegen Gewalt in Libyen zur Ausreise auf
28/07/2014

Tripolis - Wegen der anhaltenden Gewalt in Libyen haben Deutschland, die USA und Großbritannien ihre Staatsbürger zum Verlassen des Landes aufger [ ... ]


Kämpfe im Gazastreifen dauern unvermindert an
28/07/2014

Washington - Trotz einer von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verkündeten Feuerpause haben die Kämpfe im Gazastreifen am S [ ... ]


Ebola breitet sich weiter aus
28/07/2014

Westafrika - Die Ebola-Epidemie wütet weiter in Westafrika und breitet sich in Sierra Leone aus. In der Hauptstadt Freetown wurde der erste Todesf [ ... ]


Havariertes Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" beendet letzte Reise
28/07/2014

Genua - Das havarierte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" hat seine letzte Reise beendet. Nach einer viertägigen Fahrt von der Unglücksstelle vor [ ... ]


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Weltweit

Mindestens fünf Ausländer bei Selbstmordanschlag in Kabul getötet

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Kabul - Bei einem Selbstmordattentat in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Dienstag nach jüngsten Angaben mindestens fünf ausländische Wachleute getötet worden. Der Anschlag ereignete sich nach Polizeiangaben innerhalb einer von Ausländern bewohnten Anlage, in der die Opfer gerade bei einem Training waren. Die Nationalitäten der Opfer waren unklar, Deutsche waren aber nicht darunter.

Der Täter war laut Polizei ein Motorradfahrer aus den Reihen der radikalislamischen Taliban. Die Taliban nannten auf einem ihnen zugeordneten Profil im Kurzbotschaftendienst Twitter die Zahl von 15 getöteten "Agenten". Allerdings sind sie dafür bekannt, das Ausmaß ihrer Angriffe stark zu übertreiben. Laut Polizei wurden mindestens sechs weitere Menschen verletzt.

Nach Angaben aus Regierungskreisen in Berlin waren keine Deutschen unter den Opfern. Das Gelände wird afghanischen Behördenvertretern zufolge auch von der Drogenbekämpfungsabteilung des Innenministeriums genutzt. Bei den Opfern soll es sich um Angestellte einer Privatfirma handeln. Die Polizei ermittelte, wie der Motorradfahrer auf das Gelände gelangen konnte.

Die US-Botschaft in Kabul verurteilte den Anschlag. "Wir fühlen mit den Familien der Opfer und wünschen den bei dem Angriff verletzten Afghanen und Ausländern eine rasche Genesung", erklärte die diplomatische Vertretung.

Vor dem Abzug der internationalen Kampftruppen Ende des Jahres stieg die Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan in jüngster Zeit deutlich an. Allein von Januar bis Juni zählten die Vereinten Nationen mehr als 4800 zivile Todesopfer.

Zusätzlich zu den Anschlägen der Taliban kämpft Afghanistan derzeit mit einer tiefen politischen Krise. So steht das Ergebnis der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl von Mitte Juni weiter nicht fest. Der Kandidat Abdullah Abdullah wirft seinem Rivalen Aschraf Ghani Wahlbetrug vor. AFP

 

Tiefes Zerwürfnis zwischen Erdogan und Obama

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Istanbul - Zwischen US-Präsident Barack Obama und dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gibt es ein tiefes politisches Zerwürfnis. Seit einem Telefonat im Februar telefoniere er nicht mehr mit Obama, sagte Erdogan am späten Montagabend dem Fernsehsender ATV. Die Meinungsverschiedenheiten drehen sich unter anderem um den Bürgerkrieg in Syrien und Israels Militäroffensive im Gazastreifen. Früher habe er Obama häufiger direkt angerufen, sagte Erdogan. Da dies im Umgang mit der Syrien-Krise nicht die "gewünschten Ergebnisse" gebracht habe, sprächen nun "unsere Außenminister" miteinander.

Erdogan ist enttäuscht darüber, dass die USA die Unterstützung der syrischen Regierungsgegner gedrosselt haben, seit diese sich radikalisiert haben. In seinem Fernseh-Interview vom Montag beklagte Erdogan einen Mangel an "Gerechtigkeit" seitens der USA. Nach dem Telefonat vom 20. Februar hatte das Weiße Haus in Washington erklärt, Erdogan habe den Inhalt falsch widergegeben.

Im Nahost-Konflikt präsentiert Erdogan sich als leidenschaftlicher Verfechter der Rechte der Palästinenser. Angesichts der israelischen Offensive im Gazastreifen sagte Erdogan in der vergangenen Woche, die Angriffe seien der "Versuch eines systematischen Genozids" an den Palästinensern. Der türkische Ministerpräsident warf Israel "Staatsterrorismus" vor.

Das US-Außenministerium nannte Erdogans Äußerungen "verletzend und falsch", Erdogan antwortete, der US-Regierung fehle es an "Selbstkritik". Am 10. August werden in der Türkei Präsidentschaftswahlen abgehalten, bei denen Erdogan vom Amt des Regierungschefs in das Amt des Staatschefs wechseln will. Laut Meinungsumfragen stehen seine Chancen auf einen Wahlsieg gut. AFP

 

EU will Sanktionen im Militär-Sektor gegen Moskau vorbereiten

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Brüssel - Als Reaktion auf den möglichen Abschuss des Passagierfluges MH17 in der Ostukraine will die EU Sanktionen gegen Russland beim Handel mit Militärgütern vorbereiten. "Die EU-Kommission wird beauftragt, zielgerichtete Maßnahmen vorzubereiten in den Bereichen Schlüsseltechnologien und Militär", sagte Österreichs Außenminister Sebastian Kurz am Dienstag in Brüssel. Die EU forderte zudem eine schnelle Aufklärung des Absturzes mit 298 Opfern.

Kurz sagte am Rande von Beratungen der EU-Außenminister, die möglichen Maßnahmen gegen Russland sollten "in den kommenden Tagen" vorliegen. EU-Kreise bestätigten die Pläne für Sanktionen im Rüstungsbereich. Zudem hieß es, in der EU werde auch darüber nachgedacht, Russlands Zugang zu den europäischen Finanzmärkten sowie zu Gütern einzuschränken, die militärisch und zivil genutzt werden können.

Zuvor war bei dem Treffen der EU-Außenminister der Ruf nach einem Waffenembargo gegen Russland lauter geworden. "Es geht darum, dass die Europäische Union sich als Gesamtes dazu bekennen sollte, keine Waffen mehr an Russland zu liefern in einer Phase, in der wir erleben, dass diese Waffen immer wieder weitergegeben werden an die Separatisten", sagte Kurz zu Beginn.

Bislang hatte es keine Einigung der EU auf ein Waffenembargo gegen Moskau gegeben - das Schicksal der 298 Menschen in dem Flugzeug könnte nun zu einem Umdenken im Bereich Handel mit Waffen zwischen den EU-Staaten und Russland führen. Die ukrainische Regierung und zahlreiche westliche Staaten halten einen Abschuss des Flugzeugs durch die von Russland unterstützten Separatisten für wahrscheinlich. Offen ist, ob die dazu nötigen Waffen aus Russland kamen.

In der EU ist das Entsetzen über die Tragödie groß. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) kündigte "schärfere Maßnahmen" gegen Russland an. "Wir erwarten, dass die Europäische Union mit einer Stimme, mit einer starken Stimme spricht", sagte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin in Brüssel.

Ein mögliches Waffenembargo würde Frankreich in den Fokus rücken, das derzeit ein milliardenschweres umstrittenes Waffengeschäft mit Russland abwickelt. Trotz internationaler Kritik will die Regierung in Paris im Oktober ein erstes Mistral-Kriegsschiff an Russland liefern, wie Präsident François Hollande am Montagabend sagte. Die Lieferung eines zweiten Hubschrauberträgers werde aber von der Haltung Moskaus im Ukraine-Konflikt abhängen.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten vergangene Woche noch vor der Tragödie um Flug MH17 eine Verschärfung der EU-Strafmaßnahmen beschlossen. Die gezielten Sanktionen gegen bisher 72 Ukrainer und Russen sollen ausgeweitet werden auf Unternehmen oder Oligarchen auch in Russland, die zur Destabilisierung der Ukraine beitragen. Eine Liste sollte bis Monatsende erstellt werden, das könnte nun schneller gehen.

Durch den mutmaßlichen Abschuss des Flugzeugs habe sich die Lage vollkommen geändert, sagte der britische Außenminister Philip Hammond. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verlangte eine Untersuchung der Tragödie sowie einen raschen Rücktransport der Toten, damit diese in ihrer Heimat mit Würde und Respekt beerdigt werden könnten. Das Treffen der EU-Außenminister hatte mit einer Schweigeminute begonnen. AFP

   

Forscher vermelden Fortschritt bei Suche nach Heilmittel gegen Aids

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Melbourne - Im Kampf gegen Aids ist Forschern aus Dänemark nach eigenen Angaben ein wichtiger Fortschritt gelungen. Wie sie am Dienstag bei der Welt-Aids-Konferenz im australischen Melbourne berichteten, konnten sie mit Hilfe eines Anti-Krebs-Mittels schlummernde HI-Viren wecken. Die Hoffnung der Wissenschaftler ist, dass die auf diese Weise exponierten Viren mit Hilfe noch zu entwickelnder Methoden dann gezielt vernichtet werden können.

In den Schlummerzustand wird das HI-Virus durch die sogenannten antiretroviralen Medikamente versetzt, die HIV-Patienten verabreicht werden, um ihnen ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen. Durch diesen Medikamenten-Cocktail wird der Patient jedoch nicht geheilt, sondern lediglich der Anteil der Viren im Blut deutlich abgesenkt. Mit dem Einsatz des Anti-Krebs-Mittels Romidepsin hoffen die Forscher aus Dänemark, nun einen Schritt in Richtung einer Therapie zur tatsächlichen Heilung von Aids getan zu haben.

Die Studie der Universität in Aarhus beruht allerdings lediglich auf Experimenten mit sechs Patienten. Forschungsleiter Ole Schmeltz Sogaard warnte vor übersteigerten Erwartungen: "Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist noch ein weiter Weg zu gehen und sind noch viele Hürden zu überwinden, bevor wir über ein Heilmittel gegen Aids sprechen können."

Die bisherige antiretrovirale Therapie bei HIV-Patienten bewirkt, dass kaum noch Viren gebildet werden und die sogenannte Viruslast im Blut so weit absinkt, dass sie nicht mehr nachweisbar ist. Allerdings müssen die starken Medikamente täglich genommen werden und können erhebliche Nebenwirkungen haben.

Bei der Pilotstudie in Dänemark wurde sechs Patienten, die antiretroviral therapiert werden, zusätzlich Romidepsin verabreicht. Bei fünf von ihnen stieg der Virus-Anteil im Blut nach Angaben der Wissenschaftler daraufhin wieder auf ein nachweisbares Maß. "Wir haben gezeigt, dass wir ein schlummerndes Virus wieder aktivieren können", sagte Schmeltz Soogard.

Die Forscher verfolgen eine Strategie des "kick and kill" (treten und töten) im Kampf gegen das Virus. Es soll wachgescheucht, exponiert und dann gezielt vernichtet werden.

Die bisherigen Ergebnisse stellen dabei nur einen Zwischenschritt dar. Denn noch müssen die Forscher herausfinden, ob tatsächlich alle verbleibenden HI-Viren mittels Romidepsin freigesetzt werden können. Zudem muss eine Methode gefunden werden, um die Zellen zu vernichten, in die sich die Viren infolge der antiretroviralen Therapie flüchten. Und es muss ein Mittel gefunden werden, um die mittels Romidepsin reaktivierten Viren gezielt zu vernichten.

Die Hoffnung der Forscher ist, dass das Anti-Krebs-Mittel mit einem Impfstoff namens Vacc-4x kombiniert werden kann, um die sogenannten T-Zellen - die schweren Geschütze des Immunsystems - in die Lage zu versetzen, das HI-Virus zu erkennen und zu eliminieren. AFP

 

UN-Sicherheitsrat verurteilt in Resolution Abschuss von Flug MH17

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NEW YORK - Der UN-Sicherheitsrat hat in einer Resolution den Abschuss des Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines im umkämpften Osten der Ukraine "aufs Schärfste" verurteilt. In dem am Montag einstimmig verabschiedeten Text wurden die prorussischen Separatisten aufgefordert, den Ermittlern freien Zugang zur Absturzstelle zu gewähren und deren "Integrität" zu bewahren. Diese hatten zuvor zugesagt, die Leichen an die Niederlande zu übergeben und die Flugschreiber Malaysia auszuhändigen.

Die von Australien eingebrachte Resolution fordert "alle Staaten und Akteure der Region" auf, umfassend bei einer "vollständigen, eingehenden und unabhängigen internationalen Untersuchung" zusammenzuarbeiten. Der Text fordert weiter, dass umgehend alle militärischen Aktivitäten in der Gegend um die Absturzstelle eingestellt werden. Zudem forderten die 15 Ratsmitglieder, darunter auch Russland, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Abstimmung fand in Gegenwart des niederländischen Außenminister Frans Timmermans und seiner australischen und luxemburgischen Kollegen statt. Die deutsche UN-Vertretung erklärte auf Twitter anschließend, es handele sich um einen "positiven Schritt", was zähle sei jedoch die Umsetzung. Der Flug MH17 war am Donnerstag auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord im Osten der Ukraine abgestürzt. 193 der Todesopfer waren Niederländer.

Es wird angenommen, dass die Boeing in der umkämpften Gegend von einer Boden-Luft-Rakete getroffen wurde. Unter massivem internationalen Druck sagten die Rebellen am Montag der malaysischen Regierung zu, ihr die Flugschreiber auszuhändigen. Laut Malaysias Regierungschef Najib Razak versprach der Separatistenführer Alexander Borodaj zudem, Ermittlern sicheren Zugang zur Absturzstelle zu gewähren. Außerdem würden die sterblichen Überreste der Opfer den Niederlanden übergeben.

Am Abend verließ ein Kühlzug mit rund 280 Leichen den Bahnhof im ukrainischen Tores in Richtung Charkiw. Niederländische Ermittler hatten zuvor Zugang zu den Leichen im Zug erhalten. Eine gründliche Analyse der Toten war nach ihren Angaben aber in Tores nicht möglich. Die Leichen sollen nach einer vorläufigen Untersuchung in Charkiw zur Identifikation in die Niederlande gebracht werden. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte sagte, der Umgang mit den Leichen scheine besser, als zunächst befürchtet.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko habe ihm gesagt, der Zug werde zehn bis zwölf Stunden bis nach Charkiw brauchen, sagte Rutte. Auf dem Weg müsse er die von den Separatisten kontrollierte Großstadt Donezk passieren, die heftig umkämpft ist. In der Millionenstadt wurden am Montag bei Artilleriebeschuss im Viertel um den Bahnhof fünf Menschen getötet. Poroschenko ordnete daraufhin eine Waffenruhe für einen 40-Kilometer-Umkreis um den Absturzort an.

US-Präsident Barack Obama nahm seinen russischen Kollegen Wladimir Putin persönlich in die Pflicht. "Angesichts ihres direkten Einflusses auf die Separatisten haben Russland und Präsident Putin im Besonderen eine direkte Verantwortung, sie zu einer Zusammenarbeit mit der Untersuchung zu zwingen", sagte Obama. Er warf den Separatisten vor, die Ermittlungen systematisch zu behindern und nannte ihren Umgang mit den Leichen eine "Beleidigung" für die Angehörigen.

Putin hatte zuvor Entgegenkommen signalisiert und eine vollständige Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Katastrophe zugesagt. Der russische General Andrej Kartapolow bestritt allerdings später, dass Russland Flugabwehrraketen oder andere Waffen an die Separatisten geliefert habe. Er sagte zudem, zur Zeit des Absturzes habe sich ein ukrainisches Kampfflugzeug nur wenige Kilometer von der Boeing entfernt befunden. "Mit welchem Ziel flog ein Militärflugzeug auf einer zivilen Flugroute?", fragte der General.

Der britische Premier David Cameron und der rumänische Präsident Traian Basescu drangen vor einem EU-Treffen zur Ukraine auf schärfere Sanktionen gegen Russland. Kanadas Regierungschef Stephen Harper kündigte seinerseits neue Strafmaßnahmen gegen Moskau an. AFP

   

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