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Angebliche IS-Hacker rufen zu gezielter Tötung von US-Soldaten auf

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Washington - Eine angebliche Hackergruppe der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben von Beobachtern zur gezielten Tötung von etwa hundert mit Namen und Anschriften genannten US-Soldaten aufgerufen. Wie das auf die Auswertung islamistischer Internetportale spezialisierte US-Unternehmen Site am Sonntag berichtete, wurden zugleich Fotos der Soldaten aus den Land-, Luft- und Seestreitkräften veröffentlicht. Aus US-Militärkreisen hieß es, ein Großteil der Daten sei offen zugänglich.

Die Gruppe gab laut Site an, die Daten aus Regierungsnetzen gestohlen zu haben. Die angeblichen Hacker warfen den Soldaten demnach vor, an Angriffen der US-Armee auf IS-Kämpfer in Syrien, im Irak und im Jemen beteiligt gewesen zu sein. Die Tageszeitung "New York Times" berichtete unter Berufung auf Kreise des US-Verteidigungsministeriums und der Bundespolizei FBI, die Drohungen würden untersucht.

Ein Vertreter des Pentagons gab an, der Großteil der veröffentlichten Angaben sei öffentlich zugänglich. Zudem hieß es aus Militärkreisen, einige der genannten Soldaten seien nicht im Kampf gegen den IS im Einsatz gewesen. Die US-Marineinfanterie rief dennoch zur "Wachsamkeit" auf. Soldaten und Familienmitglieder sollten "ihre Internetprofile überprüfen". Die Betroffenen würden zudem gezielt beraten.

Der IS hatte im vergangenen Sommer große Teile des Iraks und Syriens überrannt. Vornehmlich einheimische Kräfte bekämpfen die Dschihadisten am Boden. Eine internationale Koalition aus dutzenden westlichen und arabischen Ländern fliegt zudem Luftangriffe - im Irak seit August und in Syrien seit September. Im Jemen setzen die USA seit Jahren unter anderem Drohnen zur Bekämpfung radikaler Islamisten ein.

"Dank der umfangreichen Daten, die wir von verschiedenen Servern und Datenbanken erhalten haben, haben wir uns entschlossen, hundert Adressen zu veröffentlichen, damit unsere in Amerika ansässigen Brüder sich um Euch kümmern können", teilte die angebliche Hackergruppe laut Site mit. IS-Anhänger sollten nun "den letzten Schritt gehen". "Worauf wartet Ihr?", hieß es demnach weiter.

Nato-Oberbefehlshaber Philip Breedlove stufte die Drohung als Versuch ein, unter den Verbündeten gegen die Dschihadisten Unruhe zu stiften. "In den vergangenen Monaten haben wir beobachtet, dass sie bei jeder Niederlage oder Bedrängnis auf dem Schlachtfeld ein großes Ding veröffentlichen, um für Sensationen zu sorgen", sagte der US-General bei einer Konferenz in Brüssel. Der IS sei "ein Kalifat unter Druck".

In den vergangenen Monaten waren die Internetangebote mehrerer US-Medien und anderer Institutionen von Hackern angegriffen worden, die sich als IS-Anhänger ausgaben. Im Januar übernahmen Angreifer sogar kurzzeitig die Kontrolle über die Konten des US-Militärkommandos Centcom, das den Einsatz gegen den IS im Irak und in Syrien steuert, in den Onlinenetzwerken Twitter und Youtube. AFP

 

Rechtsextreme hoffen auf Triumph bei Départementswahl in Frankreich

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Paris - Bei den landesweiten Départementswahlen am Sonntag in Frankreich haben sich alle Blicke auf das Abschneiden der rechtsextremen Front National (FN) gerichtet. Neben der Wahlbeteiligung sei die zentrale Frage "das Ergebnis der Front National", der bis zu 30 Prozent vorhergesagt wurden, wie Präsident François Hollande im zentralfranzösischen Tulle einräumte, wo er seine Stimme abgab. Seine regierenden Sozialisten befürchteten eine herbe Niederlage.

Die Wahl der Départementsräte - in etwa vergleichbar mit den Kreisräten in Deutschland - war von allen politischen Lagern im Wahlkampf zu einer Art nationalem Stimmungstest gemacht worden. Für die Sozialisten hatte vor allem Premierminister Manuel Valls eindringlich vor einem Siegeszug der rechtsextremen FN von Parteichefin Marine Le Pen gewarnt, die das Land "in den Ruin" treibe. So versuchte er zugleich, die wegen ausbleibender Erfolge in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik enttäuschten linken Wähler zu mobilisieren.

Bei den Wahlen wurde allerdings nur eine schwache Beteiligung von etwa 46 Prozent erwartet. Am Mittag lag diese mit 18,02 Prozent etwas höher als 2011 mit 15,7 Prozent.

Nach jüngsten Umfragen dürfte die rechtsextreme FN in der ersten Runde am Sonntag mit rund 30 Prozent entweder vorne und knapp hinter dem konservativ-bürgerlichen Lager liegen. Wegen des Wahlrechts in Frankreich haben die Rechtsextremen nach der zweiten Runde am Sonntag nächster Woche aber kaum eine Chance, die Mehrheit in einem der 101 Départements zu erringen. Höchstens ein bis zwei Départements könnten von der FN erobert werden, was für diese aber schon ein großer Erfolg wäre. Die besten Chancen wurden der Partei im südfranzösischen Vaucluse sowie im Département Aisne im Norden eingeräumt.

Den Sozialisten sagten die Meinungsforscher hingegen mit um die 20 Prozent eine schwere Schlappe voraus. Sie könnten am Ende mehr als die Hälfte ihrer derzeit 61 Départements verlieren. Dafür rechnet das konservativ-bürgerliche Lager in der Stichwahl am 29. März mit einem landesweiten Siegeszug. Für die konservative Partei UMP von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy werden zusammen mit dem Zentrum UDI in den Umfragen für den ersten Wahlgang ebenfalls bis zu 30 Prozent erwartet.

Die rechtsextreme FN war bereits bei den Europawahlen im vergangenen Jahr mit rund 25 Prozent zur stärksten Kraft in Frankreich geworden. Parteichefin Le Pen machte nun im Wahlkampf erneut deutlich, dass nach den Ende des Jahres anstehenden Regionalwahlen ihr Ziel "die Erstürmung des Elysée-Palastes" sei. In Umfragen werden ihr derzeit gute Chancen eingeräumt, bei der Präsidentschaftswahl 2017 in die Stichwahl zu kommen.

Erste Ergebnisse der Départementswahlen werden am Sonntag nach Schließung der letzten Wahllokale um 20.00 Uhr erwartet. AFP

 

Streit zwischen Regierung und Präsident über Umgang mit Kurden

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Istanbul - Die Frage des Umgangs mit den Kurden hat in der Türkei zu einem Streit zwischen der Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdogan geführt. Erdogan kritisierte laut Presseberichten vom Sonntag das Vorgehen der Regierung im Friedensprozess mit den Kurden, Vizeregierungschef Bülent Arinc verbat sich daraufhin eine Einmischung des Präsidenten. Die Regierung begrüßte eine Botschaft des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan, der seine Anhänger erneut zu einer Beilegung des Konflikts aufrief.

In seiner am Samstag vor hunderttausenden Anhängern in Diyarbakir verlesenen Botschaft zum kurdischen Neujahrsfest Newroz forderte Öcalan seine Bewegung auf, einen Kongress zu organisieren, "um den 40 Jahre langen Kampf gegen die Türkische Republik zu beenden". Die Geschichte und das kurdische Volk verlangten "eine demokratische Lösung und Frieden".  

Öcalan hatte bereits Ende Februar eine ähnliche Botschaft verkündet. Darin forderte er seine Anhänger auch zur Niederlegung ihrer Waffen auf. In seiner Newroz-Botschaft ging er darauf nicht erneut ein. 

Ende Februar war Öcalans Botschaft bei einem Treffen von Abgeordneten der prokurdischen Partei HDP mit türkischen Regierungsvertretern am Istanbuler Sitz des Ministerpräsidenten verlesen worden. Dieses Treffen bezeichnete Erdogan als "unangemessen", wie Erdogan-treue Zeitungen am Sonntag berichteten. "Ich fand das Treffen dort nicht richtig", sagte der Präsident demnach. "Ich denke nicht, dass das Bild des Vizeregierungschefs (Yalcin Akdogan) Seite an Seite mit einer Parlamentsfraktion angemessen war." 

Vize-Regierungschef Arinc distanzierte sich von Erdogan: "Seine Äußerungen wie 'Ich mag das nicht' oder 'Ich bin damit nicht glücklich' sind emotional und seine eigenen Ansichten", sagte er. "Der Friedensprozess wird von der Regierung geführt, und die Regierung ist für diese Frage verantwortlich." Erdogan wiederum verbat sich die Kritik: "Ich berate mich mit meinen Leuten über jede Angelegenheit. Ich bin der Präsident." 

Anders als frühere Staatspräsidenten greift Erdogan ins politische Tagesgeschehen ein und leitet auch gelegentlich Kabinettssitzungen. Er lehnt es ab, dass die Regierung ein Komitee zur Überwachung des Friedensprozesses mit den Kurden gründet und fordert stattdessen eine Zuständigkeit des türkischen Geheimdienstes MIT in der Frage. 

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte am Samstag versprochen, "das Notwendige zu tun", um den Friedensprozess erfolgreich zu Ende zu bringen. Arinc nannte Öcalans Äußerungen "in jeder Hinsicht positiv".

Die Nachrichtenwebseite T24 schrieb am Sonntag, dies sei der größte Konflikt zwischen Regierung und Präsident seit der Regierungsübernahme der islamisch-konservativen Partei für Recht und Gerechtigkeit (AKP) vor zwölf Jahren. 

Die Friedensverhandlungen zwischen der türkischen Regierung und dem Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) liegen seit Monaten auf Eis. Ankara hatte im Herbst 2012 Verhandlungen mit dem zu lebenslanger Haft verurteilten Öcalan aufgenommen. Dies nährte die Hoffnung auf ein Ende des Kurdenkonflikts, in dem seit 1984 etwa 40.000 Menschen starben.

Im März 2013 verordnete Öcalan seinen Anhängern einen Waffenstillstand, der auch weitgehend eingehalten wird. Allerdings stoppte die PKK wenige Monate später den Abzug ihrer Kämpfer aus der Türkei, weil sie der Regierung vorwarf, ihre Versprechen gebrochen zu haben. Seitdem standen die Verhandlungen still. AFP

   

Schiitische Huthi-Rebellen im Jemen rücken weiter nach Süden vor

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Aden - Nach den blutigen Selbstmordanschlägen auf zwei Moscheen wächst im Jemen die Gefahr eines Bürgerkriegs. Die aus dem Norden stammende schiitische Huthi-Miliz rückte am Sonntag weiter nach Süden vor und eroberte den Flughafen der drittgrößten jemenitischen Stadt Taes. Die USA zogen wegen der Gewalteskalation Soldaten und das letzte Botschaftspersonal aus dem Jemen ab, der UN-Sicherheitsrat berief für Sonntag eine Dringlichkeitssitzung ein.

Im Jemen herrschen seit Jahren politisches Chaos und Gewalt. Die Huthi-Rebellen waren seit dem Sommer auf Sanaa vorgerückt, im Januar übernahmen sie mit der Einnahme des Präsidentenpalastes die Kontrolle über die Hauptstadt. Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi floh Ende Februar in die südliche Küstenstadt Aden.

Am Sonntag schlugen die Huthi-Rebellen nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch in Taes die Regierungstruppen zurück und übernahmen die Kontrolle über den Flughafen. Unterstützt wurden sie dabei von Spezialkräften des 2012 entmachteten Präsidenten Ali Abdallah Saleh.

Die strategisch wichtige Stadt liegt im Landesinnern an der Straße zwischen Sanaa und Aden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen patrouillierten Huthi-Kämpfer auch in mehreren Stadtvierteln von Taes. In den Ortschaften Nakil al-Ibel und Rahida, die noch weiter südlich an der Straße nach Aden liegen, richteten sie Kontrollposten ein, wie Stammesvertreter sagten.

In Taes gingen nach Angaben von Aktivisten tausende Menschen gegen den Huthi-Vormarsch auf die Straße. Bei Zusammenstößen mit Huthi-Rebellen wurde demnach ein Demonstrant erschossen und fünf weitere verletzt.

Das Revolutionskomitee der Huthi kündigte eine "Generalmobilmachung" an. Armee und Sicherheitskräfte würden künftig "überwacht". Hadi rief das Militär dazu auf, alle Befehle aus Sanaa zu verweigern.

Am Freitag war die Hauptstadt von den bislang schlimmsten Anschlägen erschüttert worden. In zwei Moscheen, die von Anhängern der schiitischen Huthi-Miliz besucht werden, hatten sich am Freitag vier Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und 142 Menschen getötet. Erstmals bekannte sich der sunnitische IS zu Anschlägen im Jemen. Bislang war der Al-Kaida-Ableger Aqap die aktivste Dschihadistenorganisation in dem Land. 

Hadi verurteilte die "terroristischen, kriminellen und feigen" Anschläge. Die Huthi-Miliz sprach von einem "Krieg gegen das jemenitische Volk".

Angesichts der eskalierenden Gewalt zogen die USA Soldaten und ihre verbliebenen Diplomaten aus dem Jemen ab. Das Militärpersonal habe den Luftwaffenstützpunkt Al-Anad im Süden des Landes "mit unbekanntem Ziel" verlassen, hieß es aus jemenitischen Armeekreisen. Auch die letzten Botschaftsmitarbeiter wurden außer Landes gebracht, wie das US-Außenministerium mitteilte.

Die jemenitische Regierung hatte kürzlich eingeräumt, dass die US-Armee von Al-Anad aus Informationen über Ziele für Drohnenangriffe gegen Al-Kaida sammelte. Der Jemen gehörte in der Region bislang zu den engsten Verbündeten der USA, wegen der anhaltenden Unruhen im Land hatte Washington seine Botschaft in Sanaa aber schon vor Wochen geschlossen.

Der UN-Sicherheitsrat berief für Sonntagnachmittag eine Dringlichkeitssitzung zur Lage im Jemen ein. Um das Treffen hatte Präsident Hadi gebeten. In einem Brief an das höchste UN-Gremium bat er die Weltgemeinschaft um ein "dringendes Eingreifen mit allen verfügbaren Mitteln". AFP

 

Zehntausende wohnen "Jahrhundertflut" an Frankreichs Küste bei

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Le Mont-Saint-Michel - Zehntausende Schaulustige haben am Klosterberg Mont-Saint-Michel an der nordfranzösischen Atlantikküste am Samstag das Naturspektakel einer "Jahrhundertflut" bestaunt. Das Wasser stieg erstmals am Morgen rasch an und umschloss schließlich die Weltkulturerbestätte vollständig. Der Rekordstand, zugleich ein historischer Höchstwert, wurde dann bei einer zweiten Flut am Abend erreicht, der Wasserspiegel stieg um über 14 Meter.

Möglich wurde die sogenannte Jahrhundertflut in der Bretagne, die in Wirklichkeit alle 18 Jahre vorkommt, durch die Konstellation, dass Erde, Mond und Sonne auf einer Achse lagen. Dadurch wirken die Anziehungskräfte von Mond und Sonne auf das Meereswasser, die für Flut und Ebbe verantwortlich sind, besonders stark. Diese Stellung der Himmelskörper hatte auch zu der Sonnenfinsternis am Freitag geführt.

Die Brücke, die zur Mont-Saint-Michel-Insel führt, stand bereits am Morgen an einer Stelle unter Wasser. Am Abend stieg der Meeresspiegel dann vom tiefsten Punkt der Ebbe bis zum höchsten Punkt der Flut um mehr als 14 Meter an. Die Flut erreichte einen Gezeitenkoeffizienten von 119. Das ist nach Angaben von Experten des französischen ozeanographischen Instituts Shom der höchste Wert, der je erreicht wurde.

Am Klosterberg Mont-Saint-Michel fallen Ebbe und Flut besonders stark aus. Bereits für den Morgen wurde ein Gezeitenkoeffizient von 118 auf einer Skala von 20 bis 120 errechnet. Die Bezeichnung Jahrhunderflut ist allerdings etwas übertrieben - denn tatsächlich gibt es vergleichbare Fluten am Mont-Saint-Michel alle 18 Jahre - zuletzt am 10. März 1997, das nächste Mal am 3. März 2033.

Die Schaulustigen waren begeistert: Zahlreiche Handys und Fotokameras wurden in die Höhe gereckt, um Aufnahmen von der vom Wasser umgebenen Insel zu machen. Dutzende blaue und weiße Scheinwerfer waren an der auf die Insel führenden Brücke angebracht, der Mont-Saint-Michel war hell erleuchtet. Manche Besucher hatten sich die Flut jedoch spektakulärer vorgestellt. Einer von ihnen zeigte sich "ein bisschen enttäuscht".

Die Besucherin Marie-Reine Sallou, die das Ereignis am Morgen im Sonnenaufgang erlebte, war schon mehrmals am Mont-Saint-Michel, aber noch nie bei einer solchen Flut: "Die Sonne ist aufgegangen, und die Flut ist gestiegen - es war großartig", berichtete die Französin aus dem nahen Rennes. "Der Mont-Saint-Michel ist wieder eine Insel geworden, es war wirklich bewegend zu sehen, wie der Mont von Wasser umgeben war."

Im nahen Saint-Malo versammelten sich bereits am Morgen etwa 20.000 Besucher in Regenjacken und Gummistiefeln entlang der vom Wasser umspülten Stadtmauern, um das Naturspektakel mitzuerleben. Auch hier hatten sich einige Schaulustige aber mehr erhofft. Er habe schon "viel beeindruckendere" Wellen erlebt, sagte ein Besucher.

Stärker als am Mont Saint-Michel fällt der Unterschied zwischen Ebbe und Flut nur in der Bucht von Fundy an der kanadischen Atlantikküste aus, dort kann er rund 16 Meter betragen. Auch in Feuerland an der Südspitze Südamerikas, in Australien und Großbritannien war das Naturereignis gut zu beobachten. AFP

   

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