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Armee übernimmt Macht in Burkina Faso nach gewalttätigen Protesten
31/10/2014

Ouagadougou - Im westafrikanischen Burkina Faso haben die Streitkräfte nach einer gewalttätigen Eskalation der Proteste gegen Staatschef Blaise C [ ... ]


US-Verteidigungsminister: Assad profitiert vom Kampf gegen IS-Miliz
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New York - US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat eingeräumt, dass Syriens Staatschef Baschar al-Assad von dem internationalen Kampf gegen die D [ ... ]


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US-Geheimdienste gaben 2014 fast 68 Milliarden Dollar aus
31/10/2014

Washington - Die Geheimdienste der USA haben im abgelaufenen Haushaltsjahr fast 68 Milliarden Dollar (knapp 54 Milliarden Euro) für Spionage ausge [ ... ]


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Weltweit

Israelische Soldaten erschießen jungen Palästinenser

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Ramallah - Israelische Soldaten haben am Freitag nach Angaben palästinensischer Ärzte und Sicherheitskräfte im Westjordanland einen 17-jährigen Palästinenser erschossen. Der Vorfall ereignete sich palästinensischen Behördenvertretern zufolge bei Zusammenstößen zwischen der Armee und Demonstranten in Silwad nahe der Stadt Ramallah. Das Opfer war nach Angaben des US-Konsulats Staatsbürger der Vereinigten Staaten.

Der Ort Silwad befindet sich nahe der jüdischen Siedlung Ofra. Dort kommt es regelmäßig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Aktivisten. Eine israelische Armeesprecherin sagte, der Jugendliche sei erschossen worden, weil er einen Brandsatz auf das Auto eines israelischen Fahrers habe werfen wollen.

Das US-Konsulat in Jerusalem erklärte, bei dem Opfer habe es sich um einen US-Bürger gehandelt. Anwohner berichteten, der Vater des Getöteten lebe in den USA.

Auch im besetzten Ostteil Jerusalems kam es am Freitag wieder zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der Polizei. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas ein, um die Steine werfenden Demonstranten zurückzudrängen. Nach dem tödlichen Anschlag eines jungen Palästinensers auf Passanten am Mittwochabend in Jerusalem verstärkte die Polizei in der Stadt ihre Präsenz und kündigte eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber jeglicher Gewalt an.

Ein 21-jähriger Palästinenser war am Mittwochabend mit seinem Wagen in eine Gruppe von Passanten an einer Straßenbahnhaltestelle gerast. Ein drei Monate altes Mädchen starb später im Krankenhaus. Das Baby hatte nach Angaben Washingtons die US-Staatsbürgerschaft. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. AFP

 

Polizei stuft Beil-Attacke auf Beamte in New York als Terrorakt ein

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New York - Die US-Behörden haben die gewaltsame Beil-Attacke auf eine Gruppe von Polizisten in New York als einen "Terroranschlag" mit islamistischem Hintergrund eingestuft. Die Polizei gehe von einem radikalen Einzeltäter aus, sagte New Yorks Polizeichef Bill Bratton am Freitag. Der 32-jährige Angreifer war am Donnerstag mit einem Beil auf die Polizisten losgegangen und hatte einen Beamten schwer verletzt, bevor er erschossen wurde.

Nach Angaben der Behörden war der Angreifer, der als Zale Thompson identifiziert wurde, unverheiratet und arbeitslos. Er trat demnach vor zwei Jahren zum Islam über. Offenbar hatte er der Polizei zufolge aber keine Verbindungen zu einer konkreten extremistischen Gruppe. Er sei ein "sprichwörtlicher Einzelgänger" gewesen, der sich selbst radikalisiert habe, sagte Bratton. Die Ermittlungen dazu dauerten aber an und er hoffe, dass bald mehr bekannt sei.

Thompson war am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) im New Yorker Stadtteil Queens mit einem Beil auf die vier Polizisten losgegangen. Er verletzte einen Beamten schwer am Rücken und am Kopf, der 25-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Ein weiterer Polizist wurde bei der Attacke am Arm verletzt. Die beiden Kollegen erschossen den Angreifer. Eine 29-jährige Passantin wurde dabei versehentlich durch eine Kugel schwer verletzt und war ebenfalls in Lebensgefahr, wie Bratton sagte.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge verbrachte der Attentäter häufig Stunden eingeschlossen in seinem Zimmer und klickte sich durch Internetseiten mit Berichten über extremistische Gruppen wie Al-Kaida, den Islamischen Staat (IS) und die Shebab-Miliz in Somalia. Er soll sich dem beschlagnahmten Material auf seinem Computer zufolge auch Hinrichtungsvideos der Extremisten angesehen sowie über den Anschlag auf das kanadische Parlament vom Mittwoch informiert haben.

In sozialen Netzwerken sei der 32-jährige Schwarze außerdem mit "antiwestlichen, regierungskritischen" und rassistischen Äußerungen gegenüber Weißen aufgefallen. Die Polizei beschlagnahmte in der Wohnung des Angreifers außerdem eine Axt und ein langes Jagdmesser.

Auch das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen Site hatte zuvor mitgeteilt, dass Einträge von Thompson auf der Videoplattform YouTube und im Onlinenetzwerk Facebook auf islamistisches Gedankengut hinweisen. So habe der Angreifer im September ein Propagandavideo des IS mit den Worten kommentiert, der "Dschihad" sei eine gerechtfertigte Antwort auf die Unterdrückung durch "Zionisten und Kreuzzügler".

Polizeichef Bratton sagte auf der Pressekonferenz, die Taten solcher "einsamer Wölfe" bereiteten den Behörden zunehmend Sorge. Er rief die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit und zur Weiterleitung sämtlicher Hinweise auf, die den Ermittlungen der Polizei helfen könnten. AFP

 

UNO erlaubt Schiffsinspektionen vor Somalias Küste

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New York - Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag Schiffsinspektionen vor Somalia erlaubt. Der von Großbritannien eingebrachten Resolution stimmten 13 der 15 Gremiumsmitglieder zu, Jordanien und Russland enthielten sich. Mit den Inspektionen soll dem Export von Kohle vorgebeugt werden, mit dem sich die islamistische Shebab-Miliz zu einem großen Teil finanziert.

Der Kohle-Handel sichere der Miliz das Überleben, sagte der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant. Mit der Resolution reagiere die UNO nun auf die Bitte Somalias, eine der wichtigsten Finanzquellen der Shebab auszutrocknen.

Für Somalia gelten im Prinzip seit 2012 ein Waffenembargo und ein Exportverbot für Kohle. Das Embargo war im vergangenen Jahr allerdings gelockert worden, um Somalia den Kampf gegen die Islamisten zu ermöglichen. Seitdem landen Waffen und Munition aber immer wieder in den Händen der Milizen. AFP

   

Polizei: Attentäter von Ottawa wollte nach Syrien reisen

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Ottawa - Der mutmaßliche Attentäter von Ottawa, der einen Soldaten erschoss und dann das Parlament stürmte, hat sich vor der Tat offenbar dem Kampf der Dschihadisten in Syrien anschließen wollen. Der 32-jährige Michael Z. habe sich seit Anfang Oktober in der Hauptstadt aufgehalten, um einen Reisepass zu beantragen, teilten die Ermittler am Donnerstag in Ottawa mit. "Er wollte nach Syrien ausreisen", sagte Polizeichef Bob Paulson. 

Der Angreifer hatte am Mittwoch einen Wachsoldaten am Nationalen Kriegsdenkmal gegenüber vom Parlament erschossen. Anschließend stürmte er ins Parlament, wo er in der Eingangshalle bei einem Schusswechsel getötet wurde. 

Die Tat in Ottawa stehe nicht im Zusammenhang mit der tödlichen Attacke eines mutmaßlichen Islamisten zwei Tage zuvor, erklärte Paulson. Dieser hatte am Montag nahe Montréal zwei Soldaten mit seinem Auto überfahren und einen von ihnen getötet. Er selbst wurde von der Polizei erschossen. Beide Angreifer waren nach Behördenangaben erst vor Kurzem zum Islam konvertiert. AFP

 

US-Armee: Offensive der Dschihadisten in Kobane vorerst gestoppt

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Luftwaffenbasis Macdill - Die Einnahme der nordsyrischen Kurdenstadt Kobane durch Kämpfer der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) ist nach Einschätzung der US-Armee offenbar vorerst abgewendet worden. Die Offensive der Extremisten sei ins Stocken geraten, sagte ein Vertreter der US-Zentralkommandos am Donnerstag. Die kurdischen Kämpfer seien mit Unterstützung der US-geführten Militärallianz in der Lage, die Stadt weiter zu verteidigen. Der Frontverlauf in Kobane habe sich seit mehr als einer Woche nicht verändert.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte lieferten sich beide Seiten am Donnerstag weiter heftige Gefechte. Die IS-Miliz weitete demnach ihre Kontrolle über den Norden und das Zentrum der Stadt aus. Die Lage vor Ort ist höchst unübersichtlich. Die Angaben der Beobachtungsstelle, die der syrischen Opposition nahesteht, sind von unabhängiger Seite daher nur schwer überprüfbar.

Die Kurden warten zudem auf Verstärkung durch Kämpfer aus dem Irak. Nach Angaben der türkischen Regierung soll 200 irakischen Peschmerga-Kämpfern die Einreise über die türkische Grenze ins nahegelegene Kobane genehmigt werden. AFP

   

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