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Zwei Palästinenser nach Messerangriffen erschossen
26/04/2015

Hebron - Die israelische Polizei hat binnen weniger Stunden zwei Palästinenser erschossen, die mit Messern auf Sicherheitskräfte losgegangen ware [ ... ]


Russische Hacker lasen E-Mails von und für Obama
26/04/2015

New York - Russische Hacker haben nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr E-Mails von und für US-Präsident Barack Obama gelesen. Wie die " [ ... ]


Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Nepal steigt auf über 1800
26/04/2015

Kathmandu - Nach dem Erdbeben in Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 1800 gestiegen. Wie die Regierung in Kathmandu am Sonntag mitteilte [ ... ]


Ausschreitungen bei Protesten in Baltimore nach Tod von Schwarzem
26/04/2015

Washington - Bei Protesten nach dem Tod eines offenbar bei seiner Festnahme verletzten jungen Schwarzen in der US-Großstadt Baltimore ist es zu Au [ ... ]


Weitere Artikel

Weltweit

Äthiopien verurteilt mutmaßliche Ermordung von Christen in Libyen

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Addis Abeba - Mit Empörung hat Äthiopien auf die mutmaßliche Ermordung von äthiopischen Christen durch die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Libyen reagiert. "Wir verurteilen derartige Gräueltaten scharf, unabhängig davon, ob die Opfer Äthiopier sind oder nicht", sagte der äthiopische Kommunikationsminister Redwan Hussein am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Addis Abeba. Die Botschaft in Kairo bemühe sich, die Identität der rund 30 ermordeten Männer zu klären

Die IS-Miliz hatte zuvor ein Internetvideo veröffentlicht, das zeigt, wie die Männer am Strand und in einer wüstenartigen Gegend ermordet werden. Die Getöteten werden in dem Video als "Anhänger des Kreuzes der feindlichen äthiopischen Kirche" präsentiert. 

Viele Äthiopier kommen auf der Suche nach Arbeit nach Libyen oder machen dort Station, bevor sie die gefährliche Überfahrt nach Europa wagen. Fast zwei Drittel der 90 Millionen Äthiopier sind Christen. Ähnlich wie die Kopten gehören sie zu den ersten christlichen Gemeinden Afrikas. Der libysche IS-Ableger hatte Mitte Februar ein Video veröffentlicht, das die Enthauptung von 21 koptischen Christen an einem Strand bei Tripolis zeigen soll. AFP

 

Elf Fans in Ägypten wegen Fußball-Krawallen zum Tode verurteilt

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Kairo - Drei Jahre nach den schweren Fußballkrawallen in Ägypten sind elf Fans zum Tode verurteilt worden. Die Männer wurden am Sonntag von einem Gericht in Kairo für schuldig befunden, an den Ausschreitungen in Port Said beteiligt gewesen zu sein, bei denen im Februar 2012 74 Menschen getötet worden waren. Die Ausschreitungen zwischen Anhängern der Heimmannschaft Al-Masry und den Gästen des Kairoer Klubs Al-Ahly waren die blutigsten in der Geschichte des ägyptischen Fußballs.

Wegen der Beteiligung an den blutigen Fankrawallen waren zunächst 73 Menschen verurteilt worden, davon 21 zum Tode. Im Februar 2014 hob ein Berufungsgericht die Urteile jedoch auf und ordnete einen neuen Prozess an. Der Kairoer Richter verhängte nun erneut elf Todesurteile, für die anderen Angeklagten soll das Urteil am 30. Mai fallen. Bevor die Todesurteile bestätigt werden, soll die Empfehlung von Ägyptens Obermufti eingeholt werden, die für das Gericht nicht bindend ist.

Die elf Angeklagten, die zum Tode verurteilt wurden, können Berufung gegen das Urteil einlegen. Bei dem Prozess saßen 61 Fans auf der Anklagebank, ebenso wie neun Polizisten und drei Betreuer des Klubs Al-Masry. Die Unruhen von Februar 2012 fielen inmitten der aufgeheizten Situation während der ersten Parlamentswahl in Ägypten nach dem politischen Umsturz im Februar 2011. AFP

 

Australiens Polizei vereitelt offenbar Anschlag auf Gedenkfeier

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Sydney - Die australischen Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen Anschlag auf eine nationale Gedenkfeier vereitelt. Zwei mutmaßliche Extremisten wurden am Samstag in Melbourne festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Gegen einen der beiden 18-jährigen Terrorverdächtigen sei Anklage erhoben worden. Im Zuge der Ermittlungen nahm die Polizei außerdem drei weitere junge Männer fest.

"Wir vermuten, dass beide Männer Terroranschläge in Melbourne und Angriffe auf Polizisten vorbereitet haben", erklärten die Polizei des Bundesstaats Victoria und die Bundespolizei mit Blick auf die Festnahmen der beiden 18-Jährigen. Ein Anschlagsziel war demnach die Zeremonie zum Gedenken an die Schlacht von Gallipoli in der heutigen Türkei vor hundert Jahren. Die landesweite Zeremonie zu Ehren der gefallenen Soldaten soll am kommenden Samstag stattfinden.

Die Ermittler nahmen am Samstag außerdem einen dritten 18-Jährigen fest. Ihm werden Waffendelikte zur Last gelegt. Zudem wurde zwei weitere junge Männer, 18 und 19 Jahre alt, in Gewahrsam genommen.

Die geplante Tat in Melbourne sei von Anschlägen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) inspiriert gewesen, sagte der Vizepolizeichef von Victoria, Shane Patton. Nach Angaben der Ermittler hatten die Festgenommenen Verbindungen zu dem Terrorverdächtigen Numan Haider, der im vergangenen September nach einer Messerattacke auf zwei Polizisten erschossen worden war.

Premierminister Tony Abbott erklärte, wegen möglicher Anschlagspläne liefen derzeit 400 Ermittlungsverfahren in Australien. Aber nur die Verfahren gegen die beiden 18-Jährigen in Melbourne seien "in einer fortgeschrittenen Phase" gewesen.

Abbott, der zuletzt im Februar vor einer wachsenden Gefahr durch einheimische Extremisten gewarnt hatte, rief die Australier auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. Die beste Reaktion sei es, "in großer Zahl an den Anzac-Feierlichkeiten teilzunehmen, um Unterstützung für unser Land, unsere Werte und unsere Streitkräfte zu demonstrieren".

Am 25. April 1915 hatten die Anzac-Truppen - Australian and New Zealand Army Corps - vergeblich versucht, auf der Halbinsel Gallipoli zu landen. Mehr als 11.000 Australier und Neuseeländer wurden an diesem Tag getötet. Insgesamt starben in der Schlacht mehr als hunderttausend Menschen.

Nach den Festnahmen in Australien verstärkte auch Großbritannien, wo zehntausende Australier und Neuseeländer leben, die Sicherheitsvorkehrungen für das Anzac-Gedenken. Es gebe allerdings keine spezifischen Bedrohungen, teilte die Polizei am Samstag weiter mit.

Als Reaktion auf eine zunehmende Zahl australischer Staatsbürger, die sich dem Kampf des IS in Syrien und dem Irak anschlossen, hatte die Polizei bereits im September eine Reihe von Razzien vorgenommen. Gleichzeitig wurde damals die Terrorwarnstufe angehoben. Im Dezember brachte ein mutmaßlicher Islamist in einem Café im Zentrum Sydneys 17 Menschen in seine Gewalt. Nach 16 Stunden stürmte die Polizei das Lokal. Drei Menschen wurden getötet, darunter der mutmaßlich islamistische Täter.

Australien beteiligt sich an der US-geführten Koalition gegen die IS-Dschihadisten im Irak. Vor einigen Tagen begann die Armee damit, 330 weitere Soldaten in den Irak zu entsenden, um die einheimischen Truppen für den Kampf gegen die IS-Miliz und andere Dschihadisten auszubilden. AFP

   

Kiew nennt Namen angeblich im Land präsenter russischer Einheiten

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Kiew - Das ukrainische Militär hat erstmals die Namen russischer Armee-Einheiten genannt, die in der Ostukraine im Einsatz sein sollen. Trotz des im Februar unterzeichneten Abkommens über eine Waffenruhe, das den Abzug ausländischer Kämpfer vorsieht, seien weiterhin reguläre russische Truppen im Land, sagte der Generalstabschef der ukrainischen Streitkräfte, Viktor Muschenko, am Samstag. Unter anderem seien die 15. mechanisierte Infanteriebrigade der russischen Armee, die achte mechanisierte Infanteriebrigade sowie die 331. und die 98. Luftlandedivision im Osten der Ukraine im Einsatz.

"Wir haben Einzelheiten über sämtliche russischen Einheiten, wo sie im Einsatz sind, ihre Zahlen und ihre Bewaffnung", sagte Muschenko. Er verfüge über Beweise, dass reguläre russische Armeeeinheiten im Februar an mindestens drei Gefechten beteiligt gewesen seien.

Kiew und der Westen beschuldigen Russland seit langem, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine militärisch und mit Waffen zu unterstützen. Moskau weist dies zurück. In dem bewaffneten Konflikt zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen im Osten der Ukraine wurden nach Angaben der UNO seit dem Frühjahr 2014 bereits mehr als 6000 Menschen getötet. AFP

 

Athen bestätigt geplantes Energieabkommen mit Russland

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Athen - Die griechische Regierung will in der kommenden Woche ein Energieabkommen mit Russland unterzeichnen, das dem pleitebedrohten Staat bis zu fünf Milliarden Euro einbringen soll. "Am Dienstag wird in Athen mit einer hochrangigen russischen Delegation ein Vertrag unterzeichnet", sagte ein Vertreter aus griechischen Verhandlungskreisen am Samstag in Athen der Nachrichtenagentur AFP. Das Abkommen werde die Finanzierungsbedigungen für die Verlängerung der geplanten Gaspipeline "Turkish Stream" bis nach Griechenland sowie die dafür fälligen Gebühren festlegen.

Ein Kreml-Sprecher hatte zuvor erklärt, es gebe kein Abkommen. Beim Moskau-Besuch des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras in der vergangenen Woche habe Russland "keine Finanzhilfe versprochen - ganz einfach, weil niemand danach gefragt hat."

Laut Spiegel Online will Moskau Athen im Zusammenhang mit dem Pipeline-Projekt zwischen drei und fünf Milliarden Euro im voraus zahlen. Der Vorschuss solle erst ab 2019 erstattet werden müssen, wenn Gas durch die Leitung fließt und Griechenland dafür Transitgebühren kassiert. Der griechische Verhandlungsvertreter bestätigte AFP, ein Vorschuss in ähnlicher Höhe wie von Spiegel Online genannt sei vorgesehen, "nach einer kurzen Frist, in den kommenden Monaten".

Hinter der geplanten Pipeline "Turkish Stream", die russisches Gas durch die Türkei nach Europa leiten soll, stehen noch etliche Fragezeichen. Sollte ein Abkommen zwischen Athen und Moskau tatsächlich zustande kommen, könnte es Griechenland im Schuldenstreit mit den Euro-Partnern zumindest eine Verschnaufpause ermöglichen. AFP

   

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