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Bund und Länder wollen Einigung zu Flüchtlings-Lasten bis Jahresende

Starker Cannabiskonsum vor der Autofahrt verboten

Polizei: Attentäter von Ottawa wollte nach Syrien reisen

US-Armee: Offensive der Dschihadisten in Kobane vorerst gestoppt

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Polizei: Attentäter von Ottawa wollte nach Syrien reisen
24/10/2014

Ottawa - Der mutmaßliche Attentäter von Ottawa, der einen Soldaten erschoss und dann das Parlament stürmte, hat sich vor der Tat offenbar dem Ka [ ... ]


US-Armee: Offensive der Dschihadisten in Kobane vorerst gestoppt
24/10/2014

Luftwaffenbasis Macdill - Die Einnahme der nordsyrischen Kurdenstadt Kobane durch Kämpfer der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS [ ... ]


EU-Staaten vereinbaren Klimaziele für 2030
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Behörden bestätigen ersten Ebola-Fall in New York
24/10/2014

New York - In New York ist ein Arzt positiv auf Ebola getestet worden. Der Mediziner sei isoliert worden und es bestehe keine Gefahr für die Öffe [ ... ]


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Aktivisten: IS macht Testflüge mit syrischen Kampfjets

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Beirut - Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) macht laut Aktivisten Testflüge mit drei in Syrien erbeuteten Kampfjets. Der IS verfüge über drei Maschinen, vermutlich vom Typ MIG 21 und MIG 23, die er auf Luftwaffenstützpunkten in den Provinzen Aleppo und Raka erobert habe, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Die US-geführte Allianz flog neue Angriffe gegen IS-Stellungen in der syrischen Grenzstadt Kobane.

Informanten sagten der Beobachtungsstelle, sie hätten in der Region um den Flughafen Al-Dscharra mehrfach Kampfjets im Tiefflug gesichtet. Damit wollten die Piloten offenbar dem Radar der Streitkräfte von Syriens Machthaber Baschar al-Assad entgehen. Ob die Islamisten ihre erbeuteten Flugzeuge mit Raketen bestücken können, konnte zunächst nicht herausgefunden werden, wie die Beobachtungsstelle weiter mitteilte.

Nach ihren Angaben leiten frühere Offiziere der aufgelösten Streitkräfte des irakischen Ex-Diktators Saddam Hussein die Dschihadisten-Piloten an und beaufsichtigen die Testflüge am Flughafen Al-Dscharra. Saddam Husseins Streitkräfte waren nach dem US-Einmarsch 2003 aufgelöst worden. Viele der sunnitischen Offiziere schlossen sich danach sunnitischen Extremisten im Irak an, aus denen der IS hervorging.

Die Dschihadistengruppe hat inzwischen weite Teile von Syrien und dem Irak erobert und in dem Gebiet ein sogenanntes Kalifat ausgerufen, einen islamistischen Gottesstaat. Auf syrischem Territorium kontrolliert der IS seit Beginn des Jahres drei Militärflughäfen.

Stellungen der Extremisten in der erbittert umkämpften nordsyrischen Grenzstadt Kobane (arabisch: Ain al-Arab) wurden in der Nacht zum Freitag abermals von der US-geführten Koalition aus der Luft angegriffen. Die Beobachtungsstelle berichtete von mindestens sechs Attacken auf das östliche Viertel Kani Arabane. Der Direktor der Organisation, Rami Abdel Rahman, sagte, die Abstimmung zwischen den kurdischen Verteidigern und dem US-Militär werde immer enger: "Die Kurden geben den USA die exakten Koordinaten der Kämpfe durch."

Die USA bestätigten erstmals direkte Gespräche mit der größten syrischen Kurdenpartei, der Partei der Demokratischen Union (PYD). US-Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte am Donnerstag, ein Vertreter des State Department habe sich am vergangenen Wochenende "außerhalb der Region" mit PYD-Vertretern getroffen. Die PYD unterhält enge Kontakte zu der in der Türkei aktiven Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die Washington, Ankara und die EU als Terrororganisation einstufen. Der bewaffnete Arm der PYD, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), kämpfen in Kobane gegen den IS.

Die irakischen Streitkräfte starteten am Freitag eine Offensive, um Gebiete nördlich von Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit vom IS zurückzuerobern. Das gab die Regionalregierung der Provinz Salaheddin bekannt. Die Dschihadisten hatten die Region im Juni überrannt.

Die Hauptstadt Bagdad ist nach Einschätzung des US-Militärs nicht unmittelbar bedroht. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, der IS habe sich zwar zu einem tödlichen Doppelanschlag in Bagdad am Donnerstag bekannt, doch sei die Stadt nicht eingekreist und werde so bald auch nicht gestürmt. Ein direkter Vormarsch von IS-Kämpfern auf Bagdad stehe nicht bevor. AFP

 

Mexikanische Studenten und Lehrer besetzen Rathäuser in Guerrero

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Guerrero - Hunderte Studenten und Lehrer haben am Donnerstag mit der Besetzung von Rathäusern im mexikanischen Bundesstaat Guerrero begonnen, wo seit bald drei Wochen 43 Lehramtsstudenten spurlos verschwunden sind. Nach Angaben der Polizei verliefen die Besetzungen in der Hauptstadt Chilpancingo sowie in den Orten Tlapa de Comonfort, Ayotac de Álvarez sowie in Huamuxtitlán zunächst friedlich. In anderen Städten wie etwa in Iguala begannen die Beamten schon vorher, die Rathäuser zu räumen.

In Iguala waren die Studenten am 26. September nach Spendensammlungen von örtlichen Polizisten festgenommen und später offenbar an eine Drogenbande übergeben worden. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur, viele fürchten, dass sie ermordet wurden. Nach Angaben eines Sprechers der Lehrergewerkschaft Ceteg sollen nach und nach die Rathäuser in allen 81 Kommunen von Guerrero besetzt werden, um den Ermittlungsdruck auf die Behörden zu erhöhen. Für Freitag war eine Massenkundgebung in der Urlauberstadt Acapulco vorgesehen.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Zustände in dem Bundesstaat, in dem Sicherheitskräfte, Behörden und das organisierte Verbrechen oftmals unter einer Decke stecken. So besteht unter anderem der Verdacht, dass Mitglieder der Bande Guerreros Unidos die Studenten im Auftrag der Ehefrau des Bürgermeisters von Iguala ermordeten, um eine Protestaktion am folgenden Tag zu verhindern. Der Bürgermeister und seine Frau sind seitdem auf der Flucht. 

Flüchtig ist auch der stellvertretende Sicherheitschef von Iguala; er soll vom mutmaßlichen Finanzchef der Guerreros Unidos jeden Monat umgerechnet 35.000 Euro erhalten haben. Gouverneur Ángel Aguirre feuerte zudem seinen Gesundheitsbeauftragten Lázaro Mazón, gegen den Ermittlungen wegen seiner Beziehungen zu Igualas Bürgermeister laufen. 

Inzwischen suchen rund 1200 Bundespolizisten nach den vermissten Studenten. Knapp 50 Verdächtige wurden festgenommen, darunter 40 Polizisten. Noch aber haben die Justizbehörden nach eigenen Angaben keine sicheren Erkenntnisse zu den Drahtziehern und dem Motiv für das Verschwinden. AFP

 

Drei junge Männer wegen "Bauschutt"-Todes von Deutscher beschuldigt

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Lille - Der tragische Tod einer Deutschen, die durch den Wurf von Bauschutt von einer Autobahn-Brücke in Frankreich getötet wurde, scheint aufgeklärt: Gegen drei junge Männer wurde am Donnerstag ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, wie die die Staatsanwaltschaft von Béthune in Nordfrankreich mitteilte.

In der Nacht zum 1. August waren Zehn-Kilo-Säcke mit Bauschutt auf die Autobahn Paris-Brüssel geworfen worden. Das Auto eines deutschen Paares wurde mit voller Wucht an der Windschutzscheibe getroffen, die 59-jährige Frau auf dem Beifahrersitz war sofort tot. Mehrere junge Leute waren auf der Höhe des Örtchens Havrincourt nahe der belgischen Grenze beobachtet worden, wie sie Zehn-Kilo-Säcke mit Bauschutt von einer Brücke warfen, die die Autobahn A2 überspannt.

Die Ermittlungen der Polizei führten zu den drei jungen Leuten, die in der Nähe wohnten. Nach anfänglichem Leugnen gestanden sie ihre Verwicklung in die Tat. Laut Staatsanwaltschaft trafen sich die jungen Männer im Alter um die 20 Jahre und beschlossen zusammen die Tat, "auch wenn sie die Absicht zur Tötung bestreiten". Zwei von ihnen, die mutmaßlichen Haupttäter, wurden inhaftiert, der Dritte wurde unter Hausarrest gestellt. AFP

   

Kurden in Kobane behaupten sich gegen IS-Dschihadisten

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Kobane - Einen Monat nach Beginn der Kämpfe um die nordsyrische Kurdenmetropole Kobane ist der Ausgang der Schlacht trotz jüngster Erfolge ihrer Verteidiger völlig offen. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, durch die Luftangriffe der US-geführten Allianz seien "einige hundert Kämpfer" der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) getötet worden. Dennoch könne Kobane "zweifellos noch immer fallen". Die Kurden forderten am Donnerstag dringend mehr militärische Unterstützung.

Kirby bewertete die Lage weiter kritisch: "Der IS hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass er die Stadt übernehmen will", sagte er. Deshalb würden weiterhin Kämpfer in die Region geflogen. Sollte die Stadt fallen, sei das ein "Rückschlag" im internationalen Vorgehen gegen die Dschihadisten.

Der Sprecher der kurdischen Einheiten, Idriss Nassen, sagte am Donnerstag per Telefon aus der belagerten Stadt, die US-geführte internationale Koalition habe den IS "in den vergangenen Tagen effektiver bekämpft". Die Extremisten kontrollierten inzwischen nur noch "weniger als 20 Prozent" der Stadt direkt an der türkischen Grenze.

Die kurdischen Kämpfer würden die IS-Milizionäre aus den östlichen und südöstlichen Stadtteilen "fortspülen", sagte Nassen. Er forderte mehr Militärhilfe von der Staatengemeinschaft. "Wir brauchen mehr Luftangriffe, aber auch mehr Waffen und Munition, um sie am Boden bekämpfen zu können."

Die Berichte über die Lage in Kobane sind von unabhängiger Seite nicht zu überprüfen, der IS macht keine Angaben. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden bei den seit dem 16. September andauernden Kämpfen bis zum Mittwoch mehr als 660 Menschen getötet - 374 in den Reihen des IS, 268 auf kurdischer Seite sowie 20 Zivilisten.

Kobane wurde mittlerweile zu einem Symbol im Kampf gegen den IS. Aus Sicht der etwa drei Millionen Kurden im Norden Syriens ist Kobane, auf Arabisch Ain al-Arab, der zentrale Ort der von ihnen dominierten Gebiete im Norden des Landes. Der IS würde sich durch die Einnahme der Stadt ein großes Gebiet entlang der türkischen Grenze sichern.

Das US-Militär flog nach eigenen Angaben erneut 14 Luftangriffe auf Ziele nahe Kobane. Es seien "erfolgreich" 19 Gebäude, Kommandozentralen und Gefechtsstände unter IS-Kontrolle getroffen worden, teilte die US-Armee mit. Die Luftangriffe fanden demnach seit Mittwoch statt. Die USA und Verbündete fliegen seit Wochen Luftangriffe in Syrien und im Irak.

Die britische Regierung kündigte an, bewaffnete Drohnen aus dem Einsatz in Afghanistan in den Irak zu verlegen. Die ferngesteuerten Fluggeräte vom Typ Reaper sollten zur Überwachung und Aufklärung eingesetzt werden, sagte Außenminister Philip Hammond vor dem Parlament in London. Die Drohnen sind auch in der Lage, Bomben abzuwerfen und Raketen abzufeuern.

Moskau dementierte US-Angaben zu einer stärkeren Geheimdienstkooperation im Kampf gegen den IS. Russland werde "keine 'Koalition' unterstützen, die ohne die Rückendeckung des UN-Sicherheitsrats geschmiedet wurde", erklärte das russische Außenministerium. Minister Sergej Lawrow habe seinem US-Kollegen John Kerry jedoch die Fortsetzung der bisherigen Kooperation zugesagt.

Kerry hatte am Dienstag nach einem Treffen mit Lawrow in Paris angegeben, beide Seiten hätten vereinbart, ihre Geheimdienstkooperation zur IS-Bekämpfung zu verstärken. Lawrow habe außerdem seine Bereitschaft erkennen lassen, mit Waffen oder möglicherweise bei der Ausbildung von Kämpfern zu helfen.

Mindestens so kritisch wie in Kobane sehen die USA die Lage im Irak. Dort habe der IS "beträchtliche Geländegewinne" erzielt, sagte der Koordinator der von den USA angeführten Koalition, der US-General im Ruhestand John Allen. Dem Irak gelte deswegen derzeit "unsere größte Sorge". Bei den Luftangriffen auf den IS gebe es letztlich "weder Sieger noch Besiegte". AFP

 

Russland dementiert US-Angaben zu Geheimdienstkooperation gegen IS

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Moskau - Die russische Regierung hat am Donnerstag Äußerungen von US-Außenminister John Kerry zu einer Kooperation der Geheimdienste beider Länder im Kampf gegen die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) dementiert. Moskau werde "keine 'Koalition' unterstützen, die ohne die Rückendeckung des UN-Sicherheitsrats geschmiedet wurde", teilte das russische Außenministerium mit. Kerry hatte am Dienstag nach einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in Paris angegeben, beide Seiten hätten vereinbart, ihre Geheimdienstkooperation zur IS-Bekämpfung zu verstärken.

Die britische Regierung teilte indes mit, bewaffnete Drohnen aus dem Einsatz in Afghanistan in den Irak zu verlegen, wo eine US-geführte internationale Koalition ebenso wie in Syrien seit Wochen Luftangriffe gegen IS-Stellungen fliegt. Die ferngesteuerten Fluggeräte vom Typ Reaper sollten zur Überwachung und Aufklärung eingesetzt werden, sagte Außenminister Philip Hammond vor dem Parlament in London. Die Drohnen sind technisch auch in der Lage, Bomben abzuwerfen und Raketen abzufeuern. AFP

   

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